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Besondere respektvolle Wertschätzung „älteren“ Menschen gegenüber

  • Deepa
  • 6. Dezember 2020 um 23:25
  • Zum letzten Beitrag
  • Nyinje ☼
    Gast
    • 7. Dezember 2020 um 01:42
    • #26
    Deepa:

    Zunächst sind Worte sind nicht per se verletzend/unangenehm - sie können Leid auslösen. Sie können einem Menschen auch die Augen öffnen und dazu führen, dass sich das Leid reduziert.

    Mal ein Beispiel:

    Person A. klagt Person B., dass die Schwägerin keinen Kontakt mit ihr haben möchte.

    B. bekommt mit, dass A. immer wieder ihren Mann (Muslim) mit Vorurteilen bedenkt.

    Person A. ist sich gar nicht bewusst, dass das die Schwägerin kränkt - sie äußert sich auch nicht dazu, da sie 60 J. ist und Person A. 70 J.

    Nichts sagen - schweigen, ob ihres Verhaltens?

    Alles anzeigen

    Natürlich kann man da auch etwas sagen. Vor allem, wenn man um Rat gefragt wird. Wichtig ist trotzdem auf die Worte zu achten und sachte vorzugehen denke ich. Grobe und verletzende Rede vermeiden geht immer.

    Mein Beispiel passt hier nicht. Ich weiß was du meinst. Es kommt auf den Ton an in meinen Augen und auf die Situation. Wie gesagt, ich denke man kann das nicht pauschalisieren.

    Mit Wertschätzung ist in meinen Augen auch Geduld gemeint. Ein bisschen Verständnis für den anderen. Je älter die Menschen werden, desto festgefahrener sind sie manchmal in ihren Ansichten. Dann kommt es drauf an, ob man sie wirklich noch ändern kann und ob es notwendig ist. Ich möchte Menschen, die älter sind als ich nicht erziehen. Ich kann mich austauschen, meine Meinung erzählen. Aber ich muss ihnen nicht die Welt erklären.

    2 Mal editiert, zuletzt von Nyinje ☼ (7. Dezember 2020 um 01:55)

  • Deepa
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    • 7. Dezember 2020 um 01:47
    • #27

    @Nyinje ☼

    Ich gehe iwann im Laufe des Tages auf Deinen letzten Post ein. Schleich mich jetzt ins Nestchen ;)

    Gute Nacht 🙏

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

  • Nyinje ☼
    Gast
    • 7. Dezember 2020 um 01:48
    • #28

    Gute Nacht :)

  • CCC
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    • 7. Dezember 2020 um 04:59
    • #29

    Alte Menschen haben in der Regel schon mehr im Leben erlebt (z.Bspl. einen Krieg und dessen Folgen), haben schon viel in ihrem Leben geleistet, haben das Land wieder aufgebaut.

    Zudem lassen die Sinne nach, das ein oder andere Gebrechen kommt, das bringt Unsicherheit und Ängste mit sich.

    Sie sind dem Tode in der Regel, näher als junge Menschen.

    Das sind für mich Gründe, warum ich alte Menschen besonders achte.

    _()_

  • Monikamarie
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    • 7. Dezember 2020 um 09:08
    • #30
    Deepa:

    Ich gebe extra so extreme Beispiele, damit sich herauskristallisiert, worum es mir geht.

    Hallo Deepa,

    Du musst also mit der Holzhammermethode kommen, damit wir endlich begreifen, worum es Dir geht.

    Das ist aber mir und sicher auch den meisten hier klar, worum es Dir geht - aber uns nicht.

    Mir ging es genauso wie Nyinje darum:

    Nyinje ☼:

    Mit Wertschätzung ist in meinen Augen auch Geduld gemeint. Ein bisschen Verständnis für den anderen. Je älter die Menschen werden, desto festgefahrener sind sie manchmal in ihren Ansichten. Dann kommt es drauf an, ob man sie wirklich noch ändern kann und ob es notwendig ist. Ich möchte Menschen, die älter sind als ich nicht erziehen. Ich kann mich austauschen, meine Meinung erzählen. Aber ich muss ihnen nicht die Welt erklären.

