Posts by Numisatojama

    Ich meine auch im Buddhismus gibt es Aussagen darüber, dass wir nie die Realität sehen, sondern immer nur unsere Vorstellung dessen, was wir beobachten. Vermutlich kann einer von Euch dazu eine Quelle nennen...

    Evtl. hilft Dir diese Aussage des Buddhas im Thema weiter.

    Der Buddha erklärt in

    MN-18- Honigkuchen Sutta folgt,


    8. "Bhikkhu, was die Quelle anbelangt, durch welche die Konzepte, die von begrifflichem Ausufern geprägt sind, einen Mann bedrängen: wenn dort nichts gefunden wird, woran man sich ergötzen könnte, was man willkommen heißen könnte und woran man sich festhalten könnte, dann ist dies das Ende der Neigung zur Begierde, der Neigung zur Abneigung, der Neigung zu Ansichten, der Neigung zum Zweifel, der Neigung zum Dünkel, der Neigung zur Begierde nach Werden, der Neigung zur Unwissenheit; dies ist das Ende des Gebrauchs von Knüppel und Waffe, von Streit, Zank, Streitgesprächen, Anschuldigung,

    Gehässigkeit und falscher Rede; hier hören diese üblen unheilsamen Zustände ohne Überbleibsel auf [4]."


    In Metta

    Der Buddha lehrte die vier edlen Wahrheiten von Dhukka und den Pfad

    heraus als einen inneren Weg.

    Den mittleren Weg.


    Zzt gibt es wohl 363 Kriege und Konflikte weltweit und es wird sich wohl auch in Zukunft nichts daran ändern.


    Die Dinge sind wie sie eben sind.


    Es hat sich bis heute also nichts geändert, außer unserer Perspektive.

    Dank der Buddhalehre.


    Für die Hingabe sind wir ganz alleine verantwortlich.

    So kann ein mitfühlen durchaus als Übung gewählt werden um Prüfungen im Mitgefühl zu bestehen.


    Der Buddha erklärte seine Anweisungen immer wieder zu prüfen.

    Es lohnt sich also einen der 363 aktuellen Konflikte auszusuchen um im Mitgefühl zu verweilen.


    Seihen wir dankbar das wir es dürfen und können


    In Metta

    Die rechte Ein-Sicht ist ein Geistzustand der aus dem Herz als Quelle entspringt.


    Negieren ist hingegen eine aktive Handlung.


    Sobald etwas getan werden

    muss, verlöscht der Bewusstseinszustand des momentanen Erlebens.


    Ein-Sicht wird erlebt ohne Handeln zu müssen.

    Es ist das gegenwärtige erleben der Dinge im Augenblick.


    Sobald ein handeln eintritt erfolgt ein neuer Zustand im Geist des Erlebens.


    Sein ist und ist nicht Sein.

    So erklärt es der Buddha;


    „und wenn er dann daran, daß Leiden alles ist, was entsteht und Leiden alles ist, was vergeht, nicht zweifelt und kein Bedenken hat

    und infolge seines ausschließlichen Vertrauens schon das Wissen hiervon besitzt - in so weit, Kaccāyana, gibt es rechte Einsicht.


    In Metta🙏

    Es geht hier nicht um Wettbewerb oder Wertungen, lieber Helmut.


    Es geht um inhaltliche Verständnisfragen und einem Verständnis für SEIN des Sutta.


    Wenn es zb eine MickyMaus- Ausgabe gäbe😘könnte die evtl.auch dem Einen/ der Anderen im Verständnis weiterhelfen.

    Leider kenne ich keine.


    Was wer wie studieren möchte, wird dieser auch studieren, den Weg der Worte und Klarheit darin finden.

    Die Gewissheit der Verständigung im Text wird dabei für Vertrauen sorgen wird.


    In Metta🙏

    Evtl.hilft dem Einen/ der Anderen

    der Kommentar ( gekürzt) aus der Einleitung des Sutta aus dem Palikanon dazu.🌹


    Zitat:

    „In diesem Sutta begegnet uns eine Reihe von Terminis, die kurzer Erläuterung bedürfen.

    "Aufsuchen, Erfassen, Dabeiverbleiben"

    beziehen sich auf unser Verhältnis zu den empirischen Dingen.

    Sie stellen eine Klimax dar, durch welche die stufenweise sich vollziehende Verbindung des Denkens mit den Objekten zum Ausdruck gebracht wird. Durch sie wird der Geist an die Objekte "gefesselt". Auf das cetas bezogen, werden die Ausdrücke "Wollen" (adhitthāna), "Eindringen"(abhinivesa) und "Beharren" (anusaya) gebraucht….


    Der Ausdruck vinivesa fehlt in diesen Stellen; es scheint also, daß es in den unsrigen die drei vom cetas ausgesagten Begriffe zusammenfassend vorweg nimmt.

