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Wissenschaftliche Argumente gegen Shunyata?

  • Neynia
  • 18. Juli 2023 um 13:21
  • Zum letzten Beitrag
  • eitelpfuetze
    Gast
    • 23. Juli 2023 um 13:55
    • #76
    Ellviral:

    Ich weiß, dass ich Tod sein werde, doch solange ich Shunyata habe, Bewusstsein ohne einen Inhalt, lebe ich.

    Hier war jedenfalls Bewusstsein mit dem Inhalt dass Shunyata dein ist/zu dir gehört.

    Ellviral:

    Was sollte wiedergeboren werden?

    Fange doch mit einer einfacheren bzw aktuell möglichen Beobachtung an um es besser zu verstehen:

    'Was' ist es das wieder schreibt oder dem wieder geantwortet wird?

  • Noreply
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    • 23. Juli 2023 um 14:19
    • #77
    Sandaju:

    Eine sehr interessante Sichtweise wie ich zugeben muss.

    Was die Quantentheorie betrifft kann gesagt werden das sie zweifellos sehr verwirrend erscheinen mag nichtsdestotrotz ist sie derzeit eine der besten Theorien wenn es um die Klärung bestimmter Fragestellungen welche die physikalischen Eigenschaften der elementaren Bausteine der Materie betreffen geht ganz besonders gut ist diese Theorie nicht etwa deshalb weil sich mit ihr bestimmte Vorhersagen machen lassen sondern weil mit eben dieser Theorie viel Geld verdient wird.

    Ohne die Quantenmechanik wären Erfindungen wie Laser Technologie, Smartphones, ect. gar nicht zu realisieren und wir profitieren alle davon und deshalb ist es auch eine der am besten überprüften Theorien.

    Die Wissenschaft arbeitet auch nicht vordergründig mit der Methode der Beweisführung sondern mit der der Falsifikation. Für die die diese Begriffe nicht kennen sei gesagt das die Wissenschaftler bemüht sind Erkenntnisse zu gewinnen und nicht ihre Theorien zu beweisen, erweist sich eine Theorie als unrichtig wird auf der Basis des vorherigen Irrtum eine neue und bessere Theorie entwickelt so hangelt man sich quasi von einer Theorie zur nächsten beständig nach neuen Erklärungen suchend.

    Die Wissenschaft beschäftigt sich mit den Dingen welche einer Untersuchung zugänglich sind zu anderen Themen trifft sie keine Aussagen was die Psychologie betrifft so würde heute wohl kein ernstzunehmender Wissenschaftler abstreiten des es sich bei unserer Psyche hauptsächlich um Neuronale Prozesse handelt (Das Gehirn ist ein Gegenstand) Der Buddhismus beschäftigt sich soweit mir bekannt ist nicht mit der Erklärung der Physikalischen Grundlagen unseres Weltalls sondern mit den Ursachen für Leidvolle Geisteszustände sowie deren Verbesserung er gehört also eher in das Reich der Verhaltensforschung und der Psychologie wie sollte also die Wissenschaft Argumente haben geschweige denn suchen welche ein Psychologisches Modell der Leidens Analyse widerlegen könnte denn sie gehört ohne Zweifel in ein ganz anderes Fachgebiet.

    Meiner Erfahrung nach hat psychisches Leid oft mit einem Mangel an Toleranz und Flexibilität zu tun ich denke dort sollten wir alle zuerst ansetzen. Ich finde es nicht zielführend über die Wissenschaft zu urteilen ohne selbst Wissenschaftler zu sein und nein die Wissenschaft hat bestimmt keine Argumente gegen die Shunyata Lehre im Gegenteil gewisse Erkenntnisse bestätigen sie sogar

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    Wenn sich philosophische Erkenntnisse in physikalische, falsifizierbare Tatsachen, überführen lassen, werden sie physikalisch.

    Philosophischen Erkenntnisse, die sich nicht falsifizieren lassen, können aber durchaus Erfahrungen im Philosophischen bewirken, ohne je von jemandem anderen als dem Erkennenden falsifiziert zu werden. Meine Ich-Selbsterkenntnisse sind nicht für einen anderen falsifizierbar. Es gibt kein Wesen, das mir gleichen könnte, dazu müsste es zwei Wesen an einem Ort und in einer Zeit geben. Selbstgespräch. Ich kann nicht von außen befreit werden, von nichts, das von außen kommt, aber ich kann es in mir prüfen.

