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Monatelange Meditation und immer noch doof ;)

  • anfaenger
  • 27. November 2019 um 10:33
  • Geschlossen
  • Zum letzten Beitrag
  • Xyz
    Gast
    • 29. November 2019 um 11:42
    • #51

    Ach Helmut wir haben doch so viele Ebenen in unserem Bewusstsein zur Auswahl...

    Dann wählen wir (also Du weißt schon meine ca. 12(:und Deine ? ) eben eine andere die wieder passt:hug:

  • anfaenger
    Gast
    • 29. November 2019 um 12:58
    • #52

    Hääääääääääääh? :? Sorry, Leute, aber jetzt komm' ich echt nicht mehr mit ...

    Herzliche Grüße,

    Anfänger

  • kilaya
    Gast
    • 29. November 2019 um 13:55
    • #53
    anfaenger:

    Hääääääääääääh? :? Sorry, Leute, aber jetzt komm' ich echt nicht mehr mit ...

    Herzliche Grüße,

    Anfänger

    Wo konkret kommst Du nicht mehr mit?

  • anfaenger
    Gast
    • 29. November 2019 um 14:15
    • #54

    Bei Ellvirals Post Nr. 51 bin ich schon geistig ausgestiegen. Man möge mir das im Angesicht meiner Beitragszahl im Vergleich zu Eurer aber verzeihen ... ;)

    Seltsamerweise (oder auch nicht?) komme ich mit meinem Umfeld immer besser klar, seit ich meditiere.

    Die Menschen, die das "Schlechte" in mir fördern, habe ich hinter mir gelassen. Und den Leute, denen ich jetzt begegne, kann ich offen entgegentreten. Ich entscheide jetzt für mich, ob ich mich auf sie einlassen möchte oder ob ich sie so sein lasse wie sie sind, aber nicht zu meinen Freunden machen muss.

    Aber auch die vielen Ebenen des Bewußtseins von SGM verwirren mich jetzt ein wenig. Running gag?

    VG, Anfänger

  • Xyz
    Gast
    • 29. November 2019 um 14:31
    • #55

    Ja da hast Du natürlich Recht lieber @anfaenger

    das war ein Insider Zwischenbeitrag von mir an Elliviral.

    Diese Zwischenbeiträge in den Themen die sich nicht im Thema bewegen

    sorgen damit tatsächlich hier im Forum oft für Verwirrung....Entschuldige:wrose:

  • anfaenger
    Gast
    • 29. November 2019 um 14:34
    • #56

    Verwirrung ist doch der Job hier, oder? :grinsen::grinsen::grinsen:

    GLG, Anfänger

  • Noreply
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    • 29. November 2019 um 16:07
    • #57

    Genau Verwirrung ist der Job. Wenn Verwirrung vergeht erscheinen Wege die einfach klar sind für Dich.

  • Online
    xiaojinlong
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    • 29. November 2019 um 16:38
    • #58

    [mod]

    Achtet bitte besonders hier im Anfängerbereich darauf, dass ihr On-Topic bleibt. Für Off-Topic Dinge könnt ihr gerne neue Threads erstellen oder das per PM klären.[/mod]

    _()_

    小金龍

  • Alephant
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    • 29. November 2019 um 20:39
    • #59
    anfaenger:

    Allerdings hat diese "Traumwelt", die Fantasie, die Vorstellung von ..., die Vision von ... für mich auch einen Zweck, kann Dich über schlechte Zeiten retten usw., usf.

    Ich kenne eine Lehrrede, in der der Buddha empfiehlt, sich mit Hilfe eines angenehmen Gedankens zu beruhigen. Das kann schon ein Zweck sein. Auch das "meditieren" über, also das nachdenkende Betrachten über Buddha und seine Reden kann beruhigen. Es gibt da aber einige (heilsame) Möglichkeiten.

    Ich finde, es ist nichts dabei, mit Hilfe von richtigeren, also heilsamen Vorstellungen einer aktut schlechten Stimmung zu begegnen. Nicht umsonst gibt es auch die bekannte Aufforderung: positiv Denken!


