Posts by Qualia

    Ohne sich zu ärgern kann leiden an Glaube nicht erkannt werden. Wird Glaube trotz sich ärgern weiterhin verfestigt erscheint das Dogma. Erscheint Dogma kommt es zum Kampf. Wird eigener wertloser Glauben erfahren hilft ihn im Verbergen zu vermindern. Ohne offenlegen des Glauben vergeht alles leiden. Es ist erkannt das vergangenes tot ist und zukünftiges ein Traum.

    Wenn ich erfahre das mein Glaube verächtlich gemacht wird, verberge ich ihn und passe meine Kommunikation an dem anderen Glauben an oder ändere meinen. Am Anfang habe ich den anderen auch verächtlich gemacht. Aber warum soll ich das tun? Es ist mein Ärger.

    Eine Glaube ist schon kurz nach dem fassen Vergangenheit an der ich anhaftet.

    Nirvana ist als endgültige Befreiung von Gier, Hass, Verblendung und Dukkha (Leiden) auch das Unbedingte/Ungeborene.

    Schon wieder neue Begriffe. Dass Nirvana das Unbedingte und Ungeborene sein soll, ist nicht sinnvoll erklärt. - Und was übrigens ist denn jetzt endlich Erleuchtung?

    Nirvana ist das un-be-Ding-te, weil es wohl erscheint, aber nicht geboren ist. Wie sollte etwas geboren sein, wenn es unbeDingt ist?


    Erleuchtung ist das plötzliche Erscheinen und Verschwinden von Nirvana.

    Zitat

    "In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod."

    Mabli

    In Gefahr und Not ist der mittlere Weg der aus dem Tod.


    Der kann nur dann so sein, wenn der Mittelweg als gefährlich erkannt wurde. Der Zeitverlust in größter Not erst mal nachzudenken, um die beste Handlung zu finden, ist immer gefährlich.

    Diese Erleuchtung, fast tot, selbst geschädigt zu sein, lässt den mittleren Aus-Weg üben, der der frei geworden ist vom Nachdenken und Analysieren der Bedingungen, der Regeln und Prinzipien des Mittelweges.


    Der Mittelweg der Begriffe und Regeln ist nicht der mittlere Wege, dem Tun ohne noch Nachdenken tun.


    Für den Mittelweg ist erst Zeit, wenn die größte Not überstanden ist. Durch Analysieren der Bedingungen, wie die Not überwunden wurde. Das schützt nicht vor Not, aber es gibt Vorlagen, um schnell ohne Nachdenken in der Not zu handeln.


    Nach dem Erlebnis einer Überschwemmung ist man besser auf die Nächste vorbereitet, glauben das es nur eine im Jahrhundert gibt, macht den Mittelweg so gefährlich.


    Buddhistische Gedanken:

    Samsara/Mittelweg ist nicht Nirvana/sich Vorstellungen machende Leere.

    Samsara ist den begrifflichen Bedingungen von nama rupa/Begriff gewordene Objekte und ihren Regeln und Normen des handeln/Karma unterworfen.

    Nirvana ist die Samsara ermöglichende Begriffe-Leere, aus der nur Gedanken erscheinen und in der sie verschwinden.

    Nirvana unabdingbar für Samsara, Samsara unabdingbar für Nirvana.


    Die Berührung Grenze von Samsara und Nirvana ist der mittlere Weg.


    Verstehe das nicht verstehen und sogar die Verteidigung von Positionen des entweder Samsara oder Nirvana oder Samsara gleich Nirvana oder weder Nirvana noch Samsara.

    Das ist gleich unverständlich wie MMK, nur kürzer. Meine Essenz des MMK.

    Dein Eindruck ist richtig, wenn das alles wäre, was ich in dem Beitrag geschrieben habe.

    Also ein kleiner Scherz um jemanden aufzumuntern schadet eher nicht.
    Solange er nicht auf Kosten anderer geht.

    Rechte Rede geht nie auf Kosten anderer, der Redner kann schon mal sich schädigen, doch auch dann schadet Er nicht andere, sondern andere ihn. Die nicht rechte Rede anderer sollte ihn nicht treffen, gehen ihn nichts an.