    Buddhas Erkenntnisse zum Leiden sind nicht falsifizierbar, weil das Selbst nur einen Augenblick sich gleich bleibt. Die Grundlage einer Falsifizierbarkeit ist sofort anders.

    annica und anatta gelten für die philosophischen wie auch der physikalischen Welt, Sichtweise.

    dukkha ist nur in der Selbstwelt zu Hause und kann nur da erkannt und vermindert werden. dukkha gründet auf anicca und anatta doch das Selbst verlangt nach Beständigkeit und Ich-sein, dieses Verlangen ist dukkha und das kommt nicht in annica und anatta vor. Ohne dukkha würde es also kein lebendes Wesen geben.

    dukkha ist also immer philosophisch und Gesetz-los, kann die Theorie nicht verlassen, nicht physikalisch werden, aber physikalisches bewirken. Physikalisches kann aber nur über die Physis bewirkt werden, nicht über das Selbst allein. Ein Selbst ohne Körper kann nicht bewirken, ganz abgesehen davon, dass ein solches Selbst nicht ist, es ist auch kein Nicht-Selbst.

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    • 23. Juli 2023 um 14:27
    • #78
    eitelpfuetze:
    Ellviral:

    Ich weiß, dass ich Tod sein werde, doch solange ich Shunyata habe, Bewusstsein ohne einen Inhalt, lebe ich.

    Hier war jedenfalls Bewusstsein mit dem Inhalt dass Shunyata dein ist/zu dir gehört.

    Ellviral:

    Was sollte wiedergeboren werden?

    Fange doch mit einer einfacheren bzw aktuell möglichen Beobachtung an um es besser zu verstehen:

    'Was' ist es das wieder schreibt oder dem wieder geantwortet wird?

    Verstehen muss man, dass Shunyata keinem Wesen gehören kann oder zu ihm gehört. Shunyata ist ohne Unterscheidungsmöglichkeit ist, in, bei jedem lebenden Wesen.

    So müssen meine Worte verstanden werden: „In mir ist Shunyata“ ist ein Anachronismus.

    Es ist nicht da als etwas, das ich besitzen, haben, sein kann.

    Das Universum kann ich auch nicht besitzen. 'Selbst' ist auch kein Besitz, das ist nur da, Bewusstsein, auch kein Besitz.

  • eitelpfuetze
    Gast
    • 23. Juli 2023 um 14:30
    • #79
    Ellviral:

    Ohne dukkha würde es also kein lebendes Wesen geben.

    Es ist genau umgekehrt bzw lehrte es auch Buddha umgekehrt. Ohne Geburt kein Werden und auch kein Altern und Sterben also kein dukkha.

  • Noreply
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    • 23. Juli 2023 um 14:33
    • #80
    eitelpfuetze:
    Ellviral:

    Ohne dukkha würde es also kein lebendes Wesen geben.

    Es ist genau umgekehrt bzw lehrte es auch Buddha umgekehrt. Ohne Geburt kein Werden und auch kein Altern und Sterben also kein dukkha.

    Ich wusste, dass das kommt. Dukkha als Leiden des ergreifenden festhaltenden Menschen ist nicht gemeint.

  • eitelpfuetze
    Gast
    • 23. Juli 2023 um 14:36
    • #81
    Ellviral:
    eitelpfuetze:
    Ellviral:

    Ich weiß, dass ich Tod sein werde, doch solange ich Shunyata habe, Bewusstsein ohne einen Inhalt, lebe ich.

    Hier war jedenfalls Bewusstsein mit dem Inhalt dass Shunyata dein ist/zu dir gehört.

    So müssen meine Worte verstanden werden: „In mir ist Shunyata“ ist ein Anachronismus.

    unabhängig von deiner Forderung verstehe ich deine Gedanken anders bzw ihre Ursachen.

  • eitelpfuetze
    Gast
    • 23. Juli 2023 um 14:41
    • #82
    Ellviral:
    eitelpfuetze:
    Ellviral:

    Ohne dukkha würde es also kein lebendes Wesen geben.

    Es ist genau umgekehrt bzw lehrte es auch Buddha umgekehrt. Ohne Geburt kein Werden und auch kein Altern und Sterben also kein dukkha.

    Ich wusste, dass das kommt. Dukkha als Leiden des ergreifenden festhaltenden Menschen ist nicht gemeint.

    Achso dann gibt es noch ein Leiden ohne den Menschen dazu. Zwei verschiedene dukkhas?

