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Übergänge: Altes/Vertrautes l o s lassen - auf Neues/Unbekanntes e i n lassen...

  • Anna Panna-Sati
  • 26. Januar 2025 um 19:11
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    • 6. Juni 2025 um 12:30
    • #226

    Hi Egoillusion, es spielt überhaupt keine Rolle, ob und welche klimatischen Probleme es zu Buddhas Zeiten gab.

    Buddha ging es um das Beenden des Leidens - und nur darum. Ihm war klar, dass seine Einsicht nicht für die "Allgemeinheit" gedacht war, aber für einzelne Menschen. Deshalb nahm er den schwierigen Weg des Lehrens auf sich.

    Er mischte sich nicht ein in weltliches Geschehen, auch wenn er mit Königen sprach. Er empfahl nur, was dem Menschen persönlich entsprach.

    Die Geburt des Ego, wie Du es nennst, spielt auch keine Rolle, denn wenn es keine Menschen mehr gibt, gibt es auch keine Egos mehr.

    Wieso glaubst Du, wir landeten dann wieder beim umstrittenen Thema der Reinkarnation?

    Das Ziel des Buddha ist "Nichtwiederkehr"!!!

    Ein Spruch des NABU

    "Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen die Natur"

    Ergo, ohne uns ist das Leben auf der Erde ganz einfach.

    Darüber bin ich nicht traurig.

    _()_

  • Egoillusion
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    • 6. Juni 2025 um 12:32
    • #227

    Ja präzise. Z.B. unberührte urwüchsige biodiverse Natur ist Schönheit für mich und nicht quadratisch angelegte Felder mit Monokulturen wo alle Bäume in einer Reihe stehen. So ganz nach dem Motto: quadratisch - praktisch - gut. Wenn ich etwas Praktisches möchte, dann kaufe ich mir lieber ab und zu die gute "Ritter Sport Schoki" 😂

    oder:

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    5 Mal editiert, zuletzt von Egoillusion (6. Juni 2025 um 12:42)

  • Egoillusion
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    • 6. Juni 2025 um 13:03
    • #228
    Monika:

    Hi Egoillusion, es spielt überhaupt keine Rolle, ob und welche klimatischen Probleme es zu Buddhas Zeiten gab.

    Buddha ging es um das Beenden des Leidens - und nur darum. Ihm war klar, dass seine Einsicht nicht für die "Allgemeinheit" gedacht war, aber für einzelne Menschen. Deshalb nahm er den schwierigen Weg des Lehrens auf sich.

    Er mischte sich nicht ein in weltliches Geschehen, auch wenn er mit Königen sprach. Er empfahl nur, was dem Menschen persönlich entsprach.

    Die Geburt des Ego, wie Du es nennst, spielt auch keine Rolle, denn wenn es keine Menschen mehr gibt, gibt es auch keine Egos mehr.

    Wieso glaubst Du, wir landeten dann wieder beim umstrittenen Thema der Reinkarnation?

    Das Ziel des Buddha ist "Nichtwiederkehr"!!!

    Ein Spruch des NABU

    "Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen die Natur"

    Ergo, ohne uns ist das Leben auf der Erde ganz einfach.

    Darüber bin ich nicht traurig.

    _()_

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    Ja, Eben. Das ist doch das was ich die ganze Zeit auszudrücken versuche, dass wir von der Natur abhängig sind. ERGO müssen wir sie auch schützen. Also für micht klingen Deine Worte momentan nach: "Nach mir die Sintflut". Wir stehen eben heutzutage vor riesiegen Herrausforderungen unsere Lebensgrundlage zu erhalten. Irgendwie kommen wir heute nicht so recht zusammen. 😂 Aber egal: Habe jetzt zu tun. Entschuldige bitte.

    2 Mal editiert, zuletzt von Egoillusion (6. Juni 2025 um 13:16)

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    • 6. Juni 2025 um 13:57
    • #229
    Egoillusion:

    Ja, Eben. Das ist doch das was ich die ganze Zeit auszudrücken versuche, dass wir von der Natur abhängig sind. ERGO müssen wir sie auch schützen. Also für micht klingen Deine Worte momentan nach: "Nach mir die Sintflut". Wir stehen eben heutzutage vor riesiegen Herrausforderungen unsere Lebensgrundlage zu erhalten. Irgenwie kommen wir heute nicht so recht zusammen. 😂

    Du hast Angst vor dem Aussterben. Angst vor dem Tod. Speziell Angst vor Deinem Tod.

