Was hindert einen Menschen daran, im Augenblick anzukommen?

  • Es tut mir leid, aber mich überzeugt Dein Beitrag nicht. Ich nehme an, Du verwechselst da etwas. Die Achtsamkeit eines Babies entspricht dem Instinkt eines Vogels, der "weiß" wie er nach Afrika kommt, wo er sich stärken muss. Das lernt er zwar auch von den Eltern, aber es gibt auch Vögel, z.B. Störche, die ganz alleine ihr Ziel erreichen.

    Wäre ein Baby achtsam, würde es u.a. nicht alles in den Mund nehmen.


    Zitat


    Bei mir ist es die Spiritualität die hauptsächlich mein Gefühl beeinflusst, das Denken findet in der Philosophie praktische Anwendung um das Universum zu begreifen aber letztendlich beneide ich jedes Baby der Ursprünglichkeit wegen. Den Samenkorn halte ich für den idealen Zustand im Leben denn alle Optionen und Möglichkeiten sich zu entwickeln sind offen, nur ist es ihm nicht bewusst, er haftet an nichts an.

    Dass Du ein Baby beneidest um seine Ursprünglichkeit beneidest, verstehe ich zwar, ist aber auch kein gutes Argument, denn es ist durchaus möglich, so weit alle Felsbrocken loszulassen, die im Leben völlig unnötig aufgehoben und mitgeschleppt werden, dass es dem Empfinden von totaler Ursprünglichkeit und Freiheit gleichkommt.


    So wie ich die Lehre Buddhas begreife, geht es darum, nicht mehr geboren zu werden.

    _()_

    Ich bin der Wahrheit verpflichtet, nicht der Beständigkeit.
    Ghandi

  • Bei mir ist es die Spiritualität die hauptsächlich mein Gefühl beeinflusst,

    das Denken findet in der Philosophie praktische Anwendung um das Universum zu begreifen aber letztendlich beneide

    ich jedes Baby der Ursprünglichkeit wegen.

    Vielleicht ist einer der Gründe, dass Babies so ursprünglich sind gerade der, dass sie das Universum (noch) nicht begreifen wollen, sondern einfach staunen.

    Auf den Prozess des Lebens zu vertrauen sollte in letzter Konsequenz auch bedeuten, dass man "die Vertreibung aus dem Paradies" ebenso als Teil des Prozesss annimmt und darauf vertraut, dass eben dieser Prozess einen da hindurch führt und nicht zurück ins Paradies des Babies.

    Staunen neu lernen, obwohl wir viel gelernt und begriffen haben. Unsere Aufgabe ist es doch, diese scheinbar gegensätzlichen Welten ineinander fließen zu lassen und uns nicht für Eine davon zu entscheiden und die Andere zu negieren.


    Das ist eine Weiterentwicklung, die das Baby noch vor sich hat, was soll man da beneiden? Wir sind alle unterwegs.

  • Zitat

    sati-zen:



    Bei mir ist es die Spiritualität die hauptsächlich mein Gefühl beeinflusst,

    das Denken findet in der Philosophie praktische Anwendung um das Universum zu begreifen aber letztendlich beneide

    ich jedes Baby der Ursprünglichkeit wegen.

    Sofort Einfall: Jesus sagt wir sollen werden wie die Kinder. Ich sage weiter: Nicht Kindisch.


    Die Ursprünglichkeit des Babys ist für mich seit meinem Handhaben meiner Geschwister faszinierend. Aber nicht wie Du habe ich jemals vergessen das sie nur darum so sein können weil sie eben noch kein Karma kennen. Karma, das mit Wollen, gewünschtem Ziel, handeln und das ihr handeln wirklich Wirkung hat, weil sie Wollend handeln. Sie handelten einfach so taten was jetzt zu tun ist ohne jedes Wissen von Folgen ihrer Taten, bis sie ihr Ziel erreichten oder scheiterten. Beim Scheitern ihres Zieles beginnt das Ego. Das Baby kann nicht scheitern und es kann auch kein Ziel erreichen, weil es nicht mit Gedanken ein Ziel in sich als Vorstellung erscheinen lassen kann. Erst wenn es sich Vorstellungen machen kann wird es ein Kind.


