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Meditation als Idee ?

  • Kaiman
  • 17. November 2019 um 10:43
  • Geschlossen
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  • kilaya
    Gast
    • 18. November 2019 um 16:58
    • #26

    "Sich in etwas verlieren" kann im Gegenteil u.Umst. sogar gefährlich sein. "Sich in einer Idee verlieren" - was, wenn diese "Idee" gefährlich ist, und die Kontrolle durch das Ich dann verloren geht? Ich muss da doch nochmal an den Hintergrund des Autors denken...

    Wenn überhaupt das "sich in etwas verlieren" buddhistisch sein kann, dann wenn das Objekt bzw. die Idee, in der man sich verliert, erleuchtet oder erleuchtend ist. Dann kann das zielführend sein.

  • Aravind
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    • 18. November 2019 um 17:01
    • #27
    Anandasa:

    Ganz kurz gesagt bedeutet Meditieren die Dinge loszulassen. Weder "in eine Idee aufgehen" oder "sich in etwas verlieren" hat etwas mit Meditieren zu tun.

    Beim Ersten würde ich Dir recht geben (ich weiß aber auch nicht so recht, was "in einer Idee aufgehen" bedeuten könnte).

    "Sich in etwas verlieren" hat bei mir etwas von "den kognitiven Anteil und die Zeit aufgeben/ausblenden", das wäre für mich schon meditativ. Unmittelbare Erkenntnis und unmittelbares Handeln, beispielsweise beim Basketballspielen oder Musik machen (und auf dem Kissen :) ). Hast Du ein Gegenbeispiel?

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Kaiman
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    • 18. November 2019 um 20:41
    • #28
    kilaya:

    Ich muss da doch nochmal an den Hintergrund des Autors denken...

    Ich denke das es wichtig ist hier nochmals den Begriff idee zu beleuchten . Ob so eine Ideologie wie der Nationalsozialismus der ja wiederum aus verschiedenen zusammengesetzten Ideen besteht . Wirklich das recht hat Idee genannt zu werden . Ich schau da eher in Schopenhauers Richtung


    [lz]

    Der Übergang von der gemeinen Erkenntnis einzelner Dinge zur Erkenntnis der Idee geschieht plötzlich, indem die Erkenntnis sich vom Dienste des Willens losreißt, eben dadurch das Subjekt aufhört, ein bloß individuelles zu sein, und jetzt reines, d. h. willenloses Subjekt der Erkenntnis ist, welches nicht mehr, dem Satz vom Grunde gemäß, den Relationen nachgeht; sondern in fester Kontemplation des dargebotenen Objekts, außer seinem Zusammenhang mit irgend andern, ruht und darin aufgeht... (W. I, 209 ff.)[/lz]

    Was haltet Ihr davon ...

  • Kaiman
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    • 18. November 2019 um 20:42
    • #29
    Anandasa:

    Ganz kurz gesagt bedeutet Meditieren die Dinge loszulassen

    ja wenn alles losläßt vielleicht verliert sich dann alles in einem " Nichts" bzw man entledigt sich seines selbst und vieliert sich dann... so versteh ich das...

  • cinnamon
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    Buddh. Richtung
    Frühbuddhismus
    • 18. November 2019 um 21:25
    • #30
    Fred1234:
    Anandasa:

    Ganz kurz gesagt bedeutet Meditieren die Dinge loszulassen

    ja wenn alles losläßt vielleicht verliert sich dann alles in einem " Nichts" bzw man entledigt sich seines selbst und vieliert sich dann... so versteh ich das...

    Vielleicht Lässt man einfach los von all den Verhaftungen und Verwicklungen.

    Analayo „Satipatthana Meditation - A practical guide“ dazu als Beispiel

    " an nichts in der Welt anzuhängen. Das ist der Kern der ganzen Praxis. Hier bedeutet die „Welt“ die Welt der Erfahrungen. Die entscheidende Frage bezogen auf diese Welt ist nicht „zu sein oder nicht zu sein“, sondern „ anzuhaften oder nicht anzuhaften“.

    Auch die Erfahrung nur eines Moments der hier beschriebenen Unabhängigkeit, gibt einen Vorgeschmack auf die Befreiung."