    Kann das sein? - Und, wenn ja, wie passt das dann zu deinem persoenlchem "Erwachen", das du ja in irgendeinem ...schiessmichtot.. proklamiertest?

    "Der Himmel ist Blau und der Hund bellt: "Wau Wau"

    Kommen solche Gedanken nach einer Erleuchtung? War viellliecht Siddharta Gautama auch so drauf, nach seiner Eigenen? Oder anders gefragt:

    Wuerdest du es schaffen, dich auf das Fensterbrett eines mehrstoeckigen Hauses zu stellen und furchtlos in die Tiefe zu starren? - oder kommen dir dann "niedere Triebe" wie Angst und Schwindel auf? Eine ernsthafte Frage. Ja, solche und aehnliche Dinge sind es, an denen Ich persoenlch die Vernichtung meiner Triebe pruefen wuerde.[lz]

    Ein Brainfuck-Programm ähnelt stark der formalen Definition einer Turingmaschine. Statt eines Lese-/Schreibkopfes auf einem Band, Zuständen, sowie einem frei definierbaren Alphabet werden jedoch im Sinne einer iterativen Programmiersprache ein Zeiger auf ein Array, Schleifenkonstrukte und eine rudimentäre ALU verwendet.[/lz]

    Und, liebe Egoillusion , sei nicht sauer, ich bin eigentlich ganz lieb. Betrachte mich als -> ...und du wirst mich verstehen. Wenn nicht, dann... ach egal, ich tue mein Moeglchstes. Es waere schade drum.

  • Egoillusion
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    • 6. Juni 2025 um 14:22
    • #230

    Ach mach Dir keine Sorgen. Sauer bin ich nie, aber wenn die Menschheit nicht auf Überleben aus ist, dann widerstrebt das eben für mich allem Geist des Lebens.

    Eventuell später mehr, aber meine Zeit ist aus Prioritätsgründen stets knapp bemessen.

    Hmmm. Angst ? Was ist das ? Letztlich gibt es keinerlei Notwendigkeit für die Menschen zu überleben, aber wer kann dann noch die Schönheit der Natur betrachten und sich daran erfreuen ?

  • Monikamarie
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    • 6. Juni 2025 um 15:24
    • #231

    Folgst Du nun Buddhas Lehre oder willst Du das Überleben in Samsara retten?

    Wer sich noch an der Natur erfreut, ist doch aus buddhistischer Sicht unerheblich. Durch all die Kriege wird soviel zerstört, das können wir gar nicht wieder gutmachen.

    Sobald die Spezie Mensch von der Bildfläche verschwindet, erholt sich die Natur wieder.

    Sie braucht uns nicht!

    Deine Gedankengänge verstehe ich nicht. Denn wir können nichts daran ändern.

    Was nicht heißt, entsprechend vor seiner eigenen Tür zu handeln.

    Aber ich beschäftige meinen Geist nicht (mehr) mit DER WELT.

    Das ist Zeitverschwendung und stärkt das Ego (mindfucking).

    _()_

  • Egoillusion
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    • 6. Juni 2025 um 15:35
    • #232

    Es geht für mich einzig und allein darum, das EGO verschwinden zu lassen und mit dem Körper wohl in der Welt zu wandeln und wenn die EGO's verschwunden sind, dann wird sich auch für die Erde etwas zum Erhalt hin ändern, denn erst dann werden wir erkennen dass die Erde sehr verletzlich ist.

    Buddhas Lehre muss ich dazu nicht unbedingt folgen, sondern meiner eigenen Intuition. Ich folge Niemandem - bin mein eigener Weg.

    Ziehe nie los um einer vermeintlichen Persönlichkeit zu folgen, sondern vertraue der göttlichen Intuition, die in Dir wohnt. Wir brauchen in Wahrheit keine Lehrer oder Meister. Das Leben selbst ist der Lehrmeister.

