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1. Grundübung (Diamantweg; Ngöndro)

  • Niklas96
  • 19. Juni 2019 um 18:20
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  • Niklas96
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    19. Juni 2019
    • 19. Juni 2019 um 18:20
    • #1

    Liebe Buddhis :)

    Seit einiger Zeit praktiziere ich nun schon die erste der vier Grundübungen, nämlich die Verbeugungen.

    Seit einiger Zeit habe ich dort leider jedoch konditionelle Probleme, weswegen ich relativ schleppend vorankomme nur.

    In meinem Leben hat sich eigentlich aber nichts geändert, weswegen ich die Ursache dafür nicht ausmachen konnte bisher.

    Hat jemand da von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir in der Hinsicht vielleicht ein paar Tipps geben?

    Vielen Dank schon mal im Voraus :)

  • kilaya
    Gast
    • 19. Juni 2019 um 19:05
    • #2

    Man hat ja generell immer Phasen was die körperliche Konstitution angeht. Und es geht ja nicht wirklich ums "Vorankommen" - egal ob Du 1 machst oder 1000 am Tag, die Einstellung ist wichtig. Und wenn Du wieder fitter bist, werden es halt wieder mehr. Genau wie bei jeder Meditation eigentlich: man macht es so gut es geht, und bleibt dabei entspannt... :)

    Es gibt noch eine Ebene, die man in Betracht ziehen könnte, je nach Weltsicht. Dass nämlich die Meditation gewisse Prozesse / Veränderungen angestossen hat und der Körper Dir sagt: reicht erstmal, mach mal ein bischen langsamer.

  • Phoenix
    Gast
    • 19. Juni 2019 um 20:13
    • #3

    Lieber Niklas,

    die Grundübungen sind eine wirklich sehr sehr gute Praxis. Ich hab meine Verbeugungen vor zwanzig Jaharen mit voller Begeisterung durchgezogen und heute mache ich sie immer noch,einfach ,weil sie mich so gut zentrieren.

    Mein Tipp für die Praxis : einfach drannbleiben,und wenn es Hindernisse gibt sich nicht wirklich davon beeindrucken lassen.

    Ist übrigens auch mein Tipp für dich hier im Forum. Als Diamantwegler bekommt man da nämlich von Zeit zu Zeit ziemlich contra.;)

    _()_ Phönix

  • kilaya
    Gast
    • 19. Juni 2019 um 20:52
    • #4

    Er sagt doch eigentlich nur, dass man hier auch entspannt bleiben sollte, wenn man Kontra bekommt. Ich finde nicht, dass da irgendwas steht, was suggeriert, man würde da nur zur Belustigung "contra bekommen"...

  • Phoenix
    Gast
    • 19. Juni 2019 um 21:03
    • #5

    Liebe @mkha',

    wenn du mir auf die Füße trittst,finde ich das wie hier bei dieser Sache nicht immer ganz angemessen, Probleme macht mir das aber nicht.

    Es gibt hier aber schon Leute ,die erinnern mich weniger an Yoda ,sondern eher an alle möglichen anderen Gestalten aus der Star Wars Saga.

    _()_ möge die Macht mit dir sein :zen: Phönix

  • Niklas96
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    19. Juni 2019
    • 19. Juni 2019 um 22:39
    • #6

    @kilaya vielen Dank, das klingt gut, ich nehme mir das mal zu Herzen und kann dann ja immer noch schauen, ob sich wieder Veränderungen einstellen :)

    @Phoenix Dankeschön für deine Ermutigung und deine lieben Worte!

    Dass man als Angehöriger des Diamantwegs häufiger mal ein Contra bekommt, das ist mir leider auch schon aufgefallen..

