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  1. Buddhaland Forum
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Was man sollte über den spirituellen Materialismus verstehen( Fragen).

  • Igor07
  • 15. September 2021 um 21:05
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    Igor07
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    • 20. September 2021 um 20:12
    • #101

    Ich bedanke mich sehr herlich bei euch beiden, Leonie und cinnamon

    Dank Leonie ich habe sehr viel verstanden, das sei ( ist) keine Schmeichelei, oder wie es heisst noch. Apropo, der Begriff "Qualia", wenn ich es richtig erinnere, ich habe von Susan Blackmore erfahren, aber ich bin mir nicht sicher.

    Das ist bestimmt sehr schwere Kost.

    Einige Fragen ich werde bestimmt weiter durchkauen.

    So wie , warum in der Welt, wo alles bestimmt karmisch bedingt abläuft, und auch alle Dharmas sind wie unerrlich leer, sollte ich die Befreiung erlangen?

    Und wenn "Ich" nur so wie die pure Fiktion nur in der Relation besteht, wer(?) sollte erwacht oder erleuchtet werden?

    Inwiefern ich es verstanden hatte, sogar Buddha selbst versuche es zu umgegen.

    Das Buch von V. Zotz auf so total verkompliezierter Sptache verfasst, dass ich zweifele , dass der normale Mensch mit der Muttersprache Deutsch es alles imstande würde, etwas zu begreifen.

    Und ich habe keinen Bock, im Buch die bemerkugen zu machen. Das Buch ist für mich wie das Heiligtum. Ich meine das Buch als der Begriff, apropo.

    Und wenn ich das Buch lese, ich brauche doch wieder das Buch, das nur in dem Verhältnis zu mir besteht, ich bin abhängig von meinem Augen , die das Buch lesen, die Augen von meinem Kopf, der spinnt total, und so weiter. Das Buch selbst besteht aus den Seiten, dann aus dem Stoff. und so weiter.

    Sehr interesssante Frage wäre, wenn ich das Buch zerschneide, verbrenne, dann die Farbe von Buch, sein Aroma , Duft , Erinnerung über das Buch in meinem Gedächtnis bleiben.

    Aber wenn ich es alles wie unter der Lupe als ob betrachte, ich finde auch kein Buch und kein "Ich". Und bestimmt ....niemals doch kein "Lesen".

    Das "Lesen" wäre dann nur der mentale Marker, nur der "leere" Aufkleber.

    Das würde beweisen, dass wir alle konstruieren Die Welt, die nicht real existiert.

    Intersant, dass das Unwissen steht bei Buddha auf dem ertem Platz, aber die Verzweiflung geht am Ende.

    Der Existenzialismus würde dem bestimmt nicht so klar zustimmen, denke ich .

    Und wenn man zuviel sich damit befasst, es erinnert mit den berühmten Ausdrruck von F.Nietzsche, so etwa---

    Wenn ich in den Abgrund sehe, dann der Angrund schaut auf mich....

    Man kann sich dann total verlieren.

    Der Weg von Nagarjuna mit der absoluten Dekonstruktion allen möglichen mentalen Konstrukten beweist mir, wie es illusorisch alles, was man so im gewöhnlichen Leben für die bare Münze hält, wie so axiomatisch selbstverständlich, auf dem Sand gebaut ist.

    Man hat machmal keine andere Option, als von dem brennenden Flugzeug abzuspringen, obwohl der Tod durch den harten Aufprall mit dem Boden ( mit der Wirklichkeit, wie sie ist) unvermeidlich, unausweichlich ist.

    Wenn man bewegt sich in der Luft, man lebt im Hier und Jetzt. Das ist doch die einzige Zeit, wo wir überhaupt leben.

    Aber sogar mit der Zeit auch Nagarjuna vernichtet den Kostrukt. Denn per definition es gibz auch kein "Jetzt".

    Es gibt nur der wie das Kontinuum, wo auch alles wie innerlich leer ist, durch das bedingte Entstehen.

    Die Realität ist verrückt , wenn man nur darüber genug nachdenkt. Wir leben alle wie in der kollektiven Trance, eigentlich. in der Consens-Realität. Solche Forscher , wie D.Chalmers versuchen das Bodenose zu umgegen, die erschaffen die Krücken, aber die merken es selbst doch nicht.

    Bleibt nur die absolute Hoffnungslosigkeit, wie es CH.Trungpa sagt. Ich denke doch , in allen europäischen Sprachen die Hofffnugslosigkeit hat diesselbe Bedeutung.( Konnotation).

    Man kann bestimmt die Hoffnuhslosigkeit mit der Resignatiion vermischen( verwechseln). Aber die Hoffnugslosogkeit ist doch absolut anderes. Es bedeutet die absolute Furchtlosigkeit, den brennenden Flugzeug zu verlassen, ..... man befindet sich dann in dem wie "Schwebe-Zustand", wo absolut nichts ist sicher. Ohne Krücken, ohne Vericherungen-Policen, die wir unbewusst erschaffen.