    Zu dem was Du nun als "Ziele" verkaufen möchtest: die Bedürfnisse des Körperlichen. Ich habe viele Jahre geglaubt das meine Katze bei mir um Futter bettelt, doch das ist nicht so. Sie handelt aus einem Verhaltensmuster heraus um ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Wenn ich so blöde bin zu glauben das die Katze mich liebt weil ich sie auch liebe ist das ganz allein mein Problem. Die Katze hat ihr Futter frisst ein wenig guckt sich das Wasser an dreht sich um und geht schlafen. Ich, der das doch alles gemacht habe, existiere nicht mehr, sie wacht auf kommt an und findest ihren Streichler und verschwindet wieder.


    Zu dem was nun kommt: Nein da ist kein Unterschied zu meinen Geschwistern. Ich wusste immer das sie das tun was sie tun um zu lernen mit Vorstellungen umzugehen. Durch Scheitern ihrer Ziele lernen sie Vorstellungen zu konstruieren die zum Ziel führen könnten, dabei erschient Zweifel und der kann nur durch tun verschwinden, denn nur durch tun kann erfahren werden ob ich scheitere oder mein Ziel erreiche. Versuchen gibt es nur solange wie eine Tat im Geist ist wird sie mit einem solchen oder solchen Geist getan wird die Tat hilfreich oder nicht hilfreich. Dhammapada 1und2. Das Kind handelt mit Vorstellung eines Zieles. Das Baby handelt weil es jetzt so handelt ohne Ich, Selbst und Mein.


    Das was Du als "Ursprünglichkeit" bezeichnest ist in Wahrheit unwissende Unwissenheit. Bewusst sein des Bewusstsein erkennt das sofort.

  • Bei mir ist es die Spiritualität die hauptsächlich mein Gefühl beeinflusst,

    das Denken findet in der Philosophie praktische Anwendung um das Universum zu begreifen aber letztendlich beneide

    ich jedes Baby der Ursprünglichkeit wegen.

    Vielleicht ist einer der Gründe, dass Babies so ursprünglich sind gerade der, dass sie das Universum (noch) nicht begreifen wollen, sondern einfach staunen.

    Auf den Prozess des Lebens zu vertrauen sollte in letzter Konsequenz auch bedeuten, dass man "die Vertreibung aus dem Paradies" ebenso als Teil des Prozesss annimmt und darauf vertraut, dass eben dieser Prozess einen da hindurch führt und nicht zurück ins Paradies des Babies.

    Staunen neu lernen, obwohl wir viel gelernt und begriffen haben. Unsere Aufgabe ist es doch, diese scheinbar gegensätzlichen Welten ineinander fließen zu lassen und uns nicht für Eine davon zu entscheiden und die Andere zu negieren.


    Das ist eine Weiterentwicklung, die das Baby noch vor sich hat, was soll man da beneiden? Wir sind alle unterwegs.

    Genau das ist der Schlüssel, erkennen das die "Vertreibung aus dem Paradies" ein geschicktes Mittel ist um zu erkennen das das nie stattgefunden hat. Diese Vertreibung ist eine Illusion. Sie wird immer wieder vom Ich erzeugt um sein Scheitern, nicht im Paradies zu sein, zu verblenden. Es ist sogar noch schlimmer. Weil Gott mich aus dem Paradies gewiesen hat kann ich nicht zurück. (Kein Mensch kann Buddha werden.) Wie kann ich zurück kommen? Brauch ich garnicht. Jede Vorstellung von Paradies ist eine Illusion die mir hilft mein Scheitern zu verdauen, damit ich nicht mein Programm des Handelns ändern muss. Stabilität zu erreichen ist oberstes Prinzip. Widerstand leisten gegen jede Veränderung. Ichbin duldet kein "Ich könnte werden." wenn dieses Ziel des Werden nicht definiert ist.

  • Hallo,

    es ist der Nichtwissenswahn der die Menschen davon abhält, im Jetzt zu leben.

    Nichtwissen bezieht sich hier auf die Lehre Gotamo Buddhos.

