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Fragen zu Vipassana beschrieben von Bhante Henepola Gunaratana

  • Icarus
  • 7. Dezember 2020 um 20:39
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  • Icarus
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    7. Dezember 2020
    • 7. Dezember 2020 um 20:39
    • #1

    Hallo zusammen

    Ich habe vor einigen Jahren mal das Buch "Die Praxis der Achtsamkeit" von Bhante Henepola Gunaratana gelesen.

    Seit da meditiere ich täglich mittlerweile 30min. Ich beginne immer mit Metta und Beobachte danach den Atem.

    Jetzt habe ich das Buch erneute gelesen und dabei ist mir nicht ganz klar ob ich alles richtig verstanden habe. Da ich immernur den Atem beobachtet habe wollte ich nun auch dazu übergehen die anderen Phänomene zu beobachten.

    Im Buch steht man solle damit beginnen die Aufmerksamkeit auf den Atem zu richten, und dann dazu übergehen, alle anderen körperlichen und geistigen Phänomene zu beachten, die auftauchen.

    Es steht auch der Geist bleibt nicht die ganze Zeit beim Fühlen des Atems. Er wandert auch zu Tönen, Erinnerungen, Gefühlen, Wahrnemungen, zum Bewusstsein und zu geistigen Gebilden.

    Ist damit gemeint, das ich jeden Tag meine Meditation damit beginne den Atem zu beobachten und sobald sich der Geist ruhig anfühlt, beginne ich auch damit andere Phänomene zu beobachten falls welche Auftauchen?

    Beispiel:

    Ich beobachte den Atem, dann taucht ein Geräusch auf welches ich einfach beobachte, aus diesem Geräusch entsteht ein Gedanke und daraus vieleicht ein weiterer, auch das beobachte ich einfach. Sobald wieder Ruhe einkehrt und ich gerade keine Phänomene mehr beobachte, gehe ich dann wieder über zum beobachten des Atems?

    Manchmal habe ich auch das Gefühl das ich Gedanken selbst produziere, indem ich z.B. etwas kommentiere was gerade geschieht oder mir sage was ich gerade tun sollte. Ich weiss, dass ich eigentlich nur beobachten sollte. Wie gehe ich mit solchen Gedanken um? Einfach auch beobachten oder ihnen garnicht viel Aufmerksamkeit schenken?

    Über Tipps bin ich sehr dankbar:)

  • void 7. Dezember 2020 um 20:50

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Aravind
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    • 7. Dezember 2020 um 21:15
    • #2

    Herzlich willkommen, Icarus!

    Icarus:

    Im Buch steht man solle damit beginnen die Aufmerksamkeit auf den Atem zu richten, und dann dazu übergehen, alle anderen körperlichen und geistigen Phänomene zu beachten, die auftauchen.

    Genau.

    Icarus:

    Er [der Geist] wandert auch zu Tönen, Erinnerungen,

    Nein, sondern so, wie Du beschreibst:

    Icarus:

    und sobald sich der Geist ruhig anfühlt, beginne ich auch damit andere Phänomene zu beobachten falls welche Auftauchen?

    Man fokussiert sich erst auf das Meditationsobjekt, bei Dir auf den Atem, und löst diese Fokussierung dann, ohne die achtsame Beobachtung aufzugeben. Ich finde die Analogie zu "genauem Hinsehen" vs "Peripheres Sehen" ganz hilfreich.

    Wobei IMHO nicht so sehr die Phänomene beobachtet werden (im Sinne von analysiert), sondern deren Entstehen und Vergehen.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Xyz
    Gast
    • 8. Dezember 2020 um 04:56
    • #3
    Icarus:

    Hallo zusammen


    Im Buch steht man solle damit beginnen die Aufmerksamkeit auf den Atem zu richten, und dann dazu übergehen, alle anderen körperlichen und geistigen Phänomene zu beachten, die auftauchen....


    Sobald wieder Ruhe einkehrt und ich gerade keine Phänomene mehr beobachte, gehe ich dann wieder über zum beobachten des Atems?

    ...

    Manchmal habe ich auch das Gefühl das ich Gedanken selbst produziere, indem ich z.B. etwas kommentiere was gerade geschieht oder mir sage was ich gerade tun sollte. Ich weiss, dass ich eigentlich nur beobachten sollte. Wie gehe ich mit solchen Gedanken um? Einfach auch beobachten oder ihnen garnicht viel Aufmerksamkeit schenken?

    Alles anzeigen

    Hallo und Willkommen

    Liebe/Liebe Icarus 🔆

    Das mit dem ‚ man soll‘ ist so eine Geschmackssache.