    Letzte Nacht habe ich gesehen "Wir bauen auf". Meine Tochter machte mich darauf aufmerksam, wie unglaublich groß die Leistung der Kriegsgeneration war, innerhalb von nur 3 Jahren den Schutt aus den zerstörten Städten in neue Häuser umzuwandeln und alles wieder aufzubauen. Sie hat dafür größte Wertschätzung. Das hat mich gefreut, obwohl es meine Mutter war und nicht ich, die dabei mitgewirkt hat.

    Ich hatte damals noch nicht diese Wertschätzung, denn die meisten meiner Generation sahen nur die Greueltaten an den Juden und anderen Verfolgten der Nazizeit und haben es ihren Eltern vorgeworfen.

    Aber auch das war natürlich nicht falsch. Es ist ein Privileg der Jugend, mit Vergangenem aufräumen zu wollen. Es soll nicht vergessen werden.

    ---------------------

    Um mich nochmal klar auszudrücken: Allein aufgrund meiner buddhistischen Geistesschulung ist klar, dass ich jedem Menschen, ob jung oder alt, Achtung entgegenbringe. Ich habe sogar in den letzten 20 Jahren besonders darauf geachtet, was Kinder mir so zu sagen haben.

    Aber mir ging es in dem anderen Thread nur um die Befindlichkeiten bezüglich der Essenszubereitung aus Tradition einer Oma.

    Ich begreife nicht, warum Du so auf Deiner Ansicht bestehst, obwohl doch - ich behaupte - Allen klar ist, dass wir uns gegenüber Jüngeren genauso respektvoll verhalten wie älteren.

    Für mich steht das außer Frage als Buddhistin. Aber selbst der Buddha erwartet von seinen Mönchen und Nonnen, dass sie älteren und damit aus seiner Sicht wissenderen Mönchen und Nonnen größeren Respekt erweisen.

    Aber ist nur ein Unterschied, ob ich mit einem Jüngeren bzw. Gleichaltrigen diskutiere und auf meiner Meinung bestehe oder ob ich noch meine Eltern, Großeltern oder sonstige alte Menschen umerziehen will.

    Und was Dein Bedürfnis nach "den Themen näher auf den Grund zu gehen" angeht, das ist doch gar nicht notwendig? Wir sind uns doch eigentlich einig. So schwer ist das doch gar nicht, das Thema. Was gibt es denn da noch zu begreifen oder zu forschen?

    _()_

    Einmal editiert, zuletzt von Monikamarie (7. Dezember 2020 um 09:27)

  • Deepa
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    • 7. Dezember 2020 um 09:44
    • #31
    Nyinje ☼:
    Deepa:

    Zunächst sind Worte sind nicht per se verletzend/unangenehm - sie können Leid auslösen. Sie können einem Menschen auch die Augen öffnen und dazu führen, dass sich das Leid reduziert.

    Mal ein Beispiel:

    Person A. klagt Person B., dass die Schwägerin keinen Kontakt mit ihr haben möchte.

    B. bekommt mit, dass A. immer wieder ihren Mann (Muslim) mit Vorurteilen bedenkt.

    Person A. ist sich gar nicht bewusst, dass das die Schwägerin kränkt - sie äußert sich auch nicht dazu, da sie 60 J. ist und Person A. 70 J.

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    Natürlich kann man da auch etwas sagen. Vor allem, wenn man um Rat gefragt wird. Wichtig ist trotzdem auf die Worte zu achten und sachte vorzugehen denke ich. Grobe und verletzende Rede vermeiden geht immer.

    Mein Beispiel passt hier nicht. Ich weiß was du meinst. Es kommt auf den Ton an in meinen Augen und auf die Situation. Wie gesagt, ich denke man kann das nicht pauschalisieren.

    Mit Wertschätzung ist in meinen Augen auch Geduld gemeint. Ein bisschen Verständnis für den anderen. Je älter die Menschen werden, desto festgefahrener sind sie manchmal in ihren Ansichten. Dann kommt es drauf an, ob man sie wirklich noch ändern kann und ob es notwendig ist. Ich möchte Menschen, die älter sind als ich nicht erziehen. Ich kann mich austauschen, meine Meinung erzählen. Aber ich muss ihnen nicht die Welt erklären.

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    Ja, viele Faktoren spielen eine Rolle. Daher pauschalisiere ich es auch nicht, was das kalendarische Alter betrifft. Damit wird etwas sehr komplexes auf einen unbedeutenden Aspekt runtergebrochen und wichtige Aspekte außer Acht gelassen.