    Der Sinn von dieser ist;


    Der Buddhajünger, der weiß, daß es keine Seele gibt, daß das, was man so nennt, nur Leiden d.h. etwas Vergängliches ist, das entsteht und vergeht, nämlich nur das Aggregat der "Wesensbestandteile"

    der läßt sich nicht durch die Objekte fesseln, der hat die "richtige Einsicht" in das Wesen der Dinge.“


    In Metta🙏

    Solange der Beobachter beobachtet ist Ego eingeschaltet sagte meine LehrerIn einst.

    Doch ohne Haut, Harre ,Knochen,Blut und Speichel ist da nix, sagte sie außerdem.


    Da sind wir wieder.

    Im Manifest von Ansichten und Meinungen wie ein Aussen zu sein hat damit sich Ego verbunden und wohl fühlt, gell.


    Federn, Verstossen und Vergasen wollen haben es offensichtlich bis heute nicht geschafft sich glücklicher zu fühlen.


    Wie fühlt sich Ego nun in Abgrenzung an?

    Ich lese hier Texte die man mir schon in den Siebzigern um die Ohren haute.

    Alles beim alten könnte man meinen.


    Doch wie erklärt das Dhamma?


    In Metta🙏

    Eine Arbeit mit Menschen kann sehr hilfreich sein seine Sichtweise zu erweitern.


    So erinnere ich keinen queeren Menschen mit körperlichen oder geistigem Handycap der Gedanken äußerte über Menschen ohne Handycap.

    Es schließt sicherlich nicht aus das diese dennoch gedacht wurden.


    Bedingung für unvollendetes/

    ‚vollendetes Karma‘ in der bedingten Entstehung greift ursächlich.


    Manchmal hatte ich den persönlichen Eindruck das Menschen mit Handycap sehr viel weiter in ihrer Bewusstseinsentwicklung waren als ohne.

    Doch das ist evtl.auch nur eine verblendete Ansicht oder eben ähnlich dem Elefantenführer gleich.(Der dem Buddha fragte weshalb die Arbeit mit Elefanten sehr viel leichter sei.)


    Lehrreich empfindet sich die Arbeit mit all ihren wunderbaren Erfahrungen, in der Verbundenheit mit allem.

    Praxis eben.Praxis die vielen fehlen könnte.


    Jeder Mensch, steht sogar im weltlichen Grundgesetzt, hat die gleichen Rechte.


    Es ist also geklärt.


    Weltlich und natürlich in der Dharmaterminologie des Buddha.


    In Metta🙏

    Um die Silas freiwillig und ernsthaft im Alltag zu leben und Reaktionen darauf so zu erfahren das Reaktionen ausbleiben gehört kein ‚ mögen‘, sondern ein Erkennen an Notwendigkeit.


    Bsp.Im Vorruhestand erlebt sich die Arbeitswelt leichter.So ist mit Absicherung eine gewisse Auswahl gegeben.Das einhalten der Silas führte zu einer Kündigung, übergeordnet.

    ( Nicht gegebenes nicht nehmen=Stehlen)


    Das einhalten vertraglicher Vereinbarungen sahen nicht alle Kollegen so genau.Und so kam es zum Eklat und wir trennten uns besser.


    So sollte ein Jeder ganz genau wissen was er/ sie ‚ freiwillig‘ einhalten und er-leben möchte.So wäre es für Andere evtl. kein ethisch oder moralisches Problem gewesen im Bsp. ‚ weg zu schauen‘ und den Job weiter blind zu machen, Vereinbarungen zu ignorieren…undundund.


    Doch ist es dann die Erfahrung im Leben, des Erlebens von ähnlichen Situationen in Vergangenheit, die Buddhistische Quelle der Übung im Alltag, welche Charm, Respekt und Reue rechtzeitig offenbart und für die ethisch richtige Richtung sorgt.


    Ein negatives Erlebnis kann im langfristigen durchaus zu einem positivem Heilsamen Ergebnis führen.

    Es zeigt sich nur nicht immer und jedem sofort.


    Dafür ist die Einhaltung der Silas in jeder Situation Voraussetzung für eine reinere Quelle gewesen.


