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  1. Buddhaland Forum
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Schwierigkeiten Meditation & Buddhismus

  • Dragonfly
  • 24. Januar 2020 um 13:35
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  • Dragonfly
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    • 24. Januar 2020 um 13:35
    • #1

    Hallo Zusammen :):kaffee:

    ich hoffe, das Thema ist im richtigen Bereich.

    Ich bin Mitglied seit 2 Jahren. War aber nur zu Beginn aktiv im Forum. Das ist auch so ein bisschen mein Problem; darüber war ich mir damals auch schon bewusst.

    Folgendes:

    Ich fange seit 20 Jahren immer mal wieder mit Meditation an und 'bleibe aber nicht am Ball'. Meine erste Erfahrungen mit Mediation war während meines Studiums und mochte es damals sehr. Habe es jeden Tag gemacht und viel über Buddhismus gelesen. Hatte damals auch mehr Zeit und hatte innerlich keinen Druck gespürt, sondern freute mich auf das Meditieren. War damals für mich eine sehr guttuende Phase. Dann habe ich wieder davon abgelassen. Seitdem fange ich immer wieder damit an, aber befinde mich dann immer im Zwiespalt, ob ich mich jetzt jeden Tag dazu zwingen soll. Ich gehöre zu den Menschen, die den ganzen Tag durchtetaktet sind und Abends setze ich mich hin und denke mir 'so jetzt noch meditieren'. Aber eigentlich entspanne ich dann nicht mehr, sondern bin noch mehr gestresst, weil es einen weiteren Punkt auf meiner Liste gibt, den ich 'abarbeiten' muss.

    Aber mich würde interessieren, wie andere, die das evtl ähnlich empfinden, damit umgehen.

    Viele Grüße,

    Dragonfly :om:

  • Noreply
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    • 24. Januar 2020 um 14:22
    • #2

    Das kenn ich nur zu gut. Ich sag Dir wie ich das weiter gemacht habe. Dein Bericht endet ungefähr in meinem 30. Lebensjahr. Als ich diese Gedanken bekam "jetzt auch noch meditieren" hab ich mir gesagt, das hört sich wie Zwang an und das ist es auch. Dann hab ich lange Zeit einen Bogen um Sitzen gemacht und alle möglichen anderen Entspannungs- und fit mach Techniken ausprobiert. Nach einigen Jahre Saß ich wieder einfach so. Und noch wichtiger für mich war das dieses Sitzen etwas anderes war. Es war eine körperliche Übung, ein Kampf um die mir gemäße richtige Haltung. Im sitzen, gehen, stehen, liegen geworden. Ich meditierte und verstand nicht warum das so "leicht" war.


    Meine Übung ist seit dem körperlich richtig sitzen, so wie mein Körper das braucht. Das ist sowohl Entspannung als auch Training geworden. Was das meditieren angeht hab ich das vergessen. Ich war so mit den feinsten Muskeln beschäftigt das ich überhaupt nicht merkte das ich meditiere. Frei von irgendwelchen Vorstellungen war. Heute sitz ich beschäftige mich kurz mit meinen Muskeln und dann geh ich auf meine Nasenspitze und betrachte das Vorbeistreichen der Luft und wenn ich dazu keine Lust mehr habe mach ich überhaupt nichts mehr und dann geh ich wieder zu meiner Nasenspitze zu meinen Muskeln steh auf und mach mir einen Kaffee und geh eine Rauchen.

    Wie lange dauert so eine Sitzung? Woher soll ich das wissen, so lange wie sie eben geht.

  • Xyz
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    • 24. Januar 2020 um 14:38
    • #3

    Lieber Dragonfly

    Willkommen zurück:)

    Wenn ich Dich richtig verstehe handelst Du aus einem inneren Druck heraus meditieren zu müssen, statt Meditation wirklich zu genießen.

    Die Praxis der Vertiefungen benötigt einen ruhigen, freudvollen Geist sagte meine Lehrerin immer, damit die Konzentration so geübt und trainiert werden kann, das am Ende einer Sitzung Energie als Ergebnis erreicht wurde.

    Das ist sicherlich am Anfang, wenn unser Geist noch mehr hin und her hüpft, schwieriger.

    Doch auch dafür gibt es sogenannte Krücken,Hilfsmittel wie zB durch analytisch geführte Anweisungen usw.

    Schau doch mal hier im BL in der Lupe/der Suchfunktion oben im weiter durch,

    dort findest Du interessante Beiträge die Dir erst einmal weiterhelfen könnten und nimm Dir die Zeit die Du benötigst.

    Die besten Fortschritte erlangte ich dann zu einer geplanten festen Zeit von zb nur erst einmal 15 Minuten am Tag an einem schönen entspannten

    festen Ort an dem ich auch Ruhe dafür hatte.Die Steigerung kam dann automatisch mit der Freude und der inneren Ruhe die ich nach und nach an mehr empfand...Gutes Gelingen

    :like:_()_

  • Schneelöwin
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    • 24. Januar 2020 um 15:05
    • #4
    Dragonfly:

    Seitdem fange ich immer wieder damit an, aber befinde mich dann immer im Zwiespalt, ob ich mich jetzt jeden Tag dazu zwingen soll. Ich gehöre zu den Menschen, die den ganzen Tag durchtetaktet sind und Abends setze ich mich hin und denke mir 'so jetzt noch meditieren'. Aber eigentlich entspanne ich dann nicht mehr, sondern bin noch mehr gestresst, weil es einen weiteren Punkt auf meiner Liste gibt, den ich 'abarbeiten' muss.