    [lz]

    Ich bin d'accord damit, dass man innerhalb seiner "Traumwelt" das tatsächliche Hier und Jetzt verpasst.[/lz]

    Wenn man damit ein Trinkgelage mit obszönen Humor usw verpasst, halte ich das nicht für schlimm. Die Bemerkung, dass es eigentlich wenig in einem "Hier und Jetzt" zu verpassen gibt, möchte ich mir nicht verkneifen. Es klingt der Satz für mich ein wenig so, als sollte Meditation dazu führen, dass man "ganz" in einem "Hier und Jetzt" verweilt. Das wäre eine Anschauung, die man genauer besprechen müsste. So wie ich sie verstehe, würde ich sagen: nein, das ist nicht das Ziel und es geht auch nicht darum, in einem Hier und Jetzt zu verweilen.


    [lz]

    Was, um alles in der Welt, soll nun schlecht daran sein und warum "dürfen" wir nicht unseren eigenen Geist für Fantasie, Kreativität und traumhaft ausgestattete Luftschlösser feiern? Und wer von uns hat nicht schon in "gewissen" einsamen Stunden, "gewisse" Gedanken zelebriert und damit niemanden wehgetan? Müssen wir tatsächlich jede Minute unseres Lebens im manchmal wirklich langweiligem oder deprimierendem Gewahrsein leben, weil wir eben nicht immer Herr der Umstände sind?[/lz]

    Du fragst das so, als gäbe es eine Autorität, der du folgen magst und die das besser als du selber weisst, was gut für dich ist und was nicht. Ein Hinweis noch: Langeweile ist ein Anzeichen von Unzufriedenheit mit dem was momentan ist. Langeweile ist auch mitHilfe von richtigem Erwägen auch für den Moment "korrigierbar". Man muss sich ihr, und damit dem Begehren (nach irgendeiner Beschäftigung) was nicht erfüllt ist, nicht kampflos/anstrengungslos beugen.

  • Aravind
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    • 29. November 2019 um 21:24
    • #60
    anfaenger:

    Verwirrung ist doch der Job hier, oder? :grinsen::grinsen:

    Nein, nein, das wäre im Zen-Forum. :grinsen:8)

  • Aravind
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    • 29. November 2019 um 21:28
    • #61
    Vedana:

    Ich finde, es ist nichts dabei, mit Hilfe von richtigeren, also heilsamen Vorstellungen einer aktut schlechten Stimmung zu begegnen.

    Genau. Wobei ich unter heilsamen Zustand eher Liebe als Fantasie verstehen würde. Wobei Liebe am Anfang auch gut auf der Basis von Fantasie angeregt werden kann.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • User19823
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    • 30. November 2019 um 00:16
    • #62
    anfaenger:

    Seltsamerweise (oder auch nicht?) komme ich mit meinem Umfeld immer besser klar, seit ich meditiere.

    Die Menschen, die das "Schlechte" in mir fördern, habe ich hinter mir gelassen. Und den Leute, denen ich jetzt begegne, kann ich offen entgegentreten. Ich entscheide jetzt für mich, ob ich mich auf sie einlassen möchte oder ob ich sie so sein lasse wie sie sind, aber nicht zu meinen Freunden machen muss.

    Wenn das das Ergebnis deiner Meditation ist, dann hast du sehr viel richtig gemacht! (Ich habe dafür viel viel länger gebraucht ..) Ich würde an deiner Stelle einfach so weitermachen wie bisher. Es scheint mir gut zu sein, so wie es ist.

    Kleine Randbemerkung:

    Lass dich von den vielen Beiträgen hier nicht verwirren. Wir vergessen manchmal, dass wir im Anfängerforum sind...

  • Sili
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    • 30. November 2019 um 07:17
    • #63

    _()_

    Ich habe hier 2 dinge gelesen wo ich kurz was klarstellen möchte.

    Es wurde gesagt das es beim meditieren nicht darum geht im hier und jetzt zu verweilen, tut mir leid aner beim Zen geht es meiner erfahrung nach genau darum im hier und jetzt zu verweilen.

    Zweitens wurde gesagt das verwirung der job der Zenis sei, Zen ist nicht verwirend höchstens etwas ehhhh (sehr) abstrakt :rofl::lol:

    (Man möge mir den humor verzeien )

    _()_

  • Sven
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    • 30. November 2019 um 09:27
    • #64
    Niemand:
    Sven:

    Genauso ist es mit dem Verstand. Dessen einziger Sinn darin besteht das "innere Kind" zu schützen und nicht es zu besiegen!

