Posts by void

    Ist denn der Wunsch "anzueignen" etwas positives? Ist es gut, wenn Jesus als blonder Knabe mit lockigem Haar in der Wiege liegt oder wäre es besser er bliebe ein Stück weit fremd? Jemand der eher den syrischen Flüchtlingen ähndelt statt dem durchschnittlichen Mitteleuropäer?


    Die Japaner haben ja bei Bodhidharma nie vergessen, dass er aus dem Westen kam und so ein haariger Barbar war - ein Inbild der Sperrigkeit und Fremdheit mit der die Hauslosgkeit unsere Heimeligkeit radikal in Frage stellt.


    Ist es also erstrebenswert ist, die Fremdheit zu erhalten? "Entfremdung" klingt ja erstmal nach etwas unangenehm aber das Gegenteil von "Ich und mein" - dem Angeeigneten - ist ja gerade das Fremde, das Nicht-Ich. Von daher ist ja eben das Bilderverbot im Judentum oder im frühen Buddhismus gerade etwas, das so eine Aneignung verhindern soll.


    Von daher geht es vielleicht nicht wirklich um den Unterschied zwischen Ist und West sondern um eine Angleichung und Aneignung in der Buddha zum "Menschen wie ich und du" gemacht wird?

    Sicher kann man das so sehen. Aber ich habe schon den Eindruck, dass Hendrik nur neue Threads eröffnet, um Werbung für seine Zeitung zu machen. Ich kann schon verstehen, wenn man sich ein Spam-freies Forum wünscht.
    Als Hendrik noch eigene Gedanken, gerade zum sB einfließen ließ, fand ich das eigentlich recht spannend, aber wenn es nur noch um UW-Artikel geht, so verleidet das mir sowohl das Forum als auch UW. (Sogesehen kann Werbung auch kontraproduktiv sein).

    Wäre es aus deiner Sicht sinnvoll, wenn da eine Trennung wäre? Also wenn Threads die sich speziell auf einen Artikel beziehen da getrennt wären?

    In Platos Symposion berichtet Aristodemos davon, dass sie mit Sokrates zum Hause des Agathon gegangen seien. Als sie dort aber angekommen waren, fehlte von Sokrates jede Spur!


    Sokrates hatte die Angewohnheit manchmal so in seinen Gedanken verloren zu gehen, dass er für nichts anderes mehr Augen hatte und einfach so sinnierend herumstand.


    Sie schafften es dann schließlich Sklaven zu schicken und Sokrates irgendwie aufzutreiben - in einem zweiten Versuch gelangte er immerhin bis zum Nachbarhaus wo er dann noch so fertig sinnierente bis er kam als die anderen aber mit ihrem Mahl schon halb fertig waren. Die Idee ist wohl die, dass Sokrates sich mit "Höheren Dingen" beschäftigt.


    Die Idee beim Sinnieren stehen zu bleiben ist prinzipiell eine gute. Was passiert, wenn man das nicht macht, sieht man ja am Beispiel von Thales von Milet, der als er die Sterne betrachtete in einem Brunnen fiel. Woraufhin er von einer thrakischen Magd ausgelacht wurde.


    Ich würde fast sagen, dass das buddhistischen Meditierrnden nicht passiert wäre, weil buddhistische Meditation nicht einfach Versenkung bedeutet, sondern auch Achtsamkeit. Man entwindet sich nicht der schnöden Welt der Gastmahle, Landstraßen und Brunnen um an seinem geistigen Wolkenkuckucksheim handwerkliche Aufgaben auszuführen, sondern man ist im "Hier und Jetzt". Man muss da keinen Sklaven ausschicken und in jedem Brunnen rufen.

    Wenn es um Mentalitätsunterschiede geht, besteht ja leicht die Gefahr in pauschales Denken zu verfallen. Von daher ist es ja nett, dass es Leute gab, die versuchten diese zu quantifizieren. Die

    "Kulturdimensionen nach Hofstede sind da ein prominentes Beispiel. Vergleichen wir da mal Deutschland mit den Ländern, wo der Buddhismus am häufigsten ist:


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    Das erste was auffällt ist die Dimension "Power Distance" ( Machtdistanz):


    Machtdistanz beschreibt das Ausmaß der Machtverhältnisse in einer Kultur und wie sie verteilt sind, sowie die Frage „Wie viel Ungleichheit darf und kann zwischen den Menschen herrschen?“ Anhand von hierarchischen Beziehungen, wie Eltern-Kinder, Lehrende-Lernende, Führungskraft- Mitarbeitende oder formalen Strukturen innerhalb von Organisationen wird die Ausgestaltung der Machtdistanz verdeutlicht. In Kulturen mit hoher Machtdistanz ist es üblich, dass Entscheidungsprozesse von „oben nach unten“ verlaufen und diesen Entscheidungen nicht widersprochen wird

    Ich denke für den Buddhismus ist keine hohe Machtdistanz nötig. Es kann ihn in hierarchischer oder weniger hierarchischer Form geben.