    Die 4 edlen Wahrheiten von Budhha müssen einem nicht von Aussen vermittelt werden, wenn man selbst mit offenen Augen aufmerksam durch die Welt schreitet. Dann wird man selbst erkennen, dass das irdische Leben von Leid geprägt ist. Das geht natürlich nur, wenn man seine gewohnte vermeintliche "Friede Freude Eirkuchen" Welt verlässt. Und glaube mir: War viel in der Welt unterwegs. Auch z.B. in Kalkutta, das Armenhaus der Welt, wo Frauen ihre Kinder auf der Strasse im Dreck der Rinntsteine zur Welt brachten - und trotz allen Widrigkeiten lächelten sie dabei.

    15 Mal editiert, zuletzt von Egoillusion (6. Juni 2025 um 16:09)

  • Monikamarie
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    • 6. Juni 2025 um 15:47
    • #233

    Ja, aber Deine Intuition verändert nicht die Welt. Das nenne ich Träumen.

    _()_

  • Online
    Helmut
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    • 6. Juni 2025 um 15:50
    • #234

    Auch wenn der NABU den Spruch verbreitet:

    "Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen die Natur",

    so ist er meiner Meinung nach doch nur ein dummer Spruch, weil er den wechselseitigen Zusammenhang von dem Ganzen und seinen Teilen nicht berücksichtigt.

    Das Ganze ist die Natur, die aus vielen verschiedenen Teilen und Aspekten zusammengesetzt. Der Mensch ist ein Teil der Natur. Entfernt man Teile der Natur, dann entstehen Schäden und Probleme. Deshalb ist die Entfernung des Menschen aus der Natur keine wirkliche Lösung. Aber diese Vorstellung, das Verschwinden der Menschen aus der Natur ist die Lösung, kann man auch benutzen, um sich vor der Verantwortung für die Schäden, die wir Menschen in der Natur angerichtet haben, zu drücken.

    Unsere Aufgabe als Menschen ist es, als Teil der Natur die Schäden, die wir in der Natur angerichtet haben, wieder rückgängig zu machen. Über die dafür notwendigen Mittel und Methoden verfügen wir; sie werden leider noch nicht so intensiv und nachhaltig angewandt wie es notwendig ist. Da besteht also noch erheblicher Nachholbedarf.

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • nuk
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    • 6. Juni 2025 um 16:19
    • #235
    Helmut:

    "Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen die Natur",


    so ist er meiner Meinung nach doch nur ein dummer Spruch, weil er den wechselseitigen Zusammenhang von dem Ganzen und seinen Teilen nicht berücksichtigt.

    Ich sehe das nicht so wie du, lieber Helmut. Meiner Meinung nach sind wir zwar Teil der Natur, aber dennoch braeuchte es uns nicht. So, wie es ueberhaupt kein Lebewesen in der Natur zu geben braeuchte.

    Viellicht missverstehen ich dich aber auch und rede eventuell an dir vorbei. Die Frage ist:

    Betrachtest du nur das Biologische - also das DNA Basierte - als zur Natur angehoerig oder schliesst du das gesamte 'Unbelebte' hier auf Erden mit ein?

    Ich persoenlich versuche immer auch das grosse Ganze zu betrachten. Zum den Lebensvoraussetzungen gehoert ja auch 'das Unbelebte'. So wie zum Beispiel dass Tauben unter Hausdaechern und Bahnhoefen brueten. Oder dass viele Menschen auf Brillen/Kontaktlinsen oder Gehhilfen angewiesen sind.

    Wenn also nicht geklaert ist, wie eng/weit der Naturbegriff gedehnt ist, dann redet man leicht aneinander vorbei.

    herzlich

  • Egoillusion
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    • 6. Juni 2025 um 16:27
    • #236

    Um des geht es, lieber Helmut. Um Verantwortung jetzt und für folgende Generationen. Wir wollen doch die Erde in einem besseren Zustand hinterlassen, sonst haben unsere Nachfahren die Last unserer Verfehlungen zu tragen. Wollen wir das wirklich ? Ich zumindest fühle mich nicht wohl dabei, sondern eher schuldig, obwohl ich als unbedeutender Bürger stets versuche meinen CO2 Abdruck zu minimieren und der Erde nur das zu entnehmen, was für mich wirklich nur für das Überleben meines Körpers notwendig ist. Werfe auch nie Lebensmittel weg. Mir wird stets schlecht dabei, wenn ich daran denke was an Lebensmittel weggeworfen wird, Das ist eine Schande und Frefel.