    Ich schreibe nicht mit Zitaten oder Buchhinweise, ist mir zu anstrengend mit Wissen zu glänzen.

    Zomp

    Alle Rede, die andere verletzt oder schädigen, hintergehen, andere übervorteilen soll, ist nicht rechte Rede. Es kommt auf die Absicht an, mit der die Rede ausgeführt wird.


    Nicht rechte Absicht ist immer Leid, Schaden, Verletzung erzeugen wollen, von Körper, Geist, Selbst eines anderen.

    Schaft sie Freude, Glück, Befreiung, kann sie nicht unrecht sein, auch wenn sie den Redner in Probleme bringt.

    Frei

    Erleuchtung ist die erscheinende Erfahrung von Nirvana. Diese Erfahrung löst, als kurze Befreiung, das Gehen des Weges zum Nirvana aus. Die nächsten „Erleuchtungen“ dauern etwas länger und können ein Verlassen des Weges erzeugen, weil man in dem Glauben ist, Nirvana schon erreicht zu haben. Hat man Nirvana erreicht, gibt es keine Erleuchtungen mehr und das kann dazu führen, diesen glückhaften Erleuchtungen nachzutrauern oder sie doch für Nirvana zu halten.

    Fragst du dich das nicht schon, während du sitzt? Was mach ich hier eigentlich in dieser Höhle?


    Wie wäre es mit der Sicherheit in deiner Höhle Sitzen zu können, in dir und damit die ungeheuer vielfältige Welt zu leben, die Höhle ist ja nicht weg und kann jederzeit aufgesucht werden, in Sekunden im größten Trubel.

    Ins Kloster wollte ich auch mal, aber mit Gehorsam hab ich echt Probleme, wenn er mir die Freiheit nimmt oder etwas verlangt, das mir Leiden verursacht?

    Darum ist es so eine enorme Herausforderung, die Dinge so zu sehen, wie sie sind.

    Wenn ich das alles überhaupt richtig verstanden habe, hat der Buddha nach seiner Erleuchtung darüber gesprochen, dass sich die Dinge permanent wandeln, sich die Wesen im immer währenden Daseinskreislauf befinden und die Welt durch Verblendung, Gier, Hass immer weiter durch Samsara treibt. Das ist meinem Verständnis nach die richtige Art, die Dinge so zu sehen wie sie sind, also nicht feststehend, sondern im Wandel befindlich und durch das permanente Entstehen kaum wissenschaftlich messbar. Es sei denn man wäre ein Astrophysiker bei der Annäherung an die Venus, wie in Deinem Gurkenhut Beispiel.

    oder donnert in diesem Wissen voll vor eine Wand.

    Zitat

    Im 5.Kapitel des Bodhicaryavatara behandelt Santideva auch drei Arten der Ethik.

    1. Die Ethik des Unterlassens des Unheilsamen

    2. Die Ethik des Heilsamen

    3. Die Ethik das Wohlergehen der anderen zu bewirken


    1. Wodurch erkenne ich das Unheilsame?

    Nur durch mein Unwohl kann ich das erkennen. Nicht das Unwohl eines anderen kann ich erkennen, denn er kann das, was mir unwohl ist, als wohl erkennen.

    Ich kann nur, dass für mich Unheilsame unterlassen, um wohl zu erreichen.

    Wenn der andere mir Unwohles tut, kann ich nur vermuten:

    Entweder er tut etwas, das er als wohl empfindet oder er beabsichtigt, mir unwohl zu bereiten.

    Nur Kommunikation oder durch die Wirkung der Tat kann mein Unwissen sich erlösen.


    Die Unwissenheit ist nicht das Unheilsame. Leiden an Unwissenheit ist das erste Unheilsame. Daraus treffe ich Entscheidungen, die mich entweder in gefesselt daran oder in wohl führen. Die eigene Fesselung an meine unwohl erzeugende Entscheidung bedingt alle weiteren Schritte ins Leid, der Anhaftung,


    2. Wie kann ich mein handeln vor dem handeln als heilsam für andere erkennen?

    Kann ich nicht.