    Aber es ist das Leben. Gibt es kein anderes.

    In einen alten Teich

    springt ein Frosch

    Wasserplätschern.

    Haiku und der Zauber der japanischen Poesie | JAPANDIGEST

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    • 20. September 2021 um 22:48
    • #102
    Leuchtende Birke:

    Hauptsache Däne!

    ..wohl eher Altnazi und Antisemit.... Ein Blick in die "schwarzen Hefte" dürfte doch wohl genügen:sick:

  • Himmelsbaum
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    • 20. September 2021 um 23:08
    • #103
    Samten:
    Leuchtende Birke:

    Hauptsache Däne!

    ..wohl eher Altnazi und Antisemit.... Ein Blick in die "schwarzen Hefte" dürfte doch wohl genügen:sick:

    :rofl:

  • Thorsten Hallscheidt
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    • 21. September 2021 um 08:57
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    • #104

    Das mit dem Willen ist eine sehr ambivalente Sache. Wenn es so einfach wäre, etwas zu wollen, wären wir alle schon befreit. Vieles Wollen läuft automatisch ab. Nur manchmal am Tag (oder auch viele Tage nicht) wache ich wie aus einem Tagtraum auf und denke mir: Was mache ich hier eigentlich?! Will ich das überhaupt?

    Wenn ich wütend bin, möchte ich gerne den Anderen irgendwie verletzen... aber ist das auch mein Wille? Wollen ist ein Teil der Wirklichkeit, entstanden durch Ursachen und Umstände, Teil der Skandha, Samskara.

    Es gibt auch einen Willen, der in Richtung Entsüchtung geht. Also gibt es offenbar auch einen Teil im Menschen, der sich bewusst werden kann, was er gerade möchte, und bewerten kann, ob es sinnvoll ist, diesem Wollen zu folgen oder nicht. Strömungen des Wollens gibt es viele im Geist. Sie ziehen und zerren in die verschiedensten Richtungen. Wahrscheinlich besteht die Richtung des Erwachens darin, eine Bewusstsein dafür zu entwickeln, was ich warum will, und dann möglichst bewusst Entscheidungen für die eine oder andere Richtung des Wollens zu treffen. Grundlage dafür ist, zu wissen wie ich funktioniere, also die Konditionierungen zu durchschauen. Konditionierungen sind Formen des Wollens im Autopilot-Modus. Bewusstwerdung ist, wenn ich selbst beginne zu steuern. Allerdings ist auch das von Ursachen und Umständen abhängig. Es sind Rückkopplungssysteme: EIne Entscheidung für dies oder das erzeugt eine andere Ausgangslage von Ursachen und Umständen, die ihrerseits wieder zu anderen Entscheidungsmöglichkeiten und Bewusstwerdungen führen, die wiederum zu anderen Ursachen und Umständen führen. So kann ich mich langsam aus dem Sumpf herausarbeiten:

    Heilsames etablieren.

    Bestehendes Heilsames erhalten.

    Bestehendes Unheilsames ablegen.

    Verhindern, dass neues Unheilsames entsteht.

    Christof Spitz hat einmal einen schönen Satz gesagt: Freiheit ist, wenn ich nicht alles wollen muss, was ich möchte.

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

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    • 21. September 2021 um 09:58
    • #105
    Thorsten Hallscheidt:

    Das mit dem Willen ist eine sehr ambivalente Sache. Wenn es so einfach wäre, etwas zu wollen, wären wir alle schon befreit. Vieles Wollen läuft automatisch ab. Nur manchmal am Tag (oder auch viele Tage nicht) wache ich wie aus einem Tagtraum auf und denke mir: Was mache ich hier eigentlich?! Will ich das überhaupt?

    Ja, das ist weil wir von Trieben beeinflusst sind, der Wille wird von den āsava beherrscht. Der ganze achtfache Pfad hat den Zweck sie zu überwinden und das ist nicht so einfach.

    In M.2. wird beschrieben wie sie durch Sehen, Kontrolle, Gebrauch, Erdulden, Vermeiden, Entfernen und Entfalten zu überwinden sind.

    Mit Metta, mukti.


  • Leonie
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    • 21. September 2021 um 11:23
    • #106
    Thorsten Hallscheidt:

    Was mache ich hier eigentlich?

    Das frage ich mich auch.

    Das mit dem Willen ist nicht so schwierig, man muss das auch nur wollen.

    Dafür sind die satipatthana Übungen gedacht. Und diese begründen wiederum die Einsicht in die Wirklichkeit, also das bedingte Entstehen und helfen dann die entsprechende Willenskraft padhana zu bilden.

    padhāna

    Ohne rechte Anstrengung geht es nicht.

    Andererseits heißt es:[lz]

    »Den Willen (cetanā), ihr Mönche, bezeichne ich als die Tat (cetanāham bhikkhave kammam vadāmi), denn mit dem Willen wirkt man die Tat in Werken, Worten und Gedanken . . .[/lz]

    Und mit der satipatthana Übung übt man sich in der Wahrnehmung, wie Gedanken aufsteigen, bestehen und vergehen und ebenso, wie Worte und Werke.