    Die Frage, die ich mir stellen würde wäre:

    Warum meditiere ich?

    Weil ich die Meditation als einen Ersatz für eine Entspannungs- und Stresspille benutze?

    oder

    weil ich weiter auf meinem inneren Weg wachsen möchte?

    Wenn es keine weiteren "Maßnahmen" zur täglichen, inneren, Weiterentwicklung gibt, sondern alles nur noch irgendwie eingetaktet ist und abgearbeitet wird, dann ist auch Meditation nur irgendeine Entspannung welche "bedingt" hilfreich sein kann oder auch nicht - also nur noch weiterer Stress "ohne jegliche Bedeutung".

    Sich den inneren Weg bewusst werden und auch innerlich zulassen wäre vielleicht hilfreich, ansonsten ist Meditation nur eine "Ersatz Pille" die man irgendwann nicht mehr gewillt ist zu schlucken, da eh nichts darauf aufbauen kann.

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


  • Dragonfly
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    • 24. Januar 2020 um 16:24
    • #5

    Vielen Dank für Eure Nachrichten :oops:

    @Elviral:

    Manchmal erwische ich mich auch, dass ich unbewusst loslasse und sich eine Art Meditation einstellt z.B. wenn ich in der Natur spazieren gehe.

    Ellviral:

    Heute sitz ich beschäftige mich kurz mit meinen Muskeln und dann geh ich auf meine Nasenspitze und betrachte das Vorbeistreichen der Luft und wenn ich dazu keine Lust mehr habe mach ich überhaupt nichts mehr und dann geh ich wieder zu meiner Nasenspitze zu meinen Muskeln steh auf und mach mir einen Kaffee und geh eine Rauchen.

    Das klingt entspannt. Ich wünschte, ich könnte :)


    @S-Mater

    Vielen Dank für den Tip! Ich schaue mir das am Wochenende gerne an.
    .

    S-Mater:

    Die besten Fortschritte erlangte ich dann zu einer geplanten festen Zeit von zb nur erst einmal 15 Minuten am Tag an einem schönen entspannten

    festen Ort an dem ich auch Ruhe dafür hatte.Die Steigerung kam dann automatisch mit der Freude und der inneren Ruhe die ich nach und nach an mehr empfand...Gutes Gelingen

    Das habe ich auch probiert, aber das hat mich wieder in diese zwanghafte Spirale gebracht. Ich wechsel bewusst meinen Meditationsplatz, weil ich das Gefühl habe, so besser in die Meditation zu finden und den Moment besser bewusst wahrnehmen zu können.


    Schneelöwin

    Die Frage habe ich mir gestellt & beide Antworten sind für mich relevant. Also zum einen die pers. Weiterentwicklung, aber auch die Entspannung.

    Schneelöwin:

    Wenn es keine weiteren "Maßnahmen" zur täglichen, inneren, Weiterentwicklung gibt, sondern alles nur noch irgendwie eingetaktet ist und abgearbeitet wird, dann ist auch Meditation nur irgendeine Entspannung welche "bedingt" hilfreich sein kann oder auch nicht - also nur noch weiterer Stress "ohne jegliche Bedeutung".

    Eigentlich treffe ich auch Maßnahmen z.B. lese ich Buddhistische Bücher wie Bekenntnisse eines ungläubigen Buddhisten oder Meditation für Skeptiker. Also das hilft auch ein wenig.

    Schneelöwin:

    Sich den inneren Weg bewusst werden und auch innerlich zulassen wäre vielleicht hilfreich, ansonsten ist Meditation nur eine "Ersatz Pille" die man irgendwann nicht mehr gewillt ist zu schlucken, da eh nichts darauf aufbauen kann.

    Ich werde es versuchen.

    Ich erwische mich beim Meditieren dabei, dass ich mir denke langweilig. Ähnlich geht es mir mit den Lebenshaltung z.B. ich versuche momentan keinen Alhkohol zu trinken, weil ich denke, da gehts mir einfach besser (gehöre zu Front 'Weingeniesser'). Dann gehe ich aus, trinke nur Wasser und komme total verspannt nach Hause & auch am nächsten Tag unerholt aus dem Bett. Versuche mir dann dauernd zu sagen, dass es doch super ist, keinen Alkohol zu trinken etc. aber muss mir irgendwann eingestehen, dass es mich besser entspannt hätte ein Glas Wein zu trinken. Ähnlich erscheint es mir manchmal mit der Meditation: dass ich mir zwanghaft versuche einzureden, wie toll es doch ist und eigentlich feststelle, dass es mich mehr stresst als hilft.

    Aber ich werde das mal mit den Methoden probieren. Hatte da schon ein paar ausgewählt; damals hat das auch bestens geklappt.

    Was mir auch noch hilft, ist Yoga. Über diese Schiene bin ich eigentlich wieder zur bewussten Entspannung & Meditation gekommen.

    Viele Grüße,

    Dragonfly:om:

  • Xyz
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    • 24. Januar 2020 um 17:10
    • #6
    Dragonfly:

    Vielen Dank für Eure Nachrichten :oops:

    S-Mater

    Vielen Dank für den Tip!

    ...

    Das habe ich auch probiert, aber das hat mich wieder in diese zwanghafte Spirale gebracht. Ich wechsel bewusst meinen Meditationsplatz, weil ich das Gefühl habe, so besser in die Meditation zu finden und den Moment besser bewusst wahrnehmen zu können...