    Einmal editiert, zuletzt von kesakambalo () aus folgendem Grund: Der Nichtwissenswahrn ist mit Daseinswahn und Geschlechtswahn die originale Darstellung der Wahnarten im Pali-Kanon, Längere Sammlung,. Nichtwissen hat nichts mit Unwissen zu tun. nichtewissend kann auch ein Professor sein.

  • Zitat

    Sofort Einfall: Jesus sagt wir sollen werden wie die Kinder. Ich sage weiter: Nicht Kindisch.


    Ja, das mit den Kindern bei Jesus muss genau untersucht werden, damit ist die Aufnahmefähigkeit, das konzentrierte Schauen auf den Lehrer und konzentrierte Zuhören gemeint und nicht etwa ihre Unschuld.


    Zitat

    Zu dem was Du nun als "Ziele" verkaufen möchtest: die Bedürfnisse des Körperlichen. Ich habe viele Jahre geglaubt das meine Katze bei mir um Futter bettelt, doch das ist nicht so. Sie handelt aus einem Verhaltensmuster heraus um ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Wenn ich so blöde bin zu glauben das die Katze mich liebt weil ich sie auch liebe ist das ganz allein mein Problem. Die Katze hat ihr Futter frisst ein wenig guckt sich das Wasser an dreht sich um und geht schlafen. Ich, der das doch alles gemacht habe, existiere nicht mehr, sie wacht auf kommt an und findest ihren Streichler und verschwindet wieder.


    :lol:

    Zitat


    Das was Du als "Ursprünglichkeit" bezeichnest ist in Wahrheit unwissende Unwissenheit. Bewusst sein des Bewusstsein erkennt das sofort.


    :like:

    Ich bin der Wahrheit verpflichtet, nicht der Beständigkeit.
    Ghandi

  • Da ist etwas dran, wer im Moment leben möchte brauch so viel Wissen und Bewusstsein um nicht

    gleich zum nächsten Moment hasten zu müssen in der Erwartung, dort gibt es etwas Besseres.

    Wer in sich ruht hat einen enorm langen Moment. Bei Dingen die das Leid lindern ein Vorteil.

    Ein Baby mit rundum Betreuung weiß fast nichts und es lebt sehr im Moment.

    Nun braucht man mit diesem nichts oder alles Wissen nur noch umgehen können und jeder Moment ist ein Fest.

    Wie häufig passt auch hier der Spruch: "Gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut,

    Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."

    gruß sati-zen
    _______________________________________________________________


    Der Spiel - Raum der Leerheit - Buddhismus im Gespräch

  • Nun braucht man mit diesem nichts oder alles Wissen nur noch umgehen können und jeder Moment ist ein Fest.

    Meiner bisherigen Erfahrung nach kommen und gehen diese Feste. (Eine Illusion)

    Viele Menschen warten aufgrund dieser "Versprechungen" dann darauf, dass das Leben eine einzige Feier wird.

    Dahingehend würde ich den Ball lieber flach halten und eher sagen, dass man dahingehend übt, gelassener mit allen Augenblicken umgehen zu können; auch die weniger schönen.


    Liebe Grüße von Schneelöwin

  • Naja, man kann natürlich nun jedes Wort auseinandernehmen.;)

    Ich verstehe sati-zen so, dass in einem gelassenen, achtsamen Geist, der so viel wie möglich im Augenblick "verankert" ist, meistens Freude vorherrscht. Freude verbinde ich mit Energie. Energie ist das Ergebnis von eben achtsam, aufmerksam, gelassen, meditativ ...

    _()_

    Ich bin der Wahrheit verpflichtet, nicht der Beständigkeit.
    Ghandi

  • Ankommen ? :grinsen: Augenblick ? :rofl::rofl::rofl:


    Gibt gibt weder eine Ankommen noch einen Augenblick. Alles ist ein Weiterschreiten in immerwährender Veränderung. Wohin auch immer...


    Die Wirklichkeit hindert den Menschen, jemals irgendwo anzukommen..........