    Und das zweite dukkha ohne die Empfindung ist die Voraussetzung dafür, dass Empfindung (irgendwann 🤔) dazukommt?

  • Noreply
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    • 23. Juli 2023 um 14:42
    • #83

    Das ist genau so. Meine Argumentationen sind nicht falsifizierbar, mit deinen Erfahrungen und umgekehrt.

    Hier die philosophischen „Selbst“ Erfahrungen.

  • eitelpfuetze
    Gast
    • 23. Juli 2023 um 14:44
    • #84
    Ellviral:

    Das ist genau so. Meine Argumentationen sind nicht falsifizierbar, mit deinen Erfahrungen und umgekehrt.

    Ihre Widersprüche sowie ihre Konkurrenz zu buddhistischen Auffassungen sind zT sehr einfach aufzeigbar. Du stellst dich ihnen argumentativ einfach nicht. Aus guten Grund ...

  • Noreply
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    • 23. Juli 2023 um 14:49
    • #85
    eitelpfuetze:
    Ellviral:

    Das ist genau so. Meine Argumentationen sind nicht falsifizierbar, mit deinen Erfahrungen und umgekehrt.

    Ihre Widersprüche sowie ihre Konkurrenz zu buddhistischen Auffassungen sind zT sehr einfach aufzeigbar. Du stellst dich ihnen argumentativ einfach nicht. Aus guten Grund ...

    Der Grund ist, dass die buddhistische Sicht oft die Lehre des Buddha wissentlich oder fahrlässig verletzt.

    Mit Buddhisten kann ich mich nicht austauschen, weil sie ihre Glaubenssätze als Wissen erkennen wollen. Gegen Meinungen angehen, erzeugt nur Herzkrankheiten.

  • eitelpfuetze
    Gast
    • 23. Juli 2023 um 15:02
    • #86
    Ellviral:
    eitelpfuetze:
    Ellviral:

    Das ist genau so. Meine Argumentationen sind nicht falsifizierbar, mit deinen Erfahrungen und umgekehrt.

    Ihre Widersprüche sowie ihre Konkurrenz zu buddhistischen Auffassungen sind zT sehr einfach aufzeigbar. Du stellst dich ihnen argumentativ einfach nicht. Aus guten Grund ...

    Der Grund ist, dass die buddhistische Sicht oft die Lehre des Buddha wissentlich oder fahrlässig verletzt.

    Mit Buddhisten kann ich mich nicht austauschen, weil sie ihre Glaubenssätze als Wissen erkennen wollen. Gegen Meinungen angehen, erzeugt nur Herzkrankheiten.

    Das ist eine unseriöse Selbstimmunisierung eigener Theorien und dazu

    q e d ...


    ein rationaler Vorschlag zum Nachdenken dann. Wenn du dich nicht mit Buddhisten austauschen kannst, weil sie ja alle nur glauben und nicht wissen (so wie du) warum schreibst du dann hier ?

  • Noreply
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    • 23. Juli 2023 um 15:08
    • #87
    eitelpfuetze:
    Ellviral:
    eitelpfuetze:

    Ihre Widersprüche sowie ihre Konkurrenz zu buddhistischen Auffassungen sind zT sehr einfach aufzeigbar. Du stellst dich ihnen argumentativ einfach nicht. Aus guten Grund ...

    Der Grund ist, dass die buddhistische Sicht oft die Lehre des Buddha wissentlich oder fahrlässig verletzt.

    Mit Buddhisten kann ich mich nicht austauschen, weil sie ihre Glaubenssätze als Wissen erkennen wollen. Gegen Meinungen angehen, erzeugt nur Herzkrankheiten.

    Das ist eine unseriöse Selbstimmunisierung eigener Theorien und dazu

    q e d ...


    ein rationaler Vorschlag zum Nachdenken dann. Wenn du dich nicht mit Buddhisten austauschen kannst, weil sie ja alle nur glauben und nicht wissen (so wie du) warum schreibst du dann hier ?

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    Du machst nicht anderes!

  • Sandaju
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    • 23. Juli 2023 um 15:17
    • #88
    Ellviral:
    eitelpfuetze:
    Ellviral:

    Das bedeutet, dass das Selbst nur sich Selbst erkennen kann, aber nicht woraus es besteht. Das, was das Selbst im Innersten zusammenhält, verweigert sich jeder Aufklärung, ist Theorie und Philosophie, Shunyata.