    Der nächste Punkt ist der Unterschied Individualismus -Kollektivismus. Hier haben all die betrachteten Länder einem viel kleineren kleineren Wert als Deutschland.


    "masculinity" gibt an wie wichtig der Unterschied zwischen Männern und Frauen genommen wird. Hier sind die genannten Länder viel "weicher" als Deutschland. Muss man als Buddhist ein Softie werden? Muss der Buddhismus wenn er westlicher wird, "härter" werden. Nichts von dem: Die Ost- West Einteilung wird aber dadurch in Frage gestellt, dass da z.B China und Japan viel höhere Werte haben. Buddhismus scheint also mit beidem vereinbar.


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    Bei "Long Term Orientation" und "Indulgence" ergibt sich kein klares Bild.


    Von daher denke ich, dass vor allem die Kulturdimension "Individualismus" diejenige über die man am meisten reden muss.

    Die zweite Dimension beschreibt das Verhältnis von Individualismus und Kollektivismus in der jeweiligen Kultur. Bezeichnet wird dabei das Ausmaß, inwiefern die Interessen eines Individuums denen der Gruppe untergeordnet sind (Kollektivismus, Wir-Gruppen Identität/traditionelle Gesellschaften) bzw. die Interessen eines Individuums über denen der Gruppe stehen (Individualismus, Selbstverwirklichung). In kollektivistischen Kulturen sind Gruppen und Familien in der Regel sehr groß und die Gruppenbindungen entsprechend stark ausgeprägt: Gegenseitige Treue wird erwartet und ist erwünscht. In individualistischen Kulturen steht hingegen die individuelle Selbstverwirklichung und die Kleinfamilie im Vordergrund. Kinder lernen in der Ich-Form zu denken (Kollektivismus in der Wir-Form).

    Die Karte des Westens entspricht sehr gut der Karte des Individualismus ( Quelle) auch wenn man sich fast berührt ( So Spanien 51 , Indien 48, Japan 46)


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    Was sagt uns das über den westlichen Buddha?

    Man kann sich gar nicht genug empören über diesen Sumpf!

    Darauf trink ich einen!!

    Es ist doch gut, dass da Leute aus der Karma Kagyü Richtung da gegen die Misstände in ihrer Gruppe engagieren und aIf der Website liest man ja, dass sie sich entschlossen haben da möglichst sachlich und nüchtern aber gleichzeitig freundlich Aufklärung zu suchen. Auf eine Sprache der Empörung der Anklage und der Verachtung verzichten sie da bewußt.


    Ich finde es schade dass dann statt dieses Anliegen zu unterstützten das dazu führt dass man die ganze Gemeinschaft als einen Sumpf sieht und man sogar die Akteure versucht aus ihrer Anonymität zu reißen. Das ist doch eher kontraproduktiv.

    Es gibt den Koan „Tag um Tag ist guter Tag.“ von Yunmen.


    Zitat

    Das Beispiel lautet: Yunmen richtete bei der Unterweisung folgende Worte an seine Hörer: „Nach den letzten fünfzehn Tagen frage ich euch nicht. Zu den nächsten fünfzehn Tagen kommt mit einem Sätzchen daher und redet.“ An Stelle der Gefragten sagt er dann selbst: „Tag um Tag ist guter Tag.“


    Natürlich ist der Koan in Japan zu. Sprichwort geworden und es ist ja wirklich was, was man leicht in einem Sprüchekalender finden könnte.


    Aber das würde ja der Radikalität nicht gerecht in der da eben nicht zwischen Tagen unterschieden und gewertet wird. Angenehme Tage unangenehme Tage, Tage des Kriegs und des Mordes, Tage mit Sonne, Tage mit Sturm - alles wird aus einer Warte betrachtet, in der es keinerlei Unterscheidung mehr gibt bzw. dem Unterschied keine Relevanz mehr eingeräumt wird.


    Dadurch dass von Buddhanatur ausgegangen wird -"vom guten Tag" kommt man zu einer sehr anderen Herangehensweise als in Systemen wo man einen Pfad vom Schlechten zum Guten beschreiten und einem geholfen wird aus miesen Tagen Schritt für Schritt "bessere" Tage zu machen.


    Aber insofern man sich dann auch dem Koan Schritt für Schritt annähert, kann es sein, dass dieser Unterschied in der Praxis gar nicht so groß ist. Vielleicht kann man die Kommentare zu dem Koan sogar als Ratgeber sehen?

    Ob man Ratschläge von Büchern gut sind, kann man ja vielleicht genauso schwer pauschal sagen wie ob Ratschläge von Menschen gut sind. Kommt halt darauf an wer einem was rät.


    Auf der anderen Seitte gibt es Leute, die einen Ratgeber nach dem anderen kaufen und dauernd dabei sind dieses und jenes zu optimieren. Wie gehe ich richtig? Wie esse ich richtig? Wie finde ich Freunde? Ein Optimieren beinhaltet ein ständiges Kontrollieren und Urteilen.