    Wenn ich unbedacht, intuitiv etwas tue, welches ich dannach in meinem Empfinden als unwohl erkenne, kann es sein, dass es das gleiche Unwohl beim anderen erzeugt oder zu meiner Überraschung Wohl erzeugt. Etwas in meinem Sinn Wohl tue, welches der andere als Unwohl empfindet. Unwissenheit ist nicht das Unheilsame.


    3. Wie kann ich das Wohlergehen anderer bewirken?

    Ich kenne nur mein Wohlergehen, wenn ich mein Unwohl durch meine Aktivität beseitige. Du machst es genauso. Wir wissen nichts vom Wohlergehen, das uns ein gemeinsames ist. Jeder kann nur sein Wohl erreichen, nur sein Unwohl erkennen und zu seinem Wohl handeln.


    Es ist Zufall, wenn gemeinsames Wohl erscheint und es ist nie wieder zu erreichen durch wollendes ehemals erfolgreiches handeln. Daraus erscheint Ethik.


    Ethik beabsichtigt, mir glauben zu machen, dass Verhaltensweisen des handeln zum Wohle anderer das wichtigste ist. Doch meine Erfahrung sagt mit ganz deutlich, wenn ich nicht zuallererst mein Unwohl erkenne und zu Wohl wandel ist das Wohl anderer zu erreichen nichts wert. Mein nicht beseitigen von meinem Unwohl und doch zu versuchen anderen Wohl zu bereiten, ist dem Leiden noch ein Leiden aufsetzen.

    Ethik ist ein Leitfaden, um sein eigenes Unwohl nicht zu beseitigen, wenn nicht auch andere davon etwas haben. Eine der Fesseln, die Befreiung verhindert: festhalten an Regeln, glauben die Rituale bringen heil.


    Nur wenn ich mein Unwohl in wohl wandel, kann ich zum Wohl auch anderer handeln und ertragen, wenn sich der andere dadurch unwohl fühlt.

    Das ist eine Quelle, aber wohl nur gesehen als fast verstopfe Kloake, fast, weil Widerliches durchkommt, in der Ansicht anderer.

    Wie meintest du das ?



    Erleuchtung ist als einziges unvergänglich, sowas wie "einen Moment erleuchtet" gibt es meiner Kenntnis nach nicht.

    Bin hier aber für Quellen offen.

    Das ist vollkommen richtig. Aber ohne Erleuchtungen kommt es nicht zu dem Zustand, der tatsächlich unvergänglich und unnennbar ist. Natürlich bin ich erleuchtet! Wohl schon hundertmal.

    Das ist eine Quelle, aber wohl nur gesehen als fast verstopfe Kloake, fast, weil Widerliches durchkommt, in der Ansicht anderer.

    Erleuchtung ist als einziges unvergänglich, sowas wie "einen Moment erleuchtet" gibt es meiner Kenntnis nach nicht.

    Bin hier aber für Quellen offen.

    Das ist vollkommen richtig. Aber ohne Erleuchtungen kommt es nicht zu dem Zustand, der tatsächlich unvergänglich und unnennbar ist. Natürlich bin ich erleuchtet! Wohl schon hundertmal.

    Das ist eine Quelle, aber wohl nur gesehen als fast verstopfe Kloake, fast, weil Widerliches durchkommt, in der Ansicht anderer.

    Ja und dieser Priester hat den unwissenden Menschen erklärt, der große Gott wird Euch zürnen, wenn ihr ihm nicht gehorcht und die unwissenden Menschen glaubten es.

    Menschen glauben jede Wahrheit, entweder weil sie glauben, dass sie wahr ist oder weil sie befürchten, dass sie wahr ist.

    Ein "Weiser" kann so alle führen und sogar zu einem Krieg um eine von ihm geäußerte Wahrheit führen und er gewinnt immer.