    Ein starker Glaubenssatz der aufgrund seiner Konstruktion natürlich auch nicht widerlegt werden kann bzw vom Aufsteller nicht widerlegt werden will.

    Aber das lässt sich wenigstens dazu sagen:

    Ein Seele, die nicht aus (erkennbaren) vergänglichen Bestandteilen besteht ist der Logik zufolge unvergänglich. Kein neues Gedankewünschen insofern.

    Seele ist ein Begriff, der durch Selbst ersetzt werden kann, ein echtes Synonym.

    Natürlich ist das ein Glaubenssatz. Eine Theorie, die leider nicht weiter auszuarbeiten ist.

    Heißt, ich glaube, dass ich weiß, weiß aber auch, dass ich glaube.

    Ein krasser Gegensatz zu: Ich weiß, dass ich nicht weiß. Der bedeutet, dass ich meinen Glauben für Wissen halte und weil ich das so sehen nicht weiß, dass ich nicht weiß.

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    Stimmt und Glauben hat etwas mit wollen zu tun ich will also das erwas so ist wie ich das gerne hätte dadurch suche ich nur nach Faktoren welche meine These unterstützen und vermeide es Faktoren in Betracht zu ziehen welche meine These widerlegen könnten einfach ausgedrückt könnte man also sagen ich Lüge mich absichtlich selbst an weil ich möchte das etwas so ist wie es mir gefallen würde - ich mache meine Welt wie sie mir gefällt Zit. Pippi Langstrumpf

    Glaube sagt eher etwas über uns aus als darüber wie die Dinge sind

  • eitelpfuetze
    Gast
    • 23. Juli 2023 um 15:41
    • #89
    Ellviral:
    eitelpfuetze:
    Ellviral:

    Der Grund ist, dass die buddhistische Sicht oft die Lehre des Buddha wissentlich oder fahrlässig verletzt.

    Mit Buddhisten kann ich mich nicht austauschen, weil sie ihre Glaubenssätze als Wissen erkennen wollen. Gegen Meinungen angehen, erzeugt nur Herzkrankheiten.

    Das ist eine unseriöse Selbstimmunisierung eigener Theorien und dazu

    q e d ...


    ein rationaler Vorschlag zum Nachdenken dann. Wenn du dich nicht mit Buddhisten austauschen kannst, weil sie ja alle nur glauben und nicht wissen (so wie du) warum schreibst du dann hier ?

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    Ich würde meine Beobachtungen und hieraus resultierenden Auffassungen die ich hier äussere als zum Teil recht nah an anderen Repräsentationen buddhistischer Hellsichten einordnen.

    Ich stelle mich auch gerne Fragen zu meinen Argumenten oder Behauptungen. Generell versuche ich nachvollziehbar zu schreiben. Ich habe kein Interesse an blossen Behauptungen. Es ginge darum, sich auch über ein Wissen auszutauschen bzw der Entstehung oder Festigung von dem beizuhelfen.

    Insofern hoffe ich, wenn du es nicht so siehst bzw ein Gesprächsangebot auf der Ebene der dargeboteten Argumente bzw Behauptungen und Gegenargumente nicht annehmen möchtest, dass es mit anderen hier so geht bzw dass meine Bestrebungen hier wenigstens nicht so wahrgenommen werden: dass ich in Konkurrenz zu zentralen buddhistischen Auffassungen schreibe.

  • Noreply
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    • 23. Juli 2023 um 17:24
    • #90
    eitelpfuetze:
    Ellviral:
    eitelpfuetze:

    Es ist genau umgekehrt bzw lehrte es auch Buddha umgekehrt. Ohne Geburt kein Werden und auch kein Altern und Sterben also kein dukkha.

    Ich wusste, dass das kommt. Dukkha als Leiden des ergreifenden festhaltenden Menschen ist nicht gemeint.

    Achso dann gibt es noch ein Leiden ohne den Menschen dazu. Zwei verschiedene dukkhas?

    Und das zweite dukkha ohne die Empfindung ist die Voraussetzung dafür, dass Empfindung (irgendwann 🤔) dazukommt?

    Es gibt nur dukkha, das Leiden des bewussten Wesens an der Vergänglichkeit und Unbeständigkeit.

    Aus diesem dukkha hält das Selbst an seinem Verlangen nach Beständigkeit und Ich-sein wollen fest, weil es nicht wissen will, dass annica, anatta und dukkha für alle zutreffen und durch seine Wünsche fesselnd und schmerzhaft wird. Das Selbst will annica, anatta und dukkha überwinden und Beständigkeit und Ich-sein ohne Leiden erreichen.

