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  1. Buddhaland Forum
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Aktuelles im Fall Sogyal Lakar / Rigpa

    • Tibetisch
    • Kritik
    • Lehrer
  • Sudhana
  • 6. September 2018 um 12:01
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    • 16. September 2018 um 14:52
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    • #51
    Leonie:

    Es geht aber vor allem um den §174c - und das ist durchaus anwendbar auf die Beziehung im Spirituellen.

    Aber da geht es doch wirklich nicht um Erwachsene. Das womit der "spirituelle Fall" am ehesten vergleichbar ist, ist die Situation, wenn ein Psychologe oder Therapeut seine Machtstellung ausnutzt.

    Und das ist dann eine Sache derjenigen, die die Autorität ( das "symbolische Kapital" wie Sudhana sagt) zur Verfügung stellen.

    inem Arzt der sowas macht wird von der Ärztekammer seine Arztzulassung entzogen so wie es auch für Psychologen und Anwälte entsprechende Standesorganisationen gibt, die über schwarze Schafe wachen. Das was dem für buddhistische Ordinierte am nächsten käme wäre die Deutsche Buddhistische Ordensgemeinschaft. Ihre Stellungnahme zu Thich Thien Son,

    wäre theoretisch ein gutes Beispiel.

    Aber weil die deutsche Buddhistische Ordensgemeinschaft keine mächtige Position hat ( selbst in Thich Thien Son ist ja noch aktiv) kann sie nicht als "Bewahrer der weißen Robe" wirken.

    Was könnten wurde tun, um die DBO zu stärken?

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  • Leonie
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    • 16. September 2018 um 15:06
    • #52

    [lz]

    §174c

    (2)Ebenso wird bestraft, wer sexuelle Handlungen an einer Person, die ihm zur psychotherapeutischen Behandlung anvertraut ist, unter Mißbrauch des Behandlungsverhältnisses vornimmt oder an sich von ihr vornehmen läßt.

    (3) Der Versuch ist strafbar.


    [/lz]

    void:

    Aber da geht es doch wirklich nicht um Erwachsene. Das womit der "spirituelle Fall" am ehesten vergleichbar ist, ist die Situation, wenn ein Psychologe oder Therapeut seine Machtstellung ausnutzt.

    Natürlich geht es da auch um Erwachsene. Und lt. 174c, Abs. 2 ist schon der Versuch strafbar. Der Entzug der "Arbeitserlaubnis" ist damit nicht gemeint.

    Nach unserem Recht ist die Beziehung im spirituellen Bereich rechtlich nicht geregelt, sieht man mal von den Kirchen und deren Recht ab. Das ist ja auch kein anerkannter Beruf, keine Profession und jeder Dahergelaufene kann um sich Anhänger scharen. Was sich da in diesen Beziehungen darstellt ist einfach was Privates. Und da kann jeder machen was er will. Will man das ändern, müsste man an diesem Punkt ansetzen und fragen: ist das Bildung? gibt es dafür Förderung? Wie ist das mit der Gemeinnützigkeit der Vereine? wird das systematisch als Lehrmethode angesehen?

    :zen:

  • kilaya
    Gast
    • 16. September 2018 um 15:52
    • #53
    Leonie:

    Es geht aber vor allem um den §174c - und das ist durchaus anwendbar auf die Beziehung im Spirituellen.

    [lz]

    § 174c Sexueller Mißbrauch unter Ausnutzung eines Beratungs-, Behandlungs- oder Betreuungsverhältnisses

    (1) Wer sexuelle Handlungen an einer Person, die ihm wegen einer geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung einschließlich einer Suchtkrankheit oder wegen einer körperlichen Krankheit oder Behinderung zur Beratung, Behandlung oder Betreuung anvertraut ist, unter Mißbrauch des Beratungs-, Behandlungs- oder Betreuungsverhältnisses vornimmt oder an sich von ihr vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

    (2) Ebenso wird bestraft, wer sexuelle Handlungen an einer Person, die ihm zur psychotherapeutischen Behandlung anvertraut ist, unter Mißbrauch des Behandlungsverhältnisses vornimmt oder an sich von ihr vornehmen läßt.

