Metta

  • Metta (adj. nt.) heisst 'wohlwollend, freundlich'.


    Mettā (f.), 'Freundschaft, Anteilnahme, Freundlichkeit, aktives Interesse an anderen'*, manchmal auch mit 'liebender Güte' oder 'Allgüte' übersetzt. Es ist ein wichtiger Aspekt der vier unermesslichen Verweilungszustände und somit der buddhistischen Ethik und Geistesschulung. Während karuna (Mitgefühl) eher der Wunsch ist, dass man das Leid von anderen entfernen möchte, ist mettā eher der Wunsch ihnen Gutes tun zu wollen. Sh. Haupteintrag brahmavihāra


    *PTS Mettā

    Metta (adj. nt.) heisst 'wohlwollend, freundlich'.


    Mettā (f.), 'Freundschaft, Anteilnahme, Freundlichkeit, aktives Interesse an anderen'*, manchmal auch mit 'liebender Güte' oder 'Allgüte' übersetzt. Es ist ein wichtiger Aspekt der vier unermesslichen Verweilungszustände und somit der buddhistischen Ethik und Geistesschulung. Während karuna (Mitgefühl) eher der Wunsch ist, dass man das Leid von anderen entfernen möchte, ist mettā eher der Wunsch ihnen Gutes tun zu wollen. Sh. Haupteintrag brahmavihāra


    *PTS Mettā

    Zitat

    A.VIII.1 Die Segnungen der Güte - 1. Mettā Sutta


    (Sāvatthī) Hat man ihr Mönche, die Güte, die gemütserlösende, gepflegt, entfaltet, häufig geübt, zum Förderungsmittel und zur Grundlage gemacht, sie gefestigt, gestärkt und zur rechten Vollendung gebracht, so hat man acht Segnungen zu erwarten: man schläft friedlich, erwacht friedlich, hat keine bösen Träume, ist den Menschen lieb, ist den Geistern lieb, die Gottheiten beschützen einen; Feuer, Gift und Waffen können einem nicht schaden; und sollte man nicht zu noch Höherem vordringen, so erscheint man in der Brahmawelt wieder.
     

    Wer wohl bedacht in sich entfaltet

    ein Herz voll unbegrenzter Güte,

    dem lockern sich die Daseinsfesseln,

    wenn er der Dinge Ende schaut.

    pk AN VIII.1-10



    Vollständig überarbeitet von Spock am 30.5.2018