  • Sandaju
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    • 23. Juli 2023 um 19:31
    • #91

    Das was die Wesen meiner bescheidenen Meinung nach alle wollen ist wohl zufrieden sein und zwar hier in diesem Leben und die Wesen leiden definitiv Nicht an der Vergänglichkeit und an der Tatsache das die Dinge zusammengesetzt sind sondern daran das die Dinge nicht immer so laufen wie sie wollen und daran das sich die Mitmenschen nicht immer so Verhalten wie sie wollen und nicht zuletzt daran das sie mit sich selbst nicht immer so zufrieden sind wie sie es gerne hätten. Bzw. sich selbst und die Anderen nicht mit Akzeptanz behandeln und gleichzeitig so tun als ob es nicht so wäre.

    Jeder der seine Augen aufmacht sieht das sich beständig alles ändert da braucht man kein Buddhist zu sein und jeder der in der Schule aufgepasst hat weiß das wir aus Zellen bestehen und die aus Molekülen bis hin zu den Atomen usw. und das die Leer sind ist Unterrichtsstoff der Grundschule da braucht man auch nicht Buddhismus studieren.

    Der Grund warum wir leiden ist zumindest sehe ich das so der das wir meist nicht die Konsequenzen aus diesem Wissen ziehen und danach handeln aus einer Haltung der Akzeptanz.

  • Igor07
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    • 23. Juli 2023 um 20:33
    • #92
    Sandaju:

    Das was die Wesen meiner bescheidenen Meinung nach alle wollen ist wohl zufrieden sein und zwar hier in diesem Leben und die Wesen leiden definitiv Nicht an der Vergänglichkeit und an der Tatsache das die Dinge zusammengesetzt sind sondern daran das die Dinge nicht immer so laufen wie sie wollen und daran das sich die Mitmenschen nicht immer so Verhalten wie sie wollen und nicht zuletzt daran das sie mit sich selbst nicht immer so zufrieden sind wie sie es gerne hätten. Bzw. sich selbst und die Anderen nicht mit Akzeptanz behandeln und gleichzeitig so tun als ob es nicht so wäre.

    Jeder der seine Augen aufmacht sieht das sich beständig alles ändert da braucht man kein Buddhist zu sein und jeder der in der Schule aufgepasst hat weiß das wir aus Zellen bestehen und die aus Molekülen bis hin zu den Atomen usw. und das die Leer sind ist Unterrichtsstoff der Grundschule da braucht man auch nicht Buddhismus studieren.

    Der Grund warum wir leiden ist zumindest sehe ich das so der das wir meist nicht die Konsequenzen aus diesem Wissen ziehen und danach handeln aus einer Haltung der Akzeptanz.

    Lieber Sandaju , das sind zwei verschiedene Schuhen. Das Wissen , das aus dem Kopf stammt, kann dich(mich) nichts transformieren. Wenn man aber auf dem eigenen Leib erfährt, dass es ihm absolut nichts gehört, denn alles ..ohne Ausnahme ..vergänglich ist, das wäre dann das absolut anderes Gefühl... So wenn man mit der ernsten bedrohlichen Krankheit konfrontiert, mit der Scheidung oder dem Verlust von sehr lieben Menschen, das könnte sehr schwer die ganze innere Existenz erschüttern , man sieht dann , aber un-mittel-bar, dass, was vergänglich ist, so ist auch leidhfaft und ohne den inneren Kern.. Nur dann es wäre keine trockende Theorie, wie in Physik- Unterricht, aber wenn der Mensch sich beim Ersticken unter dem Wasser befindet, was würde der tun? Was würden seine letzte Gedanken? Gefühle? Und dann das ganze Leben könnte wie rasant unter den Augen ( wie der ganze Film mit der enormen Geschwindigkeit..) ablaufen, ...verstehst du , was ich meine?

    Wenn der Mensch den Todes-Urteil bekommt, und er lebt dann den letzten Tag, was würde er spüren? Bestimmt, der würde in keinen Foren schreiben, um die eigene Sichtweise durchzusetzten, oder mit jemanden zu streiten, etwas zu beweisen, dazu es gäbe keine Zeit mehr.