    Lässt grüssen

  • Alles ändert sich weil die Zeit ein Konzept des Denkens geworden ist. Die Zeit selber ändert sich nie. Alles ist bedingt in Veränderung und die Zeit ist der Taktgeber. Doch alles ist, wie die Zeit, immer das was es jetzt ist. Das sich alles immer verändert nimmt nur der Mensch wahr und nur der Mensch leidet, weil er erkennt das sich alles wandelt obwohl er doch alle Anstrengungen unternimmt um Beständigkeit zu erreichen. Er verzweifelt sogar daran das er kein Ego hat sondern nur ein dauert zu kontrollierende Hand voll Sand. Alles zerrinnt beim festhalten wollen. Der absolute Wahnsinn der ganz normalen ist das sie im Hier und Jetzt sein wollen. Wie soll ich den wohl im Da und Morgen sein, wenn es nur die Zeit gibt die immer genau da ist wo hier und jetzt ist? Zu blöd das es nur Zeit gibt und kein hier und jetzt.


    "Lasst mich euch sagen: Da ist kein Buddha,
    kein Dharma, keine Übung, kein Erwachen.“
    (Meister Linji)


    Wie kommt der bekloppte Irre auf so einen Blödsinn?

    Ganz einfach das sind alles nur Vorstellungen, Buddha, Dharma, Übung, Erwachen sind alles nur Wahrheiten eines halluzinierenden Ichbin. Was mach ichbin hier? Na genau so einen bekloppten Blödsinn verfassen doch beide wissen das es Vorstellungen sind um Mensch sein zu können. Kein Ichbin, alles nur so sein wie es ist. Also doch ich bin? Natürlich! Wie sollte Mensch sein? Wunderbar eine ganze Welt erschaffen und im Nachhinein erkennen das nichts geschaffen wurde, doch weiterhin den anderen Menschen glauben machen das es doch etwas Geschaffenes, von MIR geschaffen, gibt.

  • Ankommen ? :grinsen: Augenblick ? :rofl::rofl::rofl:


    Gibt gibt weder eine Ankommen noch einen Augenblick. Alles ist ein Weiterschreiten in immerwährender Veränderung. Wohin auch immer...


    Die Wirklichkeit hindert den Menschen, jemals irgendwo anzukommen..........


    Lässt grüssen

    Hallo Punk,

    Du nennst Dich befreit. Herzlichen Glückwunsch. Kann sein oder auch nicht. Auf jeden Fall scheint es Dir gut zu gehen und Du kommst immer wieder neu an.

    Ich wünsche Dir, dass es so bleibt, aber wie Du ja selbst schreibst, ist Alles immerwährende Veränderung. Wer dies tief genug begreift - behaupte ich - fürchtet nichts mehr, wünscht nichts mehr und ergo - ist befreit.:like: Bleibt nur noch die immer noch mögliche Verblendung. Aber mit der Zeit kommt man ihr vielleicht auf die Schliche.

    _()_

    Ich bin der Wahrheit verpflichtet, nicht der Beständigkeit.
    Ghandi

  • "Lasst mich euch sagen: Da ist kein Buddha,
    kein Dharma, keine Übung, kein Erwachen.“
    (Meister Linji)

    und um das zu erkennen brauchen wir Buddha, Dharma und Übung.

    Dabei ist kein Schritt unbedeutend und selbst der letzte Schritt ist nur genau dieser eine Schritt (zumal es keinen letzten Schritt gibt).

    Keine Weg-Gehender hat einem Anderen etwas voraus, denn jeder tut den nächsten Schritt und man kann sich nicht umdrehen und sagen "hüpf doch einfach hier her, wo läufst Du denn rum?".

    Nein, mach einfach den nächsten Schritt und halt die Augen offen. Es gibt nur den Schritt, den Du gerade machst und den kannst nur Du gehen, also hör nicht zuviel auf das was Leute sagen, die schon länger unterwegs sind, aber auch nicht zu wenig.

  • Für mich, als Ich, ist ein Problem entstanden das Ich nicht beworten kann. Das mit dem Weg und dem nächsten Schritt ist schlicht eine Illusion, eine Vorstellung in Worten. In Echt ist da nur ein Weg unter den Füßen und da ist es gleich ob ein Schritt getan wird oder nicht. Ja es ist gleich, vollkommen egal, was sich das Ich erdenkt. DER Weg bleibt unter den Füßen. Es ist noch schlimmer, weil ich dieses Weg sein erst jetzt in Worte fassen kann und genau so Wortlos bleibe wie zu dem ZeitPunktort als es eben so war.