    Gut das Du das noch hinzugefügt hast.🍀Es ist wohl ein entscheidender Punkt der Dir möglicherweise zusätzlich Druck verschafft.

    Denn es hört sich nun so an als wenn Du evtl.zu viel erwartest...oder überhaupt Erwartungen hegst(?!)🤔

    So lernte ich das uns Resultatdenken in einer Medizeit davon abhalten wird den Geist auf einem Objekt auch tatsächlich zu halten.

    Es geht ja ums loslassen von der Welt da draußen, die eh ohne uns weiterläuft☺️.So richten wir unseren Blick ja nach innen aus um gerade dies zu trainieren, zu lernen.

    Dazu empfehle ich Dir dann gerne die Stück für Stück Meditationen von Ayya Khema die besonders das loslassen in über Verbindung mit dem Körperscan üben können...

    Schönes Wochenende🔆🙏


  • Aravind
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    • 24. Januar 2020 um 17:16
    • #7
    Schneelöwin:

    Weil ich die Meditation als einen Ersatz für eine Entspannungs- und Stresspille benutze?

    Diese Frage passt sehr gut zu meiner eigenen Erfahrung.

    (Schön von Dir zu hören, Dragonfly !)

    Ich habe viele Jahre Meditation als eine Entspannungsübung gemacht. Und es nie geschafft, dass es nachhaltig war. Konsequent habe ich meistens nur meditiert, wenn es mir relativ gut ging (zumindest nicht schlecht).

    Erst durch den Kontakt mit der buddhistischen Praxis hat sich das geändert, seitdem sitze ich fast jeden Tag. Da spielt sicher mein Lehrer als Vorbild eine Rolle. Aber auch, dass es im Sinne von Schneelöwin keine akute Reparaturmeditation mehr ist, sondern dass sich viel tiefgreifendere Veränderungen in mir ergeben. Nicht zuletzt (das schreibe ich wahrscheinlich etwa alles zwei Wochen :) ) macht auch Liebende Güte Praxis einen ganz wesentlichen Unterschied zu allem, was ich davor praktiziert habe.

    Das

    Dragonfly:

    dass ich mir zwanghaft versuche einzureden, wie toll es doch ist und eigentlich feststelle, dass es mich mehr stresst als hilft.

    anzuerkennen und hinzunehmen, finde ich auch einen wichtigen Punkt. Natürlich ist das Sitzen nicht immer so, wie wir uns es vorstellen. Das gilt dummerweise für die ganze Welt. Wenn es allerdings immer stressig ist (über Monate, und auch, wenn Du der Methode vertraust und Dir einfach nur vornimmst, zu praktizieren, unabhängig von Erwartungen), und Du das Gefühl hast, nicht "voran" zu kommen, dann würde ich mal mit einem Lehrer drüber sprechen.

    Vielleicht bist Du auf der psychischen Ebene so blockiert, dass die Meditationspraxis Sachen aufdecken würde, die Dein Unbewusstes auf keinen Fall sehen will. Du scheinst mir ein ziemliches Kontrollbedürfnis Dir selbst gegenüber zu haben (stimmts? ;) damit kenne ich mich aus!), vielleicht würde es helfen, das erst genauer anzugucken.

    Wenn jemand erzählt, buddhistische Praxis ist immer nur toll, würde ich ihm oder ihr nicht glauben. In der Praxis werden Veränderungsprozesse angestoßen, da werden uralte Schutzmauern abgebaut. Natürlich ist das auch stressig.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Noreply
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    • 24. Januar 2020 um 17:22
    • #8

    Dragonfly Du wirst das nie können!!!

    Es geschieht einfach. Das ist wie das lernen eines "Hand"-werks, am Anfang macht es Spaß, dann wird der Spaß Ernst, dann wird es langweilig, dann erfährt man das es nicht richtig gemacht wurde, dann macht man einfach und dann frag jemand: Wie machst Du das, das möchte ich auch können.

    Du wirst sagen: Du wirst es nie können!!! Es geschieht einfach.

  • Aravind
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    • 24. Januar 2020 um 17:37
    • #9
    Ellviral:

    Dragonfly Du wirst das nie können!!!

    Es geschieht einfach. Das ist wie das lernen eines "Hand"-werks, am Anfang macht es Spaß, dann wird der Spaß Ernst, dann wird es langweilig, dann erfährt man das es nicht richtig gemacht wurde, dann macht man einfach und dann frag jemand: Wie machst Du das, das möchte ich auch können.

    Du wirst sagen: Du wirst es nie können!!! Es geschieht einfach.

    Praktiker detektiert!

  • Noreply
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    • 24. Januar 2020 um 18:00
    • #10
    Aravind:
    Ellviral:

    Dragonfly Du wirst das nie können!!!

    Es geschieht einfach. Das ist wie das lernen eines "Hand"-werks, am Anfang macht es Spaß, dann wird der Spaß Ernst, dann wird es langweilig, dann erfährt man das es nicht richtig gemacht wurde, dann macht man einfach und dann frag jemand: Wie machst Du das, das möchte ich auch können.

    Du wirst sagen: Du wirst es nie können!!! Es geschieht einfach.

    Praktiker detektiert!