    Hast Du das irgendwo aufgeschnappt (und falls ja, wo?), oder ist das Deine eigene Erfahrung?

    Also der Begriff "inneres Kind" ist nicht von mir. den habe ich schon mal gehört. Ob es anderswo erwähnt wird, weiß ich nicht oder kann mich nicht erinnern. Exakt meine ich eigentlich den Begriff des Kindheits-Ichs der aus der Transaktionsanalyse kommt.

    Obiges lässt sich aber ganz leicht ableiten, wenn man es nicht so blumig ausdrückt.

    Die Impulse des älteren Limbischen Systems des Gehirn, welches als Sitz der Triebe und Emotionen gilt, wird durch den Präfrontalen Kortex, der sich später entwickelt hat und als Sitz des "Intellekts" (Handlungssteuerung etc.) gilt, beeinflusst.

    Man kann es auch einfacher, abstrakter ausdrücken:

    Die Impulse des älteren emotionalen Systems, können durch neuere Systeme beeinflusst werden, sodass es nicht zum spontanen Handeln kommt, sondern diese Impulse angeschwächt oder sogar geändert werden.

    Dass diese neueren Systeme dem Schutz des Gesamtsystems dienen ist klar, denn es ist ein Ergebnis der Selektion. Systeme die das nicht konnten sind alle ausgestorben.


    Es gibt darüber sowohl wissenschaftliche Abhandlungen (Evolution, Neurowissenschaften), als auch blumige Abhandlungen aus der Psychologie (z. B. Teile der Transaktionsanalyse).

    Falls dich da was interessieren sollte, müsste ich genauer wissen, was du da haben möchtest.

  • Sven
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    • 30. November 2019 um 09:39
    • #65
    Sili:

    _()_

    Ich habe hier 2 dinge gelesen wo ich kurz was klarstellen möchte.

    Es wurde gesagt das es beim meditieren nicht darum geht im hier und jetzt zu verweilen, tut mir leid aner beim Zen geht es meiner erfahrung nach genau darum im hier und jetzt zu verweilen.

    Es sieht leider so aus, dass viele Schulen nicht dasselbe unter Erleuchtung verstehen. Wie: ewige Achtsamkeit, Überwinden der Dualität, Vereinigung mit der Weltenseele, Vereinigung mit dem eigenen Purusha, das Erlöschen durch das Erkennen der edlen 4 Wahrheiten bzw. der paticcasamuppada etc.

    Wenn nun einer als Ziel ein anderes hat als man selbst, kommt es natürlich zu verschiedenen Ansichten darüber.

  • Sven
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    • 30. November 2019 um 09:54
    • #66
    Lucy:

    Sven,


    es wird deutlicher, präziser, wenn wir nicht das europäische Vokabular benutzen.

    Verstand ist im Dharma nicht der Verstand der gute Schulnoten schreibt. Sondern (Herz) Geist, nicht verortet im Kopf, sondern im Herzen.

    Und was wir aufzulösen, zu ‚entkoppeln’ wünschen (Ego) sind nicht nur Emotionen, sondern auch Gedanken.
    somit passt das Paar verstand und Emotionen, das du gebildet hast, für mich nicht gut.

    Die Alltagssprache ist leider nicht gut geeignet für solche Diskussionen. Im Theravada benutzen wir deshalb Pali-Begriffe dafür. Leider sind diese Begriffe wieder von Schule zu Schule unterschiedlich, so dass es auch hier zu Missverständnissen kommt.

    Das Ego muss man meines Erachtens nicht auflösen oder entkoppeln, denn die Illusion des Egos hat natürlich eine wichtige biologische Funktion.

    Man muss es nur komplett durchschauen.

    Dass das recht schwer ist, hat auch seinen biologischen Grund. Denn wer das durchschaut, pflanzt sich so gut wie nicht mehr fort. Aber genau weil es schwer ist, ist es immerhin noch möglich.