    Auch jüngere Menschen sind manchmal in ihren Ansichten festgefahren. Weshalb ständig das Alter als Referenzwert nehmen, statt sich den Menschen ohne Vorurteile anzuschauen - denn nichts anderes ist es, wenn man es an d. kalendarische Alter festmacht.

    Man kann Menschen seine Sicht darlegen - die kann er verstehen oder auch nicht - ganz unabhängig davon, wie alt das Gegenüber ist.

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

    Einmal editiert, zuletzt von Deepa (7. Dezember 2020 um 10:18)

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    • 7. Dezember 2020 um 10:02
    • #32
    Zitat

    Aber mir ging es in dem anderen Thread nur um die Befindlichkeiten bezüglich der Essenszubereitung aus Tradition einer Oma.

    Was das betrifft dazu habe ich mich mehrfach geäußert, wie man damit umgehen könnte: Essen selbst mitbringen, beim Kochen unterstützen,.. .

    Ich abstrahiere es, da ich hier nicht über eine Threadeinstellerin und ihre Oma sprechen möchte. :)

    Auch eine Oma darf mit wertschätzender Haltung darauf angesprochen werden, dass man es nicht befürwortet, wenn gelogen/getäuscht wird.

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

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    Deepa

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    • 7. Dezember 2020 um 10:24
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    • #33

    Ich glaube Deepa geht es um eine gewisse Gleichmütigkeit, in der wir Menschen, egal ob jung oder alt, dumm oder schlau, allen gelichsam mit Offenheit und Freundlichkeit, Respekt und Wertschätzung begenen. Und da ist es fragwürdig Statusunterschiede zu machen, und Alte mehr zu würdigen.

    Während die meisten die Treppe benutzten können, braucht ein Rollstulfahrer eine Rampe um "genau wie die andere" einfach von unten nach oben zu kommen. Er muß verschieden behandelt werden um ihn gleich zu behandeln. Damit er "wie die anderen" ist, muß sein Defizit kompensiert spezille werden.

    Analog kann man das Würdigen der Alten als etwas verstehen, was eine groben Mangel an Wertschätzung gegenüber Älteren kompensiert.

    Die Wertschätzung in der Gesellschaft ist nicht gleich verteilt. In vielen früheren Gesellschaften war die Wertschätzung eng mit Status verbunden. In unserer Gesellschaft dagegen ist die Wertschätzung eng mit der Idee der Leistung verbunden. Je besser jemand funktioniert, desto höher die Wertschätzung. Dies kann berufliche Leistung bedeuten oder auch, wie gelungen jemand seine Individulität managt. Wie er alles unter einen Hut bringt, was er für Reisen macht, wie großartige er das mit dem Sport macht-. Dafür gibt es dann Wertschätzung von andere. Wer wenig Wertschätzug bekommt, sind diejenigen die nicht so gut funktionieren. Der Bus kommt und alle müssen zügig einsteigen. Störfaktoren sind der Behinderte, wegen dem man eine Rampe ausklappen muss so dass alle ungeduldig warten. Die geistige Behinderte, die nicht schnell genug sind und besonders die Alten. Sie sind langsam beim Einsteigen, langsam beim Bezahlen, irgendwer muss für sie aufstehen, ihre Stöcke gehen im Weg rum. Alte funktionieren nicht mehr, sie sind besonders unfunktional und nutzlos - wären sie technische Geräte hätte man sie lange ersetzt. Sie sind "veraltert" - ein Wort über dem wie ein Damoklesschwert das Wort"entsorgt" schwebt.

    Als Alter spürt man dauernd, das man ein Störfaktor ist. Nicht nur beim Bus. Alte sind ein permanente Hinweis auf die Vergänglichkeit und Tod und als solche Spielverderber der Spassgesellschaft. Viele alte Leute trauen sich nichts in Schwimmbad weil sie das Gefühl haben, durch ihre alten Köper, ihre schlaffen Brüste und ihre Gebrechen, die Jungen und Schönen zu irritieren und beklommen zu machen. Sie sind etwas Peinliches was verhüllt und versteckt gehört. Die Haltung, dass man desto mehr wert ist je besser man funktioniert und desto mehr man leistet, ist nicht nur etwas, was von Außen kommt, sondern etwas was man auch als alter Mensch verinnerlicht hat. Man drückt als Mutter oder Oma seine Liebe aus, indem man bekocht und bemuttert. Indem man als Opa mit Enkeln etwas bastelt. Und dann ist es schlimm, wenn man das nicht mehr kann, wenn man nicht mehr funktioniert. Die Einsamkeit kommt von Außen und von Innen.