    (3) Der Versuch ist strafbar.[/lz]

    Ich kann da keinen juristischen Bezug herstellen.

  • Turmalin 1
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    • 16. September 2018 um 16:01
    • #54
    Aka Onyx 9:

    ich möchte da noch was einbringen. was meine erfahrungen damals betraf, da ging es sich nicht um sexuell motivierte handlungen.

    das zeigt, dass es viele Möglichkeiten gibt das spirituelle Lehrer-Schüler Verhältnis zu missbrauchen. Was sollte man dann verbieten um Missbrauch zu verhindern?

    Die Forumulierung ist doch ganz gut, dass es angemessen ist, die eigenen Grenzen zum Ausdruck zu bringen.

  • Aka Onyx 9
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    • 16. September 2018 um 16:01
    • #55

    Nee, die DBO kann da nix

    ausrichten.

    Und der Hinweis auf die Sila

    scheint da ja auch völlig fruchtlos.

    Die DBU beruft sich nun auf das gem. buddh. Bekenntnis, das Leitbild und dt. Gesetzesbücher und Menschenrechtskonvention(?), soweit ich das verstanden habe, was künftige Abmahnungen oder Ausschlüsse betrifft. Das ist gut,

    da kommt dann keine Gemeinschaft oder Einzelmitglied irgendwie

    mit irgendwas drumherum...oder durch Verweis auf...drumherum.

  • Aka Onyx 9
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    • 16. September 2018 um 16:05
    • #56

    Turmalin 1:

    allein dadurch dass du "nur" die eigenen grenzen zum ausdruck bringst( und wie du siehst,

    war mir das damals aus gründen und ursachen, nicht rechtzeitig möglich), ändert sich ja nix an der "sachlage", und, die verantwortung würde ja wieder einseitig betrachtet.

    Einmal editiert, zuletzt von Aka Onyx 9 (16. September 2018 um 16:13)

  • Turmalin 1
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    • 16. September 2018 um 16:15
    • #57
    Aka Onyx 9:

    Turmalin 1:

    allein dadurch dass du "nur" die eigenen grenzen zum ausdruck bringst( und wie du siehst, war mir das damals aus gründen und ursachen, nicht rechtzeitig möglich), ändert sich ja nix an der "sachlage".

    ja aber was willst du denn als Außenstehender dagegen tun, dass Menschen ihre Grenzen nicht zum Ausdruck bringen? Wenn dein Leid gar nichts mit Sex zu tun hätte, müsstest du ja spirituelle Lehrer-Schüler-Verhältnisse generell per Gesetz verbieten damit kein Leid aus Missbrauch solcher Verhältnisse entstehen kann.

    Ich hatte auch am Ende krasse Situationen mit meiner ersten spirituellen Lehrerin. Z. B. hatte ich zwei Reiki-Einweihungen und mehr wollte ich nicht. In einem bestimmten Moment riet sie mir zunächst an, die Meistereinweihung jetzt zu machen. Ich wollte nicht. Dann diskutierte sie lange wieso ich das jetzt müsste. Am Ende sagte sie mir, dass wenn ich nicht an der Einweihung teilnehme, sie nichts mehr mit mir zu tun haben wolle. Die Einweihung sollte 500 € kosten die ich nicht hatte. Hinterher erfuhr ich, dass sie eine Reise nach Hawaii geplant hatte, die dann nicht möglich war, weil ihr eben Geld fehlte. Das ich mit hätte aus den Rippen schneiden sollen.

    Wie sollte jemand denn von außen verhindern dass sowas passiert? Es gibt doch nur die Möglichkeit dass die Person sagt: "Erstens will ich keine Meistereinweihung haben und zweitens habe ich keine 500 €" - und die Androhung, dass das Verhältnis dann beendet ist angesichts der Lage als nur gut erkennt.

    Was schwierig ist bei psychischer Abhängigkeit....aber es geht ja nicht anders als so...