    Wie sagte Gandhi einst: "Die Erde hat stets das zu bieten, was zum Leben notwendig ist, aber nicht um die menschliche Gier zu befriedigen"

    7 Mal editiert, zuletzt von Egoillusion (6. Juni 2025 um 16:43)

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    • 6. Juni 2025 um 16:41
    • #237

    Die Natur beinhaltet alle Lebewesen und alle haben selbst dafür zu sorgen, dass sie überleben.

    Der Mensch glaubt das nicht, er sieht sich nicht als in der „Natur“, weil er seine Kultivierungen aus der Natur herauslöst und Kultur vehement gegen die Natur schützt, die Natur sogar bekämpft.

    Damit gehört der Mensch auch real nicht mehr zur Natur und er lebte seit der neolithischen Revolution vor etwa 12 000 Jahren immer als Krieger gegen die Natur. Früher regional, heute global. Die Menschen, denen das bewusst ist, sind eine verschwindend geringe Minderheit, nicht mal Rufer in der Wüste, vollkommen isoliert und hilflos, Dummschwätzer eben.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • nuk
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    • 6. Juni 2025 um 17:12
    • #238
    Egoillusion:

    Ich zumindest fühle mich nicht wohl dabei, sondern eher schuldig, obwohl ich als unbedeutender Bürger stets versuche meinen CO2 Abdruck zu minimieren und der Erde nur das zu entnehmen, was für mich wirklich nur für das Überleben meines Körpers notwendig ist.

    Hast du auch daran gedacht, dass ein hoher CO2-Gehalt der Flora zugute kommt?

    Betrachtest du die Flora als weniger wichtig als die Fauna?

    Denkst du in Hierarchien - Rangwertigkeiten?

    Wie setzt du deine Obige Antwort in bezug zu anatta - also der Vorstellung, dass nichts in sich sebst abgeschlossen ist?

    Was haeltst du von einer konstruktivistischen Betrachtung der Welt?

    ---------------------------------------------

    Das alles muesste meiner Meinung nach durchdacht werden, befor du dich selbst mit Weisheit verurteilen kannst. Ich hoffe, du tatest es.

    frohes Nachdenken

  • Monikamarie
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    • 6. Juni 2025 um 17:18
    • #239

    Hi nuk, Lebewesen braucht die Natur schon, z.B. zur Bestäubung und die Ausscheidungen zur Verbreitung von Samen etc.

    Aber der Mensch ist definitiv überflüssig, jedenfalls in seiner jetzigen Ausbreitung, der Gier und dem Hass.

    Und Helmut, der Spruch des NABU bedeutet für mich nicht Ausrede, sondern Trost. Ich habe deshalb keine Angst vorm Aussterben.

    Egoillusion, meinst Du, ich handle anders als Du? Meinst Du, die meisten User in diesem Forum sind sich nicht ihrer Verantwortung bewusst?

    Du trägst Eulen nach Athen, denn es geht hier nicht um Ignoranten, sondern bewusste Bürger. Jedenfalls gehe ich davon aus. Wer sich mit der Lehre beschäftigt, sucht doch bereits den Sinn des Lebens. Und der kann nicht an der Natur vorbei.

    Wenn Du Helmut schreibst,

    Helmut:

    Unsere Aufgabe als Menschen ist es, als Teil der Natur die Schäden, die wir in der Natur angerichtet haben, wieder rückgängig zu machen. Über die dafür notwendigen Mittel und Methoden verfügen wir; sie werden leider noch nicht so intensiv und nachhaltig angewandt wie es notwendig ist. Da besteht also noch erheblicher Nachholbedarf.

    Mir geht es jedoch darum in der Diskussion mit Egoillusion, muss ich mir deshalb die Haare raufen, soll ich daran anhaften ...

    Jede/r vor seiner/ihrer Tür, dann wäre schon viel getan.

    Oder habt Ihr Alle schon kein Auto mehr und heizt mit Sonne?

    Ich wünsche, dass sich die Diskussion an der Lehre orientiert und nicht an Folgegenerationen. Ich habe in meiner Kindheit im zerstörten Hamburg in den Ruinen gespielt - das nur so nebenbei.