    Uraltes Wissen aus Erfahrung als Kochausbilder.:grinsen:;)8)

  • kilaya 25. Januar 2020 um 00:14

    Hat das Thema aus dem Forum Buddhistischer Salon nach Anfängerbereich verschoben.
  • Dragonfly
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    • 26. Januar 2020 um 10:14
    • #11

    @s-Master:

    „Denn es hört sich nun so an als wenn Du evtl.zu viel erwartest...oder überhaupt Erwartungen hegst(?!)„


    Aber hat nicht jeder gewisse Erwartungen? Also ich versuche schon, die Erwartung loszulassen, aber dann stellt sich unbewusst auch die Frage ein: warum mache ich es dann?


    „Dazu empfehle ich Dir dann gerne die Stück für Stück Meditationen von Ayya Khema die besonders das loslassen in über Verbindung mit dem Körperscan üben können...“

    Körperscan ist in der Tat meine Lieblingsmeditation 😃


    @Arawind:


    „Wenn es allerdings immer stressig ist (über Monate, und auch, wenn Du der Methode vertraust und Dir einfach nur vornimmst, zu praktizieren, unabhängig von Erwartungen), und Du das Gefühl hast, nicht "voran" zu kommen, dann würde ich mal mit einem Lehrer drüber sprechen.„

    Eigentlich probiere ich es nicht mehr länger als einen Monat, weil ich dann meistens so enttäuscht & gestresst bin.

    „Vielleicht bist Du auf der psychischen Ebene so blockiert, dass die Meditationspraxis Sachen aufdecken würde, die Dein Unbewusstes auf keinen Fall sehen will. Du scheinst mir ein ziemliches Kontrollbedürfnis Dir selbst gegenüber zu haben (stimmts? ;) damit kenne ich mich aus!), vielleicht würde es helfen, das erst genauer anzugucken.“


    Ja das ist ein Thema bei mir: Kontrolle 😊 & in der Tat hatte ich mich damit auseinandergesetzt, aber kam nicht weiter. Ich weiß, woher es wahrscheinlich kommt, aber wenn ich mich näher damit beschäftigen will, komme ich nicht weiter. Ich stehe vor einer Wand, auf der Kontrolle steht, aber hinter der Wand ist einfach nur dunkel. Darf ich fragen, wie Dein Umgang damit ist?


    @Elviral:


    „Du wirst das nie können!!!

    Es geschieht einfach. Das ist wie das lernen eines "Hand"-werks, am Anfang macht es Spaß, dann wird der Spaß Ernst, dann wird es langweilig, dann erfährt man das es nicht richtig gemacht wurde, dann macht man einfach und dann frag jemand: Wie machst Du das, das möchte ich auch können.

    Du wirst sagen: Du wirst es nie können!!! Es geschieht einfach.“

    Darüber musste ich erstmal viel nachdenken 😄


    Viele Grüße & schönen Sonntag ☀️:om:

    P.S. Ich schreibe heute von meinem Tablett & da habe ich nicht wirklich raus, wie das mit dem zitieren funktioniert.


  • Noreply
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    • 26. Januar 2020 um 11:15
    • #12

    mach doch was du willst vergiss das Machen nicht

  • Dragonfly
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    • 26. Januar 2020 um 12:13
    • #13

    „mach doch was du willst vergiss das Machen nicht“😃

  • Xyz
    Gast
    • 26. Januar 2020 um 13:02
    • #14
    Dragonfly:

    @s-Master:

    „Denn es hört sich nun so an als wenn Du evtl.zu viel erwartest...oder überhaupt Erwartungen hegst(?!)„


    Aber hat nicht jeder gewisse Erwartungen? Also ich versuche schon, die Erwartung loszulassen, aber dann stellt sich unbewusst auch die Frage ein: warum mache ich es dann?


    „Dazu empfehle ich Dir dann gerne die Stück für Stück Meditationen von Ayya Khema die besonders das loslassen in über Verbindung mit dem Körperscan üben können...“

    Körperscan ist in der Tat meine Lieblingsmeditation 😃

    Hallo Dragonfly

    kurz nebenbei.....ich schreibe hier im BL unter meinem "richtigen" Vor-/ und Zunamen und der ist tatsächlich

    S-Mater und nicht .... @s-Master...:oops:

    Erwartungen?

    Ja, da hast Du bestimmt Recht die meisten Menschen haben Erwartungen.

    So liegt der Unterschied wohl darin zu erkennen das Erwartungen erst einmal ein gedanklicher Prozess sind.

    Ein gedanklicher Prozess der sich gedanklich unwissend fortsetzen kann mit entsprechenden Folgen für Gefühl und Handlung/Reaktion darauf.

    Aus diesen Gefühlen ensteht dann der Druck dies oder jenes zu bekommen oder loszuwerden, weil es mich Glücklicher werden lassen möge usw.

    Oder der Prozess der sich gedanklich achtsam fortsetzt und im Gefühl und den daraus entstehenden Handlungen, negatives Handeln verhindert, durch dann ja erkanntes Wissen.

    Erkanntes Wissen das es da draußen Nichts für mich gibt, was mich glücklicher werden lassen kann,

    weil ich für mich alles in mir habe um Glücklich zu sein.Darum geht es in den vier edlen Wahrheiten die der Buddha lehrte.

    Verantwortliches Wissen was mir tatsächlich gut tut im Moment.

    Durch ein erleben im Moment.

    Die Dinge, Menschen,Situationen, die Natur, Vergänglichkeit, Substanzlosigkeit in Allem um mich herum (wieder) zu erleben.

