Posts by Hendrik

    Eine Anleitung, wie man die Stehmeditation, „Zhuang Zhuan“, „Stehen wie ein Baum“, in den eigenen vier Wänden oder besser draußen in der Natur, zusammen mit Bäumen, praktiziert:


    • Die Füße parallel und schulterbreit ausrichten.
    • Die Fußgelenke sind gerade und nicht abgeknickt, die Knie leicht gebeugt.
    • Becken entspannt nach unten und etwas nach vorn sinken lassen, sodass das Steißbein nach unten zeigt.
    • Die Arme zunächst entspannt nach unten hängen lassen. Die Arme liegen nicht am Körper an, damit die Achselhöhlen frei sind. Danach die Arme im großen Bogen erst nach oben und dann nach vorne bewegen.
    • Die Fingerspitzen zeigen zueinander und haben Abstand voneinander. Die Handinnenflächen sind auf Brusthöhe ausgerichtet. Die Handgelenke sind gerade und nicht abgeknickt.
    • Die Ellenbogen werden nach außen ausgerichtet. Die Schultern sinken lassen. Der Brustkorb ist gerundet und sinkt ebenfalls etwas nach unten.
    • Ruhig und gleichmäßig atmen, sich entspannen. Die Gedanken kommen zur Ruhe.
    • Den Körper und den Geist miteinander verbinden. Oder wie man im Daoismus sagt: Himmel und Erde zusammenbringen! Dies geschieht, indem man mit voller Aufmerksamkeit bei seinem Körper verweilt und seinen Körper spürt. So kommt man vom Intellektuellen ins intuitive Gewahrsein. Geist und Körper können so miteinander verbunden werden.
    • Am Ende der Übung löst man die Übung wieder so auf, wie man in sie hineingegangen ist (siehe Punkt 4–6).

    Die Übung kann sich von anfangs fünf Minuten bis hin zu einer Stunde ausdehnen!


    Aus:

    Nicht bewegen
    Gehen und Stehen erscheinen als das Normalste der Welt. Ruhig an einem Platz ausharren, erweist sich als gar nicht so einfach. Es kann aber Quelle einer großen…
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    So? Den finde ich wirklich gelungen.


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    Diesen "westlichen Buddha" haben sich aber leider Menschen aus Thailand schon ausgedacht. Das zeigt aber, dass die Idee eines "westlichen Buddha" eine Sackgasse ist, weil der Buddhismus Menschen zum Thema hat und nicht westliche Menschen oder östliche Menschen.

    Auch andere haben schon schöne Buddhaabbildungen abseits der traditionellen Pfade geschaffen. Die hier gefällt mir besonders (steht u.a. in der TNH Sangha hier bei mir in Ulm):

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    Ein längeres U\W-Projekt hat einen vorläufigen Abschluss gefunden:


    Etwas mehr als 150 Jahre wirkt der Buddhismus im Westen – zu kurz, um eine eigene westlich-buddhistische Ästhetik zu entwickeln. Westlicher Buddhismus imitiert derzeit asiatische Ausdrucksformen. Die Abbildungen sind mit vielen religiösen Symbolen aufgeladen. Ursache\Wirkung hat sich vorgenommen, in Zusammenarbeit mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern Vorschläge für eine westlich-buddhistische Ästhetik zu entwickeln.


    Wie könnte ein westlicher Buddha aussehen?
    Mittlerweile hat auch im Westen jeder ein Bild des Buddha im Kopf. Die gängigen Abbildungen sind vom asiatischen Kulturraum geprägt. Hier zu lesen ist ein…
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    Und ein Schüler sollte (unter Berücksichtigung der gegebenen kulturellen Unterschiede) einen Lehrer intensiv prüfen, ob dieses Mindestmaß vorhanden ist und nicht danach entscheiden, wie bekannt oder berühmt oder exotisch ein Lehrer ist. In keinem Fall jedoch sollten Schüler oder Schülerin vor lauter devoter Verzückung das Hirn und den eigenen Willen ausschalten. Das ist aber wohl – folgt man den Erfahrungen des einen oder anderen Lama – ein sehr westliches Phänomen.