    Vorweg, die Meditation ist nur ein Mittel.Ein Mittel zum Zweck was der Buddha einst lehrte.

    Dafür verwendete er viele verschiedene Methoden.

    Die Ziele die er damit erreichen wollte waren jedoch immer Ruhe und Einsicht, was auch mit Vipassana benannt wird.

    Druck löst bei mir zb meist Gegendruck aus.Wenn ich etwas ‚ soll‘ funktioniert es selten, weil ich dann die Konzentration auf den Widerstand lege, statt innere Zustände zu erleben.

    Um Ruhe und Einsicht in der Medi zu erreichen nutze ich ebenso verschiedene Methoden.Meistens richte ich mich an meinen Sinnen aus und fühle hinein ob Zahlen,Wörter oder Bilder hilfreich sein könnten.Das wechselt manchmal bei mir, bleibt nicht täglich gleich.

    So beginne ich dann täglich ähnlich wie Du es beschreibst auch mit einer liebenden Güte Kontemplation, einer folgenden Ruhephase und anschließend höre ich mir Vorträge meiner Lehrer an oder studiere die Mittlere Sammlung des Pali-Kanon.

    Kommen Gedanken in der Ruhephase hoch lernte ich diese zu benennen, zu etikettieren.Ihnen quasi einen Stempel aufzudrücken.

    Und ich erlebte das es viele Vorteile hat.

    Das gedankliche Benennen sorgt in mir für Los-Lösung eines vorderen Gedanken in Ablösung durch ein Benennen.

    Also zb ..Planung, Unsinn,Sorge usw.

    Denn Geist kann zur gleichen Zeit nur Eines.Entweder Gedanken denken oder Auflösen durch ein erkanntes Erleben..

    Nun habe ich genug geschrieben und wünsche Dir auf alle Fälle

    viel Freude 😉in der Meditation🙏

  • mukti
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    • 8. Dezember 2020 um 08:27
    • #4

    Vipassana hat wohl den Zweck Dukkha, Anicca und Anatta zu durchschauen. Also wenn Phänomene als Ich oder mein empfunden werden entsteht Leid, weil sie alle wieder vergehen. Demnach geht es in der Meditation darum alles entstehen und vergehen zu lassen ohne es zu ergreifen und daran anzuhaften.

    Meistens wird die Kombination samatha-vipassana gelehrt.

    Mit Metta, mukti.


  • Icarus
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    • 9. Dezember 2020 um 20:06
    • #5

    Vielen Dank für die Informationen.

    Wenn jetzt beispielsweise eine Empfindung auftaucht, z.B. ein Kribbeln, soll ich das dann vom Zeitpunkt des Entstehens, bis zum Zeitpunkt des Vergehens beobachten? Also wenn die Empfindung z.B. 30 Sekunden besteht, beobachte ich dann 30 Sekunden lang nur diese eine Empfindung bis sie vergeht, oder registriere ich lediglich das Entstehen und das Vergehen? Oder ist es egal, solange ich nur beobachte und nichts verändere/absichtlich herbeiführe?

    Wenn z.B. mein Bein beginnt zu kribbeln, ist das dann auch eine Empfindung die ich beobachten sollte? Diese Empfindung dauert teilweise längere Zeit? Dann währe ich ja für mehrere Minuten beispielsweise nur auf das Kribbeln des Beines fokusiert :)

    Habt ihr vieleicht noch Tipps zu Büchern zum Thema Vipassana? Ich habe auch mal versucht mich für einen Vipassana Kurs anzumelden, leider hat es bis jetzt noch nicht geklappt (jeweils so schnell ausgebucht)

  • Aravind
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    • 9. Dezember 2020 um 21:37
    • #6
    Icarus:

    Wenn jetzt beispielsweise eine Empfindung auftaucht, z.B. ein Kribbeln, soll ich das dann vom Zeitpunkt des Entstehens, bis zum Zeitpunkt des Vergehens beobachten

    Das ist nicht nötig. Dann könnte die Gefahr auch hoch sein, es festzuhalten. Einfach auf den nächsten Gedanken oder die nächste Empfindung warten, er/sie kommt ganz sicher! :)

    Aber das kommt auch ein bisschen auf den momentanen Zustand an. Wenn die Alternative ist, Dich in Fantasiegedanken zu verlieren, gehe zurück zu Deinem Meditationsobjekt, Deinem Atem. Wenn Du Gefahr läufst, die Empfindung wegzudrücken, weil Du sie nicht haben willst, bleib lieber dabei.

    Bücher usw:

    Mein Lehrer, kurz und auf den Punkt:

    Vipassana: Der Weg in Ein Erwachtes Leben: Amazon.de: Kewley, Michael: Bücher

    Wenn möglich, empfehle ich die englische Originalversion.