    Wer hat da an uns gedacht?

    _()_

  • nuk
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    • 6. Juni 2025 um 17:25
    • #240
    Qualia:

    Die Natur beinhaltet alle Lebewesen und alle haben selbst dafür zu sorgen, dass sie überleben.

    Der Mensch glaubt das nicht, er sieht sich nicht als in der „Natur“, weil er seine Kultivierungen aus der Natur herauslöst und Kultur vehement gegen die Natur schützt, die Natur sogar bekämpft.

    Damit gehört der Mensch auch real nicht mehr zur Natur und er lebte seit der neolithischen Revolution vor etwa 12 000 Jahren immer als Krieger gegen die Natur. Früher regional, heute global. Die Menschen, denen das bewusst ist, sind eine verschwindend geringe Minderheit, nicht mal Rufer in der Wüste, vollkommen isoliert und hilflos, Dummschwätzer eben.

    Willst du damit behaupten, dass dass die Saeugetirgattung 'Homo Sapiens Sapiens' nicht mehr zur Natur gehoert, obwohl jedes einzelne Individuum dieser Gattung ein Zellhaufen, bestehend aus ueber tausend milliarden Koerperzellen ist und nur dank Symbiose mit mehr als weitaus mehr Bakterien (in Magen, Darm un auf der Haut) sowie durch Verzeher von Nahrung biologischer Beschaffenheit ueberlebensfaehig ist?

    Monika:

    Hi nuk, Lebewesen braucht die Natur schon, z.B. zur Bestäubung und die Ausscheidungen zur Verbreitung von Samen etc.

    Das wuerde aber nur gelten, wenn du Natur ausschliessilch als 'belebte Natur' batrachtest ujd die unbelebte Natur ausklammerst.

    Einmal editiert, zuletzt von nuk (6. Juni 2025 um 17:58)

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    • 6. Juni 2025 um 17:47
    • #241
    Qualia:

    Die Natur beinhaltet alle Lebewesen und alle haben selbst dafür zu sorgen, dass sie überleben.

    Der Mensch glaubt das nicht, er sieht sich nicht als in der „Natur“, weil er seine Kultivierungen aus der Natur herauslöst und Kultur vehement gegen die Natur schützt, die Natur sogar bekämpft.

    Damit gehört der Mensch auch real nicht mehr zur Natur und er lebte seit der neolithischen Revolution vor etwa 12 000 Jahren immer als Krieger gegen die Natur. Früher regional, heute global. Die Menschen, denen das bewusst ist, sind eine verschwindend geringe Minderheit, nicht mal Rufer in der Wüste, vollkommen isoliert und hilflos, Dummschwätzer eben.

    Aber indem sich der Mensch immer mehr von der Natur distanziert, wird er sich selbst immer mehr Leiden aufbürden. Bis er begriffen hat, das er ein Teil dieser Natur ist. Tja, wann wird man je verstehen ?

  • Egoillusion
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    • 6. Juni 2025 um 17:52
    • #242
    nuk:
    Qualia:

    Die Natur beinhaltet alle Lebewesen und alle haben selbst dafür zu sorgen, dass sie überleben.

    Der Mensch glaubt das nicht, er sieht sich nicht als in der „Natur“, weil er seine Kultivierungen aus der Natur herauslöst und Kultur vehement gegen die Natur schützt, die Natur sogar bekämpft.

    Damit gehört der Mensch auch real nicht mehr zur Natur und er lebte seit der neolithischen Revolution vor etwa 12 000 Jahren immer als Krieger gegen die Natur. Früher regional, heute global. Die Menschen, denen das bewusst ist, sind eine verschwindend geringe Minderheit, nicht mal Rufer in der Wüste, vollkommen isoliert und hilflos, Dummschwätzer eben.

    Willst du damit behaupten, dass dass die Saeugetirgattung 'Homo Sapiens Sapiens' nicht mehr zur Natur gehoert, obwohl jedes einzelne Individuum dieser Gattung ein Zellhaufen, bestehend aus ueber tausend milliarden Koerperzellen ist und nur dank Symbiose mit mehr als weitaus mehr Bakterien (in Magen, Darm un auf der Haut) sowie durch Verzeher von Nahrung biologischer Beschaffenheit ueberlebensfaehig ist?