    Ebenso die Schönheit im Moment,im Einfachen, in Verbindung mit empfundener Dankbarkeit, Mitfreude, Mitgefühl und Liebender Güte

    das ich dies hier und jetzt mit dem Dhamma kann.:)

    Wenn dies Verständnis sich durchsetzt durch zb auch die Praxis der Meditation, wird die Ruhe und Klarsicht zum erkennen leiten.

    Wird daraus ein gefühltes Erleben und keine gedankliche Erwartung mehr.


    Körperscan

    Dann bist Du nun bestens ausgestattet für die nächste Zeit.:like::hug:

    In Metta

    S.Mater_()_


  • Sili
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    • 26. Januar 2020 um 13:40
    • #15

    _()_

    Aus zeitgründe habe ich (wie so oft) nicht alles gelesen:grinsen:

    Du suehst also das auch bei mir die zeit eine rolle spielt. Oft komme ich längere zeit nicht dazu zu sitzen.:eek:

    Aber jetzt kommt das grosse aha erlebnis (auf jedenfall für mich);)

    Wen ich meditieren will dan meditiere ich den alles kann meditation sein, beim meditieren kommt es nicht unbedingt auf die körperhaltung an (autsch da hats gerade eins mit dem zen stock gegeben:erleichtert:)

    Es kommt darauf an das was du tust mit voller achtsamkeit und liebendem mitgefühl zu tun. Die lehre buddhas an zu wenden und zu verstehen was da ist. Ob du nun auf der arbeit sagen wir mal ein loch bohrst oder ob du auf dem kiss ist egal hauptsache dein geist ist befreit fon anhaftung und die inere entspanung und das liebende mitgefühl ist present.:nosee::nospeak::nohear:. Fileicht verzapf ich auch müll aber so hab ich das verstanden. Fileicht hilft dir das fileicht auch nicht wer weis:lol:

    _()_

  • Sudhana
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    • 26. Januar 2020 um 13:40
    • #16
    Dragonfly:

    Seitdem fange ich immer wieder damit an, aber befinde mich dann immer im Zwiespalt, ob ich mich jetzt jeden Tag dazu zwingen soll. Ich gehöre zu den Menschen, die den ganzen Tag durchtetaktet sind und Abends setze ich mich hin und denke mir 'so jetzt noch meditieren'. Aber eigentlich entspanne ich dann nicht mehr, sondern bin noch mehr gestresst, weil es einen weiteren Punkt auf meiner Liste gibt, den ich 'abarbeiten' muss.

    Ja, zwinge Dich dazu. Niemand außer Dir kann das. Als Du noch ein Kind warst, haben Dich (vermutlich) Deine Eltern dazu gezwungen, täglich die Zähne zu putzen. Hast Du damit aufgehört, nachdem Deine Eltern Dich nicht mehr dazu zwingen konnten? Hoffentlich nicht. Vermutlich hast Du irgendwann eingesehen, dass das gut für Dich ist (zumindest für Deine Zähne). Es ist die Einsicht in die heilsame Wirkung, die den Zwang beseitigt - oder besser: zu einem Bedürfnis verwandelt. So wird auch Leidhaftes in Befreiendes transformiert.

    Wenn Du so regelmäßig meditierst, wie Du Dir die Zähne putzt (wozu auch gehört, sich nicht jedes Mal die Frage nach dem 'ob' und 'wozu' zu stellen), wird sich früher oder später auch da die Einsicht einstellen, dass das für Dich heilsam ist. Keine theoretische Einsicht, wohlgemerkt (die hast Du vermutlich schon), sondern eine durch praktische Erfahrung gewonnene. Dann brauchst Du Dich auch nicht mehr zwingen. Dann ist das auch kein Stress und kein 'Abarbeiten' mehr, sondern das Gegenteil davon. Denn Stress und Arbeit ist und war es nie - Du selbst machst es erst dazu. Irgendwann wirst Du das 'wieso' auch mal klären müssen, doch das nur nebenbei.

    Wenn es Dir freilich um Entspannung geht, dann leg' halt die Füße hoch und schalte die Glotze ein oder nimm ein schönes, warmes Vollbad. Das ist einfacher zwanglos umzusetzen ...

    Vielleicht hilft Dir das hier etwas weiter. Wobei vor allem der letzte Text zeigt, dass man es mit dem 'Zwang' auch nicht übertreiben sollte. Es geht vielmehr darum, den mittleren Weg zwischen (Selbst-)Zwang und Trägheit zu finden. Aber das geht nur mit Suchen und Üben.

    _()_

    P.S.: Danke @kilaya für die Verschiebung an den Ort, wo diese Frage hingehört. Das geschilderte Problem ist gerade bei Anfängern ziemlich verbreitet. Vielleicht den Threadtitel noch korrigieren, so dass man gleich sieht, worum es geht. Ich zumindest habe mich gefragt, ob es um 'Buddhismus und Meditation' oder 'Buddhismus und Mediation' (auch ein interessantes Thema ...) geht.

    _()_

    OM MONEY PAYME HUNG

  • kilaya 26. Januar 2020 um 13:42

    Hat den Titel des Themas von „Schwierigkeiten Mediatation & Buddhismus“ zu „Schwierigkeiten Meditation & Buddhismus“ geändert.
  • User19823
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    • 26. Januar 2020 um 19:31
    • #17

    Ich glaube, das Buch "Selbstmitgefühl - Schritt für Schritt" von der Buddhistin (und Psychologin) Kristin Neff würde dir in deiner Situation weiterhelfen. Es geht um den heilsamen Umgang mit _sich selbst_ und beinhaltet auch 15 geführte Meditationen auf CD, von denen 10 unter 15 Minuten lang sind.