    Dass das Ego so viel leid bringt, ist leider ein schlimmer Nebeneffekt und von der Natur garantiert nicht böse gemeint.;)

  • Alephant
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    • 30. November 2019 um 10:12
    • #67
    anfaenger:

    Verwirrung ist doch der Job hier, oder? :grinsen::grinsen::grinsen:

    GLG, Anfänger

    Was du als Verwirrung empfindest, ist an der Stelle wohl einer Vielzahl an verschiedenen Antworten als geschuldet, an der du evtl eher einheitliche Antworten vermutest. Ich zB wollte keine Universalaussage treffen, sondern im Angesicht anderer Antworten, einen anderen Punkt betonen.

    Nämlich den, dass es eine weniger zielführende Auffassung ist, in dem Nachdenken oder auch aktiveren und bewussten und vorsichtigen (andere sagen: achtsam) Vorstellen etwas grundsätzlich vom Ziel Wegführendes zu sehen.

    Allgemein gesprochen finde ich, dass Fantasien (um jetzt einmal direkt das Wort zu ergreifen, das du im Eingangspost benutzt hattest), die dem Begehren des Körpers folgen (5 Sinnesbereich) eher abzulehnen sind. Dann ist es vielleicht besser, sich einfach vorzunehmen, das direkt zu tun oder umzusetzen, damit die Fantasie Wirklichkeit wird. Und das dann achtsam und abwägend und "bei der Sache" (also den Handlungen im Sinne des Ziels: Fantasieerfüllung) in dem Sinne ist, nicht dass man in der Sache versinkt, sondern der Sache gewahr gegenübersteht. Wenn das Ziel so schön ist, ist es ja auch logisch, da sehr bewusst vorzugehen. Und sich schließlich, falls die Fantasie erreicht wurde, ihr auch möglichst gedankenbefreit und auf eine leichte Weise konzentriert/geistespräsent/wach zu begegnen, mit ihr umzugehen.

    Normalerweise neigt man dazu, bei verschiedenen konkreten Fragestellungen nur 2 Seiten zu vermuten. So, oder nicht so. Dabei sind die Situationen so unterschiedlich, ebenso die Fantasien.

    Ich möchte jetzt aber doch noch eine allgemeine Bewertung aussprechen. Ich finde es kennzeichnend, dass die erste Lehrrede der Mittleren Sammlung den Titel: "die Wurzel aller Dinge" trägt. Das soll man wörtlich und nicht metaphorisch nehmen.

    Ich poste dir hier mal die ZumwinkelÜbersetzung. Und erwähne das absichtlich. Dass das eine Übersetzung ist, neben weiteren. Also keine oder anders: nur bedingte Einheitlichkeit. Soll aber nicht für Verwirrung sorgen ;)

    Majjhima Nikāya 1

    2 Mal editiert, zuletzt von Alephant (30. November 2019 um 10:25)

  • Monikamarie
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    • 30. November 2019 um 10:41
    • #68
    Sven:

    Also der Begriff "inneres Kind" ist nicht von mir. den habe ich schon mal gehört. Ob es anderswo erwähnt wird, weiß ich nicht oder kann mich nicht erinnern. Exakt meine ich eigentlich den Begriff des Kindheits-Ichs der aus der Transaktionsanalyse kommt.

    In den 80ern gab es darüber Literatur. Damals habe ich mich damit beschäftigt. Aus psychologischer Sicht ist das ein guter Ansatz, denn wenn wir unser "inneres Kind" nicht sehen und in den Arm nehmen können, fehlt uns ein großes Stück zur Reife.

    Sven:

    Dass das recht schwer ist, hat auch seinen biologischen Grund. Denn wer das durchschaut, pflanzt sich so gut wie nicht mehr fort. Aber genau weil es schwer ist, ist es immerhin noch möglich.

    Da triffst Du den Nagel auf den Kopf, denn das ist auch für mich das Ergebnis gewesen nach dem Durchschauen.

    _()_

  • Noreply
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    • 30. November 2019 um 13:20
    • #69
    Sili:

    _()_

    Ich habe hier 2 dinge gelesen wo ich kurz was klarstellen möchte.

    Es wurde gesagt das es beim meditieren nicht darum geht im hier und jetzt zu verweilen, tut mir leid aner beim Zen geht es meiner erfahrung nach genau darum im hier und jetzt zu verweilen.