    Vielleicht bräuchte es keine spezielle Wertschätzung des Alters wenn die Blicke der Menschen eine Alte Frau so wohlwollend und freundlich streifen würde wie eine junge Frau. Wenn man den alten langsamen Jogger genauso offen und freudlich begrüßen würde wie den jungen sportlichen. Aber weil das die meisten nicht können, ist vielleicht ein kulturelles Konstrukt notwendig, dass die Alten wegen ihres Alters schätzt. Einfach um der Nicht-Werschätzung des Nicht-Funkionierenden zu kompensieren.

    Viele Leute machen sich gar nicht klar, wie es ist sehr alt zu sein. Es gibt spezille Alterssimulationanzüge, wo man als Pfleger testen kann, wie sich die Welt für einen Über-Neunzigjährigen anfühlt. Mit all den Einschränkungen umzugehen kann eine große Herausforderung zu sein und diese Herausforderung zu meistern kann eine großartige Leistung sein. Mein Grossvater musste sich ganz viele geniale Kniffe einfallen lassen, mit denen er mit 95 und nahezu blind so den Alltag meistern konnte. Köperlich und auch psychisch. Diese Meisterschaft sieht man nicht. Auch wenn die Ausdauer und die Konzentration ähnlich derer sind, die ein 40jähriger beim Training auf einen Marathon hinlegen mag, sind sie unsichtbar. Weil das was am Ende rauskommt nur so ein ganz unspektakuläres "Funktionieren im Alltag" ist. Auch schon allein nicht rumzujammern ist eine spezielle Unterdiszipin. Junge Leute dürfen rumjammern wenn sie nicht in Urlaub fliegn könnten, während von Alten erwartet wird den Verlust von Karriere, Partner, Wohnung, Gesundheit, Wert stoisch zu ertragen. Die "Würdigung des Alters"erscheint als Kompensation für diesen kulturellen Anspruch sogar noch unzureichend.

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  • Deepa
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    • 7. Dezember 2020 um 10:37
    • #34
    Zitat

    Ich glaube Deepa geht es um eine gewisse Gleichmütigkeit, in der wir Menschen, egal ob jung oder alt, dumm oder schlau, allen gelichsam mit Offenheit und Freundlichkeit, Respekt und Wertschätzung begenen. Und da ist es fragwürdig Statusunterschiede zu machen, und Alte mehr zu würdigen.

    Ja :)

    Zitat

    Viele Leute machen sich gar nicht klar, wie es ist sehr alt zu sein. Es gibt spezille Alterssimulationanzüge, wo man als Pfleger testen kann, wie sich die Welt für einen Über-Neunzigjährigen anfühlt. Mit all den Einschränkungen umzugehen kann eine große Herausforderung zu sein und diese Herausforderung zu meistern kann eine großartige Leistung sein.

    Ja. Dazu schrieb ich in dem anderen Thread sinngemäß mehrfach:

    Auch das kann man eben bei jungen Menschen antreffen: Höreinschränkungen, Seheinschränkungen - u.s.w.

    Es geht um die Einschränkungen - nicht um das kalendarische Alter.

    Jemand kann mit 20 J. ne Chemo hinter sich haben, ein Kriegstrauma haben u.s.w.

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

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    Deepa

    Einmal editiert, zuletzt von Deepa (7. Dezember 2020 um 10:47)

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    • 7. Dezember 2020 um 10:48
    • #35
    Deepa:

    Es geht mir darum:

    Zitat

    Das kalendarische Alter sagt nichts darüber aus, wie reif eine Person ist. Es sagt auch nichts darüber aus, ob oder welche Gebrechen sie hat, wie sie kognitiv aufgestellt ist, wie lange sie noch unter uns weilt u.s.w. […]

    Siehe Eingangspost.

    ...

    Das ist deine Meinung dazu, deine Fragestellung war:


    [lz]

    Es wurde sich für eine besondere - respektvolle Wertschätzung für ältere Menschen ausgesprochen
    Genau hier frage ich genauer nach.

    Weshalb Menschen aufgrund des kalendarische Alters eine „besondere respektvolle Wertschätzung“ entgegenbringen?