    :zen:

  • Thorsten Hallscheidt
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    • 21. September 2021 um 11:28
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    • #107
    Leonie:

    Das frage ich mich auch.

    Möchtest Du mir etwas mitteilen, Leonie?

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

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    • 21. September 2021 um 11:33
    • #108

    Sehr interessante die Beiträge 106 und 107.

    Gute Nahrung für meinen nicht normal tickenden Grips. *lach*.

    Es wäre doch sehr interessant zu herausfinden, wo die Tribe eigens zustande kommen...

    Ich meine hier, wie sie ursprünglich ent-stehen.

    Sehr klar ich versuche es so auszudrücken.

    In der Welt, wo alles so wie determiniert ist, nach dem Gesetz des Karma, man ist wie so ausgeliefert auf die eigene Triebe und das endlose Wandern duch verschiedene Bardo-Zustände, oder wie es noch heisst...

    Wo bleibt dann der freie Wille, verdammt? Wo es für den den Platz?

    Die praktische Methoden , wie man damit arbeiten kann, das ist doch klar.

    Aber wer bestimmt, oder entscheidet es, etwas rein wie "verhalten-kognitiv-therapeutisch" meine mentale Muster zu ändern, meine Güte und die die Gelassenheit zu kultivieren?

    Wenn bestimmte Ursache die bestimmte Wirkung verursacht, wie im Prinzip von "Dominostein", wo,.. auf welcher komkret Stelle kommt zustande mein freie Wille?

    Das Problem würde noch mehr verkompliziert, wenn man so in Betracht zieht, dass das "Ich" als die selbständige Entität einfach nichts anwesend ist, nicht "existiert".

    Ich sehe hier bestimmt den Widerspruch.

    Hat jemand von Usern hier etwas zu sagen?

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

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    • 21. September 2021 um 11:37
    • #109
    Leonie:
    Thorsten Hallscheidt:

    Was mache ich hier eigentlich?

    Das frage ich mich auch.

    Das mit dem Willen ist nicht so schwierig, man muss das auch nur wollen.

    Dafür sind die satipatthana Übungen gedacht. Und diese begründen wiederum die Einsicht in die Wirklichkeit, also das bedingte Entstehen und helfen dann die entsprechende Willenskraft padhana zu bilden.

    padhāna

    Ohne rechte Anstrengung geht es nicht.

    Andererseits heißt es:

    [lz]

    »Den Willen (cetanā), ihr Mönche, bezeichne ich als die Tat (cetanāham bhikkhave kammam vadāmi), denn mit dem Willen wirkt man die Tat in Werken, Worten und Gedanken . . .

    [/lz]

    Und mit der satipatthana Übung übt man sich in der Wahrnehmung, wie Gedanken aufsteigen, bestehen und vergehen und ebenso, wie Worte und Werke.

    Alles anzeigen

    Sehr gut, aber warum "Du", der per definition leer ist, und nur reziprok von den anderen Elemeten zustande kommt, warum diese "provisorische", eher die leere "Substanz" sollte überhaupt etwas zu praktizieren?

    Woher stammt der Impuls eigentlich?

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

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    Igor07
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    • 21. September 2021 um 11:47
    • #110
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    Leuchtende Birke:

    Hauptsache Däne!

    ..wohl eher Altnazi und Antisemit.... Ein Blick in die "schwarzen Hefte" dürfte doch wohl genügen:sick:

    Das kann ich nichts so gehen lassen...

    Man sollte klar unterscheiden zwischen den Werken und der Person, die es erschaffen hatte...

    Wenn NS-Regime und auch selbst A.Hitler die Musik von Wagner für die eigene Zwecke missbraucht hatten, das würde doch nichts zwangsläufing heissen, dass die Musik von R.Wagner schlecht ist.

    Die ist doch super!!! Und erhellt meine Stimmung.

    Mir ist doch wurscht, dass der R.Wagner sehr starke uns sogar "bösartige" Antisemit war... Sollte, nebenbei bemerkt, nichts egal sein...lol...

    Man sollte es nichts vermischen, lassen wir die Kirche doch im Dorf.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

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    • 21. September 2021 um 11:50
    • #111
    Igor07:

    Es wäre doch sehr interessant zu herausfinden, wo die Tribe eigens zustande kommen...

    Ich meine hier, wie sie ursprünglich ent-stehen.

    Sehr klar ich versuche es so auszudrücken.

    In der Welt, wo alles so wie determiniert ist, nach dem Gesetz des Karma, man ist wie so ausgeliefert auf die eigene Triebe und das endlose Wandern duch verschiedene Bardo-Zustände, oder wie es noch heisst...

    Wo bleibt dann der freie Wille, verdammt? Wo es für den den Platz?