    Der Satz. Der Weg ist unter deinen Füßen ist ein Koan der nicht als Koan erkannt wird wenn das WortGedankenlos sein nicht wirklich erfahren ist und wenn es nicht eine Praxis gegeben hat diesen WortGedankenlos Zustand doch noch mit WortenGedanken zu beschreiben und natürlich immer wieder zu scheitern, Jahrelang zu scheitern und nicht zu Verzweifeln sonder bei den Zwei Extremen bleiben WortGedanken zu haben und ein Wasauchimmer das nichtmal Wasauchimmer ist. Der Weg ist eben weder bei dem Einen noch beim Anderen und doch das Eine und das Andere.


    Was ist dann der Weg? Schon wieder ein unlösbarer Koan weil da die Worte versagen die der Koan selber ist, doch es können nur die Worte des Koan benutzt werden. Das macht man natürlich bis zu dem Zeitpunkt an dem sich der Koan verwirklicht und dann ist jede Beschreibung einfach nur lächerlich zum verzweifeln ein zu großes Stück Brot das weder geschluckt noch ausgespuckt werden kann, nichtmal Lachen ist möglich, es ist, das WortGedanken geben wollen, wie ersticken, weil immer einer sagt du hast zuviel im Mund oder lass es los, schluck es runter oder schweigen wäre besser gewesen. Ich ersticke und bekomme schlaue Sprüche von denen die nicht Wortlos sein können. Die mir aber vorhalte doch sehr viel Worte zu verwenden für etwas das nicht gesagt oder gedacht werden kann. Buddha war ganz schön geduldig, bei 84000 Lehrreden.

  • Den Schmerz gelassen aushalten können ist das Fest, die Dinge loslassen und das an sich binden oder raffen.

    Ich kann es ja verstehen warum diese Wahrnehmungsstörungen auftreten, in den Medien wird ein Fest

    stets mit viel deftigem Essen, noch mehr alkoholischen Getränken und daraufhin endlosem Vergnügen dargestellt.

    Das eigentliche Fest der Freude ist wenn man sich selbst überwunden hat und nichts mehr begehrt.

    Wenn man eins mit allem ist voller Harmonie, Jedoch das setzt ein Erwachen voraus um es Wahrnehmen zu können.

    Das Bewusstsein vom Augenblick oder Moment hilft dabei denn man braucht nicht alles gleichzeitig tun,

    sondern kann sich auf die Erfüllung im Augenblick konzentrieren. Natürlich ist es eine Illusion wie alles

    aber es hilft ein wenig in der westlichen Welt einen Ansatz zu finden um den Verführungen nicht erlegen zu sein.

    Wenn man einen Moment hin bekommt schafft man auch einen Zweiten und muss nicht alles auf einen Schlag lösen.

    So ist der Augenblick ein ganz wichtiger Moment auf dem Weg. Im Augenblick inne halten.

    gruß sati-zen
    _______________________________________________________________


    Der Spiel - Raum der Leerheit - Buddhismus im Gespräch

  • Das eigentliche Fest der Freude ist wenn man sich selbst überwunden hat und nichts mehr begehrt.

    Wenn man eins mit allem ist voller Harmonie, Jedoch das setzt ein Erwachen voraus um es Wahrnehmen zu können.

    Das Bewusstsein vom Augenblick oder Moment hilft dabei denn man braucht nicht alles gleichzeitig tun,

    sondern kann sich auf die Erfüllung im Augenblick konzentrieren. Natürlich ist es eine Illusion wie alles

    aber es hilft ein wenig in der westlichen Welt einen Ansatz zu finden um den Verführungen nicht erlegen zu sein.

    Wenn man einen Moment hin bekommt schafft man auch einen Zweiten und muss nicht alles auf einen Schlag lösen.

    So ist der Augenblick ein ganz wichtiger Moment auf dem Weg. Im Augenblick inne halten.

    Dem kann ich voll und ganz zustimmen, sati-zen.

