Posts by Priya

    Ich konnte die Kritik, die Nyanabodhi entgegenschlug überhaupt nicht nachvollziehen.

    Im Gegenteil, er hat so viele Jahre so viel "geleistet", da finde ich ,verdient er großen Respekt und Dankbarkeit.

    Er ist niemandem zu irgendwas verpflichtet, nur weil er so viele Jahre Mönch war.


    Er hatte Anfangs, als er offizieller Nachfolger von Ayya Khema wurde, ziemlich damit gehadert, in solche großen Fußstapfen zu treten und diese große Verantwortung zu übernehmen. Das war eine persönliche Krise, an der er schwer zu nagen hatte.

    Er hielt sich lieber im Hintergrund auf.


    Wenn jemand, nach so vielen Jahren, Erwartungen an ihn hat, sollte derjenige bei sich selbst schauen, oder selbst ordinieren und den Job machen.

    🙏

    Ich freue mich auch für ihn und Tanja, und gönne es ihnen von Herzen. :heart: _()_

    Ich bin ihm für Vieles sehr dankbar.

    Und Ayya Khema wirkt ja weiter, durch ihn, durch ihre anderen Schüler, durch die Schüler der Schüler... :hug:

    Das von ihr gegründete Kloster, Metta Vihara, ist inzwischen kein Kloster mehr.

    Nyanabodhi hat die Robe abgelegt, und somit gab es keinen Abt mehr.

    Er hat auch seinen Vorstand im Buddha-Haus aufgegeben.

    Mich erdet Achtsamkeit, Aufenthalt/Bewegung in der Natur (am liebsten im Wald oder am Wasser), Sport (Yoga, Laufen)

    Dankbarkeit für das Gute in meinem Leben, Humor (v.a. über mich selbst, mein Ego nicht so bitterernst zu nehmen),

    Und das Wissen, daß alles stets im Wandel ist.


    Also das Übliche, was Dir ein "Lifecoach" vielleicht auch sagen würde :grinsen:

    Es erwächst glaube ich weniger aus einer Idee des Schutzes von Natur und Umwelt, sondern als eine Distanzierung von einer von Gewalt und Dumpfheit durchzugeben Welt. ( "red in tooth and claw" wie Tennyson sagte) aus der man sich herauszieht. Man möchte an der Gewalt an dem Schaden nicht teilhaben um sich nicht drin zu verstricken.

    Ja es ist doch vor allem eine Frage der Ethik. Mir fällt da immer ein Spruch ein den ich von einem Hinduisten gehört habe: "Es ist nicht menschlich, zur Befriedigung des Gaumens riesige Schlachthäuser zu unterhalten". Es ist auch schlecht mit der buddhistischen Gesinnung "Mögen alle Wesen glücklich sein" vereinbar. Tiere umbringen und allen Wesen Wohlwollen und Mitgefühl entgegenbringen passt nicht zusammen.


    Ich bin froh dass ich seit 46 Jahren kein Fleisch esse. Zum Glück schmeckt es mir gar nicht und es hat mir schon in der Kindheit davor gegraust. Hirn mit Ei, Leber, gefüllte Gedärme, Blut, einfach nur ekelhaft.

    Die Tiere tun mir unendlich leid, ein Schlachthof ist die Hölle und die Menschen sind die Teufel darin. Und die Abgründe des Jadgsports, aus dem Hinterhalt unschuldige und wehrlose Tiere erschießen, wie kann man nur daran eine Freude haben - "gar lustig ist die Jägerei". Wie verhärtet und eiskalt kann doch das Herz des Menschen sein wenn er seinen Genuss über alles stellt und andere Wesen vor allem deshalb schätzt weil sie ihm ein Wohlgefühl verschaffen, und wenn er dafür ihr Leben nehmen muss.

    Du sprichst mir aus der Seele :heart:

    wir sind/waren alle mal "Opfer"

    Ich spreche nur für mich! Was nützt es mir, wenn ich mich mein Leben lang damit identifiziere, daß ich das Opfer bin. Will ich wirklich für immer daran festhalten? Oder will ich das auch mal loslassen können und mich davon wirklich frei machen?

    Daß das nicht von heute auf morgen geht ist klar, das kann ein langwieriger schmerzhafter Prozess sein.

    Aber auch das bedeutet für mich buddhistische Praxis.

    Wirklich tief zu praktizieren heißt auch, sich mit seinem tiefsitzenden Schmerz auseinanderzusetzen. Das ist harte Arbeit.


    Das war von mir auch überhaupt nicht kritisierend gemeint. Bei mir selbst waren es so deutliche Worte meines Lehrers, die mich zuerst verletzt haben, und gleichzeitig aufgeweckt haben. Heute bin ich dafür unendlich dankbar 🙏

    Es gibt auch sehr viele nette und freundliche Begegnungen mit Menschen. Manchmal ist man zu sehr nur auf das Negative fokussiert, daß man das Positive gar nicht mehr so wahrnimmt.

    Es hat auch manchmal, aus eigener Erfahrung weiß ich das, daß man es sich in seiner Opferrolle ganz gemütlich einrichten kann, denn dann sind ja alle anderen Schuld, und man selbst muß nicht bei sich schauen.

    Sorry, für die Direktheit, ich kann das bei Dir natürlich nicht beurteilen.

    Aber das ist meine Erfahrung. Ich habe mich nach und nach verändert, und somit hat sich auch das Außen in meiner Welt geändert.