    Die praktische Methoden , wie man damit arbeiten kann, das ist doch klar.

    Aber wer bestimmt, oder entscheidet es, etwas rein wie "verhalten-kognitiv-therapeutisch" meine mentale Muster zu ändern, meine Güte und die die Gelassenheit zu kultivieren?

    Wenn bestimmte Ursache die bestimmte Wirkung verursacht, wie im Prinzip von "Dominostein", wo,.. auf welcher komkret Stelle kommt zustande mein freie Wille?

    Das Problem würde noch mehr verkompliziert, wenn man so in Betracht zieht, dass das "Ich" als die selbständige Entität einfach nichts anwesend ist, nicht "existiert".

    Ich sehe hier bestimmt den Widerspruch.

    Hat jemand von Usern hier etwas zu sagen?

    Alles anzeigen

    So darüber nachzudenken hat mir noch nie eine Lösung gebracht. Die Triebe sind da und die Möglichkeit sie zu überwinden ist da. Ich muss nun herausfinden wie ich von dieser Möglichkeit Gebrauch machen kann, das führt wirklich zu einer Lösung.

    Mit Metta, mukti.


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    • 21. September 2021 um 12:11
    • #112
    Thorsten Hallscheidt:
    Leonie:

    Das frage ich mich auch.

    Möchtest Du mir etwas mitteilen, Leonie?

    Wenn ich jemandem etwas mitteilen will, dann tue ich das.

    :zen:

  • Thorsten Hallscheidt
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    • 21. September 2021 um 12:18
    • Offizieller Beitrag
    • #113
    Leonie:

    Wenn ich jemandem etwas mitteilen will, dann tue ich das.

    Ok, sehr gut.

    Kannst Du mir dann bitte sagen was mit dem Satz "Das frage ich mich auch." zum Ausdruck bringen wolltest? Fragst Du Dich, was ich hier Forum tue? Oder fragst Du Dich was ich mit meinem Beitrag bezwecke oder fragst Du Dich selbst, was Du gerade tust? Ich kann Deine Antwort nicht zuordnen.

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

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    • 21. September 2021 um 12:23
    • #114
    Igor07:

    Man sollte klar unterscheiden zwischen den Werken und der Person, die es erschaffen hatte...

    Leider ist es bei mir so, dass ich das Werk nicht von der Person, die es geschaffen hat, trenne. Und wenn sich dann eben herausstellt, dass da einer Nazi war oder Antisemit, dann befleckt das eben den angeblich so guten Rest. Da hängt dann eben für mich im Museum kein Nolde, sondern der Nazi Nolde.

    :zen:

  • Leonie
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    • 21. September 2021 um 12:26
    • #115
    Thorsten Hallscheidt:
    Leonie:

    Wenn ich jemandem etwas mitteilen will, dann tue ich das.

    Ok, sehr gut.

    Kannst Du mir dann bitte sagen was mit dem Satz "Das frage ich mich auch." zum Ausdruck bringen wolltest? Fragst Du Dich, was ich hier Forum tue? Oder fragst Du Dich was ich mit meinem Beitrag bezwecke oder fragst Du Dich selbst, was Du gerade tust? Ich kann Deine Antwort nicht zuordnen.

    Vielleicht hilft dir die Achtsamkeitsübung dabei.

    :zen:

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    • 21. September 2021 um 12:35
    • Offizieller Beitrag
    • #116
    Leonie:

    Vielleicht hilft dir die Achtsamkeitsübung dabei.

    Nun gut. Deine Freundlichkeit und Offenheit sind sehr beeindruckend und zeugen vom Erfolg Deiner Praxis. In diesem Sinne wünsche ich Dir ein gute Fortkommen.

    _()_

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
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    • 21. September 2021 um 13:24
    • #117
    Thorsten Hallscheidt:
    Leonie:

    Vielleicht hilft dir die Achtsamkeitsübung dabei.

    Nun gut. Deine Freundlichkeit und Offenheit sind sehr beeindruckend und zeugen vom Erfolg Deiner Praxis. In diesem Sinne wünsche ich Dir ein gute Fortkommen.

    _()_

    Zen ist ja für nix gut. Aber dennoch: danke.

    :zen:

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    • 21. September 2021 um 14:14
    • #118
    mukti:
    Igor07:

    Es wäre doch sehr interessant zu herausfinden, wo die Tribe eigens zustande kommen...

    Ich meine hier, wie sie ursprünglich ent-stehen.

    Sehr klar ich versuche es so auszudrücken.

    In der Welt, wo alles so wie determiniert ist, nach dem Gesetz des Karma, man ist wie so ausgeliefert auf die eigene Triebe und das endlose Wandern duch verschiedene Bardo-Zustände, oder wie es noch heisst...

    Wo bleibt dann der freie Wille, verdammt? Wo es für den den Platz?

    Die praktische Methoden , wie man damit arbeiten kann, das ist doch klar.