    Natürlich gibt es wahrscheinlich einen Ratgeber "Wie urteile ich nicht dauernd?"

    Ich habe diese Ansicht immer vertreten, das alle buddhistischen Schulen / Traditionen zum selben führen- bis vorgestern.

    Da fing es an, dass ich mich gefragt habe, ob Satori nicht doch etwas anderes meinen könnte als nibbana.

    Die Konzepte haben ihren Sinn innerhalb des konkreten Pfades. So wie es halt unterschiedliche Ampeln für Trambahnen und Autofahrer gibt. Bei der Tram- Ampel ist z.B rot in der Mitte und es gibt ein grün gelb für Fahrt mit Geschwindigkeitsbegrenzung. Wenn man einen Trambahn Ausbildung macht lernt man all die Zeichen so wie man als Autofahrer die Bedeutung der Signale für Autofahrer in der Fahrschule lernt. Man muß das nicht auf einen Gemeinden Nenner bringen können.


    Das die Signale so gewählt wurden, erwächst aus der konkreten Herangehensweise. Das Konzept von Satori ist eng mit dem der Buddha Natur verknüpft das Konzept von Nibbana nicht. Trams fahren auf Schienen Autos auf Gummireifen.

    Bei Lehrern die ihre Richtung gewechselt haben fällt mir zuerstmal Lama Angarika Govinda ein der vom Theravada zum tibetischen Buddhismus wanderte. Ich denke, das war recht unproblematisch, er sah den tibetischen Buddhismus nicht als etwas, was seine bisherigen Erkentnissen in Frage stellte sondern als etwas was diese ergänzte und erweiterte.


    Stephen Batchelor fing im tibetischen Buddhismus an, war dort aber zunehmend unzufrieden, wechselte dann zum Zen unter Kusan Sunim und ging nach dessen Tod zum säkularen Buddhismus über.

    Die unterschiedlichen Buddhistischen Schulen haben oft ein recht verschiedenes Voakabular und eine andere Herangehensweise.


    Von daher ist es problematisch das zu sehr zu vermischen. Es kann zur Verwirrung führen. Jemand hat das mal mit jemand verglichen, der in seinem Garten einen Brunnen graben will. Er kann von unterschiedlichen Stellen genauso zum Grundwasser vordringen, aber wenn er statt an einer Stelle tief zu graben an vielen Stellen wenig gräbt, hat er seine Energie unnötig vergeudet.


    Aber nur weil es sinnvoll ist eine Tradition zu praktizieren, kann es natürlich sinnvoll sind, wenn man die Herangehensweise anderer Schulen kennen und respektieren lernt. Dies ist lobenswert aber sekundär.

    Die von void genannten Buddhistenverfolgungen unter den Franzosen kenne ich nicht? Verwechselst du das mit der Diktatur von Diem? Die Franzosen waren nicht über die Buddhisten begeistert, aber eine offizielle Unterdrückung kann ich da nicht sehen.

    Ja, da hatte ich was verwechselt. Vielen Dank für die Richtigstellung.

    also das was in der Überschrift steht, das habe ich mich gestern gefragt.

    Ich habe es so verstanden das Thich Nath Hanh so jemand war.

    Dass er wohl erst im Theravada gelernt hat und später zum Zen gegangen ist.

    So stimmt das nicht.


    Thich Nath Hanh kam aus Vietnam und war ein Mönch im vietnamesischen Tien ( Chan/Zen) Diesen gibt es in Vietnam schon sehr lange ( grob seit 900) Weil aber in Vietnam auch den Thervada Buddhismus gibt, haben beide eine gemeinsame Geschichte und sie haben sich gegenseitig strukturell beinflusst.


    Gerade als es unter der französischen Kolonialherrschaft eine Verfolgung des Buddhismus gab, kam man sich erstens näher ( es gab eine Unified Buddhist Sangha of Vietnam

    von vielen buddhistischen Gruppen) und solidarisierte und politisierte sich in der Opposition zu Kolonialherrschaft, Unterdrückung und Vietnamkrieg. In dieser Bewegung war Thich Nath Hanh mittendrin und gerade weil er in seinem Land so viel Krieg erlebt hatte, legte er viel Wert auf Sanftmut, Friedfertigkeit und Harmonie. Sowohl zwischen den buddhistischen Richtungen als auch im interkonfessionellen Dialog.

    Lustigerweise war es ja Chögyam Trungpa, der - als er in Schottland weilte - die Idee förderte in die Darstellung von Buddhas westliche Einflüsse aufzunehmen und Bill Burns bei seinem Ideen einer Synthese von keltischer und tibetischer Ästhetik unterstützte.Passt ja ganz gut zusammen.