    Ich meine, mal in einem seiner Videos, sprach M. Riccard davon, daß er sich vegan ernährt, und habe deshalb nochmal recheriert und das hier gefunden, ist auf Englisch

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    Ich habe vor etwa 20 Jahren 2x so einen Goenka Kurs mitgemacht. Damals hatte ich zwar kein Handy, aber man durfte keinen Kontakt nach Außen haben, nur im Notfall natürlich.

    Es war ein Lehrer dabei, bei dem man regelmäßig Gespräche hatte.

    Es war schon ziemlich hart, aber ich bin froh, daß ich das damals gemacht habe.

    Ich erlebte zum ersten Mal ein Gefühl von völligem Gleichmut.


    Es wird einem ja vorher nicht verheimlicht, daß man keinen Kontakt nach außen haben darf, damit man sich voll und ganz auf sich konzentrieren kann. Also steht es ja jedem frei, sich darauf einzulassen oder eben nicht.

    Und die Kosten waren damals auf reiner Spendenbasis.

    So meine Erfahrung.

    Wenn man auf dem Sitzkissen glücklich ist, ist das denke ich nichts schlechtes.


    Meistens sitzt man ja aber wegen Erleuchtung oder erhofft sich anderes davon. Wenn man

    Ich hinterfrage aber, inwiefern man nach einer gewissen Stundenanzahl noch wirklich spaß hat und wie gesund das für körper und psyche ist.

    das könnte passieren:


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    Im Kloster war ich 5 Monate,in der Klinik 6 Wochen.

    Ich hatte gute Begleitung, aber wie ich schon schrieb, normalerweise wird das vor einem Retreat immer gesagt, daß der Meditationslehrer kein ausgebildeter Psychologe ist.

    Ich wurde darauf hingewiesen, daß ich erstmal andere (psychologische) Hilfe brauche.

    Also mein Lehrer ist da sehr verantwortungsvoll gewesen.

    Es war in einem Theravada Kloster, also nicht Zen.

    Wie es woanders abläuft kann ich nicht beurteilen.

    Nach dem Klinikaufenthalt habe ich ganz schnell wieder Fuß gefasst.

    Ich habe ehrlicherweise nicht alles durchgelesen, aber aus eigener Erfahrung, und ich denke, vielen geht es auch so kann ich sagen, daß Meditation, insbesondere in Retreats kein Zuckerschlecken ist!

    Es kommen Themen, Ängste,Traumen usw. an die Oberfläche, damit muss man erstmal umgehen können. Deshalb sollte man auch gut begleitet werden. Und manchmal sind auch die Meditationslehrer damit überfordert, deshalb wird das vor Retreats auch immer erwähnt, dass ein Lehrer kein Psychologe ist.

    Ich selbst war nach einem etwas längerem Klosteraufenthalt dann in einer psychosomatischen Klinik.

    Meditation ist ein Läuterungsprozess, das ist richtige Arbeit.

    Ich bin um Nachhinein sehr dankbar für diese Erfahrungen, sonst würde noch so manches Unheilsame in mir schlummern...


    Aber ich glaube auch, daß Meditation nicht für jeden immer geeignet ist.

    Aber wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen, kann es sehr befreiend sein.

    _()_

    Hallo HoSa


    bei mir war das so, daß ich erstmal Meditationskurse mitmachte (in meinem Fall Richtung Theravada).

    Der oder die, der diesen Kurs leitet, bietet auch Gespräche über die Meditation und was so damit zusammenhängt, an.

    Ich bin so zu meinem "Lehrer" bzw. " edler Freund", wie hier schon geschrieben wurde, gekommen.

    Ich machte dann so einige Kurse/Retreats. Und so entstand auch eine Freundschaft, und ich kann ihn immer kontaktieren.

    Ich glaube, wenn die Zeit reif ist, begegnet Dir auch so ein Mensch.

    Ich wünsche es Dir🙏

    Gedanken sind nun mal da, ob Karma oder nicht.

    Was wir mit diesen Gedanken machen, ob wir uns damit identifizieren, inwieweit wir ihnen Wichtigkeit beimessen, ob wir uns weiter in ihnen verstricken, ob wir ihnen die Führung in unserem Leben überlassen, das erzeugt neues Karma. Und genau darum geht es doch.

    Dieses ständige Reagieren von uns erzeugt immer weiter Karma, das Netz verdichtet sich immer mehr.

    Deshalb die Gedanken ohne Anhaftung daran weiterziehen zu lassen. Das bedarf natürlich Übung, ein Leben lang.

    Ich jedenfalls möchte in diesem Leben mehr Karma abbauen als mir noch mehr aufladen.

    🙏

    Rigpa


    Ayya Khemas Schüler Nyanabodhi sprach über das "WAHL - Programm).

    Wahrnehmen, Annehmen, Heilen Lassen.


    Vielleicht hilft es Dir, Deine Gedanken nicht als Feind zu sehen, sonders als Teil von Dir, von uns allen. Sie sind weder gut noch schlecht, sie sind einfach da, nichts mehr oder weniger.

    Wenn man sie dann aber ergreift, urteilt, Geschichten daraus macht, sich selbst dafür verurteilt, dann haftet man wieder an.

    Sich die Gedanken ansehen, sie nur wahrzunehmen, mit Metta für sich selbst, dann einfach weiterziehen lassen und zum Meditationsobjekt zurück.

    Dann ist da kein innerer Kampf, man muss nichts bekämpfen, man ist einfach im Sein.

    🙏