    Aber wer bestimmt, oder entscheidet es, etwas rein wie "verhalten-kognitiv-therapeutisch" meine mentale Muster zu ändern, meine Güte und die die Gelassenheit zu kultivieren?

    Wenn bestimmte Ursache die bestimmte Wirkung verursacht, wie im Prinzip von "Dominostein", wo,.. auf welcher komkret Stelle kommt zustande mein freie Wille?

    Das Problem würde noch mehr verkompliziert, wenn man so in Betracht zieht, dass das "Ich" als die selbständige Entität einfach nichts anwesend ist, nicht "existiert".

    Ich sehe hier bestimmt den Widerspruch.

    Hat jemand von Usern hier etwas zu sagen?

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    So darüber nachzudenken hat mir noch nie eine Lösung gebracht. Die Triebe sind da und die Möglichkeit sie zu überwinden ist da. Ich muss nun herausfinden wie ich von dieser Möglichkeit Gebrauch machen kann, das führt wirklich zu einer Lösung.

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    Mein Lieber, wenn du so wie direkt gegen die Trieben, wie du es sagst, ankämpft, machmal es würde sehr kontraproduktiv. Oder du kannst das Wort "Überwinden" verwenden. Warum du brauchst etwas absolut gesundes in dir zu überwinden?

    Das wäre doch kein normales Leben.

    Ich erzähle hier eine sehr lehrecihe Geschichte. Für alle, apropo.

    Na gut, .... in meiner ehemaligen Heimat ich habe sehr viele Jahre so wie den Verein von Yoga besucht. Der Lehrer hatte sehr viele Jahre im Knast verbracht. Was bedeutet der Knast im Russland, weiss doch bestimmt jeder. Also, dieser Lehrer hatte dort sehr intensiv Yoga praktiziert. Und er zeigte uns die Fotos, das war echt unglaublich. Bis jetzt ist alles in Ordnund, oder so wie im grünen Bereich.

    Aber der Lehrer hatte sehr schöne und junge Frau, auch die Kinder, wenn ich es richtig erinnere.

    Die Frau hatte auch die Kursen besucht. Deswegen sie sprach genug. Nicht mit jedem, klar.

    Der Mann wollte keinen Sex mit mir ihr. Viele Jahre. Die arme Frau hatte sehr deswegen gelitten. Der Lehrer wollte so wie die "sexuelle" Energie transmutieren, verwandeln, egal , wie es alles doch heisst.... Er wurde wie der Asket in der eigenen Ehe.

    Aber das ist nicht alles, Mukti.

    Die Frau hatte dann so wie den Gäbermutterkrebs bekommen, man kann erahen doch, warum. Sie wollte dem eigenem Mann gegenüner treu sein ( zu bleiben). Und das war aus mit ihr. Dank unserem Lehrer sie war keine Frau mehr.

    Schauen wie es alles von der Perspektive des Buddhismus.

    Der Mann hatte bestimmt sehr schlimmes getan. Und er wollte doch den eigenen ..."Trieb" überwinden. Hm, Mukti, was denkst du doch darüber, mein Lieber?

    Der Mann war echt das Schwein, er hatte sehr schlimmes Tat begangen. Er hatte die eigene Frau fast umgebracht.

    Ich persönlich denke, Mukti, er sollte bestimmt doch mit ihr normal schlafen. Er hatte sie ruiniert.

    Wenn ich so auf diesem Forum über das "Überwinden" lese, dass erinnere ich sofort diese grausame Geschichte mit dem "Überwinden" des "Triebes".

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    Sokrates

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    Igor07
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    • #119
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    Man sollte klar unterscheiden zwischen den Werken und der Person, die es erschaffen hatte...

    Leider ist es bei mir so, dass ich das Werk nicht von der Person, die es geschaffen hat, trenne. Und wenn sich dann eben herausstellt, dass da einer Nazi war oder Antisemit, dann befleckt das eben den angeblich so guten Rest. Da hängt dann eben für mich im Museum kein Nolde, sondern der Nazi Nolde.

    Leonie, du weiss, ich schätze dich sehr.

    Ich erzähle dir auch was.

    Leo Tolstoi war doch weltberühmter Schriftsreller. Aber im privatem Leben er war echt so wie grausam. Und auch so wie der Sekten-(mitglieder).( nein , eher er hatte die selbst erschafft) Seine verkehrte Ansichten führten dazu , dass er die eigene Ehe ruinierte, die eigene Frau verlassen hatte... Und das alles war sehr schlimm, die ganze Presse in Russland schrieb darüber.

    Auch was anbelangt das eigene Gutshaus, das ganze Erbe, alles wurde dann für die Katz...

    Aber er hatte doch echt geniale Werke erschafft, die fast auf alle Welt-Sprachen übersetzt wurden.

    Als der Mensch er hatte also die Sauerei getrieben.

    Aber es hatte doch nichts zu tin mit seinen Werken.

    Was denkst du darüber?