    Das sehe ich wie Du. Aaaaber in der Praxis ist der Hinweis darauf, dass der Schüler den Lehrer doch bitte kritisch prüfen solle, oft nicht hilfreich.


    Es ist für einen westlichen Schüler nicht möglich, irgendeinen Lehrer zu untersuchen, wenn die Urteilsfähigkeit des Schülers als „mit einer moralischen Ethik überzogen“ (Dzongsar Khyent-se) verunglimpft wird. Der Schüler begibt sich in eine Kultur, die sich zur Aufgabe gemacht hat, den eigenen moralischen Kompass zu erschüttern. Wie soll ein Schüler urteilen, wenn seine Wahrnehmung von Richtig und Falsch angezweifelt wird? Es wird Glauben gefordert.

    Ich hatte das ja bereits an anderer Stelle schon mal geschrieben, dass der Autor, Künstler, Schöpfer von seinem Werk nicht getrennt werden kann.

    Gott behüte uns vor einer Zeit, in der nur gute, politisch korrekte, woke Künstler ohne einen Hang zu Perversion, Totalitarismus, Revolte, Gewalt, sexueller Ausschweifung und Wahnsinn rezipiert werden dürfen. Die Kunst wird aus all dem geschaffen, was Zutaten zum menschlichen Drama sind, ebenso wie das Erwachen.

    Aus meiner Sicht sind Kunst und Künstler aber von einem bud. Lehrer zu unterscheiden. Letzerer sollten doch ein Mindestmaß an ethischem Lebenswandel mitbringen. Das fordert nicht nur westliche Kultur sondern auch bud. Sila.

    Nein, ich verstehe deinen Hass auf den tibetischen Buddhismus nicht.

    Oh! :shock:


    Wie kommt es dazu, dass bei berechtigter Kritik gegenüber bud. Lehrern angenommen wird, es gäbe einen "Hass" gegen die gesamte Tradition? Das wird immer wieder unterstellt. Ich habe an anderer Stelle auch kritisch über Zen-Lehrer geschrieben. Deshalb "hasse" ich doch Zen oder Vajrayana nicht. Das kann ich mir nur als Verteidigungsmechanismus erklären: "Da hasst einer unsere Tradition, deshalb schreibt der das." Mit dieser Einstellung muss man sich inhaltlich mit der Kritik dann nicht mehr auseinadersetzen.


    Ich kann Dir versichern, dass diese Annahme nicht stimmt! Möchtest Du Dich inhaltlich mit der Kritik auseinandersetzen?

    Na ja. Für "Bewußtsein" gibt es keine wissenschaftliche Evidenz, es sei denn man zählt das Gerede der Leute zu "wissenschaftliche Evidenz".


    Das ist in der Wissenschaft aber schon lange kein Konsens mehr.

    Wir hatten eine ähnliche Diskussion vor einiger Zeit schon einmal und ich will das darum nicht neu entfachen. Nur in Kürze ein Zitat von H.P. Dürr


    Auf der begrifflichen Ebene gibt es innerhalb des wissenschaftlichen Diskurses eine Vielzahl unterschiedlicher Auffassungen darüber, was unter „Bewusstsein“ zu verstehen ist. Ein Beispiel ist etwa „Zugriffsbewusstsein“. Hier geht es um die globale Verfügbarkeit von Informationen für die rationale Handlungskontrolle, das Denken, oder die Aufmerksamkeit. Ein anderer Bewusstseinsbegriff ist „phänomenales Bewusstsein“.


    Während das funktionale Konzept des Zugriffsbewusstseins sich auf Informationen bezieht, beschreibt „phänomenales Bewusstsein“, wie sich das Erlebte anfühlt: Wie fühlt sich die Qualität der Rotheit als subjektives Erleben der Farbe Rot an? Wie fühlt es sich an, betrunken zu sein? Wie fühlt es sich an, eine Fledermaus zu sein? In diesem Sinne verfügen auch viele Tiere über Bewusstsein.