    Meine Einstellung, wenn ich irgendwas nicht mag, was jemand anders macht, ist aber immer noch, dass ich ihn einfach machen lasse und mich für ihn freue, wenn er es gut findet. Natürlich nur, solange er niemand anderem dadurch schadet :)

  • Phoenix
    Gast
    • 20. Juni 2019 um 08:19
    • #7
    mkha':

    Je älter ich werde, desto öfter stelle ich fest, nicht mehr gesellschaftsfähig zu sein, bester Phoenix, aber es ist nie meine Absicht zu verletzen; ... schön, dass Du das zu wissen scheinst. LG mkha'

    Wer im Internet mitchated kann so alt noch gar nicht sein.(: Und das der nicht persönliche Kontakt hier manchmal seine Tücken hat und man deshalb einfach etwas daneben liegt finde ich dabei ganz natürlich.

    Ich finds aber trotzdem spanned, das ich zu einigen Menschen per Internet einen Draht bekomme und zu anderen gar nicht.

    _()_ Phönix

  • Lirum Larum
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    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 20. Juni 2019 um 09:14
    • #8
    Niklas96:

    Liebe Buddhis :)

    Seit einiger Zeit praktiziere ich nun schon die erste der vier Grundübungen, nämlich die Verbeugungen.

    Seit einiger Zeit habe ich dort leider jedoch konditionelle Probleme, weswegen ich relativ schleppend vorankomme nur.

    In meinem Leben hat sich eigentlich aber nichts geändert, weswegen ich die Ursache dafür nicht ausmachen konnte bisher.

    Hat jemand da von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir in der Hinsicht vielleicht ein paar Tipps geben?

    Vielen Dank schon mal im Voraus :)

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    Hallo Niklas, herzlich Willkommen.

    Komischerweise bin ich schon auf Deine Frage im Allgemeinen eingegangen, kurz bevor Du sie gestellt hast. Hahaha. Und zwar hier:

    Verbeugungen

    Meiner Meinung und Beobachtung nach ist es also völlig normal, dass man im Laufe der Praxis mit irgendwelchen Befindlichkeitsstörungen zu tun hat. Das ist aber natürlich immer sehr, sehr individuell.

    Aber "schleppend vorankommen" ist mein zweiter Vorname. Das ist bei meiner nicht mehr so üppig vorhandenen Fitness sowie Übergewicht auch überhaupt kein Wunder. Die positive Sache daran war überhaupt voranzukommen. Dafür hab ich mich immer gelobt anstatt drauf zu schauen, was ich nicht geschafft habe.

    (Ich schreib das in Vergangenheitsform, weil ich mit Verbeugungen als Praxis jetzt abgeschlossen habe.)

    Meiner Beobachtung nach sind solche Hindernisse, die sich auftun, genau das, was die Praxis ausmacht. Das ist, denke ich, ein Zeichen für Reinigung von irgendwelchen psychischen Sachen, die sich im Körper manifestieren und die man über den Körper "rausholen" kann. Damit dann intelligent umzugehen ist die Übung. Und natürlich hat man auch ohne körperliche Probleme direkt mit seinem Geist zu tun: Aufraffen, weitermachen, sich selbst ermutigen, den eigenen Stolz beobachten ... und was auch immer.

    Meine Herangehensweise war immer ohne Zwang, denn ich bin ja nicht beim Militär, aber mit dem festen Entschluss, dranzubleiben. Als ich z.B. körperlich völlig außerstande war, mich auch nur zu bücken, durch einen 8 Monate anhaltenden Ischias, da hab ich die Verbeugungen fast nur im Geiste gemacht. Also, in den schlimmsten Zeiten konnte ich mich aus dem Stand ca. 10 cm nach vorn beugen. Aber ich hab die Praxis nicht aufgegeben und irgendwann löste sich der Ischias auf und war weg - das kam auch nicht von selbst, aber die Geschichte ist hier zu lang.

    Es geht also darum, dass man sich selbst echt kennenlernen kann bei dieser Praxis und damit eben irgendwie intelligent umgehen muss.

