Was passiert nach dem Tod?

Moderator: kilaya

Helmut, Leben und Tod ist m.E. das, worin alles entsteht und vergeht. Jede Trennung von Leben und Tod ist eine gedankliche Erscheinung. Der Körper wurde ins Leben geboren und stirbt, vergeht wieder. Ja, dann ist der Deckel zu. Mit mir geht es dann nicht mehr weiter.
mukti hat geschrieben:
cinnamon hat geschrieben:
Das "Ich" hat ja nicht unbedingt etwas mit Wiedergeburt zu tun.

Nicht unbedingt, aber eben mit der Anhaftung an die Daseinsgruppen. Solange das Begehren danach besteht, solange gibt es keine Befreiung aus dem Samsara. Mein Verständnis. So wird es aber auch im PK und im Visuddhi Magga dargestellt, egal wie das bedingte Entstehen auch immer interpretiert wird.

Ich finde es verquer und nicht nachprüfbar und nicht praktisch anwendbar im Gegensatz zur ersten Version. Durch den wiedergeburtsgedanken in der 3-zeiten version finde ich entsteht eine Art weitere Vorstellung.
kal hat geschrieben:
Helmut, Leben und Tod ist m.E. das, worin alles entsteht und vergeht. Jede Trennung von Leben und Tod ist eine gedankliche Erscheinung. Der Körper wurde ins Leben geboren und stirbt, vergeht wieder. Ja, dann ist der Deckel zu. Mit mir geht es dann nicht mehr weiter.

Mit dir ging es sicher vorher schon nicht weiter?
Wo es doch gar kein Selbst gibt wie könnte es da
mit jemand weiter gehen ob nun ein Körper tot ist
oder noch lebt?
Irgendwie habe ich ein Gefühl in mir, dass über dem, was nach dem Tod kommt zu grübeln, ist genauso wie über ungelegte Eier zu nachdenken.

...es ist interessant zu lesen,welche Meinungen und Erfahrungen darüber gibt`s.... nichts mehr und nichts weniger......

Wenn innen des zerbrochenen Krugs gleiche wie außen ist.... dann von dem Tod, nach dem Tod und jetzt ist auch gleich. Alles ist in einem Strom. Das ist mehr als der verstand begreifen kann....
Dana hat geschrieben:
Irgendwie habe ich ein Gefühl in mir, dass über dem, was nach dem Tod kommt zu grübeln, ist genauso wie über ungelegte Eier zu nachdenken.

Der Buddha rät nicht in törichter Weise sondern in rechter Weise
darüber nachzudenken. Denn obwohl diese Beispiel mit den ungelegten
Eiern in gewisser Weise richtig ist so ist es in anderer Hinsicht falsch.
Wenn nämlich jemand einen Hühnerstall bauen will, muß er sich tatsächlich
über die bis dato noch ungelegten Eier schon Gedanken machen und es beim
Bau berücksichtigen.
Ich tu das was zu tun ist und irgendwann werde ich auch das Sterben tun weil es zu tun ist, danach kann ich dann tun was zu tun ist wenn ich totsein tun muss. Es ist nicht zu tun was vielleicht mal zu tun sein wird. Das Leben findet einen Weg und mein Leben wird zerfallen, das wird es tun weil ich weiß das es mein Leben ist und sein tun tun muss wenn dieses zerfällt.
accinca hat geschrieben:
Dana hat geschrieben:
Irgendwie habe ich ein Gefühl in mir, dass über dem, was nach dem Tod kommt zu grübeln, ist genauso wie über ungelegte Eier zu nachdenken.

Der Buddha rät nicht in törichter Weise sondern in rechter Weise
darüber nachzudenken. Denn obwohl diese Beispiel mit den ungelegten
Eiern in gewisser Weise richtig ist so ist es in anderer Hinsicht falsch.
Wenn nämlich jemand einen Hühnerstall bauen will, muß er sich tatsächlich
über die bis dato noch ungelegten Eier schon Gedanken machen und es beim
Bau berücksichtigen.
Blödsinn! Die Hühner legen Eier auch wenn sie keinen Stall haben! Nur der Mensch ist so blöde über Eier nachzudenken die in seiner Vorstellung gelegt werden.
Buddha rät nicht in törichter Weise sondern in rechter Weise.
Buddha redet so wie er sich seinen Schnabel hat wachen lassen. Einfach so frei von der Leber weg. Nichts von töricht und nichts von Weise!
accinca hat geschrieben:
kal hat geschrieben:
Helmut, Leben und Tod ist m.E. das, worin alles entsteht und vergeht. Jede Trennung von Leben und Tod ist eine gedankliche Erscheinung. Der Körper wurde ins Leben geboren und stirbt, vergeht wieder. Ja, dann ist der Deckel zu. Mit mir geht es dann nicht mehr weiter.