    Goenka ist sehr populär. Und natürlich Jack Kornfield.

    Präsenzkurse sind bei meinem Lehrer bis auf weiteres alle abgesagt, das gilt wahrscheinlich für viele Lehrer..

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Icarus
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    • 11. Dezember 2020 um 07:14
    • #7

    Aravind Vielen Dank für den Bücher Tipp. Werde den im Buch beschriebenen 4 Wochen Kurs ausprobieren :)

  • Aravind
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    • 11. Dezember 2020 um 14:38
    • #8

    Gern geschehen. Lass hören, wie es Dir damit geht!

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Icarus
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    • 18. Februar 2021 um 17:06
    • #9

    Habe das Buch gelesen und finde es eigentlich sehr verständlich geschrieben, habe die Übungen wie beschrieben durchgeführt.

    Hätte aber noch eine generelle Frage.

    Es wird ja häufig beschrieben, man solle mit Achtsamkeit auf den Atem beginnen und dann übergehen zu allen anderen Phänomenen, jedoch bleibt der Atem dann sozusagen das Primäre Objekt auf das zurückgegangen wird wenn sonst gerade keine Empfindungen präsent sind.

    Bedeutet das, dass ich jede Sitzung mit Samatha also reines beobachten auf den Atem beginne und dann nach einer gewissen Zeit wenn der Geist einwenig Ruhig geworten ist, mich auch den anderen Empfindungen zuwende, wobei der Atem weiterhin das primäre Meditationsobjekt bleibt?

    Oder beginne ich meine Sitzung von Anfang an zwar mit dem Fokus auf den Atem, aber wenn andere Empfindungen auftauchen, schenke ich dieser schon von Beginn an Achtsamkeit und bemerke diese Empfindungen? (Also ohne rheine Samatha vorgelagert?)

  • Aravind
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    • 18. Februar 2021 um 20:54
    • #10

    Schön, dass Du was damit anfangen konntest!

    Ich denke, Praxis ist immer beides, Schulung und Ergründung, am Anfang sowieso, aber später auch noch. Das Wort Bhavana, Kultivierung, drückt das besser aus als der westliche Begriff Meditation.

    Ich nehme immer des Sehen als Beispiel. Konzentration ist, wie seinen Blick auf ein Ding fokusieren.

    Das macht man als eine Art Einstieg, so wie Du schreibst, aber auch, um die Konzentration an sich zu schulen. Damit man einen sicheren Hafen hat, wenn es stürmisch wird. Wenn man das immer wieder übt, dann kann man innerhalb von ein zwei Atemzügen wieder dahin zurück, wenn einen beispielsweise Gefühle überschwemmen und einen jemand hier im Forum furchtbar aufregt.

    Vipassana ist dann der weiche Blick, der nicht mehr auf ein Objekt gerichtet ist, einschließlich peripheren Sehens. Wobei man das betrachtet, was gerade vorbei kommt.

    Wie beim Blick ist es bei der Meditation: Ist er weit, dann sieht man mehr, man schweift aber auch leichter ab und kommt ins Fantasieren. Wenn man das erkennt, bringt einen die Konzentration auf den Atem wieder zurück. Und wieder von vorne...

    Also die Sitzung mit Anapanasati anfangen und zur Schulung erst einmal eine Weile dabei bleiben, dann zu Vipassana übergehen. (Liebende Güte nicht vergessen!)

    Das ist nicht die einzige Möglichkeit, zu praktizieren, aber eine bewährte Methode. Nachdem Du das ein paar Jahre gemacht hast, kannst Du Dich immer noch nach Varianten umschauen.

    (ich mache es mittlerweile leicht anders)

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Icarus
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    • 19. Februar 2021 um 15:53
    • #11

    Vielen Dank für die Erklärung.

    Ich beginne die Meditation eigentlich immer mit Metta und dann konzentiere ich mich eine gewisse Zeit ausschliesslich auf den Atmen und schenke meine Aufmerksamkeit keinen anderen Phänomenen und dann wenn einwenig Ruhe einkehrt, richte ich meinen Fokus nicht mehr ausschliesslich auf den Atem sondern den was gerade so Auftaucht. Sobald gerade nichts präsent ist oder ich abdrifte, gehe ich wieder kurz zurück zum Atem.

    Im Buch habe ich etwas gelesen davon, dass man den Dingen die auftauchen gerade soviel Aufmerksamkeit schenken soll um sie zu bemerken.