    Als sehr inspirierend habe ich es erfahren, die Verbeugungen in Anwesenheit der Sangha zu machen. Auf den Sommercamps haben die Mönche Sandmandalas gestreut, und weiter weg im großen Gemeinschaftszelt machte ich in einer Ecke meine Verbeugungen. Dort bekam ich solch eine Energie, als ob mir einer Benzin in einen Extramotor gegeben hätte. Auf den Sommercamps konnte ich doppelt so viele Niederwerfungen machen wie sonst. Und es war pure Freude.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


    2 Mal editiert, zuletzt von Lirum Larum (20. Juni 2019 um 09:20)

  • Lirum Larum
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    • 20. Juni 2019 um 09:29
    • #9

    Und vielleicht noch wichtig zu erwähnen:

    Wenn man also Schwierigkeiten hat und man steht vor der Entscheidung: "Höre ich auf, oder mache ich Pause oder mache ich weiter?", dann ist Weitermachen die beste Option - den Tipp gab mir mal ein deutscher Mönch, der sich mit unsere hiesigen Mentalität super auskennt.

    Für mich ist das so, als ob man mit der Praxis einen goldenen Faden in der Hand hielte. Es ist eben klug, den nicht loszulassen. Wie oben schon erwähnt: Selbst wenn man sich physisch gar nicht verbeugen kann, kann man es wenigstens geistig weiterpraktizieren.

    Schleppend voranzukommen, kann einfach eine Phase sein, die aufhört, oder die bis 100.000 weitergeht. Hahaha. Egal. Es ist wie es ist.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Niklas96
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    • 20. Juni 2019 um 09:41
    • #10

    Lirum Larum vielen Dank für deine ausführliche Antwort :)

    Ich werde deine Nachricht auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, wenn ich meine Verbeugungen mache.

    Bei unserem Sommerkurs oder generell auf größeren Kursen bin ich aber auch immer zu wesentlich mehr in der Lage, egal ob es um generell Meditation oder um die Verbeugungen geht.

    Wenn ich nur diese unglaubliche, dort vorherrschende Energie immer mit nach Hause nehmen könnte.. :D

  • Lirum Larum
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    • 20. Juni 2019 um 10:11
    • #11

    Niklas96 : Kann man nicht mit nach Hause nehmen. Normal.

    ABER: man kann sie zu Hause selber kreieren. Das ist eine wichtige Sache auf dem Pfad, dass man sich nicht immer nur Energie von außen holen muss.

    Rituale und sich einschleifende heilsame Gewohnheiten finde ich beim Schaffen von Eigenenergie sehr hilfreich.

    ("My home is my retreat-center" :) )

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Phoenix
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    • 25. Juni 2019 um 13:13
    • #12

    Als Laien Buddhist finde ich es sogar ausgesprochen wichtig zu hause gut praktizieren zu können.

    Natürlich ist das nicht so wie auf Kurs oder in einem geschlossenen Retreat, aber gerade mit den Grundübungen kann man hervorragend die Gewohnheit aufbauen auch zu Hause regelmäsig zu üben.

    LG ~Phönix

  • Max Schenzle
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    • 4. August 2019 um 20:56
    • #13

    kesakambalo

    Hi buddhi,

    die Grundübung ist nicht das Verbeugen, sondern das Sitzen mit geradem Rückgrat an einem Ort, wo man nicht gestört wird. Lotussitz wäre ideal. Es gibt aber etliche Variationen davon, die es ermöglichen, möglichst lange, aufrecht zu sitzen.

  • kilaya
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    • 4. August 2019 um 22:49
    • #14
    kesakambalo:

    die Grundübung ist nicht das Verbeugen, sondern das Sitzen mit geradem Rückgrat an einem Ort, wo man nicht gestört wird. Lotussitz wäre ideal. Es gibt aber etliche Variationen davon, die es ermöglichen, möglichst lange, aufrecht zu sitzen.

    Hier wurde ausdrücklich nach der ersten der vier speziellen Grundübungen (Ngöndro) gefragt, die im tibetischen Buddhismus oft die Voraussetzungen für bestimmte tantrische Praktiken herstellen sollen.

  • Max Schenzle
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    • 5. August 2019 um 10:48
    • #15

    Hi,

    das mag in der tibetischen Variante anders sein. Inwieweit das individuell hilft, sollte jeder für sich testen.

  • Samten
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    • 5. August 2019 um 11:21
    • #16
    Losang Lhamo:

    Das ist bei meiner nicht mehr so üppig vorhandenen Fitness sowie Übergewicht auch überhaupt kein Wunder.