    Aber ich denke in dem Artikel von Henrik geht es eigentlich nicht um östliche oder westliche Traditionen sondern mehr der Übergang vom Transzendeten zur menschlichen Ebene. "westlich" ist hier also einfach eine Chiffre für "humanistisch" und "säkular":


    Zitat

    Es geht darum, dass der Buddha nicht etwas Außergewöhnliches, Unerreichbares, Vergöttlichtes ist, sondern im besten Sinne einfach ein Mensch in der Auseinandersetzung mit sich selbst und seiner Umwelt. So kann der Betrachter erfahren: Das ist nicht weit weg oder außerhalb von mir selbst.


    Ich würde es so sehen, dass ein Befreiter jemand ist, der sich eben nicht in "Auseinandersetzung mit sich selbst und seiner Umwelt" befindet sondern ganz im Frieden. Und einer Statue kommt es gerade zu dieses Ruhen in sich selbst und der Welt auszudrücken.

    J. Krishnamurti hat schon aufgrund seiner Herkunft so gelebt. Er brauchte die Lehre nicht.

    Krishnamurti wurde ja nicht so lange von seinem Vater klassisch indisch brahmanisch erzogen sondern schon mit 15 von

    Charles Webster Landbeater entdeckt und erzogen.


    Dieser war ein bedeutender Theosoph und sogar zeitweise Herausgeber der theosophischen Zeitschrift. Er hatte starke buddhistische Einflüsse und später gründete er mit Olcott in Sri Lanka die "English Buddhist Academy"( Ananda College) mit damals 130 Schülern das unter der Schirmherrschaft eines Thervadamönchs stand.


    Von daher ist es doch vernünftig anzunehmen, dass Landbeater genau das also "theosophischen Buddhismus" / "buddhistische Theosophie" an Krishnamurti weiter gab.


    Damals war es ja Theosophie üblich, dass man höheren Wissen so behandelte, als habe es einem nicht Menschen bekommen, sondern man selber habe genügend hellseherische Kraft entwickelt um einen direkten Zugang zu nicht inkarnieren Wesenheiten und dem verborgenen Menschheitswissen - den Akasha Chroniken - zu bekommen. Man tat also so, als sei einem Wissen zugeflogen oder in innerer Schau geoffenbahrt worden.

    Ich habe mich gefragt, wo im Westen es Darstellung des "friedvoll in sich Ruhens" gibt das ich in Buddhastatue ausgedruckt sehr.


    Im Christentum gibt es ja viele Darstellungen von Jesus - als Lehrender, als Leidender oder als siegreicher "Salvator Mundi" - aber sie haben alles etwas ernstes. Die Darstellung die ihn aber friedvoll in sich selber ruhend darstellt ist die Darstellung als Jesuskind in der Krippe.


    Gerade weil das Christentum ja oft etwas strenges und patrarchales hatte war es mehr die Gottesmutter Maria die das Friedfertige, Sanfte und Mitfühlende ausdrückte:


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    ( Hinrik Funhof "Maria im Ährenleid" 1480)


    Da bräuchte es nur ein paar Änderungen an der Haltung und man hatte etwas, was einer Buddhastatue nicht so unähnlich wäre - zumindest an Avalokiteshvara in seiner Form als Kwannon käme man gut ran.


    Das ist natürlich nicht sehr säkular, aber

    man könnte den Tip rausziehen, dass man bei der Darstellung Buddhas vielleicht gut ist, ihn nicht so sehr männlich festlegen zu wollen. Weil viele der mit Buddhaschaft verbundenen Attribute ( Geduld, Freundlichkeit, Anmut, Sanftheit, Gewaltlosigkeit) in unserer Kultur mehr mit dem Weiblichen assoziiert wird als mit dem Männlichen.

    Dhamma aber, man kann nichts durch Lesen oder das Studieren erlangen. Nur im eigenen Innerem ( entdecken). Ansonsten es alles wäre die trockende Pholosohie, aber kein ( inniger) Weg ... Ins eigene "Herz-Geist", "Rigpa", "Das Klare Licht", usw...

    Buddha Shakyamuni hat ja in seinen Lehreden Anweisungen hinterlassen. Anweisungen denen man dann ganz praktisch folgen kann. Nur weil ein Buch trocken ist, braucht die Praxis zu der es hinführen kann nicht trocken sein. So gab es ja schon in Antike und Mittelalter Bücher zur Durchführung chirurgischer Operationen. Die Ärzte lassen das Buch und versuchten es dann am lebendigen Körper Schritt für Schritt anzuwenden. Buddhas Lehreden wurden dann im Palikanon gesammelt und für den Thervada sind sie noch immer Grundlage buddhistischer Praxis.


    Der entscheidende Bruch kam glaube ich an einem Punkt wo die verschiedenen Interpretationen des Buddhismus so umstritten wurden, dass man den Fokus von dem Geschriebenen weglenken und die Idee an Wichtigkeit gewann, dass sich Dharmakaya sich auch direkt weitergeben kann. Auch in Buddha Shakyamunis Gegenwart kam es ja bei Zuhötern zu plötzlich zu tiefgreifenden Erkentnissen. Die eben nur teilweise den Worten aber auch eben seiner Präsenz zuzuschreiben war.