    Wenn beispielsweise ein Auto vor dem Fenster fährt vorbei fährt, kann ich dann dieses Geräusch auch längere Zeit beobachten, also von dem Zeitpunkt an wo ich es erfasse bis das Geräusch vorrüber ist oder ein anderes Phänomen auftaucht oder darf ich das Geräusch nur kurz registrieren? Das Geräusch ändert sich ja beispielsweise konstant, darum fände ich es schwierig wenn ich nur den Anfang registriere und dann keine weitere Beachtung schenken würde.

    Mache ich grundsätzlich nichts falsch solange ich nur beobachte ohne dem etwas hinzuzufügen? Also spielt es dabei keine Rolle ob ich dem Phänomen nur für Millisekunden Aufmerksamkeit schenke (beispielsweise wenn ein Gedanke auftaucht und sich gleich wieder auflöst) oder mehrere Sekunden (Auto fährt vorbei)?

  • Aravind
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    • 19. Februar 2021 um 17:43
    • #12
    Icarus:

    oder mehrere Sekunden (Auto fährt vorbei)?

    Solange Du dem Geräusch nichts hinzufügst und nicht anfängst, es zu analysieren. "Ah, ein Geräusch" reicht ja eigentlich, am Anfang, wenn das Geräusch in Deine Wahrnehmung dringt.

  • Icarus
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    • 23. Februar 2021 um 12:57
    • #13

    Wenn jetzt aber desselbe Geräusch oder dieselbe Empfindung mehrere Male in meine Wahrnehmung tritt, dann bemerke ich diese einfach jedesmal wieder aufs neue?

    Wenn ich jeweils am Morgen früh meditiere, höhre ich so alle 10 Sekunden wie ein LKW der draussen vorbeifährt. Das heisst einen grossen Teil der Zeit nehme ich einfach diese Geräusche wahr. Ist das suboptimal oder soll ich das einfach weiterhin gleichmütig wahrnehmen/beobachten?

  • Xyz
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    • 23. Februar 2021 um 13:25
    • #14

    Ruhe und Einsicht über die Geräusche eines LKW zu trainieren kann bestimmt für den Einen oder die Andere interessant sein.

    Wofür auch immer....

    Für wen auch immer😊

    Im Ernst, es geht in der buddhistischen Meditation um Ruhe oder Einsicht.

    🔆Erfährst Du auf diese Weise Ruhe und Einsicht oder solltest besser zum Atem zurückkehren?

    🔆Weshalb möchtest Du eigentlich wirklich meditieren?

    🔆Was soll es Dir bringen?

    🔆An welche Stelle tritt die Konzentration dann in Deinem Alltag, in Deinem Leben?

    Stell Dir diese Fragen mal im stillen Kämmerchen und für das Ergebnis kannst ja dann mal weiter üben

    ‚ mit dem LKW‘ im Hintergrund....😘🙏

  • Aravind
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    • 24. Februar 2021 um 21:05
    • #15
    Icarus:

    Wenn jetzt aber desselbe Geräusch oder dieselbe Empfindung mehrere Male in meine Wahrnehmung tritt, dann bemerke ich diese einfach jedesmal wieder aufs neue?

    Wenn ich jeweils am Morgen früh meditiere, höhre ich so alle 10 Sekunden wie ein LKW der draussen vorbeifährt. Das heisst einen grossen Teil der Zeit nehme ich einfach diese Geräusche wahr. Ist das suboptimal oder soll ich das einfach weiterhin gleichmütig wahrnehmen/beobachten?

    Solange Du dem Geräusch nichts hinzufügst und nicht anfängst, es zu analysieren. "Ah, ein Geräusch" reicht ja eigentlich, am Anfang, wenn das Geräusch in Deine Wahrnehmung dringt. :)

    Kleiner Trick: Versuch mal zu denken: Oh, jetzt bin ich aber gespannt, wann das nächste Geräusch auftritt. Manchmal führt das zu erstaunlich ruhigen Phasen im Geist.

    Wenn auf Dauer nur diese Geräusche in Deinen Geist dringen, solltest Du Dir evt. für eine Weile eine ruhigere Uhrzeit oder einen ruhigeren Ort suchen. Man muss ja nicht gleich mit einer schwierigen Umgebung anfangen.

    Aber ich bin da evt kein guter Ratgeber, weil ich mich nur selten ablenken lasse. Ich kann auch neben der Bühne auf einem Elektrofestival meditieren oder auch schlafen. Nicht wegen meiner tollen Praxis, ich konnte das irgendwie schon als Kind.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • KarmaHausmeister 3. Juni 2022 um 14:06

    Hat das Thema aus dem Forum Meditation nach Buddhistische Praxis verschoben.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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