    ......ist ja beides nicht unumkehrbar...:)

  • Lirum Larum
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    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 5. August 2019 um 11:46
    • #17
    Samten:
    Losang Lhamo:

    Das ist bei meiner nicht mehr so üppig vorhandenen Fitness sowie Übergewicht auch überhaupt kein Wunder.

    ......ist ja beides nicht unumkehrbar...:)

    Ist beides auch nicht unbedingt einfach zu kontrollieren, weil die Ursachen viel tiefer liegen als mangelnde Bewegung und schlechte Ernährung. (Ich bewege mich nicht wenig und ernähre mich gesund.)

    Gesellschaftspolitisch gesehen wäre auch schonmal viel gewonnen, wenn die Bewertung fremder Menschen aufgrund von Äußerlichkeiten unterlassen würde.

    Und natürlich kann mangelde Fitness sowie Übergewicht auch nicht umkehrbar sein, sobald andere Gebrechen hinzukommen und Diät und Powersport verhindern.

    Lass uns mal tauschen, Samten. Mal sehn, wie einfach Du das dann findest, alles umzukehren. ;)

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • kilaya 5. August 2019 um 13:18

    Hat den Titel des Themas von „1. Grundübung“ zu „1. Grundübung (Diamantweg; Ngöndro)“ geändert.
  • kilaya 5. August 2019 um 13:19

    Hat das Thema aus dem Forum Buddhistische Praxis nach Tibetischer Buddhismus verschoben.
  • kilaya
    Gast
    • 5. August 2019 um 13:20
    • #18
    Verschoben

    Da "Diamantweg, Ngöndro" nur in den Hashtags stand, habe ich es in den Titel auch noch eingetragen. Ausserdem habe ich, da es sich um eine rein tibetisch-buddhistische Frage handelt, den Thread nach TB verschoben.

  • Samten
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    • 5. August 2019 um 19:35
    • #19
    Losang Lhamo:
    Samten:
    Losang Lhamo:

    Das ist bei meiner nicht mehr so üppig vorhandenen Fitness sowie Übergewicht auch überhaupt kein Wunder.

    ......ist ja beides nicht unumkehrbar...:)

    Ist beides auch nicht unbedingt einfach zu kontrollieren, weil die Ursachen viel tiefer liegen als mangelnde Bewegung und schlechte Ernährung. (Ich bewege mich nicht wenig und ernähre mich gesund.)

    Gesellschaftspolitisch gesehen wäre auch schonmal viel gewonnen, wenn die Bewertung fremder Menschen aufgrund von Äußerlichkeiten unterlassen würde.

    Und natürlich kann mangelde Fitness sowie Übergewicht auch nicht umkehrbar sein, sobald andere Gebrechen hinzukommen und Diät und Powersport verhindern.

    Lass uns mal tauschen, Samten. Mal sehn, wie einfach Du das dann findest, alles umzukehren. ;)

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    okay,

    ich mach morgen früh xtra für Dich:heart: 50 situps und 50 pushups mit...schaun ob du was merkst...das mit der fitness meinte ich eigentlich so ganz "allgemein"..."Krankheits"-bedingt natürlisch ausgeschlossen...is doch klar...aber: ich denk nicht, dass du mit mir tauschen möchtest,würdest du meine "Krankenakte" kennen....:grinsen:....

  • mk00
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    • 5. August 2019 um 19:55
    • #20
    Niklas96:

    Liebe Buddhis :)

    Seit einiger Zeit praktiziere ich nun schon die erste der vier Grundübungen, nämlich die Verbeugungen.

    Seit einiger Zeit habe ich dort leider jedoch konditionelle Probleme, weswegen ich relativ schleppend vorankomme nur.

    In meinem Leben hat sich eigentlich aber nichts geändert, weswegen ich die Ursache dafür nicht ausmachen konnte bisher.

    Hat jemand da von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir in der Hinsicht vielleicht ein paar Tipps geben?