    A.4.52

    »Wer zum Erwachten hegt Vertrauen,das ohne Schwanken, tief verwurzelt;wem edle Tugend, edle Sitte eigen,wie sie den Heiligen lieb und wert; wer froh der Jüngerschaft vertraut und klare, rechte Einsicht hat -ein solcher, wahrlich, ist nicht arm und hat sein Leben nicht umsonst gelebt. Wer weise, möge drum sich weihender Sittlichkeit und dem Vertrauen,der Zuversicht, sowie dem Lehrverständnis:


    des Buddha Weisung also eingedenk.«


    In Metta🙏

    Liebe Anna,

    soweit ich mich erinnere wurde Sariputta ein Arhant,

    so zb in der Lehrrede erklärtMN -74-


    Dreifaches wahres Wissen, welches die Brahmanen auch mit dem Wissen der Drei Veden gleichtun, besitzt hingegen der Buddha, als

    Der Dreiwissensmächtige‘,


    -die Erinnerung an frühere Daseinsformen,
    -das Himmlische Auge und
    -die Triebversiegung


    Der Buddha sah also, nachdem Sariputta in seiner weiser und mitfühlenden Auslegung des Dhamma lehrte, das der Brahmane nach seinem Tode im Brahmareich wiedergeborenen wurde.


    Sariputta ‚sah’ es als Arhant, ohne das himmlische Auge,

    nicht.


    So erklärt sich mir der angesprochene Hinweis des erleuchteten Buddha als Unterschied, also nicht als Tadel.

    (in Kommentaren als ‚Tadel’ beschrieben)


    Erinnerungen der bedingten Entstehung in Bezug auf menschliche Gier und Wünsche reduzieren sich durch die Praxis des Gegenteils.

    Eine Erfahrung die auf die vier göttlichen Verweilungsstätten zurück zu führen ist und damit Vertrauen schafft.Ebenso wie die Übung des Verweilens ( Meditierens) das Läuterung durch Konzentration bedeutet.


    Ich las grad neulich in MN -71- wie der Buddha die

    ‚Drei wahren Wissensbereiche‘

    lehrte und dabei erklärte das diese schon zur Befreiung, auch in den Himmlischen Bereich,

    zu Lebzeiten führen können.


    Welch Motivation für die

    tägliche Praxis🌹

    In Metta🙏

    Zu welchem Ziel soll es führen?

    Eine Frage die hier weiterführen könnte.


    Ist es zb Zielführend Jahrhunderte alte sehr erfolgreiche Traditionen für Millionen von Praktizierenden Buddhististen auseinander zu nehmen, statt anerkannte Lehrer aufzusuchen die das nötige Vertrauen genießen im Umgang und Prozess und mit Ihnen .

    Um darin mit Ihnen persönliche Zweifel, Gedanken und Erfahrungen auszutauschen, anzufragen.


    Wohl weniger.


    Ebenso wenig wie einen Groll auf eine Person zu läutern Zielführend sein könnte indem man eine Liebende Güte Meditation praktiziert.

    Eine weitere Enttäuschung könnte dazu kommen.


    Lediglich ein Gleichnis das aufzeigen könnte welchen Raum m, welche Erfahrung und welche Informationen von erfahrenen Lehrern in dieser Praxisübung benötigt würden um Zielführend ein mehr an

    Klarsicht in Dinge zu bekommen die sonst weiter von Verblendung getrübt bleiben.


    In Metta 🙏

    Hallo


    Mir ist die genaue Trennung von Kshanti (Geduld) zu Upekkha (Gleichmut) nicht ganz klar. Der Fokus scheint mir unterschiedlich zu sein doch fließen die Bedeutungen in meinem bisherigen Verständnis ineinander.

    Verständnis


    Einen Unterschied in der Emotion zu erspüren ist zb sich seinen aktuellen Gefühlszustand in einer Situation näher zu betrachten.

    Zb

    -Unruhe (Körperlich/ Geistig)

    -Ein ‚ Weg wollen‘

    - Traurigkeit

    - Überdrehtheit/Überglücklich

    deuten an keinen Gleichmut in der Situation zu empfinden.


    Geduld / Ungeduld lässt sich ebenso im Gefühlszustand erkennen

    Zukunft und Vergangenheit übernehmen den Augenblick und können Geist, auch Körper ( Sport) auf heilsame/unheilsame Emotionen lenken./ ablenken.


    Der Buddha lehrte den mittleren Weg.

    Geduld ist eine Tugend, hörte ich früher oft.

    Gleichmut ist in Abgrenzung zu Gleichgültigkeit der Mut die Dinge stehen und weiterziehen zu lassen.


    In der Erfahrung und Erkenntnis von Vergänglichkeit, Substanzlosigkeit die der Buddha lehrte, manchmal sogar nur die Erinnerung daran m,

    kann schon helfen, die Leichtigkeit

    ‚im nichts tun zu müssen ‚ gut zu erreichen🌹


    In Metta🙏

    Wenn man noch an etwas glaubt fehlt wohl die Dringlichkeit.Die Notwendigkeit sich in den vier edlen Wahrheiten die der Buddha vorlebte tagtäglich zu üben.


    Das Glauben lehnte der Buddha wohl deshalb ab und lehrte das beständige Überprüfen seiner Lehre.