    Ein weiteres Beispiel ist der Begriff „präreflexives Bewusstsein“, für den es diverse Bedeutungsnuancen gibt. Im Wesentlichen ist damit aber der Aspekt des Bewusstseins gemeint, dessen Inhalt oder Vollzug entweder noch nicht oder prinzipiell nicht reflektiert werden kann. Ein anderer Begriff, der dem vorigen nahezukommen scheint und dem Buddhismus eher vertraut sein dürfte, ist das „primordiale Bewusstsein“ oder „Urbewusstsein“, von dem angenommen wird, dass es der „Grund des Bewusstseins“ ist.


    All diesen Hypothesen über Bewusstsein ist aber gemeinsam, dass sie ohne materielle Grundlage nicht gedacht werden. Und Dürr war Physiker und nicht Bewustsseinsforscher. Seine, sagen wir mal, etwas exotischen Ansichten spielen im aktuellen wissenschaftlichen Diskurs keine Rolle.

    Für mich ist es ein Fall von "Lost in Translation" und nichts, was man einseitig zum Anlass nehmen sollte, den tibetischen Buddhismus als Kult zu sehen - als böse autoritäre Lamas die unsere Jugend verderben.

    Das sehe ich ebenso.


    Gerade Pema Chodrön hat ja gezeigt, dass es immer auch einen anderen Weg gegeben hätte, wo man vollständig innerhalb der Karma Kagyü Tradition die Kurve hatte schaffen können.

    PC hat Shambhala erst verlassen, als die Umstände, die Rückkehr Sakyong Miphams, ihr keine andere Wahl mehr liessen. Ihr Ansehen und damit ihre „Karriere“ als bud. Lehrerin wären zu ende gewesen. Sie hat aus meiner Sicht strategisch, nicht aber mitfühlend, gehandelt. Genauso wie die Jahrzehnte zuvor.

    Ich bezweifle, dass auch nur ein einziger Mensch durch seine Methoden irgendwas gewonnen hat.

    Ich bezweifle, dass er so ein hohes Ansehen hätte, wenn seine Methoden ohne Gewinn wären.

    Und falls "durch seine Methoden irgendwas gewonnen" eine transitive Relation ist, möchte ich mich hier bei Pema Chödrön für den Gewinn bedanken, den ich aus ihren Büchern ziehe. _()_

    Schau, Gurkenhut, ich will es bewusst zuspitzen: Lehrer XY hat zwar Kinder vergewaltigt, aber seine und die Bücher der Leute, die jahrzehntelang dem Missbrauch zugesehen haben, geben mir so viel, um mein persönliches Leid zu lindern.


    Verstehst Du, was ich meine?

    Igor, Du wirfst da einiges durcheinander. Es geht erstens nicht um Künstler, sondern um Lehrer, die mit dem Anspruch antreten, Leid zu überwinden. Und dann schaffen sie noch mehr Leid. Ein Künstler hat diesen Anspruch nicht. An einen bud. Lehrer sind andere Massstäbe anzusetzen.


    Zweitens ist das Bethooven-Beispiel völlig daneben.


    Drittens sagt niemand, dass das Dharma nichts tauge, weil es einige Scharlatane gibt. Das ist häufig ein Missverständnis, dass Buddhisten meinen, wenn man Missbrauch öffentlich macht und anprangert, greife man das Dharma an.


    Viertens sollte man sich generell vor einem Whataboutism hüten: Andere waren noch schlimmer.


    Erkenne einfach an, das Trungpa ein Scharlatan war. Ein Täter. Jemand der das Buddhadharma sicher nicht verstanden hat.

    Ich will nochmal erklären, was ich mit dem Threadthema meinte. Nehmen wir das traurige Beispiel Chögyam Trungpa. Über seine Alkoholexzesse wissen ja alle Bescheid, Koks soll ebenso im Spiel gewesen sein. Darüber hinaus wird ihm sexuelles Fehlverhalten, sexueller, körperlicher und emotionaler Missbrauch, sowie sexualisierte Gewalt gegen Kinder vorgeworfen. Hier ein erschütternder Bericht:

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    Das hatte dann auch üble karmische Folgen für die von ihm gegündete Gruppe Shambhala. Hier die verheerende Bilanz:

    • Ösel Tendzin – erster Nachfolger von Trungpa bei Shambhala: sexuelles Fehlverhalten, steckt etliche seiner Schüler mit HIV an.
    • Sakyong Mipham (Ösel Mukpo) – Sohn von Trungpa und späterer Leiter Shambhalas : Alkoholmissbrauch, sexuelles Fehlverhalten, sexueller Missbrauch.
    • 2019 tritt Sakyong Mipham wegen der erwiesenen Missbrauchsfälle zurück, um kurz darauf, 2020, seine Lehrtätigkeit wieder aufzunehmen.
    • Pema Chödrön tritt 2020 als Lehrerin von Shambhala zurück, aus Protest gegen Sakyong Mipham Rückkehr – nachdem sie allerdings jahrzehntelang das Missbrauchssystem gestützt hatte.


    Trungpa hat nicht nur sich selbst Leid zugefügt, sondern dutzenden, ja hunderten von Menschen. Ich bezweifle, dass auch nur ein einziger Mensch durch seine Methoden irgendwas gewonnen hat. Dennoch halten viele Trungpa auch außerhalb von Shambhala, ja außerhalb des tib. Buddhismus, für einen großen Lehrer.


    So etwas wäre ausserhalb des Buddhismus nicht möglich. Kein Therapeut, keine therapeutische Einrichtung, würde nach all dem diesen Ruf genießen. Die Täter wären im Gefängnis, hätten ein lebenslanges Berufsverbot und die Einrichtung wäre für immer geschlossen.

    Merkwürdig ist, dass du die Gelegenheit sofort nutzt für Vorwürfe, anstatt klarzustellen, dass Thorsten Hallscheidt nur ein Wort falsch gewählt hat: Buddha statt Buddhismus.

    Nun kann dein Buddhismus sein, was er will, wie jeder andere auch, wenn ihm diese Grundlage des Buddha entzogen wird, ist es tatsächlich nur noch Buddhismus.

    Thorsten hat mitnichten "nur ein Wort falsch gewählt". Es geht um das Postulat, es gäbe richigen Buddhismus, weil Buddha dies oder jenes gesagt habe, und es gäbe falschen Buddhismus. Das ist religions- und kulturwissenschaftlich nicht haltbar.


    "Buddha hat dies gesagt, Buddha hat das gesagt..." All das sind reine Annahmen, ja Spekulationen. Über Buddha wissen wir so gut wie nichts. Was wir wissen, ist, wie die Generationen nach ihm seine Lehren nach ihrem Verständnisses, im Kontext ihrer Kultur, interpretiert haben. Lesen wir Pali-Kanon, lesen wir nicht Buddhawort, sondern was Menschen 500 Jahre nach dem Tode des Religionsgründers dachten, was dieser wohl gemeint haben könnte (Herausgekommen sind mit der Zeit übrigens teilweise die bizarrsten und esoterischsten Lehren, die man sich nur denken kann – da ist das, was ein Nils H. hier in der Vergangenheit geschrieben hat, über das sich hier viele in der Vergangenheit aufgeregt haben, geradezu hoch vernünftig).


    Deshalb ist eine zeitgemäße Interpretation des Buddhadharma gleichwertig mit alten Interpretaionen. Beide haben gemeinsam, dass sie das Dharma nach ihrem Verständnis, im Kontext ihrer Kultur auslegen. Etwas anderes ist auch gar nicht möglich. Es gibt nichts Überzeitliches, nichts Unveränderbares. Gerade DAS sollten Buddhisten wissen. :) _()_

    Ein Geisteskontinuum bedeutet ja noch lange keine Wiedergeburt einer Person. Dass der Geist nur von Augenblick zu Augenblick existiert und sich in Abhängigkeit von Ursachen und Umstände unablässig wandelt, kann jeder selbst erfahren. Daher "stirbt" und "entsteht" er ständig neu. Es gibt aber ein Ungeborenes, Ungeschaffenes, das (nicht nur) der Buddha entdeckt hat, das einen Ausweg aus diesem Kreislauf des Werdens und Vergehens darstellt. DAS ist der Kern der Lehre des Buddha. (Quelle) Formuliert ist diese Möglichkeit in der dritten edlen Wahrheit.