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Leonie
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    • 21. September 2021 um 17:44
    • #120
    Igor07:
    Leonie:
    Igor07:

    Man sollte klar unterscheiden zwischen den Werken und der Person, die es erschaffen hatte...

    Leider ist es bei mir so, dass ich das Werk nicht von der Person, die es geschaffen hat, trenne. Und wenn sich dann eben herausstellt, dass da einer Nazi war oder Antisemit, dann befleckt das eben den angeblich so guten Rest. Da hängt dann eben für mich im Museum kein Nolde, sondern der Nazi Nolde.

    Leonie, du weiss, ich schätze dich sehr.

    Ich erzähle dir auch was.

    Leo Tolstoi war doch weltberühmter Schriftsreller. Aber im privatem Leben er war echt so wie grausam. Und auch so wie der Sekten-(mitglieder).( nein , eher er hatte die selbst erschafft) Seine verkehrte Ansichten führten dazu , dass er die eigene Ehe ruinierte, die eigene Frau verlassen hatte... Und das alles war sehr schlimm, die ganze Presse in Russland schrieb darüber.

    Auch was anbelangt das eigene Gutshaus, das ganze Erbe, alles wurde dann für die Katz...

    Aber er hatte doch echt geniale Werke erschafft, die fast auf alle Welt-Sprachen übersetzt wurden.

    Als der Mensch er hatte also die Sauerei getrieben.

    Aber es hatte doch nichts zu tin mit seinen Werken.

    Was denkst du darüber?

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    Soweit ich das erkennen kann, war Tolstoi Pazifist, gegen das Privateigentum, für gute Bildung von Kindern, hat mit Gandhi sich mal ausgetauscht und außerdem war er entschieden gegen eine institutionalisierte Religion, wie das bei der orthodoxen Kirche so ist. Er hatte deshalb viele Gegner. Er war Graf und Gutsbesitzer und hat dann sich bemüht nach dem Evangelium zu leben. Genau diese Ansichten finden sich in seinen Romanen und Schriften.

    Ich kann da jetzt keinen Vergleich zu Nolde oder Heidegger herstellen. Vielleicht wäre da Knut Hamsun ein besseres Beispiel.

    Das Problem liegt ja nicht in der Diskrepanz zwischen Werk und Leben. Künstlerische Werke werden nach ästhetischen Kriterien beurteilt und da kann kein moralischer Maßstab angelegt werden. Aber der Künstler lebt in einer Gesellschaft und braucht Anerkennung, Aufträge und die ästhetischen Kriterien sind auch nicht unabhängig von der Zeit und der Gesellschaft. Deshalb ist es - jedenfalls für mich - immer wichtig, neben dem Werk auch die Lebensgeschichte zu kennen und die Einbettung in die Zeit und Umstände.

    :zen:

  • mukti
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    • 21. September 2021 um 19:15
    • #121
    Igor07:
    mukti:

    Die Triebe sind da und die Möglichkeit sie zu überwinden ist da. Ich muss nun herausfinden wie ich von dieser Möglichkeit Gebrauch machen kann, das führt wirklich zu einer Lösung.

    Mein Lieber, wenn du so wie direkt gegen die Trieben, wie du es sagst, ankämpft, machmal es würde sehr kontraproduktiv. Oder du kannst das Wort "Überwinden" verwenden. Warum du brauchst etwas absolut gesundes in dir zu überwinden?

    Das wäre doch kein normales Leben.

    Wieso hast du eigentlich unter meinem Beitrag 107 ein "like" gemacht lieber Igor? Das scheint mir nicht zu diesem Einwand zu passen.

    Igor07:

    Ich erzähle hier eine sehr lehrecihe Geschichte. Für alle, apropo.

    Na gut, .... in meiner ehemaligen Heimat ich habe sehr viele Jahre so wie den Verein von Yoga besucht. Der Lehrer hatte sehr viele Jahre im Knast verbracht. Was bedeutet der Knast im Russland, weiss doch bestimmt jeder. Also, dieser Lehrer hatte dort sehr intensiv Yoga praktiziert. Und er zeigte uns die Fotos, das war echt unglaublich. Bis jetzt ist alles in Ordnund, oder so wie im grünen Bereich.

    Aber der Lehrer hatte sehr schöne und junge Frau, auch die Kinder, wenn ich es richtig erinnere.

    Die Frau hatte auch die Kursen besucht. Deswegen sie sprach genug. Nicht mit jedem, klar.

    Der Mann wollte keinen Sex mit mir ihr. Viele Jahre. Die arme Frau hatte sehr deswegen gelitten. Der Lehrer wollte so wie die "sexuelle" Energie transmutieren, verwandeln, egal , wie es alles doch heisst.... Er wurde wie der Asket in der eigenen Ehe.

    Aber das ist nicht alles, Mukti.

    Die Frau hatte dann so wie den Gäbermutterkrebs bekommen, man kann erahen doch, warum. Sie wollte dem eigenem Mann gegenüner treu sein ( zu bleiben). Und das war aus mit ihr. Dank unserem Lehrer sie war keine Frau mehr.