Mit dir ging es sicher vorher schon nicht weiter?
Wo es doch gar kein Selbst gibt wie könnte es da
mit jemand weiter gehen ob nun ein Körper tot ist
oder noch lebt?


Der Körper zerfällt, kann keine Gedanken mehr produzieren, stirbt..Für die Dinge gibt es den Tod, als ihr Ende, ebenso für mich als physisch/emotional/physisches Wesen.. Dennoch gibt es etwas dahinter..das worin die Dinge entstehen und vergehen. Es ist eigenschaftslos, leer, kein Ding..es ist nicht einmal, daher ist es nichtmal ein Es. Wenn man es benennen will kann man es auch Tao nennen, oder Gott... was kommt nach dem Tod? Das Leben geht weiter, so wie es vor mir geschah. Neue Dinge und Menschen werden geboren. Ohne mich.
kal hat geschrieben:
Helmut, Leben und Tod ist m.E. das, worin alles entsteht und vergeht. Jede Trennung von Leben und Tod ist eine gedankliche Erscheinung. Der Körper wurde ins Leben geboren und stirbt, vergeht wieder. Ja, dann ist der Deckel zu. Mit mir geht es dann nicht mehr weiter.
Das ist alles vollkommen sinnlos! Sieh genau hin, genau. Gibt es Leben und gibt es Tod, jetzt, sieh genau hin und Du wirst erkennen das da kein Tod ist nur erscheinen, kein vergehen kein entstehen kein bleiben, kein Tod, kein Leben.
Meine Antwort war nicht unmittelbar sondern konzeptionell.
Dieses Thema bedarf keinerlei Worte sondern nur ein Hinschauen. Jetzt ist da nur Sein, die Wahrnehmung der Dinge, Körper, Atem. Aber dennoch werden Gedanken wahrgenommen und verschwinden, dies ist ihre Lebensspanne und ihr Tod.
kal hat geschrieben:
Meine Antwort war nicht unmittelbar sondern konzeptionell.
Dieses Thema bedarf keinerlei Worte sondern nur ein Hinschauen. Jetzt ist da nur Sein, die Wahrnehmung der Dinge, Körper, Atem. Aber dennoch werden Gedanken wahrgenommen und verschwinden, dies ist ihre Lebensspanne und ihr Tod.
Wollte nur ein wenig Sicherheit! :) :)
Irgendwie bin ich jedem, der mir erzählen will, was nach dem Tod und ganz besonders meinem Tod :mrgreen: geschehen könnte ziemlich skeptisch....

Jedem, der auch nur ansatzweise ein geringstes Eigeninteresse daran haben könnte, mir zu erzählen was nach dem Tod und ganz besonders meinem Tod geschehen könnte bin ich inzwischen nicht mehr skeptisch, sondern feindlich gegenüber eingestellt.

Für Beweise, die rational überprüfbar sind bin ich natürlich immer offen.

Für den Rest - FU
Hallo,
Alle Menschen sind Wiedergeburten von früheren menschlichen Daseinsformen.
Der Achtfache Weg führt dazu, nicht mehr wiedergeboren zu werden.
Die Menschen werden mit unterschiedlichen Geschwidigkeiten wiedergeboren. Das Kriterium dazu ist die Ansammlung von positivem Karma.
Vor der Wiedergeburt sind die Leuchtwesen im Bardo oder im Tresor der blauen Selen.
Im Jenseits gibt es viele Berufene aber ich habe bis jetzt nur einen Auserwählten gefunden.
Was da so geschieht, stammt aus keinem Lehrbuch. Das ist meine persönliche Erfahrung, ein Ausschnitt aus meiner persönlichen Erfahrung mit dem Jenseits und was da sonst noch los ist. Das war nicht alles!
kesakambalo hat geschrieben:
Was da so geschieht, stammt aus keinem Lehrbuch. Das ist meine persönliche Erfahrung, ein Ausschnitt aus meiner persönlichen Erfahrung mit dem Jenseits und was da sonst noch los ist. Das war nicht alles!


Was für Erfahrungen mit dem Jenseits hast du denn gemacht? Geht das in Richtung NTE?
Nimm den guten "kesakambalo" nicht zu ernst ;)
Denke das hat mehr mit anderen psychischen Faktoren, als mit NTE/NDE zu tun.. :nosee:
Veranstaltungstipp zum Thema passend:
https://www.tibet.de/programm/aktuelles ... t-sterben/
Moderation:
Ich habe einen Beitrag des neuen Users "Nebelwald" mit Zitaten aus diesem Thread in das tibetische Forum verschoben:
Das "Rad der zwanghaften Wiedergeburt" (in) Tibetischer Buddhismus Der Beitrag war etwas zu komplex und sehr tibetisch-lastig, wer sich damit auseinandersetzen möchte, möge das dort tun... :)

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