  • Kaiman
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    • 18. November 2019 um 21:57
    • #31

    Wachheit/Achtsamkeit" und wird auch "der einzige Weg" (ekāyano maggo) genannt. Die Anweisungen werden in den Satipatthana-Sutten erläutert und dienen der Schulung der Bewusstseinsklarheit und dem Erkennen der drei Daseinsmerkmale, dh. des beständigen Wandels körperlicher und geistiger Vorgänge, der Abwesenheit eines "wahren" Selbst (Anatta) und die Unzulänglichkeit durch Anhaftung. Durch die Übungen der rechten Konzentration und Wissensklarheit über den Körper, die Gefühle, den Geist und die Geistesobjekte werden falsche persönliche Vorstellungen und damit verbundene Prozesse (Ich-Sucht, Gier und Anhaftung), so wie Trübsal und Begierde überwunden


    Interessant find ich den abschnitt in dem steht die Unzulänglichkeit durch anhaftung heisst das die Unzulänglichkeit verschwinndet durch das verschwinden der anhaftung??

  • Anandasa
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    • 18. November 2019 um 23:34
    • #32
    Fred1234:
    Anandasa:

    Ganz kurz gesagt bedeutet Meditieren die Dinge loszulassen

    ja wenn alles losläßt vielleicht verliert sich dann alles in einem " Nichts" bzw man entledigt sich seines selbst und vieliert sich dann... so versteh ich das...

    Loslassen bedeutet in diesem Zusamenhang die Gedanken "ob sich alles im Nichts verliert oder nicht oder was" loszulassen und nicht weiter zu verfolgen. Dann kann der Geist für die Zeit der Meditation Ruhe finden und für die Zeit danach immer besser die Dinge erkennen, die ihn nur unruhig machen und deren Nachverfolgung ohne Wert sind.

    Meditation wird oft so aufgefasst, dass es um Disziplin geht. Dadurch entstehen auch die Fragen, ob man dann zum Android wird, der nichts in sich hat als Disziplin. Dies kann passieren, wenn man nicht erklärt bekommen hat, dass der Ausgangspunkt einer Meditation ein freundlicher Geist ist. Freundlichkeit führt dazu, das Ruhe in den Geist einkehrt. Die Fragen, die nichts bringen und nur quälen, halten dich nicht mehr davon ab etwas viel wichtigeres und etwas sinnvolles im Leben zu tun: Freundlichkeit zu entwickeln.

    Wenn du Freundlichkeit entwickelst, wirst du dich nie fragen, ob du etwa ein Android bist oder dich im Nichts verlieren könntest. Du kannst das ausprobieren, in dem du z.B. Metta-Meditation mit den 4 Juwelen machst:

    * Mögen alle fühlenden Lebewesen glücklich sein und im Besitz sein der Ursachen des Glücks.

    * Mögen alle fühlenden Lebewesen frei von Leiden sein und frei sein von den Ursprüngen des Leids.

    * Mögen alle fühlenden Lebewesen niemals getrennt sein vom Glück, das frei von Leiden ist.

    * Mögen alle fühlenden Lebewesen voller Gleichmut sein: Ohne Gier oder Anhaftung, ohne Wut oder Hass.

    Nicht dem Einen nah und dem Anderen fern.

    Über die 4 Juwelen kannst du auch viel im Internet finden oder dir ein Buch über Metta-Meditation kaufen.

    Wenn du bei jeder Meditation jeden Tag diese 4 Verse innerlich sprichst (3x wiederholen), wirst du nach so etwa 2 Wochen bemerken, das du ruhiger wirst, und du beim Meditieren besser loslassen kannst.

    _()_

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn

    2 Mal editiert, zuletzt von Anandasa (18. November 2019 um 23:59)

  • Kaiman
    Themenautor
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    • 19. November 2019 um 00:11
    • #33
    Anandasa:

    Wenn du bei jeder Meditation jeden Tag diese 4 Verse innerlich sprichst (3x wiederholen), wirst du nach so etwa 2 Wochen bemerken, das du ruhiger wirst, und du beim Meditieren besser loslassen kannst.

    okay danke für deine Antwort , Mit diesem gut gemeinten Vorschlag von dir möchte ist für mich auch dieses Thema hier erledigt.

  • system-robot 19. November 2019 um 00:30

    Hat das Thema geschlossen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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