    Zweitens wurde gesagt das verwirung der job der Zenis sei, Zen ist nicht verwirend höchstens etwas ehhhh (sehr) abstrakt :rofl::lol:

    (Man möge mir den humor verzeien )

    _()_

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    Wo gehst Du denn hin wenn Du Zen verlässt, in dem Du im Hier und Jetzt "verweiltest"?

    Zen ist Verwirrung erzeugen damit das Gestrüpp der Verstellungen neu und niedriger erscheinen kann.

    "Ich gehe nackten Fußes durch das kurze Gras voller Morgentau."

    Einmal editiert, zuletzt von Noreply (30. November 2019 um 13:34)

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    • 30. November 2019 um 15:36
    • #70

    @anfaenger wie sieht es aus deiner Sicht hier gerade aus. Haben sich deine Fragen geklärt und kommst du noch mit?

    _()_

    小金龍

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    • 30. November 2019 um 19:55
    • #71
    anfaenger:

    Was, um alles in der Welt, soll nun schlecht daran sein und warum "dürfen" wir nicht unseren eigenen Geist für Fantasie, Kreativität und traumhaft ausgestattete Luftschlösser feiern? Und wer von uns hat nicht schon in "gewissen" einsamen Stunden, "gewisse" Gedanken zelebriert und damit niemanden wehgetan? Müssen wir tatsächlich jede Minute unseres Lebens im manchmal wirklich langweiligem oder deprimierendem Gewahrsein leben, weil wir eben nicht immer Herr der Umstände sind?

    Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen!

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

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    • 30. November 2019 um 19:58
    • #72
    SGM:

    Entschuldige lieber Sven

    doch bei dem Wort ‚artig‘ wird mir immer schlecht...

    Tatsächlich hat das Wort "artig" im Mittelalter eine andere Färbung gehabt. Eine ursprünglichere noch.

    Es war wirklich "artig" damit gemeint. Heute heißt es nur noch: folgsam, anständig, gut erzogen.

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    • 30. November 2019 um 20:02
    • #73
    Sven:

    Scheinbar kann der Geist sogar mehrere Beobachter erzeugen, die zu unterschiedlichen Zeiten Zugang zum Bewegungsapparat haben. Bei multiplen Persönlichkeiten ist das der Fall (Dr. Jekyll und Mr. Hide ist eine Geschichte dazu).

    Nein, nicht "scheinbar", sondern eher: anscheinend.

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
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    • 30. November 2019 um 20:06
    • #74
    User19823:
    anfaenger:

    Seltsamerweise (oder auch nicht?) komme ich mit meinem Umfeld immer besser klar, seit ich meditiere.

    Die Menschen, die das "Schlechte" in mir fördern, habe ich hinter mir gelassen. Und den Leute, denen ich jetzt begegne, kann ich offen entgegentreten. Ich entscheide jetzt für mich, ob ich mich auf sie einlassen möchte oder ob ich sie so sein lasse wie sie sind, aber nicht zu meinen Freunden machen muss.

    Wenn das das Ergebnis deiner Meditation ist, dann hast du sehr viel richtig gemacht! (Ich habe dafür viel viel länger gebraucht ..) Ich würde an deiner Stelle einfach so weitermachen wie bisher. Es scheint mir gut zu sein, so wie es ist.

    Kleine Randbemerkung:

    Lass dich von den vielen Beiträgen hier nicht verwirren. Wir vergessen manchmal, dass wir im Anfängerforum sind...

    Ich würde das erstmal längerfristig beobachten. Viele Jahre. Mehrere Monate nur, das reicht erfahrungsgemäß nicht.

    Was Du, @anfaenger, beobachtet hast, kann eine Momentaufnahme sein, langfristig gesehen.

    In dreißig Jahren vielleicht, da sieht es wieder ganz anders aus, mit anderen Schwerpunkten.

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
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  • Sven
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    • 1. Dezember 2019 um 07:10
    • #75
    Lucy:


    es geht auch wie ich bereits versuchte darzulegen nicht um verstand / Ratio / großhirnrinde gegen limisches System / Emotionen.

    dann wäre man ja nach einer erfolgreichen Therapie erleuchtet.

    Leerheit geht da noch etwas weiter.

    Wir haben uns hier wirklich komplett Missverstanden. Es ging mir hier nicht um Erleuchtung, sondern um rechte Anstrengung.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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