    Ich vermute, dass du nach dem Lesen dieses kleinen Buches besser fühlst und weißt, was du wirklich brauchst und was jetzt für dich ansteht.

  • Schneelöwin
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    • 26. Januar 2020 um 21:07
    • #18
    Aravind:

    Diese Frage passt sehr gut zu meiner eigenen Erfahrung.

    (Schön von Dir zu hören, Dragonfly !)

    Ich habe viele Jahre Meditation als eine Entspannungsübung gemacht. Und es nie geschafft, dass es nachhaltig war. Konsequent habe ich meistens nur meditiert, wenn es mir relativ gut ging (zumindest nicht schlecht).

    Erst durch den Kontakt mit der buddhistischen Praxis hat sich das geändert, seitdem sitze ich fast jeden Tag. Da spielt sicher mein Lehrer als Vorbild eine Rolle. Aber auch, dass es im Sinne von Schneelöwin keine akute Reparaturmeditation mehr ist, sondern dass sich viel tiefgreifendere Veränderungen in mir ergeben. Nicht zuletzt (das schreibe ich wahrscheinlich etwa alles zwei Wochen :) ) macht auch Liebende Güte Praxis einen ganz wesentlichen Unterschied zu allem, was ich davor praktiziert habe.

    Vielleicht wären die tiefgreifenden Veränderungen irgendwann auch so gekommen, Aravind, wer weiß das schon genau.

    Schreibe ruhig immer Deine Fortschritte bezüglich der Liebenden Güte Praxis.

    Vielleicht schaffe ich das dann wirklich irgendwann mal diese mit ins Programm zu nehmen. Ich habs ja ein paar mal versucht aber

    irgendetwas sperrt sich da in mir - warum auch immer.

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


  • Lucky Luke
    Gast
    • 26. Januar 2020 um 21:23
    • #19
    Schneelöwin:
    Aravind:

    Diese Frage passt sehr gut zu meiner eigenen Erfahrung.

    (Schön von Dir zu hören, Dragonfly !)

    Ich habe viele Jahre Meditation als eine Entspannungsübung gemacht. Und es nie geschafft, dass es nachhaltig war. Konsequent habe ich meistens nur meditiert, wenn es mir relativ gut ging (zumindest nicht schlecht).

    Erst durch den Kontakt mit der buddhistischen Praxis hat sich das geändert, seitdem sitze ich fast jeden Tag. Da spielt sicher mein Lehrer als Vorbild eine Rolle. Aber auch, dass es im Sinne von Schneelöwin keine akute Reparaturmeditation mehr ist, sondern dass sich viel tiefgreifendere Veränderungen in mir ergeben. Nicht zuletzt (das schreibe ich wahrscheinlich etwa alles zwei Wochen :) ) macht auch Liebende Güte Praxis einen ganz wesentlichen Unterschied zu allem, was ich davor praktiziert habe.

    Vielleicht wären die tiefgreifenden Veränderungen irgendwann auch so gekommen, Aravind, wer weiß das schon genau.

    Schreibe ruhig immer Deine Fortschritte bezüglich der Liebenden Güte Praxis.

    Vielleicht schaffe ich das dann wirklich irgendwann mal diese mit ins Programm zu nehmen. Ich habs ja ein paar mal versucht aber

    irgendetwas sperrt sich da in mir - warum auch immer.

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    Versuche es mal mit "Mitfreude", liebe Schneelöwin. Meine Dharma Lehrerin meinte, dies sei die "einfachste Qualität von den 4 Unermesslichen" :)

  • Aravind
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    • 26. Januar 2020 um 22:39
    • #20
    Dragonfly:


    @Arawind:


    „Wenn es allerdings immer stressig ist (über Monate, und auch, wenn Du der Methode vertraust und Dir einfach nur vornimmst, zu praktizieren, unabhängig von Erwartungen), und Du das Gefühl hast, nicht "voran" zu kommen, dann würde ich mal mit einem Lehrer drüber sprechen.„

    Eigentlich probiere ich es nicht mehr länger als einen Monat, weil ich dann meistens so enttäuscht & gestresst bin.

    „Vielleicht bist Du auf der psychischen Ebene so blockiert, dass die Meditationspraxis Sachen aufdecken würde, die Dein Unbewusstes auf keinen Fall sehen will. Du scheinst mir ein ziemliches Kontrollbedürfnis Dir selbst gegenüber zu haben (stimmts? ;) damit kenne ich mich aus!), vielleicht würde es helfen, das erst genauer anzugucken.“


    Ja das ist ein Thema bei mir: Kontrolle 😊 & in der Tat hatte ich mich damit auseinandergesetzt, aber kam nicht weiter. Ich weiß, woher es wahrscheinlich kommt, aber wenn ich mich näher damit beschäftigen will, komme ich nicht weiter. Ich stehe vor einer Wand, auf der Kontrolle steht, aber hinter der Wand ist einfach nur dunkel. Darf ich fragen, wie Dein Umgang damit ist?

    Die Frage, die ich mir bei beiden Themen stelle (auch, weil Du die Frage nach einem Dhamma-Lehrer nicht beantwortet hast ;) ): Holst Du Dir dafür Unterstützung von außen, oder musst Du das alles alleine schaffen, musst Du alleine stark sein?