    Eine zum gefühlt 180.000sten Mal bestätigte Erfahrung ist die, dass die Energie aufrecht erhalten wird und nicht wieder absackt, wenn ich disziplinieert konzentriert und achtsam "die Kuh immer wieder aus dem Beet" hole. Desto längere Jahre ich das schon übe, desto schneller und einfacher funktioniert es. Ich schreibe dies nicht, um mich zu beweihräuchern, sondern weil ich den Eindruck habe, dass manch eine/r meint, das sei viel zu schwierig. Wenn schon ich das trainieren konnte, die ich weder einen Lehrer habe noch einer Sangha angehöre, muss es doch für diejenigen, die sich gut aufgehoben und eingebunden fühlen, erst recht der Fall sein.


    Natürlich ist auch das Trainierenwollen eine Illusion, aber ohne diese geht es gar nicht. So wie Ramana Maharshi sagte "Den Dorn mit einem Dorn aus dem Fuß entfernen".


    _()_

    Ich bin der Wahrheit verpflichtet, nicht der Beständigkeit.
    Ghandi

  • Ein Fest mitmachen mit all seinen Freuden und Sünden im und mit dem Bewusstsein das ich die Kuh in das Beet führe ist für mich Leben. Natürlich darf ich die Kuh dann nicht einfach stehen lassen weil mein körperliches Bewusstsein getrübt ist. Die Kuh möchte ins Beet dann geh ich eben mit und sie wird mit mir wieder nach Haus gehen.

  • Dem kann ich voll und ganz zustimmen, sati-zen.

    Eine zum gefühlt 180.000sten Mal bestätigte Erfahrung ist die, dass die Energie aufrecht erhalten wird und nicht wieder absackt, wenn ich disziplinieert konzentriert und achtsam "die Kuh immer wieder aus dem Beet" hole. Desto längere Jahre ich das schon übe, desto schneller und einfacher funktioniert es. Ich schreibe dies nicht, um mich zu beweihräuchern, sondern weil ich den Eindruck habe, dass manch eine/r meint, das sei viel zu schwierig. Wenn schon ich das trainieren konnte, die ich weder einen Lehrer habe noch einer Sangha angehöre, muss es doch für diejenigen, die sich gut aufgehoben und eingebunden fühlen, erst recht der Fall sein.


    _()_


    Das möchte ich nicht beurteilen, denn um "Wirklich Andere zu verstehen", müsste man eine ganze Weile lang in den "Schuhen der Anderen" deren Täler durchwandern; und das habe ich nicht.

    Meines Erachtens hat das dann auch nichts mit dem sich gut aufgehoben fühlen in einer Sangha zu tun, falls man es in diesem Leben nicht schafft, diese "Feste" zu feiern.:|


    Liebe Grüße von Schneelöwin

    Alles verändert sich - aber dahinter ruht ein Ewiges :star:

    Einmal editiert, zuletzt von Schneelöwin () aus folgendem Grund: Fehler korrigiert

  • Das möchte ich nicht beurteilen, denn um "Wirklich Andere zu verstehen", müsste man eine ganze Weile lang in den "Schuhen der Anderen" deren Täler durchwandern; und das habe ich nicht.

    Meines Erachtens hat das dann auch nichts mit dem sich gut aufgehoben fühlen in einer Shangha zu tun, falls man es in diesem Leben nicht schafft, diese "Feste" zu feiern.:|


    Liebe Grüße von Schneelöwin

    Hallo Schneelöwin,

    erstmal danke für Dein feedback.

    Zu oben: deshalb schrieb ich ja auch, "ich habe den Eindruck". Mag sein, dass ich mich irre. Da bin ich ganz offen.

    Ja, und mit der Sangha, da hab ich mich nicht präzise genug ausgedrückt. Ich meinte Menschen, die durch die Nähe zum Lehrer und durch die Schüler ständig daran erinnert werden. Aber vielleicht ist das sogar letztendlich hinderlich, weil es zu anderen neuen Illusionen führen kann.

    Achtung: ich schrieb kann, nicht muss. 8)

    Liebe Grüße von Monika

    Ich bin der Wahrheit verpflichtet, nicht der Beständigkeit.
    Ghandi

  • Dem kann ich voll und ganz zustimmen, sati-zen.