    Warum hatte aber der Prinz Siddhartha den Palast verlassen, alles, absolut, auch die eigene Familie, er sah in dem ganzen Dasein das, was wir die drei Dasein-S-Mekmale bezeichnen, und er wollte den Ausweg finden, egal wie,, er war bereit auch zu sterben. Nur um das "Tod-Lose" und nichts "bedingte" ( AbhängigeEntstehung) zu finden.

    Das ! ist der Buddhmismus als die innere Kraft, die war stärker als alles, stärker als weiter zu leben... Er konnte es einfach nichts anders.

    Das ist die andere Dimension, was ich meine... Das innere Erlebnis, aber kein Unterricht, dass alle dinge vergänglich sind... das weiss schon das Kind, wenn es genug nachdenkt..

    Die Autos gehen kaputt, die Handys, die Menschen , ich auch, mit dem jedem Augenblick werden älter , und der Tod ist auch den jeden Augenblick immer näher.

    Der Körper ist nur "Darlehen", er gehört mir nichts.. Und , eigentlich, nichts absolut gehört mir.. So wie das Leben auf Pump. Wenn man es so empfindet, dass alles das Wandel ist, als der Prozess, und kein "festes ding", dann die Dinge würden zerscmelzen, ent-gleiten, wie auf dem berühmten Gemälde von S.Dali über die Zeit... Das fühlt sich anders an, wenn man nur darüber redet, zerredet oder intellektuell diskutiert.

    LG. alles Gute!

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • eitelpfuetze
    Gast
    • 23. Juli 2023 um 20:38
    • #93
    Ellviral:
    eitelpfuetze:
    Ellviral:

    Ich wusste, dass das kommt. Dukkha als Leiden des ergreifenden festhaltenden Menschen ist nicht gemeint.

    Achso dann gibt es noch ein Leiden ohne den Menschen dazu. Zwei verschiedene dukkhas?

    Und das zweite dukkha ohne die Empfindung ist die Voraussetzung dafür, dass Empfindung (irgendwann 🤔) dazukommt?

    Es gibt nur dukkha, das Leiden des bewussten Wesens an der Vergänglichkeit und Unbeständigkeit.

    Aus diesem dukkha hält das Selbst an seinem Verlangen nach Beständigkeit und Ich-sein wollen fest, weil es nicht wissen will, dass annica, anatta und dukkha für alle zutreffen und durch seine Wünsche fesselnd und schmerzhaft wird. Das Selbst will annica, anatta und dukkha überwinden und Beständigkeit und Ich-sein ohne Leiden erreichen.

    eigentlich eine schöne und einfache, heimelige Erklärung. Widerspricht zwar komplett dem wie ich über das Leiden und seine Ursachen (unter anderem der Glaube an eine Seele) denke, hat auch nichts mit Shunyata etc zu tun, aber das wollte ich wenigstens mal friedlich zurückmelden.

  • eitelpfuetze
    Gast
    • 23. Juli 2023 um 20:48
    • #94
    Sandaju:

    Das was die Wesen meiner bescheidenen Meinung nach alle wollen ist wohl zufrieden sein und zwar hier in diesem Leben und die Wesen leiden definitiv Nicht an der Vergänglichkeit und an der Tatsache das die Dinge zusammengesetzt sind

    Ich freue mich nicht selten, wenn was vorbei ist. Und als Kind habe ich Baukästen mit Steinen zum zusammensetzen gemocht.

  • Sandaju
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    • 23. Juli 2023 um 21:17
    • #95

    L

    Igor07:
    Sandaju:

    Das was die Wesen meiner bescheidenen Meinung nach alle wollen ist wohl zufrieden sein und zwar hier in diesem Leben und die Wesen leiden definitiv Nicht an der Vergänglichkeit und an der Tatsache das die Dinge zusammengesetzt sind sondern daran das die Dinge nicht immer so laufen wie sie wollen und daran das sich die Mitmenschen nicht immer so Verhalten wie sie wollen und nicht zuletzt daran das sie mit sich selbst nicht immer so zufrieden sind wie sie es gerne hätten. Bzw. sich selbst und die Anderen nicht mit Akzeptanz behandeln und gleichzeitig so tun als ob es nicht so wäre.

    Jeder der seine Augen aufmacht sieht das sich beständig alles ändert da braucht man kein Buddhist zu sein und jeder der in der Schule aufgepasst hat weiß das wir aus Zellen bestehen und die aus Molekülen bis hin zu den Atomen usw. und das die Leer sind ist Unterrichtsstoff der Grundschule da braucht man auch nicht Buddhismus studieren.