    Vielen Dank schon mal im Voraus :)

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    Schlechter Schlaf? Stress im Sozialen Umfeld? falsche Ernährung? Bewegungsmangel? Sauerstoffmangel? Bewegungsmangel?

    Es kann dafür zahlreiche Ursachen geben, nicht zuletzt will ich jedoch erwähnen das es durchaus sein kann das die Verbeugungen im Moment zuviel für dich sind. Sie Bringen unheilsame Karmische Ursachen schneller ans Tageslicht.

    Mein Tipp mach die Verbeugungen Langsamer.

    Liebe Grüße

    mk00

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
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    • 5. August 2019 um 20:22
    • #21
    Samten:

    okay,

    ich mach morgen früh xtra für Dich:heart: 50 situps und 50 pushups mit...schaun ob du was merkst...das mit der fitness meinte ich eigentlich so ganz "allgemein"..."Krankheits"-bedingt natürlisch ausgeschlossen...is doch klar...aber: ich denk nicht, dass du mit mir tauschen möchtest,würdest du meine "Krankenakte" kennen....:grinsen:....

    :angel: Danke. Das wird mir sicherlich gut tun, wenn Du Situps für mich machst... schon gar 50. Toll. :lol:

    Nein, ehrlich. Ich mache jetzt seit Januar Intervallfasten, d.h. abends HUNGERN (!) und ich habe dadurch meinen Gelenken zuliebe schon 7 kg abgenommen. Das ist endlich mal was, das funktioniert, im Gegensatz zu den anderen wissenschaftlich empfohlenen Ernährungsweisen, die ich seit 20 Jahren so ausprobiere. Man kann dabei bleiben und braucht keine Ernährungspläne. Nur eine Uhr.
    Ist doch schonmal was.

    Der Busfahrer oder die Frisöse oder sonstwer Fremdes weiß das natürlich nicht und sieht nur eine dicke Kuh, weil Situp-gestählte Luxuskörper heutzutage alleinig akzeptabel sind...

    Deshalb finde ich es anstrengend, wenn Leute mir raten, "einfach mal abzunehmen".

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Samten
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    • 5. August 2019 um 21:34
    • #22
    Losang Lhamo:

    Nein, ehrlich. Ich mache jetzt seit Januar Intervallfasten, d.h. abends HUNGERN (!) und ich habe dadurch meinen Gelenken zuliebe schon 7 kg abgenommen.

    ist doch super.....bleib dran und lass Dich nur nicht verwirren.

    Bei jedem Schritt 7 kilo weniger auf den Gelenken.....das ist ja 'n 3/4tel Eimer Wasser (:..wer will den denn den ganzen lieben langen Tag mit sich rumschleppen...?:rainbow:

    das Intervall-Dingens ist doch gut....ich mach's auch so in der art..is einfach ne Gewöhnungssache.

    2 Mal editiert, zuletzt von Samten (5. August 2019 um 21:46)

  • Samten
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    • 6. August 2019 um 08:29
    • #23

    so,

    50 situps abgeliefert

    plus 60x bankdrücken mit der Langhantel.....hoffe es ist gut angekommen......

    OT-ende

  • Amdap
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    • 6. Oktober 2019 um 19:18
    • #24

    Es ist noch nicht allzu lange her, es war erst in diesem Jahr, da hörte ich während Besuch eines Seminars bei den Karma-Kagyüs, dass es während der Niederwerfungen an einigen Körperstellen, wenn sie den Boden berühren, zur Aktivierung des Energieflusses kommt.

    Es wird immer viel von Energie geredet, in allen möglichen Zusammenhängen. Ich möchte fast sagen, es stört mich ähnlich wie die Behauptung, man könne den Körper entschlacken. Meiner Meinung nach kann man weder irgend eine Energie in Fluss bringen noch Schlacken aus dem Körper schwemmen oder Ähnliches - das alles sind nach meiner Erfahrung künstlich konstruierte Vorstellungen.

    Doch räume ich ein, dass die Psyche da ja zumindest eine wichtige Rolle spielen kann.