    (übrigens die Person hat mir sehr sehr geholfen die Jahre davor, mich auch zum Buddhismus gebracht und sowas war vorher nie passiert...echt hart wenn man den Menschen plötzlich nicht mehr wieder erkennt...)

  • Aka Onyx 9
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    • 16. September 2018 um 17:02
    • #58

    hi. Turmalin 1:

    fühl keine ambitionen zu diskutieren.


    hier ist noch der link zur neuesten stellungnahme der dbu.

    Antwortschreiben des DBU-Rates auf Offene Briefe, 9. September 2018 -


    wäre schön, wenn es einen eigenen platz hätte für solche dinge.

    dass man von aussen einen direkteren info-zugang hat.

    Einmal editiert, zuletzt von Aka Onyx 9 (16. September 2018 um 17:10)

  • kilaya
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    • 16. September 2018 um 17:22
    • #59
    Aka Onyx 9:

    wäre schön, wenn es einen eigenen platz hätte für solche dinge.

    dass man von aussen einen direkteren info-zugang hat

    Ich denke mal laut, daher ist das kein Vorschlag in einem abschliessenden Sinn:

    Grundsätzlich wäre sowohl das Linkverzeichnis als auch das "Lexikon" dafür technisch geeignet. Wenn der ganze Artikel veröffentlicht werden darf, eher das Lexikon, wenn nur der Link mit einem Auszug oder Kommentar veröffentlicht werden kann, eher das Linkverzeichnis. Dafür kann eine eigene Rubrik angelegt werden. Natürlich müsste man sich da um Ausgewogenheit bemühen und eher die Dokumente einstellen, die eine abschliessende Bewertung darstellen. In Bezug auf solche Schreiben die Teil eines hin- und her sind, wäre es vielleicht besser, die Stelle zu verlinken, wo diese Schreiben veröffentlicht werden. Also nicht nur die DBU generell, in diesem Fall, sondern konkret in einer Rubrik "Aktuelles" einen Deeplink zu Stellungnahmen / Pressemitteilungen usw. der DBU.

    Die Bewertung, was man wichtig und richtig findet, ist ja sehr individuell. Von daher könnte man entweder - in einem gewissen Rahmen - die Rubrik frei geben und jeder kann Links einliefern, dann könnte hoffen, dass eine Balance sich von selbst einstellt. Oder es müsste Leute geben, die sich aktiv und möglichst objektiv darum kümmern und Sachen auswählen, z.B. wenn sie im Forum gepostet werden.

    Eröffne den Vorschlag doch mal zur Diskussion im passenden Bereich.

  • Sudhana
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    • 16. September 2018 um 18:14
    • #60

    Hinweis: es gibt ein Update auf Buddhismus im Abseits.

    kilaya:

    Ich kann da keinen juristischen Bezug herstellen.

    Das kann man recht einfach, wenn man eine buddhistische Lehrer-Schüler-Beziehung als "Beratungs-, Behandlungs- oder Betreuungsverhältnis" auffasst. Auch die Analogie zur "psychotherapeutischen Behandlung" in Absatz 2 sollte eigentlich einleuchten - die buddhistische Lehrer-Schüler-Beziehung ist von ihrer Anlage her eine therapeutische Beziehung, es geht dabei um Umgang mit Leiden, wobei eine Seite auf der Basis von Vertrauen einen Teil ihrer Autonomie aufgibt - und sich dadurch potentiell für Ausbeutung (emotionale, sexuelle, finanzielle) öffnet. Das ist nicht nur eine Analogie, das ist eine Parallele.

    Nun hält der Gesetzgeber offensichtlich buddhistische Lehrer-Schüler-Beziehungen für grundsätzlich nicht hinreichend seriös, um ihnen de jure den Status eines "Beratungs-, Behandlungs- oder Betreuungsverhältnisses" zuzuerkennen. Das scheint merkwürdigerweise selbst bei vielen Buddhisten nicht anders zu sein ...