    Geist/Bewusstsein setzt die Materialität eines Trägers voraus. Im Sinne eines naturalistischen Weltbildes lehne ich die Annahme eines immateriellen, von der Materie losgelösten Bewusstseins/Bewusstseinsstroms/Geistkontinuums ab. Für das Auftreten von Bewusstsein ist nach unserem heutigen Kenntnisstand eine materielle Grundlage notwendig. Bewusstsein ist ein sogenanntes emergentes Phänomen.


    Das Ungeborene, Ungeschaffene ist das aus der freien Entscheidung geborene Denken und Handeln im Hier und Jetzt. Der Kreislauf des Werdens in Bezug auf individuelles Bewustsein bezieht sich immer nur auf diese eine Existenz. Alles andere ist Religion.

    Der Buddhismus geht von einem Geisteskontinuum aus, das sich ständig wandelt, entsprechend der Ursachen und Umstände. Es ist kein fester Kern, aber es hat auch zugleich weder Anfang noch Ende. Es ist auch nicht in mir. Im Gegenteil: alles, was für mich ist, Körper, Welt, Gefühle, Gedanken (inkl. Ichgefühl und Bewusstsein) ist Teil des Geisteskontinuums.

    Dein Buddhismus. Meiner nicht. Eröffne doch nicht gleich eine dogmatische Ausernandersetzung.

    Mich irritierte Riedls Annahme, ein Ziel im Buddhismus sei eine (gute) Wiedergeburt in einem zukünftigen Leben - ich dachte eigentlich, das Ziel sei Nibbana/Nirvana (= KEINE Wiedergeburt mehr!)...

    Ich habe inzwischen sehr viele westliche Konvertiten kennengelernt, für die der Horror einer immer währenden Wiedergeburt durch ihre Angst vor Tod/Nicht-Existenz zur Hoffnung geworden ist. Und auch im asiatischen Volksbuddhismus ist das Ziel des gemeinen Menschen nicht unbedingt der Austritt aus dem Samsara – irgendwann vielleicht mal – aber zunächst, eine günstige weitere Existenz. Darauf bezieht sich Riedl hier auch.

    Ab morgen kann man für drei Wochen gegen "Eintritt" zwischen 3,- und 5,- €, bzw. 5,- und 8,- CHF, einige sehr interessante Filme zum Thema Buddhismus, Hinduismus und Yoga online anschauen.


    "Das Ziel des Filmfestivals ist es, neben der gewohnten kulturellen Unterhaltung, östliche Weisheiten und Lehren einem breiten Publikum zugänglich zu machen und ein besseres Verständnis für buddhistische und hinduistische Praktiken (einschließlich Yoga), Philosophien und Traditionen zu entwickeln.


    Wir haben beschlossen, solche Art Filme jährlich als ein Filmfestival Event dem Publikum anzubieten, erstmal im deutschsprachigem Raum. 21 Filme. 3 davon haben Europapremiere. Alle Filme sind entweder in deutscher Sprache untertitelt oder mit voice over belegt.


    Zu einigen Filmen haben wir Regisseure zu einem Gespräch über ihre Werke eingeladen.


    Die erworbene Tickets erlauben Ihnen, den Film innerhalb der nächsten 48 Stunden zu schauen.


    Ab dem 5.11.22 gibt es Ticketvorverkauf.


    Wir freuen uns auf unsere gemeinsame Kinotage!"


    Spandafilmfestival 2022 – Alle Filme im Überblick

    In Berlin-Lichtenberg soll die vietnamesisch-buddhistische Pagode der Pho-Da-Gemeinde schießen, weil sie in einem Gewerbegebiet lieg. Für eine Kirchengemeinde wäre das kein Schließungsgrund, doch buddhistische Einrichtungen genießen in Deutschland kein Religionsprivileg im Baurecht.