    Wenn die Person nun 20 Jahre jünger wäre, wäre das ein Grund ihr diese „besondere respektvolle Wertschätzung“ nicht entgegenzubringen?

    Ab wann gehört jemand zu „älteren Menschen“ - wird das iwie gestaffelt? [/lz]

    Darauf habe ich mit einem Schopenhauer Zitat geantwortet. Deine Meinung kann ich nicht vollständig teilen, z.B. was "Reife" betrifft: So wie ein Obstbaum Früchte hervorbringt die erst am Ende reif sind, reift im Geist des Menschen gegen Ende seines Lebens etwas heran, das ist ein natürlicher Prozess. Nämlich mehr oder weniger eine gewisse "Einsicht in die Nichtigkeit aller irdischen Dinge". Erstens weil sich durch das Nachlassen der Sinne und der Hormonbildung der Reiz vermindert hat, zweitens weil durch die oft wiederholte Erfahrung, dass die Welt nicht so ist wie man sie gerne hätte, die Fügsamkeit in das Unvermeidliche zugenommen hat.

    Das deckt sich jedenfalls mit meinem Erleben, ich habe bei alten Menschen immer eine gewisse Ruhe und eine Art Abgeklärtheit wahrgenommen und sie deshalb gerne aufgesucht. Freilich umso lieber, je mehr sie sich in ihrem Leben mit wesentlichen Daseinsfragen auseinandergesetzt haben, dann kommt zu dieser natürlichen Reife noch mehr an bewusster Verwirklichung dazu und so lässt sich noch mehr von ihnen lernen.

    Mit Metta, mukti.


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    • 7. Dezember 2020 um 10:48
    • Offizieller Beitrag
    • #36

    Die Idee hinter meinem Beitrag ist, dass es eine gesellschaftliche Abwertung alter Menschen gibt und dass ihnen dann eben auch gesellschaftlich kompensierend das Ideal gibt Alte besonders zu würdigen. So wie es auch in anderen Bereichen kulturelle Normen gibt, auf Kinder besonders Rücksicht zu nehmen, Auch wenn es im Einzefall Abweichungen gibt - einen 4 jährigen der perfekt lesen kann und alleine UBahn fahren kann oder eine 100jährige die Marathon läuft.

    Es liegt im Wesen kultureller Normen, das sie nicht auf jrden Spzialfall passen, und da stellt ihre Sinnhaftigkeit nicht in Frage. Wenn jemand recht alt ist ist es ersteinmal gut, anzunehmen dass spezielle Rücksichtnahme angebracht ist. Weil Alter mit Entwürdigung einhergeht ist es sinnvoll Alte erstmal zu würdigen.

    Mir kommt es so vor, als denkst du nicht sehr in "kulturller Normen" sondern eher in persönlichen Begegnungen.

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  • Deepa
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    • 7. Dezember 2020 um 10:55
    • #37
    void:

    Die Idee hinter meinem Beitrag ist, dass es eine gesellschaftliche Abwertung alter Menschen gibt und dass ihnen dann eben auch gesellschaftlich kompensierend das Ideal gibt Alte besonders zu würdigen. So wie es auch in anderen Bereichen kulturelle Normen gibt, auf Kinder besonders Rücksicht zu nehmen, Auch wenn es im Einzefall Abweichungen gibt - einen 4 jährigen der perfekt lesen kann und alleine UBahn fahren kann oder eine 100jährige die Marathon läuft.

    Es liegt im Wesen kultureller Normen, das sie nicht auf jrden Spzialfall passen, und da stellt ihre Sinnhaftigkeit nicht in Frage. Wenn jemand recht alt ist ist es ersteinmal gut, anzunehmen dass spezielle Rücksichtnahme angebracht ist. Weil Alter mit Entwürdigung einhergeht ist es sinnvoll Alte erstmal zu würdigen.

    Mir kommt es so vor, als denkst du nicht sehr in "kulturller Normen" sondern eher in persönlichen Begegnungen.

    Es geht um Tatsachen. Wenn ich merke, dass eine Person mit 30 J. Einschränkungen (welche auch immer) hat, dann gehe ich darauf ein - nicht auf das kalendarische Alter.

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

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    • 7. Dezember 2020 um 11:21
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    • #38
    Deepa:

    Es geht um Tatsachen. Wenn ich merke, dass eine Person mit 30 J. Einschränkungen (welche auch immer) hat, dann gehe ich darauf ein - nicht auf das kalendarische Alter.