    Eine zum gefühlt 180.000sten Mal bestätigte Erfahrung ist die, dass die Energie aufrecht erhalten wird und nicht wieder absackt, wenn ich disziplinieert konzentriert und achtsam "die Kuh immer wieder aus dem Beet" hole. Desto längere Jahre ich das schon übe, desto schneller und einfacher funktioniert es. Ich schreibe dies nicht, um mich zu beweihräuchern, sondern weil ich den Eindruck habe, dass manch eine/r meint, das sei viel zu schwierig. Wenn schon ich das trainieren konnte, die ich weder einen Lehrer habe noch einer Sangha angehöre, muss es doch für diejenigen, die sich gut aufgehoben und eingebunden fühlen, erst recht der Fall sein.


    Natürlich ist auch das Trainierenwollen eine Illusion, aber ohne diese geht es gar nicht. So wie Ramana Maharshi sagte "Den Dorn mit einem Dorn aus dem Fuß entfernen".


    _()_

    Imho ist das doch eine Funktion von Sangha, sich durch Beispiel gegenseitig Mut machen.


    Danke, dass Du Deine Erfahrung in dieser virtuellen Sangha teilst! _()_


    Liebe Grüße, Aravind.

  • Imho ist das doch eine Funktion von Sangha, sich durch Beispiel gegenseitig Mut machen.


    Danke, dass Du Deine Erfahrung in dieser virtuellen Sangha teilst! _()_


    Liebe Grüße, Aravind.

    :) Ja, ohne Euch wäre ich ziemlich aufgeschmissen. Hier habe ich schon viel gelernt und natürlich auch meinen Fortschritt mit zu verdanken.

    _()_

    Ich bin der Wahrheit verpflichtet, nicht der Beständigkeit.
    Ghandi

  • Echt, kann man in einem virtuellen Internetforum etwas lernen? Wie man mit den vier edlen Wahrheiten umgeht sicher nicht

    aber vielleicht wie man ein besserer Selbstdarsteller wird um unter dem Deckmantel des Buddhismus das Ego auszubauen.

    Ich habe schon öfter das Forum fluchtartig verlassen und mich in den Retreat zurückgezogen weil die Menge und die Inhalte der

    Texte überforderten. Ich bin als Zen-Meister im Kloster die Erhabenheit des Geistes gewohnt aber um mich abzuhärten in der

    westlichen Welt passe ich mich an und komme immer wieder gerne in die Forumskommunikation zurück.

    Es lässt sich etwas lernen, wie stärke ich mein Immunsystem und meinen Geist in einer Konsumwelt und den entsprechenden Internetforen dazu.

    Ich habe versucht auf die Bedeutung des Augenblicks und des Moments in dieser Welt einzugehen, jedoch mir wurde wiedersprochen

    um das Gegenteil zu behaupten. Da bin ich dann gerne Machtlos und ziehe mich zurück. Wer seinen Fortschritt im Leben einem

    Internetforum verdankt, den möchte ich nicht als Schüler im Kloster haben, die Chance, dass so jemand sein Leben in die Hand nimmt

    und selbstständig gestaltet ist sehr gering. Ich kann in der virtuellen Welt die praktische Lebensbewältigung nicht lernen, um es zu begreifen

    muss ich es anfassen können aber die Fantasie lässt sich hier in der virtuellen Welt wunderbar ausleben.

    gruß sati-zen
    _______________________________________________________________


    Der Spiel - Raum der Leerheit - Buddhismus im Gespräch

  • Dein Beitrag ist beleidigend und herabsetzend, enthält nur Vermutungen, außerdem schließt Du unpassende Schlüsse.


    Zitat


    Echt, kann man in einem virtuellen Internetforum etwas lernen? Wie man mit den vier edlen Wahrheiten umgeht sicher nicht

    aber vielleicht wie man ein besserer Selbstdarsteller wird um unter dem Deckmantel des Buddhismus das Ego auszubauen.


    Zitat


    Wer seinen Fortschritt im Leben einem Internetforum verdankt, den möchte ich nicht als Schüler im Kloster haben, die Chance, dass so jemand sein Leben in die Hand nimmt und selbstständig gestaltet ist sehr gering.

    Ich bin der Wahrheit verpflichtet, nicht der Beständigkeit.
    Ghandi