    Der Mensch gehört zur Natur. Es ist ein menschlicher Irrtum sich von der Natur distanzieren zu können, weil er anscheinend nicht mehr an die Verbundenheit aller Dinge glaubt. Er glaubt wohl mehr an die Trennung.

  • Egoillusion
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    • 6. Juni 2025 um 18:03
    • #243
    nuk:
    Egoillusion:

    Ich zumindest fühle mich nicht wohl dabei, sondern eher schuldig, obwohl ich als unbedeutender Bürger stets versuche meinen CO2 Abdruck zu minimieren und der Erde nur das zu entnehmen, was für mich wirklich nur für das Überleben meines Körpers notwendig ist.

    Hast du auch daran gedacht, dass ein hoher CO2-Gehalt der Flora zugute kommt?

    Betrachtest du die Flora als weniger wichtig als die Fauna?

    Denkst du in Hierarchien - Rangwertigkeiten?

    Wie setzt du deine Obige Antwort in bezug zu anatta - also der Vorstellung, dass nichts in sich sebst abgeschlossen ist?

    Was haeltst du von einer konstruktivistischen Betrachtung der Welt?

    ---------------------------------------------

    Das alles muesste meiner Meinung nach durchdacht werden, befor du dich selbst mit Weisheit verurteilen kannst. Ich hoffe, du tatest es.

    frohes Nachdenken

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    Frage: Was soll die Flora mit soviel CO2 Überschuss anfangen ? Ausserdem ist die Flora aufgrund des Klimawandels in Bezug auf Photosynthese ohnehin schon geschwächt und wo ist der Platz für neues Grünzeug. Wir haben nunmal nur ca. 20 % Landfläche auf der Erde und die Meere sind schon übersättigt mit CO2 als Speicherkapazität. Das ist klar erkenbar z. B. am Korallensterben aufgrund der Kohlensäure.

    2 Mal editiert, zuletzt von Egoillusion (6. Juni 2025 um 18:14)

  • Egoillusion
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    • 6. Juni 2025 um 18:19
    • #244

    Der Satz "Der Natur ist der Geduldsfaden gerissen" ist eine Metapher, der ausdrückt, dass die Natur ihre Geduld mit uns Menschen verloren hat. Sie wird oft verwendet, um auf die schädlichen Auswirkungen unseres Verhaltens auf die Umwelt hinzuweisen. Der Dalai Lama verwendet diesen Satz, um zu sagen, dass die Natur ihren Kindern (uns Menschen) immer deutlicher zeigt, dass ihr der Geduldsfaden gerissen ist

    Einmal editiert, zuletzt von Egoillusion (6. Juni 2025 um 18:25)

  • Monikamarie
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    21. November 1948 (77)
    • 6. Juni 2025 um 18:45
    • #245

    Hallo Egoillusion,

    ich habe das Lied gelöscht, weil dieser Thread - von Anna eingerichtet - ausufert.

    Monika

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    Theravada
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    • 6. Juni 2025 um 18:52
    • #246
    Anna Panna-Sati:

    Hallo, ihr Lieben, :)

    dieses Thema liegt mir - aus verschiedenen Gründen - gerade jetzt besonders am Herzen.

    Wir alle sind ständig mit irgendwelchen Übergängen konfrontiert - gerade fing ein neues Jahr an, die Wechsel der Jahreszeiten bedingen Übergangsphasen, in denen Anpassung nötig wird, weitere unvermeidliche Übergänge sind Kindheit-Erwachsenwerden, Jugend-Alter, Schlaf-Wachsein, Leben-Tod, ....

    Das bekannte Gedicht "Stufen"* von Hermann Hesse stellt jene Phasen als natürlich und notwendig dar, um sich weiterzuentwickeln, auch, wenn Trauer um Zurückgelassenes und Angst vor dem Neuen dabei auftreten können.

    (*https://hhesse.de/gedichte/stufen/ )

    Regelmäßige Rituale und Gewohnheiten geben eine scheinbare Sicherheit und Stabilität (die grundsätzlich nicht existiert, außer der Gewissheit des Todes), bzw. täuschen sie vor.