    Von daher kam es nach dem Tod von Gautama von zur Suche nach Mitteln, um Buddha "präsent zu machen". Was in Stupas geschah, oder eben auch in Reziation und Statuen. Dazu kamen dann eben Mantra, Mudra und Mandala was dann eben im Vajrayana in Ritualen mündeten. Und im Zen zum Beispiel die Praxis des Koans. In den Versuchen "Buddha präsent" zu machen, spielt dann dann Lehrer auch eine große Rolle. Ihre Aufgabe war es in diesem veränderten Kontext nicht nur Dharma als Lehre weiterzugeben sondern eben auch Befreiung zu verkörpern und "jenseits von Worten" weiterzugeben.


    Dies ist eine ganz große Schwierigkeit weil dadurch ja ein Mensch Buddhaqualitäten hat oder zugeschrieben bekommt. Die Frage ist, wie man damit gut umgeht, weil ja jede Kategorie eines Übermenschen die Gefahr in sich trägt die "bloß menschlichen" moralischen Kategorien zu zertrümmern.


    Ich denke sobald einem Lehrer die Aufgabe aufgebürdet wird den Dharma nicht nur zu lehrern sondern diesen als Dharmakaya auf zwei Beinen zu verköpern, kann man da keine Trennung zwischen Lehrenden und Lehre vornehmen.

    Ich glaube die meisten Buddhastatuen zeigen nicht Shakyamuni als Mensch und als historische Person mit individuellen Attributen.


    Sondern dass was dargestellt wird ist eher der Zustand von Befreiung und tiefer Meditation. Aber nicht von Außen betrachtet sondern so wie er sich anfühlt.


    Der Rücken ist gerade, die Züge sind entspannt, man ist ganz in sich ruhend. Wie ein Berg oder eine Stupa bei der alles optimal geschichtet ist.


    Von daher muss das was die Funktion einer Buddhanatur einnimmt nicht unbedingt das Abbild eines Menschen sein. Ich finde da z.B in japanischen Ansichten des Berg Fuji - wie er da in sich ruht, während gleichzeitig Vegetation, Fujiseen, Menschen und vorbeiziehende Vögel passieren, eine gute " Buddhastatue".


    Gibt es solche Bilder im Westen?

    Im Bezug auf kulturelle Verbindungen, gefällt mir die Geschichte, wie es die Buddhalegende über verschlungene Wege ins europäische Mittelalter schaffte:

    The story of Barlaam and Josaphat or Joasaph is a Christianized and later version of the story of Siddhartha Gautama, who became the Buddha.[3] The tale derives from a second to fourth century Sanskrit Mahayana Buddhist text, via a Manichaean version,[4] then the Arabic Kitāb Bilawhar wa-Būd̠āsaf (Book of Bilawhar and Budhasaf), current in Baghdad in the eighth century, from where it entered into Middle Eastern Christian circles before appearing in European versions.

    ...

    The name Josaphat is derived from the Sanskrit bodhisattva.[11][3][12] The Sanskrit word was changed to Bodisav in Middle Persian texts in the 6th or 7th century, then to Būdhasaf or Yūdhasaf in an 8th-century Arabic document (Arabic initial "b" ﺑ‎ changed to "y" ﻳ‎ by duplication of a dot in handwriting).[13] This became Iodasaph in Georgian in the 10th century, and that name was adapted as Ioasaph (Ἰωάσαφ) in Greece in the 11th century, and then was assimilated to Iosaphat/Josaphat in Latin.[14]

    "Josaphat" ist also die westliche Form von "Bodhisattva". Werke würde z.B 1200 von Bischof Otto von Freising übersetzt und auch wenn es natürlich durch die Übertragung in einen christlichen Kontext sehr verzerrt würde, ist Buddha noch erkennbar:


    Die Rahmengeschichte handelt von einem in Indien herrschenden heidnischen König namens Abenner, dem bei der Geburt seines Sohnes Josaphat geweissagt wird, dass dieser zum Christentum übertreten wird. In der Hoffnung, dieser Vorsehung zuvorkommen zu können, lässt Abenner einen Palast errichten und seinen Sohn darin einsperren, damit er mit dem Leid dieser Welt nicht konfrontiert wird. Dennoch gerät Josaphat bei einem Ausritt mit dem Leid der Menschen in Kontakt, als ihm ein Kranker, ein Greis und ein Blinder entgegenkommen. Josaphat realisiert die Vergänglichkeit des Menschen und beginnt seine Lebensverhältnisse in Frage zu stellen.