    Schauen wie es alles von der Perspektive des Buddhismus.

    Der Mann hatte bestimmt sehr schlimmes getan. Und er wollte doch den eigenen ..."Trieb" überwinden. Hm, Mukti, was denkst du doch darüber, mein Lieber?

    Der Mann war echt das Schwein, er hatte sehr schlimmes Tat begangen. Er hatte die eigene Frau fast umgebracht.

    Ich persönlich denke, Mukti, er sollte bestimmt doch mit ihr normal schlafen. Er hatte sie ruiniert.

    Wenn ich so auf diesem Forum über das "Überwinden" lese, dass erinnere ich sofort diese grausame Geschichte mit dem "Überwinden" des "Triebes".

    Alles anzeigen

    Verzwickte Geschichte, da müsste man genauer wissen was das für eine Situation war. Was alles in einer Ehe geschieht kann man von außen kaum beurteilen.

    Dass Krebs entstehen kann weil man keinen Geschlechtsverkehr hat habe ich jedenfalls noch nie gehört, aber vielleicht irgendwie psychosomatisch.

    Mit Metta, mukti.


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    • 21. September 2021 um 20:43
    • #122
    mukti:
    Igor07:
    mukti:

    Die Triebe sind da und die Möglichkeit sie zu überwinden ist da. Ich muss nun herausfinden wie ich von dieser Möglichkeit Gebrauch machen kann, das führt wirklich zu einer Lösung.

    Mein Lieber, wenn du so wie direkt gegen die Trieben, wie du es sagst, ankämpft, machmal es würde sehr kontraproduktiv. Oder du kannst das Wort "Überwinden" verwenden. Warum du brauchst etwas absolut gesundes in dir zu überwinden?

    Das wäre doch kein normales Leben.

    Wieso hast du eigentlich unter meinem Beitrag 107 ein "like" gemacht lieber Igor? Das scheint mir nicht zu diesem Einwand zu passen.

    Igor07:

    Ich erzähle hier eine sehr lehrecihe Geschichte. Für alle, apropo.

    Na gut, .... in meiner ehemaligen Heimat ich habe sehr viele Jahre so wie den Verein von Yoga besucht. Der Lehrer hatte sehr viele Jahre im Knast verbracht. Was bedeutet der Knast im Russland, weiss doch bestimmt jeder. Also, dieser Lehrer hatte dort sehr intensiv Yoga praktiziert. Und er zeigte uns die Fotos, das war echt unglaublich. Bis jetzt ist alles in Ordnund, oder so wie im grünen Bereich.

    Aber der Lehrer hatte sehr schöne und junge Frau, auch die Kinder, wenn ich es richtig erinnere.

    Die Frau hatte auch die Kursen besucht. Deswegen sie sprach genug. Nicht mit jedem, klar.

    Der Mann wollte keinen Sex mit mir ihr. Viele Jahre. Die arme Frau hatte sehr deswegen gelitten. Der Lehrer wollte so wie die "sexuelle" Energie transmutieren, verwandeln, egal , wie es alles doch heisst.... Er wurde wie der Asket in der eigenen Ehe.

    Aber das ist nicht alles, Mukti.

    Die Frau hatte dann so wie den Gäbermutterkrebs bekommen, man kann erahen doch, warum. Sie wollte dem eigenem Mann gegenüner treu sein ( zu bleiben). Und das war aus mit ihr. Dank unserem Lehrer sie war keine Frau mehr.

    Schauen wie es alles von der Perspektive des Buddhismus.

    Der Mann hatte bestimmt sehr schlimmes getan. Und er wollte doch den eigenen ..."Trieb" überwinden. Hm, Mukti, was denkst du doch darüber, mein Lieber?

    Der Mann war echt das Schwein, er hatte sehr schlimmes Tat begangen. Er hatte die eigene Frau fast umgebracht.

    Ich persönlich denke, Mukti, er sollte bestimmt doch mit ihr normal schlafen. Er hatte sie ruiniert.

    Wenn ich so auf diesem Forum über das "Überwinden" lese, dass erinnere ich sofort diese grausame Geschichte mit dem "Überwinden" des "Triebes".

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    Verzwickte Geschichte, da müsste man genauer wissen was das für eine Situation war. Was alles in einer Ehe geschieht kann man von außen kaum beurteilen.

    Dass Krebs entstehen kann weil man keinen Geschlechtsverkehr hat habe ich jedenfalls noch nie gehört, aber vielleicht irgendwie psychosomatisch.

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    Mukti, die Frau hatte doch verdammt gelitten, sie wolte Sex , und sehr sogar... Und die Jahre lang, apropo.... Kein Spass, Mukti, ich meine es absolut ernst.... Viele jahre sie wollte Sex, aber der Ehemann verweigerte es ihr, um die beschissene "Erleuchtung" zu erlangen, oder egal was.... Die Frau litt verdammt darunter....