    Sich wiederholende Abläufe beruhigen dadurch einerseits, führen andererseits jedoch zur Gewöhnung (und dadurch ev. zu Trägheit):

    "Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen"

    ("Nur, wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, mag lähmender Gewöhnung sich entraffen..." H. Hesse /"Stufen")


    Ich gestehe, mit Übergangsphasen und Übergängen ziemliche Probleme zu haben, wobei es daran liegen könnte, dass ich in meinem Leben oft Übergänge in - gefühlt oder gedacht - schlechtere Zustände erleben musste.

    Grundsätzlich haftet man ja meist am Vertrauten (selbst, wenn man Neuem gegenüber aufgeschlossen ist), wahrscheinlich handelt es sich um einen Urinstinkt, der das Überleben sichern soll, denn auf vertrautem Terrain kennt man sich besser aus... :?

    Der beängstigendste Übergang ist wohl der vom Leben zum Tod, der Sterbeprozess.

    Schlimme Erinnerung:

    Beim Einschläfern meines ersten geliebten Hundes, konnte ich (weil 650 km entfernt mit meiner kl. Tochter in Kur) nicht anwesend sein und bat meinen Vater, mich zu "vertreten", als die Tierärztin das Unumgängliche tat. Auf meine Frage, wie es gewesen sei, sagte mein Vater: "Furchtbar. Eigentlich schon sehr friedlich, aber dieser ÜBERGANG vom Leben zum Tod...." :cry:

    Ich war damals sehr schockiert von der Antwort und davon, wie das Ganze meinen Vater mitgenommen hatte (der zu der Hündin nie so eine innige Beziehung pflegte -"ist ja nur ein Hund").

    Er äußerte sich in der Folge auch oft dergestalt, dass er den Tod nicht fürchte, nur den "Übergang"... und irgendwie steckte er mich damit auch an.

    Durch die Buddha-Lehre lern(t)e ich - zum Glück - eine neue Sicht auf diese Dinge, vor allem durch die Übung des Loslassens in der Meditation und auch immer wieder bewusstes Loslassen, wo ich eigentlich festhalten will, im Alltag...

    Tatsächlich haftet man ja sogar am leidvollen Samsara an, trotz der Gefahren, und braucht Mut und Mühen, den Fluss zu queren, um das jenseitige Ufer zu erreichen.

    Samyutta Nikaya 35.197:

    Zitat

    Das diesseitige Ufer (orimam tīram) voller Schrecken und Gefahren, das ist, ihr Mönche, eine Bezeichnung für die Persönlichkeit; das jenseitige Ufer, das sichere und gefahrlose, das ist, ihr Mönche, eine Bezeichnung für das Nirvāna.

    Das Floß, ihr Mönche, ist eine Bezeichnung für den edlen achtfältigen Pfad, nämlich: rechte Ansicht, rechte Gesinnung, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Wandel, rechtes Mühen, rechte Achtsamkeit, rechte Einigung.

    Das Mühen mit Händen und Füßen, das ist, ihr Mönche, eine Bezeichnung für den Einsatz der Tatkraft.

    Nachdem er hinübergelangt ist, steht der Brahmane auf festem Boden - das ist, ihr Mönche, eine Bezeichnung für den Heiligen".

    (https://www.palikanon.com/samyutta/sam35_200.html#top)

    Wie erlebt ihr die unvermeidlichen , wie auch die gewollten, Übergänge in eurem Leben?


    Wie schafft ihr es, nicht festzuhalten?


    Zitat

    Übergänge markieren die Trennung, indem sie verbinden.

    © Hans Ulrich Bänziger (*1938), Schweizer Psychologe und Schriftsteller

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    Diese "Schwebephase" ...... :eek:


    Liebe Grüße, Anna :) _()_ :heart:

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    Monika

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    • 6. Juni 2025 um 19:03
    • #247
    Egoillusion:

    Frage: Was soll die Flora mit soviel CO2 Überschuss anfangen ?

    Keine Ahnung, was die Flora mit soviel CO2 'soll'. Ich schreibe den Pflanzen nichts vor. Sie werden mehr Sauerstoff produzieren, ob ich es will oder nicht. Und das ganz ohne wollen/sollen und Zeugs.

    Egoillusion:

    Ausserdem ist die Flora aufgrund des Klimawandels in Bezug auf Photosynthese ohnehin schon geschwächt

    Also es ergibt fuer mich keinen Sinn. Also dass mehr Kohlendioxid und waermeres, feuchteres Klima die Flora schwaechen koennte.