    Ich habe doch oben gesagt, dass es zwei verschiedene Ebenen geht. Das eine ist die konkrete Rücksichtsnahme zwischen Personen. Und da ist es doch unbestritten, dass man am besten auf die Leute so eingeht, wie es ihren Bedürfnissen entspricht. Das ist doch ganz ausreichend.

    Während eben so etwas wie "Würdigung des Alters" eine gesellschaftlche Norm ist. Und über eine gesellschaftliche Norm muss man im Rahmen der Gesellschaft reden. Da kann man dann fragen, ob es Sinn eine bestimmte Norm zu etablieren oder nicht. So wie es Verkehrregeln und Normen gibt um den Verkehr zu ordnen.

    Du bringst diese beiden Ebene drucheinander. So wie jemand der sagt: "Wenn ich im Strassenverkehrt gegenüber allen zuvorkommend und rücksichtsvoll bin, werde ich von mir aus in Geschwindigkeit und Abstand auf andere Rücksicht nehmen." und denkt damit habe sich ja die Dikussion über bestimtme Verkehrregeln erledigt. Das ist aber nicht so. Weil Normen etwas ist was für alle gilt. Auf der Ebene der Gesellschaft sinnvoll ist, dass es geschriebene und ungeschriebene Normen gibt, die die Leute einhalten. Weil ja nicht jeder gegenüber allen dauernd wertschätzend ist.

    Und weil es eine Tendenz gibt, alle die als nicht so nützlich gelten mit weniger Wetschätzung zu behandeln, braucht es wohl Normen die dem Gegenüber die spezielle Würde des Alter betonen auch wenn das für den Einzelfall nicht zutriffft.

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  • Deepa
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    • #39
    void:
    Deepa:

    Es geht um Tatsachen. Wenn ich merke, dass eine Person mit 30 J. Einschränkungen (welche auch immer) hat, dann gehe ich darauf ein - nicht auf das kalendarische Alter.

    Ich habe doch oben gesagt, dass es zwei verschiedene Ebenen geht. Das eine ist die konkrete Rücksichtsnahme zwischen Personen. Und da ist es doch unbestritten, dass man am besten auf die Leute so eingeht, wie es ihren Bedürfnissen entspricht. Das ist doch ganz ausreichend.

    Während eben so etwas wie "Würdigung des Alters" eine gesellschaftlche Norm ist. Und über eine gesellschaftliche Norm muss man im Rahmen der Gesellschaft reden. Da kann man dann fragen, ob es Sinn eine bestimmte Norm zu etablieren oder nicht. So wie es Verkehrregeln und Normen gibt um den Verkehr zu ordnen. […]

    Du bringst diese beiden Ebene drucheinander.

    Ich bringe die Ebenen nicht durcheinander. Ich sehe nur keinen Sinn darin, eine Unterscheidung nach dem kalendarischen Alter vorzunehmen.

    Vor den Hintergrund, dass alle Menschen den selben Wert haben, macht es Sinn, individuell zu schauen und nicht iwelchen starren Normen zu folgen.

    Du schreibst: „Würdigung des Alters" eine gesellschaftlche Norm ist. Und über eine gesellschaftliche Norm muss man im Rahmen der Gesellschaft reden.“

    Sehe ich ähnlich - darüber kann man reden; deshalb habe ich den Thread erstellt.

    Zitat

    Die Idee hinter meinem Beitrag ist, dass es eine gesellschaftliche Abwertung alter Menschen gibt und dass ihnen dann eben auch gesellschaftlich kompensierend das Ideal gibt Alte besonders zu würdigen.

    Dazu fällt mir (z.B.) Homosexualität ein und die Menschen, die ob ihrer sex. Ausrichtung in weiten Teilen der Erde abgewertet (und m.W.) in manchen dafür getötet werden.


    Lese interessiert, ob und wie jemand seine Sichtweise begründen kann.

    Danke Dir, fürs Teilnehmen 🙏

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

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    3 Mal editiert, zuletzt von Deepa (7. Dezember 2020 um 12:48)

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    • 7. Dezember 2020 um 12:33
    • #40

    Das führt mich dazu das ich überhaupt darüber nachdenke. Hab ich eigentlich nicht. Bei meinen Betrachtungen wie ich Menschen begegne, ist mir allerdings aufgefallen das ich da nur einen Unterschied in meinem Verhalten machen. Fühle ich mich Wohl, Unwohl oder weder wohl noch unwohl.