    Einer, der der Lehre Buddha folgt, hat bald das Problem, dass er keine Wahrheit hat und darum entweder geehrt oder verbannt wird.

    „Wissenschaftlich“

    schwache Wechselwirkung Gravitation starke Wechselwirkung Elektromagnetische Wechselwirkung

    „Metaphysik“

    Luft Erde Wasser Feuer

    „Psychisch“

    Geist Körper Gefühl Aktivität

    Jede Vermischung oder Verwässerung ist Glaube Erzeugen, der aber auch helfen kann, genauer zu verstehen, wenn die Praxis zu Entmischung führt.

    Das ist das anhaftende ich, Qualia, der glaubt fest, dass seine Worte Bestand haben.

    Könnte man auch so sagen.:like: Das deutet das Schriftgelehrtentum an; Worte dieser Art verhallen, aber ihr Inhalt um so weniger, je mehr sie Tiefe haben.

    Tiefe in Worten ist auch son Ding der Anhaftung des Schreibers und des Lesers.

    Man kann sich schlecht an sein Ich anhaften, das widerspricht sich, ich müsste mich ja erst an mein Ich anhaften :shock: , was nicht möglich ist, denn ich bin ja schon ich, wie jeder andere auch, jeder ist bereits sein Ich.

    Genau so ist es. Ich bin immer ich.

    Doch was ist mit dem, der schreibt?

    Das ist das anhaftende ich, Qualia, der glaubt fest, dass seine Worte Bestand haben.

    Sich von der Ich-Anhaftung, dieses sie festhalten, schließt nicht aus, zu wissen ein Ich zu sein.


    Jedes fühlendes Wesen ist ein Ich. Das kann es nicht „aufgeben“.

    „Ich bin.“, aber eben nicht beständig, kann es also nicht festhalten. Anhaften kann ich nur an von mir als beständig geglaubten.

    Viele (wenn nicht die meisten) 'spirituellen' Traditionen nutzen solche idR verschriftlicht tradierten Regelungen teils als Vorschule / Propädeutik für die Regelung des Denkens, teils als begleitendes und unterstützendens Werkzeug bei solch einem Unternehmen.

    Ich habe einmal ein Interview mit jemandem gelesen, der den temporären, völligen Zölibat als enorm starke Praxis beschrieb, dass da sehr starke Energien zu wirken begannen. Aber auch betonte, dass es nach der Übungsperiode genug war.

    Aber er hat den Zölibat bzw seine Sexualität dabei eben auch bewusst genutzt, er hat es nicht verleugnet und nicht versucht, es zu unterdrücken, es als etwas schlechtes beurteilt, nicht versucht, davon loszukommen.

    Es fangen nicht neue Energien (Energieerhaltungsgesetz) an sich zu zeigen, es zeigt sich, wie bescheuert man Energie verwendet hat für bloße Geilheit. Sex macht erst Spaß, ohne Vorstellungen von wem oder auch immer, verwirklichen zu wollen, die letzten Endes nur Porno sind, Energieverschwender, -binder. Bewusstes Zölibat ist ein Weg zu ganz normalen, auch sexuellen Begegnungen mit anderen. Die Sila sind dann nie wieder Problem.

    Das sind einfach die Hormone, die da wirken und ist ein natürlicher Vorgang - da kannst du meditieren, soviel du willst.


    Ich halte es für wesentlich gesünder, sinnliche Bedürfnisse auszuleben als gegen den eigenen Körper anzukämpfen. Da dieser Versuch aufgrund der Biologie des Vorgangs zwangsläufig(!) zum Scheitern verurteilt ist, kommen dann auch fast automatisch Gefühle von Schuld und Versagen hinzu.


    Kann man machen, aber ich wüsste nicht, warum man sich das geben sollte.

    Ich kann mit den Hormonen meditieren, denn wenn ich meinen Körper stillhalte, haben sie keine Macht meinen Alltagsgeist zu verführen, die sinnlichen, aber sinnlosen Begierden auszuleben.

    Mit dem Körper auf den Hormonen surfen, ohne auch nur eine Bewegung.