    Magst du deinen Gedankengang dazu darlegen?

    Egoillusion:

    und wo ist der Platz für neues Grünzeug.

    Da wo sich die Bedingungen verbesseern werden? Also da, wo jetzt noch Steppen sind, Tundra, Taiga, Groenland, Antarktis und so.

    Egoillusion:

    Wir haben nunmal nur ca. 20 % Landfläche auf der Erde und die Meere sind schon übersättigt mit CO2 als Speicherkapazität. Das ist klar erkenbar z. B. am Korallensterben aufgrund der Kohlensäure.

    Ja, die Korallenriffs sind wohl die Verlierer des Klimawandels. Sie werden wohl aussterben oder sich anpassen. Bedenke, dass Evolution dynamisch ist.

    ----

    Ach, ich geb's auf. ( Hast keine Zeit. Ich verstehe das.

  • Egoillusion
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    • 6. Juni 2025 um 19:04
    • #248
    Monika:

    Hallo Egoillusion,

    ich habe das Lied gelöscht, weil dieser Thread - von Anna eingerichtet - ausufert.

    Monika

    Ja klar. Tue immer das, was du für angemessen erachtest.

  • Egoillusion
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    • 6. Juni 2025 um 19:08
    • #249
    nuk:
    Egoillusion:

    Frage: Was soll die Flora mit soviel CO2 Überschuss anfangen ?

    Keine Ahnung, was die Flora mit soviel CO2 'soll'. Ich schreibe den Pflanzen nichts vor. Sie werden mehr Sauerstoff produzieren, ob ich es will oder nicht. Und das ganz ohne wollen/sollen und Zeugs.

    Egoillusion:

    Ausserdem ist die Flora aufgrund des Klimawandels in Bezug auf Photosynthese ohnehin schon geschwächt

    Also es ergibt fuer mich keinen Sinn. Also dass mehr Kohlendioxid und waermeres, feuchteres Klima die Flora schwaechen koennte.

    Magst du deinen Gedankengang dazu darlegen?

    Egoillusion:

    und wo ist der Platz für neues Grünzeug.

    Da wo sich die Bedingungen verbesseern werden? Also da, wo jetzt noch Steppen sind, Tundra, Taiga, Groenland, Antarktis und so.

    Egoillusion:

    Wir haben nunmal nur ca. 20 % Landfläche auf der Erde und die Meere sind schon übersättigt mit CO2 als Speicherkapazität. Das ist klar erkenbar z. B. am Korallensterben aufgrund der Kohlensäure.

    Ja, die Korallenriffs sind wohl die Verlierer des Klimawandels. Sie werden wohl aussterben oder sich anpassen. Bedenke, dass Evolution dynamisch ist.

    ----

    Ach, ich geb's auf. ( Hast keine Zeit. Ich verstehe das.

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    Evolution ist aber nur in gewissen Grenzen anpassungsfähig. Ich gebs auch auf 😂 Kein Problem

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    • 6. Juni 2025 um 19:17
    • #250
    Zitat

    Der Satz "Der Natur ist der Geduldsfaden gerissen" ist eine Metapher, der ausdrückt, dass die Natur ihre Geduld mit uns Menschen verloren hat. Sie wird oft verwendet, um auf die schädlichen Auswirkungen unseres Verhaltens auf die Umwelt hinzuweisen. Der Dalai Lama verwendet diesen Satz, um zu sagen, dass die Natur ihren Kindern (uns Menschen) immer deutlicher zeigt, dass ihr der Geduldsfaden gerissen ist

    Die Natur ist anatta, hat also weder Geduld noch Kinder und erst recht keinen Geduldsfaden. Appelle auf sentimentaler oder gar spiritueller Basis interessieren die Menschen nicht und, die Natur, ist eben anatta. Mit diesem Vermenschlichen der Natur macht man sich nur lächerlich und angreifbar.

    Die Evolution ist nicht anpassungsfähig, sie ist einfach nur schrittweise Veränderung vererbbarer Merkmale über Generationen der Lebewesen. Welche Wesen dabei erscheinen, ist nicht in ihrem Interesse.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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