Terrance Keenan: Zen Encounters With Lonliness

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    Dieses Buch interessierte mich, weil ich mich gerne damit beschäftige, welche Spuren namhafte Lehrer in ihren Schülern hinterlassen haben. Terrance Keenan ist Autor und war bei Eido Shimano Roshi und dessen Dharma-Erbin Roko Sherry Chayat. Um diese, besonders Ersteren, drehte sich zuletzt ja ein gehöriger Skandal.


    Zunächst ist dies eine offene Darstellung des Alkoholismus, dem der Autor wiederholt anheimfiel. Der Text lebt von Gedichten, und auf Zen wird eher unaufdringlich verwiesen, indem Keenan aufzeigt, wie es ihm bei der Bewältigung seines Lebens half. Ich lasse einfach mal ein paar Zitate sprechen, die ich selbst übersetzt habe (eine Hoffnung, dass das komplette Buch auf Deutsch erscheint, habe ich nicht):


    "Die Weisheit, duch die wir in uns eine Wahrheit erkennen können, darf nicht nur intellektueller Art sein. Sie erfordert ein Element aufmerksamer Zuneigung."


    "Inmitten völliger Ungewissheit können wir lieben."


    "Laienpraxis bedeutet, naikan zu haben, eine kompromisslose Intuition bei gewöhnlichen Dingen."


    "Vielleicht fürchten wir nicht den Tod, sondern nicht zu leben."


    "Übe auf ewig und lass die Lehre fahren."


    "Ausnahmslos niemanden beschuldigen, stets ohne Zögern freundlich sein, unbedingt und unabhängig von den Umständen alles lieben."


    "Das Zenleben bedeutet unendliche Dankbarkeit für alles Vergangene, unendlichen Dienst für alles Gegenwärtige und unendliche Verantwortung für alles Zukünftige."


    "Zweifeln bedeutet, vollständig zu sein."