    Wenn es tatsächlich, wie ja geltend gemacht wurde, in gewissen buddhistischen Überlieferungslinien "Tradition" ist, dass der Meister den Lehrling f*ckt, dann hege ich zumindest starke Zweifel daran, dass so etwas in die westliche Kultur des 21. Jahrhunderts inkulturierbar ist. Wobei man sich natürlich auch (mE zu recht) fragen kann, ob das tatsächlich noch etwas mit Buddhas Lehre zu tun hat.

    _()_

    OM MONEY PAYME HUNG

  • kilaya
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    • 16. September 2018 um 18:20
    • #61
    Sudhana:

    Das kann man recht einfach, wenn man eine buddhistische Lehrer-Schüler-Beziehung als "Beratungs-, Behandlungs- oder Betreuungsverhältnis" auffasst.

    Klar kann man das so drehen. Aber wenn man sich den Wortlaut anschaut, dann geht es in dem Artikel in erster Linie um Menschen, die psychisch labil und daher manipulierbar sind.

    Versteh mich nicht falsch, ich finde klare Regelungen für solche Dinge nicht falsch. Aber ich denke der richtige Schritt ist etwas, das von Innen heraus passiert. Wenn man sich Gesetze für sowas zurechtbiegt, dann gefährdet man auch die Religionsfreiheit im Allgemeinen.

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    • 16. September 2018 um 18:47
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    • #62
    kilaya:

    Klar kann man das so drehen. Aber wenn man sich den Wortlaut anschaut, dann geht es in dem Artikel in erster Linie um Menschen, die psychisch labil und daher manipulierbar sind.

    Es geht um das Machtungleichgewicht - darum, dass man jemand anderen nahe an sich heranläßt und deswegen sehr verwundbar ist. Und es ist dann doch klar, dass man gleichzeitig mit dieser Macht und das Vertrauen in einen gesteckt wird, auch eine entsprechende Verantwortung da ist.

    Und da gibt es ja im Buddhismus sehr enge Schüler-Lehrerverhältnisse, wo man den anderen wirklich so nahe an sich ranlässt wie einen Therapeuten.

    Da sollte dann auch gleiches gelten.

    Während jemand der einfach Vorträge hält natürlich nicht mit einem Therapeut vergleichbar ist.

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    • 16. September 2018 um 19:36
    • #63
    kilaya:
    Sudhana:

    Das kann man recht einfach, wenn man eine buddhistische Lehrer-Schüler-Beziehung als "Beratungs-, Behandlungs- oder Betreuungsverhältnis" auffasst.

    Klar kann man das so drehen. Aber wenn man sich den Wortlaut anschaut, dann geht es in dem Artikel in erster Linie um Menschen, die psychisch labil und daher manipulierbar sind.

    Versteh mich nicht falsch, ich finde klare Regelungen für solche Dinge nicht falsch. Aber ich denke der richtige Schritt ist etwas, das von Innen heraus passiert. Wenn man sich Gesetze für sowas zurechtbiegt, dann gefährdet man auch die Religionsfreiheit im Allgemeinen.

    Sex als religiöses Element?

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    • 16. September 2018 um 19:56
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    • #64
    Aka Onyx 9:

    Sex als religiöses Element?

    Da Sexualität etwas ist, wo man sich fallen lässt und "hingibt" hat es schon eine strukturelle Ähnlichkeit zum religiöses Bereich. Von daher folgen Elemente und Praktiken im tibetischen Buddhismus wo diese Parallele genutzt einer gewissen Logik.

    Sexualität ist eine mächtige Kraft, aber gerade deswegen, weil Sexualität etwas ist, was ganz tiefe Schichten anführt, ist es mit ganz viel Verletzbarkeit verbunden. Und mit ganz viel Missbrauchpotential. Wenn eine buddhistische Schulrichtung wirklich Spiritualität mit Sexualität verknüpfen will, dann braucht man da ganz viel Hürden und Kontrollinstanzen.

    Also genau das Gegenteil eines leichtfertigen Groupie-Sexualität.

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    • 16. September 2018 um 20:00
    • #65
    kilaya:

    Aber wenn man sich den Wortlaut anschaut, dann geht es in dem Artikel in erster Linie um Menschen, die psychisch labil und daher manipulierbar sind.