    So ging es damals edlen Weggefährten weder um Vorwürfe oder Beurteilungen für Richtungen die Ordinierte ja im allg.eingehen.

    Roland ist und bleibt ja sicher nicht der Einzige der eine andere Richtung als der Buddha wählt.


    Es ist menschlich absolut nachzuvollziehen.

    Der Pfad ist eine Herausforderung in jedem Abschnitt, diese zu erleben ist schnell erfahren.

    Da erfreut man sich über jeden edlen Freund der schon vorausgegangen ist und weise vorlebt was der Buddha einst selber erfuhr und lehrte.


    In Metta🙏

    Im vorliegenden Fall handelte es sich ja nicht um "irgendeinen" Mönch, sondern den verehrten Nachfolger Ayya Khemas und Spirituellen Leiter ihres Lebenswerkes, eines Projektes, in das viele Menschen involviert waren/sind.


    Auch ließ die Tatsache, dass Nyanabodhi schon 27 Jahre ordiniert war, wohl niemanden ahnen, dass ein solcher Schritt bevorstand, wodurch ein gewisser Überraschungseffekt eintrat.…

    Na ja so überraschend kam es nicht.


    Denn ca.ein Jahr vorher erzählte Roland in einem Seminar hier in Hamburg von seiner neuer Ausrichtung, seinem persönlichen Umbruch und das er erst einmal Zeit des Rückzuges für sich wählt um sich auf eine Neuausrichtung vorzubereiten.


    Es ist eine andere Richtung von ihm gewählt worden, eine Richtung die viele die sich im Dhamma üben nicht nachvollziehen konnten, weil die Ordination auch ein tiefes Merkmal für die eigene Richtung enthält.

    Die Vorbildfunktion.


    Menschlich ist es natürlich nachzuvollziehen.

    In Metta🙏

    ewald


    Ja es ist eine wirklich große Aufgabe sich im geschäftigen täglichen Leben-/Überleben in Achtsamkeit und auf dem achtfachen Pfad zu üben.

    Gerade auch wenn man schon so einige Jahre an Lebenserfahrung hinter sich gebracht hat.


    Erfahrungen die einen immer wieder an die wertvolle Läuterung im Dhamma erinnern.Läuterungen die das Herz auf-/erfüllen.


    Das lässt reine Dankbarkeit aufkommen.Dankbarkeit die die Dringlichkeit unterstützt.


    Und so ist es ja auch einst vom Buddha beschrieben.

    Sich zu üben, zu üben zu üben.


    Und so kann ein jeder nur von sich sprechen und nicht von Anderen.Denn sie sind für ihren Geist, ihr Kama, ihre Gefühlswelt selber verantwortlich.


    Der Buddha erklärte einst, das,

    wer sich auf dem achtfachen Pfad bemüht, seine Absicht und Motivation trainiert zu seinen Schülern zugehörig die besten Vorraussetzungen in diesem menschlichen Leben schafft.


    Es braucht also keinen Wettbewerb oder ein ‚mehr‘ an irgendwas da draußen.


    Der innere Weg ist abseits vom Weltlichen.

    Hier und Jetzt und so auch jederzeit im Alltag.


    Das üben in Achtsamkeit ist dabei nur ein Instrument, jedoch nicht der Zweck an sich.


    Alles Gute auf Deinem Weg

    In Metta🙏


    In den westlichen Ländern wird oftmals der Fokus einer richtigen Absicht unterschätzt, auch vergessen, sogar belächelt.


    Es gibt sogar Sekten die sich darüber aufregen wenn zb in tibetischen Linien gerade auf den Fokus einer richtigen Absicht sehr viel Wert und Mühe gelegt wird.


    So betont der Buddha in den Lehrreden dieses wertvolle Detail mit den Worten;


    Ausrichten, lenken, dem entfalten, der Übung, in dem Verweilen, so entfaltet, praktiziert führt es dazu das….etc


    In Metta🙏

    Trost und Hoffnungslosigkeit sind Wörter der weltlichen Ebene um Emotionen auszudrücken.


    Menschlich, Normal, Sozial.


    Gefühle, Emotionen entstehen dabei immer durch die Sinneskontakte.

    Auch denken gehört ja dazu m,

    lehrte der Buddha.


    ….Positive, Negativ, Neutral,

    Ständig, Vergänglich, Dual….


    Wie viele Gedanken im Blinzeln eines Augenaufschlages waren es noch?


    Sehr sehr viele….und so viele das an keinem angehaftet werden müsste, eigentlich;

    oder erst einmal als Übung;

    >>nicht zu lange anhaften.


    Praxis ist Übung im Alltag,

    als Läuterung des Herzens.

    Der Buddha gönnte sich dafür auch die Vertiefungen🌹


    In Metta🙏