    Im persönlichen Bereich hat bei mir eine Psychotherapie nach Überlastungsdepression und Burnout sehr viel verändert. Aber auch Coaching kann ein niederschwelliger konstruktiver Ansatz sein.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Aravind
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    • 26. Januar 2020 um 22:44
    • #21
    Schneelöwin:

    Schreibe ruhig immer Deine Fortschritte bezüglich der Liebenden Güte Praxis.

    Vielleicht schaffe ich das dann wirklich irgendwann mal diese mit ins Programm zu nehmen. Ich habs ja ein paar mal versucht aber

    irgendetwas sperrt sich da in mir - warum auch immer.

    Darfst Du denn Dir selbst gegenüber unbedingte Liebe empfinden? Das ist in unserer jüdisch-christlichen Tradition häufig ein Knackpunkt... Obwohl Jesus sagt, liebe Deinen Nächsten wie dich selbst.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Noreply
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    • 27. Januar 2020 um 10:06
    • #22

    Ich will euch mal ein erlebtes Beispiel bringen:

    Ich war gestern beim Spiel Werder- Hoffenheim. Als WerderFan, aber eben auch als Mensch der in dem Spiel sein wollte. Ich und Fan? Ja das kann man sich beibringen. Ich mache mich zu einem Werderfan.

    Ich wollte wissen ob mein Eindruck von der Mannschaft genau so ist wie vor dem Fernseher und ich wollte, wenn das so ist fühlen, warum.

    Und da bin ich beim Thema. Werder spielt derzeit nicht gut weil sie Gut spielen wollen. Theoretischen Fußball, im Glauben an Theoretischen Techniken. Die wollen Papierfußball auf Rasen spielen. Weil das nicht geht kommt es zu Verzögerungen und damit verderben sie das Spiel. Ich war gestern mehr bei Hoffenheim, weil ich Werden auch als Spielverderber der Hoffenheimer gesehen habe.

    Meditieren und Buddhismus werden verdorben wenn Papiermeditation und -buddhismus gelebt werden soll. Die Theorie sollen auch umgesetzt werden doch das Sitzkissen verhindert das denn das ich Praxis und die duldet keine Theorie. Das will nur das Du sitzt. Der gelebte Buddhismus ist keine Theorie er ist belebtes Praktizieren, danach kann man Theoretisieren wie man will.

    Zum Fußball: Das Fernsehen ist ein Spielverderber. Wenn jemand glaubt das der Herzinfarkt vor dem Fernsehen eine guter ist ist im Fehlglauben. Der vor dem Fernseher ist einer von fressen und sich aufregen. Der im Stadion erscheint durch echtes dabei sein, ist wohl eher sehr selten weil wenn viele sehr nahe sind und nah am Herzinfarkt ist das einfach nur; Die machen mich fertig.

    Es war ein wirklich wichtiges Ereignis. Da ist eine ungeheure Energie von den Zuschauern zu den Spielern und von den Spielern zu den Zuschauern. Gestern eher von den Spieler der Hoffenheimer zu den Zuschauern, aber welcher Fan würde zu geben das eine Gegenmannschaft mitreißt. Da ist man dann doch lieber entäuscht von der eigenen Mannschaft. Als ich das im Fernsehen dann gesehen habe war es diesem nicht mehr möglich mich zu täuschen, das war nicht echt.

    Meditiere wann und wie du willst aber bitte theoretisiere nie auf den Sitz-Platz-Kissen.

  • Dragonfly
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    • 27. Januar 2020 um 10:09
    • #23

    Guten Morgen :kaffee:


    S-Mater:

    kurz nebenbei.....ich schreibe hier im BL unter meinem "richtigen" Vor-/ und Zunamen und der ist tatsächlich

    S-Mater und nicht .... @s-Master... :oops:

    danke für den Hinweis! _()_


    S-Mater:

    Ein gedanklicher Prozess der sich gedanklich unwissend fortsetzen kann mit entsprechenden Folgen für Gefühl und Handlung/Reaktion darauf.

    Aus diesen Gefühlen ensteht dann der Druck dies oder jenes zu bekommen oder loszuwerden, weil es mich Glücklicher werden lassen möge usw.

    Oder der Prozess der sich gedanklich achtsam fortsetzt und im Gefühl und den daraus entstehenden Handlungen, negatives Handeln verhindert, durch dann ja erkanntes Wissen.

    Erkanntes Wissen das es da draußen Nichts für mich gibt, was mich glücklicher werden lassen kann,

    weil ich für mich alles in mir habe um Glücklich zu sein.Darum geht es in den vier edlen Wahrheiten die der Buddha lehrte.

    Verantwortliches Wissen was mir tatsächlich gut tut im Moment.

    Durch ein erleben im Moment.

    Die Dinge, Menschen,Situationen, die Natur, Vergänglichkeit, Substanzlosigkeit in Allem um mich herum (wieder) zu erleben.

    Ebenso die Schönheit im Moment,im Einfachen, in Verbindung mit empfundener Dankbarkeit, Mitfreude, Mitgefühl und Liebender Güte

    das ich dies hier und jetzt mit dem Dhamma kann. :)

    Wenn dies Verständnis sich durchsetzt durch zb auch die Praxis der Meditation, wird die Ruhe und Klarsicht zum erkennen leiten.

    Wird daraus ein gefühltes Erleben und keine gedankliche Erwartung mehr.