    Sorry, aber höflicher kann ich es nicht ausdrücken: das ist schlicht Quatsch. Zwar kann psychische Labilität Grund für eine Psychotherapie sein, aber bei weitem nicht Jeder, der sich psychotherapeutisch behandeln lässt, ist auch psychisch labil. Mögliche Indikationen findest Du beispielsweise hier. Und Manipulierbarkeit wiederum setzt auch keine psychische Labilität voraus. Schlichte Gutgläubigkeit und unangebrachtes Vertrauen reichen da schon - insbesondere in Verbindung mit Autoritätsgläubigkeit.

    Es geht hier um einen Gesetzestext und in dem wiederum geht es - wie bei Gesetzesparagraphen üblich - um genau das, was da auch steht: in Absatz zwei um psychotherapeutische Behandlung. Was da genau behandelt wird - von Demenz bei Alzheimer (ICD-10-GMF 00.-) bis hin zu Daumenlutschen und Nägelkauen (ICD-10-GM F98.88) - ist unerheblich.

    _()_

    OM MONEY PAYME HUNG

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    • 16. September 2018 um 20:06
    • #66

    void:

    Naja der Dalai Lama sagt dass für dieses Tantra Dingens er nicht einen einzigen sieht, der da die notwendige spirituelle Reife besitzt.

    Aber leider ist diesen Leuten selbst der Dalai Lama schnuppe.

    @kilaya: Der Linkbereich ist versteckt unter buddh. Reccourcen. Der Bereich ist ungeeignet.

  • VajraDakini
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    • 16. September 2018 um 20:35
    • #67

    Ich finde es gut Das Rigpa die vorwürfe ernst nimmt und überhaupt Investigation angestellt hat, das haben andere Gruppierungen nicht getan bei dienen Ähnliches vorgefallen ist.

    Auch bekomme ich in Berlin mit, dass es wohl einige Leute gibt die fit sind und Dinge auf dem Schirm haben

    ich würde mir wünschen dass es nicht so sehr darum geht ob sexuelle Beziehungen oder nicht sondern um die Freiwilligkeit und darum den Punkt dass es sich um Autorität Personen handelt

    ich kann mich auch in meine Klassenlehrerin verlieben und wenn das ganze auf beidseitigkeit beruht dann geht das

    allerdings musste ich dann als Lehrkrafz die Klasse wechseln oder Ähnliches so etwas finde ich bei buddhistischen Gruppierungen auch sinnvoll ist ja im Grunde nicht viel anderes, außer dass halt spirituelle Inhalte geleert werden.

    Was ich nicht verstehe und das mag auch daran liegen, dass ich in sexuelle Praktiken nicht eilig eingeweiht bin warum es nicht möglich ist dass Menschen des gleichen Geschlechts einem solche Dinge beibringen, wenn man denn überhaupt Interesse daran hat und wenn es dann ums ausüben geht, kann man die ja mit jemand anderes praktizieren zum Beispiel den Partner oder eine Menschen die mir nahe steht, der aber kein Autoritätsverhalten es mit einem hat

    Ist zwar vielleicht ein blöder Vergleich, aber im Erotikbereich ist es auch so das du, wenn du zum Beispiel Domina oder Ähnliches werden willst eine andere Domina Hast die dir die Dinge beibringt und ausüben tust du es dann mit Probe Kunden, zumindest wurde mir das mal von einer Freundin die als Domina arbeitet erzählt

  • Online
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    • 16. September 2018 um 20:49
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    • #68
    Aka Onyx 9:

    void:

    Naja der Dalai Lama sagt dass für dieses Tantra Dingens er nicht einen einzigen sieht, der da die notwendige spirituelle Reife besitzt.

    Aber leider ist diesen Leuten selbst der Dalai Lama schnuppe.

    Ich habe es so verstanden, dass der tibetische Buddhismus einen weiten Bereich abdeckt, der von einer sehr mönchisch-geordneten Position ( Nalanda-Teadition) zu einer anarchisch-yogischen Position (Mahasiddha-Tradition) reicht.