    Ohne "Wohl- oder Unwohlgefühl" hat der Mensch genau diesen unberechnenden Respekt. Er ist ein fremder und darum bleibt er einfach Mensch in Begegnung ohne Nähe, das sich auch Kurzzeitig ändern kann. Bei Wohl und Unwohlfühlen ergibt sich mein Verhalten aus den Erfahrungen, die ich mit dem Menschen gemacht habe. Ob das irgendwelche Klassifizierungen eine Rolle spielen ist mir nicht bekannt.

    Seit Jahren gilt "Mensch" oder ein Du mit Namen. Da brauch ich kein"Alter", Geschlecht, Klasse, unwichtiges Gedanken-machen. Hier ist das ja genauso. Ich hab schon lange die Nachdenkerei eingestellt wer hier wohl wie wer was ist. Wenn jemand das bekannt gibt gut, aber ob ich mir das merke ist fraglich.

  • Deepa
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    • 7. Dezember 2020 um 12:41
    • #41
    Ellviral:

    Seit Jahren gilt "Mensch" oder ein Du mit Namen. Da brauch ich kein"Alter", Geschlecht, Klasse, unwichtiges Gedanken-machen. Hier ist das ja genauso. Ich hab schon lange die Nachdenkerei eingestellt wer hier wohl wie wer was ist. Wenn jemand das bekannt gibt gut, aber ob ich mir das merke ist fraglich.

    :) 🙏

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

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  • Noreply
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    • 7. Dezember 2020 um 12:50
    • #42

    Nachtrag OT:

    Mir ist gerade aufgefallen das dieses, bei mir einfach normale, von Buddha und Naharjuna bestätigt wird. Dafür hab ich die Lehre nicht gebraucht. Aber um überhaupt darauf hingewiesen zu werden, das das Normale eben nicht normal für andere Menschen ist, ist jeden Cent wert und jeden Augenblick des Durchdringen und Analyse.

    :luftkuss:

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    • 7. Dezember 2020 um 16:02
    • #43

    Schöner Thread. Viele schöne Geschichten über Opas, Omas, Ur-Omas/-Opas. 👵 👴

    Wie so oft, wenn über verschiedene Ebenen geredet wird, liegt eine "Schein-"Meinungsverschiedenheit vor, die in Wirklichkeit gar nicht existiert. void hat das gut herausgearbeitet, finde ich.

  • Deepa
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    • 7. Dezember 2020 um 16:48
    • #44
    Schmu:

    Schöner Thread. Viele schöne Geschichten über Opas, Omas, Ur-Omas/-Opas. 👵 👴

    Wie so oft, wenn über verschiedene Ebenen geredet wird, liegt eine "Schein-"Meinungsverschiedenheit vor, die in Wirklichkeit gar nicht existiert. void hat das gut herausgearbeitet, finde ich.

    Wie ich es sehe besteht da keine „Schein-Meinungsverschiedenheit“.

    Der Thread hatte seinen Ursprung in einem anderen und hat sich im Verlauf entwickelt.

    Man kann ganz grundsätzlich der Ansicht sein, dass älteren Menschen eine besondere Wertschätzung gebührt und man kann es so sehen, dass es um den Menschen (wenn wir nur von Menschen sprechen) an sich geht - mit all seinen individuellen Fähigkeiten, Einschränkungen,.. .

    Dann kann man der Ansicht sein, dass es „als Gesellschaft“ was auszugleichen gibt - z.B. „ganz besondere Wertschätzung“ für: ältere Menschen, Kinder,...

    Sprechen wir mal von Deutschland und Österreich.

    Wie sieht es hier aus?

    Menschen können aus unterschiedliche Gründe eine „besondere Wertschätzung“ benötigen. Wie diese konkret aussieht, kann sich unterscheiden.


    Ich sehe es ganz ähnlich, wie @Ellviral :)

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

  • Deepa
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    • 7. Dezember 2020 um 17:31
    • #45

    Habe gerade einem Herren (85 J.!) die Geschichte mit dem „Alkohol ins Essen mischen“ erzählt und ihn gefragt, wie er das sieht.