    Die Geschichte ist anscheinend so universell, dass sich das da auch ein mittelalterlicher Mensch vergegenwärtigen konnte. Hier sieht man den heiligen Josaphat auf seinem Thron:


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    Von daher könnte das also die älteste westliche Buddhadarstellung sein.

    Obwohl die Kunst des indischen Subkontinents in jener Zeit bereits auf eine lange Tradition auch figürlicher Darstellungen zurückblicken konnte, wurde der Buddha anfangs nicht in menschlicher Gestalt gezeigt. Stattdessen wurden er und die Inhalte der Lehre durch verschiedene Symbole repräsentiert

    ....

    In den Regionen Gandhara (heute: östl. Afghanistan, nordwestl. Pakistan zeitweise bis in den Punjab) und Mathura (südlich des heutigen Delhi) entstanden etwa zeitgleich und sich gegenseitig beeinflussend die ersten künstlerisch-religiösen Darstellungen des Buddha

    ...

    Im Stil Gandharas sind hingegen die damals bereits seit mehreren Jahrhunderten bestehenden engen Kontakte mit dem hellenistischen Kulturkreis deutlich zu erkennen. Während seines letzten Feldzuges hatte Alexander der Große (356–323 v. Chr.) im Jahr 326 v. Chr. auch Taxila (nahe Peschawar), seit der Zeit des Achämeniden Darius I. (549–486 v. Chr.) Hauptstadt des Landes, erobert. Gandhara wurde zu einem Teil des Weltreiches Alexanders und verblieb auch nach dessen Tod im Einflussbereich hellenistischer Reiche (siehe auch Baktrien). So vermischte sich in dem Land die buddhistische Glaubenswelt mit der künstlerischen und ästhetischen Tradition des antiken Griechenland

    Zur Darstellung Buddhas wurde also an die ästhetische Tradition Griechenlands angeknüpft. Und ich denke, das sieht man doch den Gandhara Buddha doch an:


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    Quelle

    Ich denke schon, dass ein buddhistischer Lehrer die Belange der Welt und seiner Zeit kennen sollte (zumindest der inneren Welt).

    Ja und ich denke, dass da innere Welt schon viel bedeutet. Wenn man als Asket oder Ordinierter bei sich selber Gier und Hass besiegt dann ist einem ja quasi schon "nichts mehr Menschliches fremd" da ja jede Begierde, jede Verzweiflung, jede Verlorenheit auf Dukkha rausläuft und in Dukkha überwunden wird. So wie man nicht jede Droge durchprobieren muß um Sicht zu verstehen, so muß man da nicht alle Verblendungen ausprobieren.


    So schaffte es Buddha, obwohl er behütet aufwuchs, sogar einem durchgeknallten Massenmörder wie Anulumala den Weg weisen.


    Aber natürlich braucht es als Lehrer auch soziale Fähigkeiten und

    Menschenkenntnis. Wenn man auch offen mit vielen Menschen gesprochen hat, dann erweitert sich diese bestimmt. Aber alles gemacht und alles erlebt haben, muss man dazu nicht.

    Der Job von Künstlern ist es häufig, etwas über die Welt auszudrücken indem man das Drama verdichtet so z.B bringt ja z.B Apocalypse Now unterstützt durch Wagners Musik den ganzen Wahnsinn des Vietnamkriegs auf den Punkt.


    Dies bedeutet aber, dass es für einen Künstler durchaus sinnvoll ist, das menschliche Drama in all seinen Facetten - auch den düsteren - zu kennen.


    Während der Buddhismus nicht das Drama verdichtet sondern schlicht in Richtung Auflösung geht und statt zu komprimieren ernüchtert. Man geht vom konkreten "Soundtrack" zur Stille. Ich denke z.B an die Geschichte von Kisagotami, die über den Tod ihres Kindes verzweifelt mit dem toten Kind herumlief. Ein Regisseur hätte da auch einen packenden, tragischen Film mit bewegenden Soundtrack dazu gemacht. Buddha lehrte sie aber eben, kein Drama draus zu machen sondern es anzunehmen. Während der Künstler das "menschliche Drama" zur Kenntlichkeit entstellt, wird es bei Buddha losgelassen.


    Von daher muß ein buddhistischer Lehrer erstmal nicht, in allen Belangen der Welt drin sein. Es reicht wenn er buddhistische Tugenden wie Gewaltlosigkeit, Geduld und Entsagung lebt.


    Aber auf der anderen Seite, wird man umso mehr Leute erreichen, je mehr man sie dort wo sie sind abholt.Ich denke, das was den Leuten an Trungpa schätzen, genau das war. In einer Akternativkultur in der man romantisch von einer anderen Welt träumte, und neue Arten des Lebens und des Denkens ausprobierte kam er nicht als Fremdkörper sondern als jemand der reinpaßte. Und eben Meditation als Weg zur Freiheit aufzeigte und dem Mythos Shambalah zu den anderem Mythen hinzufügte. Ich denke für die Aufgabe zu den Menschen hinzugehen und sie zu erreichen und zu begeistern hat er volle Punktzahl. Aber die zweite Aufgabe, vom Mythos zur Ernüchterung zu gehen ist ja ungleich schwerer. Und das hat er nicht geschafft und so wirkte die Gravitation in die andere Richtung und start dass aus all den Hippies Heilige wurden, diffundierte der Lama - geschwächt auch durch seinen schlimmen Verkehrunfall - zum Alkoholiker und zur autoritären Gestalt. Ich denke, da könnte ein guter Künstler einen tragischen Film drüber machen, wo man dann sowohl die Fallhöhe sieht aber auch nicht vorschnell aburteilt.