    Die Gelug Schule und mit ihr der Dalai Lama repräsentiert das "formellste" orthodoxe Ende des Spektrums. während das andere ("infomelle") Ende des Spektrums wahrscheinlich bei heterodoxen Nyinma Familienentraditionen liegt.

    Und während einige den Dalai Lama als "Oberhaupt des tibetischen Buddhismus" sehen wollen, ist er für anderen zwar geachteter hoher Lama aber nur eine Stimme von vielen.

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    • 16. September 2018 um 20:53
    • #69
    void:

    Da Sexualität etwas ist, wo man sich fallen lässt und "hingibt" hat es schon eine strukturelle Ähnlichkeit zum religiöses Bereich. Von daher folgen Elemente und Praktiken im tibetischen Buddhismus wo diese Parallele genutzt einer gewissen Logik.

    Sexualtität ist da wo GeschlechterWahn ist. Und da haftet man an, und lebt diesen Wahn. Das geht unheilvoller oder auch weniger unheilvoll. Aber das Anhaften an Begehrungen (die immer wahnentsprungen sind) führt grundsätzlich zu weiterem Begehren und damit zwingend zu dukkha.

    Die Geistfaktoren, die während des GeschlechtsVorganges anwesend sind, sind klar der Klasse: unheilsam, zugeordnet. Hier könnte man noch genauer differenzieren, wenn man sich verschieden qualitativer "Blindheiten" während des Aktes versichern will.

    Sex/sinnliches Begehren wird in vielen Religionen sehr skeptisch gesehen und beschrieben. Da gibt es eher eine Ähnlichkeit, wenn man eine Ähnlichkeit sehen will. Damit wird man aber den Religionen und der von diesen gedeuteten Sache "sinnliches Begehren" weniger gerecht.

    void:

    Sexualität ist eine mächtige Kraft, aber gerade deswegen, weil Sexualität etwas ist, was ganz tiefe Schichten anführt, ist es mit ganz viel Verletzbarkeit verbunden. Und mit ganz viel Missbrauchpotential. Wenn eine buddhistische Schulrichtung wirklich Spiritualität mit Sexualität verknüpfen will, dann braucht man da ganz viel Hürden und Kontrollinstanzen.

    Vielleicht ist es einfach so, dass der GeschlechterWahn und auch die sexuellen Begierden die Dinge sind, die am schwersten zu überwinden sind. Und dass gerade der GeschlechtsVerkehr so "gefährlich" im Sinne der LeidVernichtung ist, weil es sich hier um eine grobe Begierde handelt, die schwer zu durchdringen und deren Folgen schwer beherrschbar sind.

    Es ist hier die Rede von den am schwersten zu überwindenen Sinnesbegierden. Die werden in einer Praxis der gegenseitigen Anhaftung eingebaut.


    :earth:

    Einmal editiert, zuletzt von Alephant (16. September 2018 um 21:10)

  • Aka Onyx 9
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    • 16. September 2018 um 21:15
    • #70

    nur das eine praxis, sofern eine praxis in diesen fällen überhaupt gegeben, von den.betroffenen als missbrauch bezeichnet wird. da waren ja nun ganz viele mit dieser petition metooguru, aus verschiedenen ländern in den.niederlanden bei DL. das sind also keine einzelfälle wo von missbrauch gesprochen wird und immer gibt es da noch viele mehr die sich nicht äussern.

  • kilaya
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    • 16. September 2018 um 21:24
    • #71
    Aka Onyx 9:

    Der Linkbereich ist versteckt unter buddh. Reccourcen. Der Bereich ist ungeeignet.

    Wir haben ein eigenes Link-Verzeichnis, das nicht im Forum versteckt ist und einen eigenen Eintrag im Hauptmenü hat. Dort werden Links in Kategorien sortiert. Das alte Link-Forum existiert nur noch als Archiv für die Diskussionen und nimmt keine neuen Einträge mehr auf. Der Eintrag unter "Buddh. Ressourcen" ist nur noch ein Link in das neue Linkverzeichnis.