    Er sagte, dass d. Alkohol zwar verdunstet, dass es trotzdem nicht gehe - das sei eine Frage des Anstands - und der gilt auch für ältere Leute.

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

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    Deepa

  • xiaojinlong
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    • 7. Dezember 2020 um 18:03
    • #46
    Deepa:

    Habe gerade einem Herren (85 J.!) die Geschichte mit dem „Alkohol ins Essen mischen“ erzählt und ihn gefragt, wie er das sieht.

    Er sagte, dass d. Alkohol zwar verdunstet, dass es trotzdem nicht gehe - das sei eine Frage des Anstands - und der gilt auch für ältere Leute.

    Du fragst einen älteren Herren persönlich und dieser Antwortet mit etwas das auf kulturelle / gesellschaftlicher Ebene definiert wird, aber dennoch individuell Ausgelegt wird. Das Beispiel ist schön um zu zeigen wie hier verschiedene Ebenen vermischt werden (und werden müssen).

    _()_

    小金龍

  • Alephant
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    • 7. Dezember 2020 um 18:03
    • #47
    Deepa:

    Vor den Hintergrund, dass alle Menschen den selben Wert haben, macht es Sinn, individuell zu schauen und nicht iwelchen starren Normen zu folgen.

    Das ist für einen Unbeteiligten, der keinen einzigen Menschen kennt eventuell so. Oder für einen der alle Menschen gleich verachtet (sind ja für den alle gleich (wenig) wert) und lieber im Wald mit den Vögeln lebt :D

    Für den Normalmenschen ist das aber nicht so: alle Menschen gleich viel wert. Deswegen gilts, die eigenen Voruteile zu hinterfragen, und weniger abhängig von persönlichen Preferenzen gerecht zu handeln.

    Ich bin gerne freundlich zu alten Menschen. Liegt wohl auch daran, dass mir ein freundliches Lächeln grad aus solchen Gesichtern echt ans Herz geht. Es ist ja auch nicht falsch, anzunehmen, dass das Alter oft beschwerlich ist und dass nicht wenige Rentner einsam sind.

  • Schmu
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    • 7. Dezember 2020 um 18:08
    • #48

    Deepa

    Ich weiß, dass dieser Thread aus einem anderen entstanden ist, und im Laufe des Lesens ist mir auch klar geworden, dass es der mit dem "Alkohol im Essen" sein muss.

    Ich habe den in letzter Zeit nicht weiter verfolgt. Aber wie immer er auch weitergegangen sein mag: Ich versuche, so viel wie möglich situationsbedingt und personenabhängig zu beurteilen. Deshalb hätte ich da sowieso kein Statement abgegeben. Wo ich nicht persönlich dabei war, dazu kann ich nichts sagen. Und allgemein kann ich dazu auch nicht viel sagen, weil ich das eben von Fall zu Fall entscheiden müsste.

  • Deepa
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    • 8. Dezember 2020 um 07:44
    • #49
    xiaojinlong:
    Deepa:

    Habe gerade einem Herren (85 J.!) die Geschichte mit dem „Alkohol ins Essen mischen“ erzählt und ihn gefragt, wie er das sieht.

    Er sagte, dass d. Alkohol zwar verdunstet, dass es trotzdem nicht gehe - das sei eine Frage des Anstands - und der gilt auch für ältere Leute.

    Du fragst einen älteren Herren persönlich und dieser Antwortet mit etwas das auf kulturelle / gesellschaftlicher Ebene definiert wird, aber dennoch individuell Ausgelegt wird. Das Beispiel ist schön um zu zeigen wie hier verschiedene Ebenen vermischt werden (und werden müssen).

    Wer ist denn „die Gesellschaft“?

    Die Gesellschaft ist ja kein Ding, das für sich steht - es besteht aus x Menschen. X Menschen, die unterschiedlicher Ansicht sind und unterschiedlich handeln.

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

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    Deepa

  • xiaojinlong
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    • 8. Dezember 2020 um 08:14
    • #50
    Deepa:

    Die Gesellschaft ist ja kein Ding, das für sich steht

    Das Ich, das ist ja kein Ding das(s) für sich steht. Es besteht aus x Ichs. x Ichs, die unterschiedlicher Ansicht sind und unterschiedlich handeln.

    Dennoch ist da etwas - auch, wenn es nicht unveränderlich ist und nicht aus sich selbst heraus existiert.

    _()_

    小金龍

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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