    Hier ein erschütternder Bericht:

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    Ich bezweifle, dass er so ein hohes Ansehen hätte, wenn seine Methoden ohne Gewinn wären.

    Und falls "durch seine Methoden irgendwas gewonnen" eine transitive Relation ist, möchte ich mich hier bei Pema Chödrön für den Gewinn bedanken, den ich aus ihren Büchern ziehe. _()_

    Ich denke es macht Sinn, das aus der Zeit heraus zu betrachten. Es gab in Tibet sicher recht viel gebildete Lamas, die über den Buddhismus sehr viel mehr wußten.


    Das Besondere an Chögyam Trungpa lag aber darin, dass er als einer der wenigen Lamas so viel Ahnung von Westen hatte und von daher kulturelle Brücken bauen konnte. Er war jung, er war unkonventionell und charismatisch - als einer der Wenigen sprach er sehr gut Englisch und weil er in England fünf Jahre vergleichende Religionswissenschaft studiert hatte, war er in der europäischen Geistesgeschichte fit und fand gute und manchmal sogar brillante Anküpfungspunkte. Es war diese Vermittlungsfunktion in der er seine Triumphe feierte.


    Die Ausbreitung des tibetischen Buddhismus in den Westen geschah ja unter einem großen Zeitdruck - viele Lamas waren aus Tibet vertrieben worden und von daher schickte man Leute als Lehrer , bei denen man unter normalen Bedingungen noch ein Jahrzehnt gewartet hätte bis sie "ausgereift sind".


    Aber in so einer Situation erschien Chögyam Trungpa als ein großer Joker.Er konnte buddhistische Lehren so vermitteln, dass sie für die Leute nicht spießig oder altbacken wirkte, sondern gerade durch seine Betonung von Freheit könnte er sich direkt in die Gegenkultur der späten 60uiger hineinkatapulieren und Idole wie den Dichter Allan Ginsberg zu als Anhänger gewinnen.


    Aber je mehr man sich streckt, je unterschiedliche Sachen man unter einen Hut bringen will, desto schwerer wird es.

    Ich kann mir vorstellen dass es zu keiner Zeit eine Helloween Party bei der es zu Alkoholexzessen, Nacktheit Gewalt und Chaos kommt, wohl nicht so selten war - aber es ist eben meilenweit von dem entfernt, was man in einer buddhistischen Institution erwarten sollte.


    Wie könnte es zu so etwas kommen? Macht es Sinn, dass als Resultat eine Überstreckung zu sehen, wo innerhalb kürzester Zeit versucht wurde zwischen gänzlich unterschiedlichen Kulturen Brücken zu bauen und man krachend in die Tiefe stürzte?


    Für die weiter oben zitierte Christiane A Chandler ist die Situation klar. Für sie wurden Unschuldige, gut erzogene Westler von einem bösen Kontrollsystem

    verführt, der aus tibetischen Klöstern kam.

    Für sie ist der gesamte tibetische Buddhismus und sogar der Mahayana ein Kult:


    Zitat

    Deep inside the Lamaist Tantric net, Chandler found that all Tibetan lamas teach from the same Vajra-master, coercive plan; whether they call it Shambhala, Mahamudra, Vajrayana, Dzogchen or Mahayana Buddhism. It is all the same: a Tantric cult of mass manipulation and thought-control, designed to undermine the reasoning abilities of educated westerners, change their values, perceptions and behaviors, and turn them into obedient devotees and change agents for the lamas; no longer able to think and act for themselves.


    Aber macht es Sinn den westlichen Pol zu entlasten? Könte ein traditionellen Lamas sogar Trungpa als vielversprechenden jungen Manns sehen, der der westlichen Dekadenz anheimfiel? Also das Problem ebenso einseitig auf der anderen Seite sehen?


    Es handelt sich um eine historische Anknüpfung, bei der buddhistische Ideen von Freheit auf die Idee von Freheit einer Alternativkultur traf und versucht wurde eine Brücke zu bauen z.B am "Jack Kerouac School of Disembodied Poetics"


    Wobei die Beats zwar natürlich wirklich cool waren, sie große Künstler waren, aber auch eine tragische, dunkle Seite hatten:

    Kerouac Trank sich tot, Burroughs hatte seine geliebte Frau erschossen. Und auch Kein Kesey Idee ganzen Menschenmassen gegen ihren Willen LSD zu geben erscheinen aus heutiger Sicht genauso fragwürdig wie Allen Ginsberg sexuelle Verhältnisse mit Kindern. Ich denke die Idee, die beiden Freiheitsideen miteinander zu vermischen um Buddhismus "cool" zu machen, war von Anfang an problematisch.