    Der Grund warum wir leiden ist zumindest sehe ich das so der das wir meist nicht die Konsequenzen aus diesem Wissen ziehen und danach handeln aus einer Haltung der Akzeptanz.

    Lieber Sandaju , das sind zwei verschiedene Schuhen. Das Wissen , das aus dem Kopf stammt, kann dich(mich) nichts transformieren. Wenn man aber auf dem eigenen Leib erfährt, dass es ihm absolut nichts gehört, denn alles ..ohne Ausnahme ..vergänglich ist, das wäre dann das absolut anderes Gefühl... So wenn man mit der ernsten bedrohlichen Krankheit konfrontiert, mit der Scheidung oder dem Verlust von sehr lieben Menschen, das könnte sehr schwer die ganze innere Existenz erschüttern , man sieht dann , aber un-mittel-bar, dass, was vergänglich ist, so ist auch leidhfaft und ohne den inneren Kern.. Nur dann es wäre keine trockende Theorie, wie in Physik- Unterricht, aber wenn der Mensch sich beim Ersticken unter dem Wasser befindet, was würde der tun? Was würden seine letzte Gedanken? Gefühle? Und dann das ganze Leben könnte wie rasant unter den Augen ( wie der ganze Film mit der enormen Geschwindigkeit..) ablaufen, ...verstehst du , was ich meine?

    Wenn der Mensch den Todes-Urteil bekommt, und er lebt dann den letzten Tag, was würde er spüren? Bestimmt, der würde in keinen Foren schreiben, um die eigene Sichtweise durchzusetzten, oder mit jemanden zu streiten, etwas zu beweisen, dazu es gäbe keine Zeit mehr.

    Warum hatte aber der Prinz Siddhartha den Palast verlassen, alles, absolut, auch die eigene Familie, er sah in dem ganzen Dasein das, was wir die drei Dasein-S-Mekmale bezeichnen, und er wollte den Ausweg finden, egal wie,, er war bereit auch zu sterben. Nur um das "Tod-Lose" und nichts "bedingte" ( AbhängigeEntstehung) zu finden.

    Das ! ist der Buddhmismus als die innere Kraft, die war stärker als alles, stärker als weiter zu leben... Er konnte es einfach nichts anders.

    Das ist die andere Dimension, was ich meine... Das innere Erlebnis, aber kein Unterricht, dass alle dinge vergänglich sind... das weiss schon das Kind, wenn es genug nachdenkt..

    Die Autos gehen kaputt, die Handys, die Menschen , ich auch, mit dem jedem Augenblick werden älter , und der Tod ist auch den jeden Augenblick immer näher.

    Der Körper ist nur "Darlehen", er gehört mir nichts.. Und , eigentlich, nichts absolut gehört mir.. So wie das Leben auf Pump. Wenn man es so empfindet, dass alles das Wandel ist, als der Prozess, und kein "festes ding", dann die Dinge würden zerscmelzen, ent-gleiten, wie auf dem berühmten Gemälde von S.Dali über die Zeit... Das fühlt sich anders an, wenn man nur darüber redet, zerredet oder intellektuell diskutiert.

    LG. alles Gute!

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    Igor07:
    Sandaju:

    Das was die Wesen meiner bescheidenen Meinung nach alle wollen ist wohl zufrieden sein und zwar hier in diesem Leben und die Wesen leiden definitiv Nicht an der Vergänglichkeit und an der Tatsache das die Dinge zusammengesetzt sind sondern daran das die Dinge nicht immer so laufen wie sie wollen und daran das sich die Mitmenschen nicht immer so Verhalten wie sie wollen und nicht zuletzt daran das sie mit sich selbst nicht immer so zufrieden sind wie sie es gerne hätten. Bzw. sich selbst und die Anderen nicht mit Akzeptanz behandeln und gleichzeitig so tun als ob es nicht so wäre.

    Jeder der seine Augen aufmacht sieht das sich beständig alles ändert da braucht man kein Buddhist zu sein und jeder der in der Schule aufgepasst hat weiß das wir aus Zellen bestehen und die aus Molekülen bis hin zu den Atomen usw. und das die Leer sind ist Unterrichtsstoff der Grundschule da braucht man auch nicht Buddhismus studieren.

    Der Grund warum wir leiden ist zumindest sehe ich das so der das wir meist nicht die Konsequenzen aus diesem Wissen ziehen und danach handeln aus einer Haltung der Akzeptanz.