  • Aka Onyx 9
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    • 16. September 2018 um 21:29
    • #72

    void. ja, und wenn es kein allgm. oberhaupt gibt(wie im.islam) und wenn der hinweis auf die sila nix fruchtet, die ja ganz klar ist in sache sex. fehlverhalten, und das sieht man ja auch in der dbu, dass die wohl nicht alle interessierte bzw. es nix fruchtete wenn de mit ankommst, dann geht das nur so, dass abmahnungen erfolgen auf basis was ich bereits gesagt habe bzw. rat und vorstand plus einzelmitglieder nun verkündet wurde, auf intervention und anregung wiederum von MG und vielen Einzelnen hin. da steht dann ja auch, dass wenn die abmahnung auf dieser gemeinsamen basis "im winde verhalt", dass das dann eben endlich mal bis zum ausschluss gehen kann.

  • Alephant
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    • 16. September 2018 um 21:29
    • #73
    Aka Onyx 9:

    nur das eine praxis, sofern eine praxis in diesen fällen überhaupt gegeben, von den.betroffenen als missbrauch bezeichnet wird. da waren ja nun ganz viele mit dieser petition metooguru, aus verschiedenen ländern in den.niederlanden bei DL. das sind also keine einzelfälle wo von missbrauch gesprochen wird und immer gibt es da noch viele mehr die sich nicht äussern.

    Das Problem fängt doch schon an, wenn man die Natur des Geschlechtsaktes verleugnet: sinnliches Begehren und Genüsse der angebeteten Klasse. Es geht hier ja nicht um eine Schokolade, die sich Meister und Schülerin teilen.

    Es ist offensichtlich, dass ein Lehrer, der in der Lage ist, sexuellem Begehren anzuhängen, selber NichtWissen nicht überwunden hat. Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, das für Schüler zu kennzeichnen, so à la: "Ich unterrichte gerne und weiß auch eine Menge, aber erleuchtet bin ich noch lange nicht, deswegen erwarte, was die von karuna und Weisheit getragenen Handlungen angeht, nicht mehr als 40 % von mir". Oder so.


    :earth:

  • kilaya
    Gast
    • 16. September 2018 um 21:29
    • #74
    pops:

    Sexualtität ist da wo GeschlechterWahn ist. Und da haftet man an, und lebt diesen Wahn.

    Mit der Einschätzung ist natürlich die gesamte sexuelle Symbolik des tibetischen Buddhismus nicht verständlich. Mit vereinigten Buddhas usw. Diese basiert auf dem alten Wissen, dass Sexualität auch eine heilige und heilende Ebene hat. Sexualität ohne wahnhafte Begierde ist möglich und aus dieser Sicht nicht nur nicht schädlich sondern sogar förderlich für die spirituelle Entwicklung. Lasst uns hier bitte nicht das Kind mit dem Bad ausschütten. Zwischen dem Missbrauch von Sexualität in Lehrer-Schüler-Beziehungen und tantrischer Vereinigungspraxis gibt es riesige Unterschiede. Die tantrische Vereinigunspraxis findet im Retreat mit einem festen Partner statt, mit dem man gemeinsam diesen Weg geht. Gerade weil Sexualität den Bogen spannen kann zwischen den tiefsten menschlichen Abgründen und Verletzungen und den heiligsten Erfahrungen, kann sie sowohl zutiefst zerstörerisch als auch zutiefst heilsam sein.

  • Aka Onyx 9
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    • 16. September 2018 um 21:33
    • #75
    kilaya:
    Aka Onyx 9:

    Der Linkbereich ist versteckt unter buddh. Reccourcen. Der Bereich ist ungeeignet.

    Wir haben ein eigenes Link-Verzeichnis, das nicht im Forum versteckt ist und einen eigenen Eintrag im Hauptmenü hat. Dort werden Links in Kategorien sortiert. Das alte Link-Forum existiert nur noch als Archiv für die Diskussionen und nimmt keine neuen Einträge mehr auf. Der Eintrag unter "Buddh. Ressourcen" ist nur noch ein Link in das neue Linkverzeichnis.

    Ick seh nüscht auf der Hauptseite, am Hauptmenü, Linkverzeichnis. Ernsthaft.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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