    Zu Gast sind Max Müller vom SFB 1171 "Affective Societies" (Freie Universität Berlin), Ha Hausmann von der Pho-Da-Gemeinde, der Staatssekretär für Europa bei der Senatsverwaltung für Kultur und Religion, Gerry Woop und der Baustadtrat von Berlin-Lichtenberg, Kevin Hönecke. Es moderiert die taz-Autorin Marina Mai.


    Dieser taz Talk ist eine Kooperation mit dem SFB 1171 "Affective Societies" der Freien Universität Berlin.


    Anregungen und Fragen nehmen wir mit Freuden entgegen über taztalk@taz.de.


    Zur Veranstaltungsankündigung: https://taz.de/!5893294


    Weitere Informationen unter: https://taz.de/talk


    Während des Livestreams steht der Live-Chat für Fragen, Anregungen und Diskussionen zur Verfügung.

    Vortrag: „Können wir alles, was wir über Buddha und den Buddhismus wissen, vergessen, und herauszufinden, was wirklich gelehrt wurde, ohne irgendetwas zu erfinden, ohne uns etwas auszudenken?


    Sind das die wesentlichen Fragen, die wir zu stellen haben, wenn wir über Buddhismus sprechen? Gemeinsame Diskussion der Begriffe: Was ist Leiden? Bedingte Entstehung, Wiedergeburt und Karma, Bewusstsein, Achtsamkeit und Erleuchtung, Was ist Nicht-Leiden?“


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    Peter Riedl ist 1943 in Hannover geboren, lebt seit 1946 in Wien. Verheiratet, drei erwachsene Söhne. Studium der Medizin, Universitätsprofessor für Radiologie. Er ist seit 1986 Buddhist, war 1989-2001 Vorstand der Buddhistischen Gemeinde Österreich (BGÖ) und Generalsekretär der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft (ÖBR); 2001-2006 Präsident der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft (ÖBR); 1991-2019 Herausgeber der buddhistischen Zeitschrift Ursache\Wirkung.


    Er gibt seit 1993 Meditations - und Achtsamkeitsseminare. 2004 Gründung W.I.S.D.O.M. - Wiener Schule der offenen Meditation; 2006 Gründung spirituelles Wohnheim Mandalahof in Wien. Publikationen auf Deutsch und Englisch, teilweise auch auf Griechisch und Arabisch: Auf ins Nirvana – Gespräche über Buddhismus; Möge die Übung gelingen; Achtsamkeit und Sexualität; Schlüssel zur Gelassenheit; Ein Weg in die Freiheit und neu: Das Geheimnis der Achtsamkeit – in Vorbereitung. Mehr Info unter: http://www.peterriedl.at

    Ich habe Igors Beitrag hierher verschoben, weil ich das angesprochene Thema für diskussionswürdig halte:


    Kann man Lehre und Lehrer trennen?


    Ich persönlich meine: Nein.


    In einer anderen Weisheitstradition heißt es nicht umsonst: „An den Taten sollt ihr sie erkennen.“


    Ich nenne gern das Beispiel des Fahrlehrers, der selbst nicht Auto fahren kann. Der Typ, sehr bekannt, ja fast berühmt, hat vieke Schüler, kennt die gesamte Straßenverkehrsordnung auswendig, kann Dir genau erklären, wie man ein Auto fährt und kennt sich dazu noch ausgezeichnet mit Motoren aus. Er ist allerdings nicht in der Lage, selbst ein Auto auch nur annähernd sicher durch den Stadtverkehr zu bewegen. Würde ich mich einem solchen Fahrlehrer anvertrauen? Keinesfalls. Da nehme ich lieber den wenig bekannten Konkurrenten, der nicht alles weiss, aber ein exzellenter Praktiker ist.

    Genau das ist es was ich meine und wo ich überhaupt kein Verstehen habe. Das muss bestraft werden und von einem öffentlichen Gericht, wenn die Linie keine Maßnahmen ergreift, die ihren Vorschriften entspricht, kann er ja auch noch im Knast Karmapa sein. Wenn Woelki verurteilt wird, ist er ja auch noch Kardinal. Das kann ihm, glaube ich, nicht abgesprochen werden.

    Ich weiß gar nicht, ob er dann weiter Karmapa sein könnte.