    Lieber Sandaju , das sind zwei verschiedene Schuhen. Das Wissen , das aus dem Kopf stammt, kann dich(mich) nichts transformieren. Wenn man aber auf dem eigenen Leib erfährt, dass es ihm absolut nichts gehört, denn alles ..ohne Ausnahme ..vergänglich ist, das wäre dann das absolut anderes Gefühl... So wenn man mit der ernsten bedrohlichen Krankheit konfrontiert, mit der Scheidung oder dem Verlust von sehr lieben Menschen, das könnte sehr schwer die ganze innere Existenz erschüttern , man sieht dann , aber un-mittel-bar, dass, was vergänglich ist, so ist auch leidhfaft und ohne den inneren Kern.. Nur dann es wäre keine trockende Theorie, wie in Physik- Unterricht, aber wenn der Mensch sich beim Ersticken unter dem Wasser befindet, was würde der tun? Was würden seine letzte Gedanken? Gefühle? Und dann das ganze Leben könnte wie rasant unter den Augen ( wie der ganze Film mit der enormen Geschwindigkeit..) ablaufen, ...verstehst du , was ich meine?

    Wenn der Mensch den Todes-Urteil bekommt, und er lebt dann den letzten Tag, was würde er spüren? Bestimmt, der würde in keinen Foren schreiben, um die eigene Sichtweise durchzusetzten, oder mit jemanden zu streiten, etwas zu beweisen, dazu es gäbe keine Zeit mehr.

    Warum hatte aber der Prinz Siddhartha den Palast verlassen, alles, absolut, auch die eigene Familie, er sah in dem ganzen Dasein das, was wir die drei Dasein-S-Mekmale bezeichnen, und er wollte den Ausweg finden, egal wie,, er war bereit auch zu sterben. Nur um das "Tod-Lose" und nichts "bedingte" ( AbhängigeEntstehung) zu finden.

    Das ! ist der Buddhmismus als die innere Kraft, die war stärker als alles, stärker als weiter zu leben... Er konnte es einfach nichts anders.

    Das ist die andere Dimension, was ich meine... Das innere Erlebnis, aber kein Unterricht, dass alle dinge vergänglich sind... das weiss schon das Kind, wenn es genug nachdenkt..

    Die Autos gehen kaputt, die Handys, die Menschen , ich auch, mit dem jedem Augenblick werden älter , und der Tod ist auch den jeden Augenblick immer näher.

    Der Körper ist nur "Darlehen", er gehört mir nichts.. Und , eigentlich, nichts absolut gehört mir.. So wie das Leben auf Pump. Wenn man es so empfindet, dass alles das Wandel ist, als der Prozess, und kein "festes ding", dann die Dinge würden zerscmelzen, ent-gleiten, wie auf dem berühmten Gemälde von S.Dali über die Zeit... Das fühlt sich anders an, wenn man nur darüber redet, zerredet oder intellektuell diskutiert.

    LG. alles Gute!

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  • Sandaju
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    • 23. Juli 2023 um 21:41
    • #96

    Lieber Igor,

    Ich möchte keinesfalls deine oder irgend jemandes Sichtweise in Frage stellen im Gegenteil ich freue mich für jeden dem es gelingt mittels seiner eigenen Erkenntnisse Zufriedenheit zu erlangen :angel:

    Manch einer mag dies durch die Akzeptanz von Gottes Wille geschehen (Dein Wille geschehe..) oder den Glauben an das fliegende Spaghettimonster und das ist doch schön so denn es muß nicht jeder Buddhist sein um zufrieden zu sein das wäre eine Anmaßung.

    Ich kann nur von mir reden ich bin vollständig zufrieden ohne jeden Zweifel und wenn ich in den Spiegel schaue sehe ich einen glücklichen Menschen der alles erreicht hat was er je wollte und noch viel mehr als das. Vielleicht helfen meine Erfahrungen anderen und dann freut es mich und wenn nicht dann kann ich nichts daran ändern. Die Frage ist nicht ob ich zufrieden bin sondern ob du auch zufrieden bist und wenn du zufrieden bist dann freue ich mich mit dir ganz egal warum du das bist darauf kommt es an bitte es bringt mir nichts wenn ich recht habe und es tut mir auch nichts ausserdem du kannst dir nie sicher sein mit wem du es zu tun hast ein chinesisches Sprichwort sagt du findest immer einen noch höheren Berg

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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