    Alles anzeigen

    Danke, für die Erläuterung. Ehrlich gesagt, muss ich mir das ein paar mal durchlessen und mal ein bisschen darüber nachdenken. Beim ersten Lesen verstehe ich es noch nicht gleich. ^^

    Sili:

    Es kommt darauf an das was du tust mit voller achtsamkeit und liebendem mitgefühl zu tun. Die lehre buddhas an zu wenden und zu verstehen was da ist. Ob du nun auf der arbeit sagen wir mal ein loch bohrst oder ob du auf dem kiss ist egal hauptsache dein geist ist befreit fon anhaftung und die inere entspanung und das liebende mitgefühl ist present.

    _()_


    Sudhana:

    Ja, zwinge Dich dazu. Niemand außer Dir kann das. Als Du noch ein Kind warst, haben Dich (vermutlich) Deine Eltern dazu gezwungen, täglich die Zähne zu putzen. Hast Du damit aufgehört, nachdem Deine Eltern Dich nicht mehr dazu zwingen konnten? Hoffentlich nicht. Vermutlich hast Du irgendwann eingesehen, dass das gut für Dich ist (zumindest für Deine Zähne). Es ist die Einsicht in die heilsame Wirkung, die den Zwang beseitigt - oder besser: zu einem Bedürfnis verwandelt. So wird auch Leidhaftes in Befreiendes transformiert.

    Ich werde es auf jeden Fall wieder versuchen! :buddha:

    User19823:

    Ich glaube, das Buch "Selbstmitgefühl - Schritt für Schritt" von der Buddhistin (und Psychologin) Kristin Neff würde dir in deiner Situation weiterhelfen. Es geht um den heilsamen Umgang mit _sich selbst_ und beinhaltet auch 15 geführte Meditationen auf CD, von denen 10 unter 15 Minuten lang sind.

    Ich vermute, dass du nach dem Lesen dieses kleinen Buches besser fühlst und weißt, was du wirklich brauchst und was jetzt für dich ansteht.

    Schaue ich mir gerne an. Danke _()_

    Aravind:

    Die Frage, die ich mir bei beiden Themen stelle (auch, weil Du die Frage nach einem Dhamma-Lehrer nicht beantwortet hast ;) ): Holst Du Dir dafür Unterstützung von außen, oder musst Du das alles alleine schaffen, musst Du alleine stark sein?

    Im persönlichen Bereich hat bei mir eine Psychotherapie nach Überlastungsdepression und Burnout sehr viel verändert. Aber auch Coaching kann ein niederschwelliger konstruktiver Ansatz sein.

    Zielt Deine Frage darauf ab, ob ich einen Lehrer habe? Nein, ich habe keinen. Ich wüsste auch gar nicht, wo oder wie ich einen Lehrer finden kann.

    Danke für die Offenheit _()_

    Ich war drei Jahre in Psychotherapie. Zum Ende der Therapie, hatte ich das Gefühl, wollte mein Therapeut, dass ich auch über diese Themen wie zwanghaftes Verhalten und oder Kontrolle mehr spreche. Aber damals habe ich den Wink mit dem Zaunpfeil von ihm nicht verstanden. Ich nehme aktuell wieder ein paar Stunden bei ihm in Anspruch, aber da geht es eher um mein Verhältniss zu meiner Mutter. Unterdrückte Wut etc.

    Ich möchte mich an der Stelle bei Euch nochmal ausdrücklich bedanken, dass ihr so auf mich und meinen Post eingegangen seit. Ich nehme mit,

    - dass es anscheinend auch ein wenig 'normal' ist, was ich so empfinde (Fragestellungen, Unruhe)

    - dass man eine gesundes Verhältnis zwischen Zwang und innerer Motivation finden sollte

    - dass es bestimmte Meditationen gibt, die einen dabei helfen

    - dass es nicht nur leere Theorie gibt, sondern man diese auch mit Praxis befüllen muss


    Viele Grüße :om:

  • Noreply
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    • 27. Januar 2020 um 10:15
    • #24

    Ich verderbe mir das Spiel, Meditation, weil ich Fan bin.

    Ein Fan leiden und freut sich mit seiner Mannschaft.

    Ein Fan der ein Spiel erleben möchte ist begeistert vom Spiel egal welche Mannschaft es gerade gut spielt.

    Ich Bremen hab ich auch erlebt das die Hoffenheimer Beifall bekommen haben. Einfach weil immer mehr Zuschauer plötzlich im Spiel waren.

    Das war wunderbar, im Spiel sein und die Farben vergessen. Das wollte ich erleben und es waren wirklich Zeitlose Zeiten darin.

    Wie auf dem Kissen war es auch im Stadion. Hinterher kann man theoretisieren frei nach Schnauze.

  • Schneelöwin
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    • 27. Januar 2020 um 10:38
    • #25
    Aravind:

    Darfst Du denn Dir selbst gegenüber unbedingte Liebe empfinden? Das ist in unserer jüdisch-christlichen Tradition häufig ein Knackpunkt... Obwohl Jesus sagt, liebe Deinen Nächsten wie dich selbst.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

    Doch, ich denke schon - diese Liebe ist jedoch bestimmt noch ausbaufähig.

    Ich denke mein Knackpunkt ist eher, dass ich dahingehend zu anspruchsvoll bin, die richtige, geführte Meditation zu finden, die mein Herz auch erreicht. Ich bin da sehr Stimm"affin".:oops:

    Ja, Jesus "wird kommen" und mitfühlen und Buddha "ist hier" und lässt jetzt metta fließen.:)

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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