    Ich selbst habe vor ca. 8 Jahren mit dem ersten Teil des Ngöndro, den Niederwerfungen, angefangen, und mein Lama gab mir als Hausaufgabe 25.000 Niederwerfungen auf, die ich auch geschafft habe. Ist eigentlich gar nicht so schwer, das zu schaffen, wenn man keine andere außergewöhnliche Lebensbelastung hat (mit meiner gebrechlichen und dementen Mutter, die damals noch zu Hause war, war es gerade so knapp noch zu schaffen).

    Das ist schon toll, wie bei den Niederwerfungen der Kreislauf in Schwung kommt. Gleichzeitig denke ich, der wahre Hintergrund ist ja, dass man Hingabe kultivieren soll und die Niederwerfungen eine Hilfe dazu darstellen, denn während dieser speziellen Übung stellt man sich ja ganz lebendig den Guru-Baum der Linie vor, der man sich verschrieben hat. Dieses alles im Zusammenhang, denn das soll ja etwas auslösen. Es soll die ganzen rationalen Knoten im Hirn lösen und, wie gesagt, die Hingabe vermehren.

    Nun, mit der Hingabe, das ist nicht immer so einfach, wie es einem zunächst vorkommt, denn Hingabe kann man weder auf Knopfdruck erzeugen, noch ist sie einer Gefühlsduselei ähnlich. Hingabe kann man Außenstehenden schwer beschreiben. Man kann ja jemandem, der noch nie eine Avocado probiert hat, den Geschmack dieser Frucht auch nicht beschreiben, um mal ein sehr einfaches Beispiel hier zu nennen.

    Als ich dann die 25.000 Niederwerfungen hinter mir hatte, fragte ich mich ernsthaft, ob ich denn nun hingebungsvoller geworden sei.

    So richtig klar war mir das im Grunde nicht. Zuerst zerbrach ich mir den Kopf darüber, hörte dann aber bald wieder mit Grübeln auf.

    Das einzig Tolle war dieses Begeisterungsgefühl, das wahrscheinlich durch diese massenhaften Hinwerfungs-Übungen aus der Ankurbelung des Kreislaufs usw. hervorgerufen war.

    Inzwischen beschäftige ich mich auf meine ganz eigene kreative Art mit Guru-Yoga, und seit ich mit dem ersten Teil des Ngöndro fertig war, soll ich laut Anweisung am Anfang, also zur Einleitung, immer nur noch drei Niederwerfungen machen.

    Seit einiger Zeit bin ich darauf gekommen, dass es noch viel besser für den Körper ist, diese drei Niederwerfungen abzuwandeln und so eine Art Hatha-Yoga-Übung daraus zu machen, indem ich dabei nur mit der Mitte des Körpers aufliege und mit den ausgestreckten Armen und Beinen in der Luft schwebe, was ich so lange es geht zu halten und ich gleichzeitig gleichmäßig dabei zu atmen versuche. Das strengt unglaublich die Rückenmuskeln an und man muss sich erstmal dazu überwinden, aber es ist auch eine so starke Erfrischung für den Körper und beseitigt Rückenprobleme, dass ich dabei geblieben bin. Eine sehr effektive Übung also. Zu dieser Abwandlung hat mich mein Lama nicht angewiesen, sondern darauf bin ich von selbst gekommen.

    Interessanterweise habe ich es also abgeschafft, während der drei verbliebenen Niederwerfungen mit diesen gewissen Körperpunkten den Boden zu berühren (was, wie schon genannt, angeblich Energien in Fluss bringen soll), weil ich es für mich besser finde, sehr effektiv die Rückenmuskeln zu stärken. Und genauso interessant ist es, dass diese Abwandlung einen ebenso erfrischenden Effekt hat und noch dazu Rückenzwicken beseitigt.

    Diese Abwandlung macht mir kein schlechtes Gewissen - schließlich sind wir ja erwachsene Leute und ganz allein für uns selbst verantwortlich, und außerdem mache ich mir keine Sorgen mehr, was dabei denn nun aus meiner Hingabe wird. Die wird schon ganz von selbst kommen. Mens sana in corpore sano!

    Amdap

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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