    Für mich ist es ein Fall von "Lost in Translation" und nichts, was man einseitig zum Anlass nehmen sollte, den tibetischen Buddhismus als Kult zu sehen - als böse autoritäre Lamas die unsere Jugend verderben.


    Gerade Pema Chodrön hat ja gezeigt, dass es immer auch einen anderen Weg gegeben hätte, wo man vollständig innerhalb der Karma Kagyü Tradition die Kurve hatte schaffen können.

    Ich schätzte, ein Lehrer kann mehrere Aufgaben wahrnehmen.


    Wenn ich konkret einen Lehrer habe, der mich in der Praxis geleitet, dann kann ich immer an Punkte kommen kann, wo ich ganz hilflos und verletzbar bin. Von daher es dann wichtig jemand zu haben , auf den ich mich hundertprozentig verlassen kann und der nicht selber labil ist. Klettern geht ja auch nur, wenn der der einen sichert, hundertprozent da ist, wenn man ihn braucht.


    Bei anderen Arten von Lehrern - also wenn ich mir von jemanden einen Dharmavortrag anhöre, dann ist man ja nicht in so einer verletzbaren Position. Und da ist es vielleicht so, dass da andere Qualitäten eine Rolle spielen. Jemand extrem geehrtes kann einen Details vermitteln auf die man niemals selbst gekommen wäre.


    Oder ein sehr charismatischer Lehrer kann Leute für den Dharma begeistern und vielleicht dazu sorgen dass ein Zentrum errichtet wird, das auf Jahrzehnte Bestand hat.

    Jiddu Krishnamurti würde ja damals von den Theosophen zum Weltlehrer ausgerufen - ein Job den er nicht wollte. Dies brachte ihn dazu, Religion und Lehrer insgesamt kritisch zu sehen und zu betonen, dass es jeder für sich selber rausfinden soll - ein wenig wie ein früher Brian:


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    Dies hat natürlich etwas Sympathisches aber für mich schüttet er da das Kind mit dem Bad aus. Wenn kein Pfad zur Wahrheit führt, dann macht es ja keinen Sinn auch nur einen bescheidenen Schritt zu machen.


    Aber wenn jemand meditiert und dadurch ein klein wenig weniger wirr oder ein klein wenig gierig oder hasserfüllt wird - ein klein wenig mehr in sich ruht, dann ist das eine gute Sache. Und es wäre doch schade, wenn sich da jemand von so einem Philosophen entmutigen lässt, für den es keinen Pfad zu weisen gibt und einem nur das schlaue Reden über das hehre, unerreichbare Ziel bleibt.


    An manchen Stellen des Vortrags hatte ich das Gefühl Chögyam Trungpa kämpfte angesicht des sanft salbadernden Weltlehrers damit nicht einzuschlafen.

    Ja genau. Buddhaland war mal ein Shop. Das Forum war nur Beiwerk. Der Shop wurde irgendwann aufgelöst. Da war das Forum aber schon recht aktiv und ich habe dann Forum rausgelöst.

    Das heißt es gab nicht so einen Plan "Wir machen ein Forum mit einem festen Konzept - sondern es war so dass du das bestehende Forum verwendet hast. Und das Leitbild war eine "eine Begeisterung für den Buddhismus, die sich aber nicht einseitig auf eine Richtung festgelegt ist."


    Nach und nach gab es aber dann Unterforen für die einzelnen Schulen.

    Ich habe Mal nachgeschaut, wann die Bereiche zu den einzelnen Schulen entstanden und wie viel Threads sie so ungefähr haben:


    Schule Erstellt Threads ca 36 %
    Theravada 2011 350 18 %
    Zen 2007 700 36 %
    Amida 2008 100 5%
    Tibetischer Buddhismus 2011 700 36 %
    Nichiren 2010 100 5 %

    Ein wichtiger Zeitpunkt war auch, dass Kilaya 2014 Moderator wurde und sein eigenes Forum "Anfängergeist" auflöste. Damit änderte sich die Struktur und der tibetische Buddhismus bekam ein stärkes Standbein und würde zu einer eigenen starken Subkultur.


    Ein Prozess der sich jetzt quasi wieder umgekehrt hat wodurch das Forum zu seinem ursprünglichen Schwerpunkt Allgemeines+ Zen annähert.


    Vielleicht wäre die Aussicht "Anhängsel einer Zeitschrift" zu werden auch nicht ganz so düster erschienen, wenn man sich bewußt gewesen wäre als Anhängsel eines Shops begonnen zu haben. Das hat ja eine gewisse Ironie.