    Wenn man sehr viel nach Sex gierig ist, und sie war doch jung und schön, das es sei doch sebstverständlich, warum die Krebs bekommen hatte.

    Alle im Verein dann redeten davon und unseren Lehrer innerlich wie den "Mörder" gesehen hatten.

    Was ist für dich hier doch schwer zu verstehen, ich kapiere es nicht, Mukti... Erkläre es mir...

    Danke im voraus...

    LG.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

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    • 21. September 2021 um 20:55
    • #123

    [lz]

    Mein Lieber, wenn du so wie direkt gegen die Trieben, wie du es sagst, ankämpft, machmal es würde sehr kontraproduktiv. Oder du kannst das Wort "Überwinden" verwenden. Warum du brauchst etwas absolut gesundes in dir zu überwinden?

    Das wäre doch kein normales Leben[/lz][lz][/lz]

    Mukti, das macht mir echt zu schaffen. Ok, nochmal....Der Buddha meinte doch immr den mittleren Weg. Mittleren, keine Extreme.

    man kann doch genug auch mit dem Sex geniessen, dagegen anzukämpfen bringt nichts.

    Es würde wie die Selbstverstümmelung.

    Wenn du über die "Triebe" sprichst, die absolut normal sind, es bedeutet du kämpfst gegen die eigene natur, was ist hier doch schwer zu verstehen?

    Wenn der Mann oder die Frau jung sind, dann sie wollen Sex, sollten sie dann dagegen ankämpfen, um die "Erleuchtung" zu erlangen, wie dieser Lehrer? das wäre doch gegen die eigene natur. Das ist doch absolut klar. ich kann es nichts besser ausdrücken.

    Die Triebe "" sind normal.... Sie sind vor-programmiert rein biologisch... um uns als Homo-Sapiens das Überleben zu sichern.

    Das sollte doch sehr klar sein.

    Man kann es alles geniessen, aber michts daran klammern, so ich meine ... und dann es wäre der normale Buddhismus für die junge Mescnhen...lol...

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    • 21. September 2021 um 21:04
    • #124

    Ich habe like gemacht, weil es gibt doch kein "Ich" , der etwas will, alle dharmas sind bar der eigenen Existenz und folglich innerlich leer.

    Deswegen wenn du über die "Triebe" sprichst, dann du solltest nur so wie sehen, dass sie alle wie innerlich leer sind, die gehören niemanden, denn es keinen "Ich" gibt, um diese "Triebe" auszuleben.

    Das hatte mir gefallen, so war mein eigener Gedanke dazu, deswegen Like.

    Wenn du über das "Überwinden" sprichst , ich kann es niemals zustimmen. Da gibt es auch keine rein sprachliche Schweirigkeiten.

    Überwinden der normalen biologischen Trieben ist nichts normal. Punkt, klar und eindeutig.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • mukti
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    • 21. September 2021 um 21:20
    • #125
    Igor07:

    Mukti, die Frau hatte doch verdammt gelitten, sie wolte Sex , und sehr sogar... Und die Jahre lang, apropo.... Kein Spass, Mukti, ich meine es absolut ernst.... Viele jahre sie wollte Sex, aber der Ehemann verweigerte es ihr, um die beschissene "Erleuchtung" zu erlangen, oder egal was.... Die Frau litt verdammt darunter....

    Wenn man sehr viel nach Sex gierig ist, und sie war doch jung und schön, das es sei doch sebstverständlich, warum die Krebs bekommen hatte.

    Alle im Verein dann redeten davon und unseren Lehrer innerlich wie den "Mörder" gesehen hatten.

    Was ist für dich hier doch schwer zu verstehen, ich kapiere es nicht, Mukti... Erkläre es mir...

    Danke im voraus...

    LG.

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    Grundsätzlich ist es doch so dass Anhaftung die Ursache von dukkha ist, nicht wahr. Anhaftungen aufzugeben ist daher heilsam. Ist nun ein Ehemann der die Anhaftung an Sex aufgegeben hat dafür verantwortlich dass die Frau unter ihrer Anhaftung leidet? Oder umgekehrt, wenn die Frau eine Yogini ohne diese Anhaftung ist, ist sie verpflichtet dem Ehemann zu Willen zu sein?

    Unter welcher Voraussetzung ist die Ehe geschlossen worden, waren beide bereits am Yogaweg oder ist das erst später entstanden? Im ersten Fall hätten beide gewusst worauf es hinauslaufen könnte.

    Wieso ist die Frau in den Yogaverein gegangen, wegen ihrer Überzeugung oder wegen ihrem Mann?

    Beruht die Entsagung des Mannes tatsächlich auf Einsicht und Verwirklichung oder sind es andere Gründe, z.B. Machtgewinn, Gefühlskälte oder sonstwas?
    Warum haben sie sich nicht getrennt, heutzutage werden sehr oft Ehen geschieden, trotz Kinder. Gab es überhaupt KInder? Usw., viele Dinge spielen hier eine Rolle.

    Mit Metta, mukti.


Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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