Girimananda Sutta - Lehrrede an Girimananda Thera

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  • Trifft die Übersetzung das Mittel aus der engl. Übersetzung und der Botschaft im original Stutta? 0

    Aus The Book of Protection
    Auch hier... Lust mit zu tun, oder kennt ihr andere Übersetzungen zum abgleichen? *schmunzel* Danke für jede Form der Mitarbeit und Kritik.


    15. Discourse to Girimananda Thera (Girimananda Sutta[1])

    15. Lehrrede an Girimananda Thera (Girimananda Sutta[1])


    Thus have I heard:
    On one occasion the Blessed One was living near Savatthi at Jetavana at the monastery of Anathapindika. Now at that time, the Venerable Girimananda was afflicted with a disease, was suffering therefrom, and was gravely ill. Thereupon the Venerable Ananda approached the Buddha and having saluted him sat beside him. So seated the Venerable Ananda said this to the Blessed One:


    Dies habe ich gehört:
    Zu einem Anlaß lebte der Erhabene in Anathapindikas Kloster Jatavana, nahe Savatthi. Nun zu dieser Zeit war der ehrwürdige Girimananda von einem Leiden befallen, litt darunter und war ernsthaft krank. Daraufhin besuchte Ananda Buddha und ihn gegrüßt, setzte er sich neben ihm hin. So sitzend sagte Ananda dies zum Erhabenen:


    "Bhante (Venerable Sir,) the Venerable Girimananda is afflicted with disease, is suffering therefrom, and is gravely ill. It were well, bhante, if the Blessed One would visit the Venerable Girimananda out of compassion for him." (Thereupon the Buddha said):


    “Bhante (ehrwürdiger Herr), der ehrwürdige Girimananda ist von einem Leiden befallen, leidet darunter und ist ernsthaft krank. Es wäre gut, bhante, wenn der Erhabene den ehrwürdigen Girimananda besuche, aus Mitgefühl für ihn“ (Daraufhin sagte Buddha):


    "Should you, Ananda, visit the monk Girimananda and recite to him the ten contemplations, then that monk Girimananda having heard them, will be immediately cured of his disease.


    “Du solltest, Ananda, den Mönch Girimananda besuchen und ihm die Zehn Betrachtungen rezitieren; diese gehört, wird der Mönch Girimananda umgehend von seinem Leiden geheilt sein.“


    "What are the ten?


    Contemplation of impermanence. Contemplation of anatta (absence of a permanent self or soul). Contemplation of foulness (asubha). Contemplation of disadvantage (danger). Contemplation of abandonment. Contemplation of detachment. Contemplation of cessation. Contemplation of distaste for the whole world. Contemplation of impermanence of all component things. Mindfulness of in-breathing and out-breathing.


    „Was sind die Zehn?


    Betrachtung der Unbeständigkeit, Betrachtung von anatta (Abwesenheit eines beständigen Selbst oder Seele), Betrachtung des Unschönen (asubha), Betrachtung von Nachteilen (Gefahren), Betrachtung von Entsagung, Betrachtung von Freilösung, Betrachtung von Beendingung, Betrachtung von Katastrophen der ganzen Welt, Betrachtung von Unbeständigkeit aller zusammengesetzer Dinge, Achtsamkeit auf das Einatmen und Ausatmen.“


    i. "And what, Ananda, is contemplation of impermanence? Herein, Ananda, a monk having gone to the forest or to the foot of a tree or to an empty house (lonely place) contemplates thus: 'Matter (visible objects) is impermanent; feeling or sensation is impermanent; perception is impermanent; formations are impermanent; consciousness is impermanent. Thus he dwells contemplating impermanence in these five aggregates.' This, Ananda, is called contemplation of impermanence.


    I. “Und was Ananda, ist Betrachtung von Unbeständigkeit? Hierzu, Ananda, betrachtet ein Mönch, der in den Wald gegangen oder zum Fuße eines Baumes oder zu einem leeren Haus (einsamen Platz), dies: ‚Materie (sichtbare Dinge) ist unbeständig, Empfindung oder Gefühl ist unbeständig, Wahrnehmung ist unbeständig, Einbildung ist unbeständig, Bewusstsein ist unbeständig. Also verweilt er im Betrachten der Unbeständigkeit dieser fünf Anhäufungen‘ Dies Ananda, wird Betrachtung von Unbeständigkeit genannt.“


    ii. "And what Ananda is contemplation of anatta? Herein, Ananda, a monk having gone to the forest or to the foot of a tree or to a lonely place contemplates thus: 'The eye is not the self; visible objects are not the self; the ear is not the self; sounds are not the self; the nose is not the self; smells are not the self; the tongue is not the self; tastes are not the self; the body is not the self; bodily contacts (tangible objects) are not the self; the mind is not the self; mental objects are not the self.' Thus he dwells contemplating not self in these internal and external bases. This, Ananda, is called contemplation of anatta.


    II. “Und was Ananda, ist Betrachtung von anatta? Hierzu Ananda, betrachtet ein Mönch, der in den Wald gegangen oder zum Fuße eines Baumes oder zu einem leeren Haus (einsamen Platz), dies: ‚Das Auge ist nicht das Selbst, sehbare Objekte sind nicht das Selbst, das Ohr ist nicht das Selbst, Geräusche sind nicht das Selbst, die Nase ist nicht das Selbst, Gerüche sind nicht das Selbst, die Zunge ist nicht das Selbst, Geschmack ist nicht das Selbst, der Körper ist nicht das Selbst, körperliche Kontakte (berührbare Objekte) sind nicht das Selbst, der Geist ist nicht das Selbst, geistige Objekte sind nicht das Selbst.‘ Also verweilt in inneren und äusseren Grundlagen das Nicht-selbst zu betrachtend. Dies Ananda, wird Betrachtung von anatta genannt.”


    iii. "And what, Ananda, is contemplation of foulness? Herein, Ananda, a monk contemplates this body upwards from the soles of the feet, downwards from the top of the hair, enclosed in skin, as being full of many impurities. In this body there are head-hairs, body-hairs, nails, teeth, skin, flesh, sinews, bones, marrow, kidneys, heart, liver, pleura, spleen, lungs, intestines, intestinal tract, stomach, feces, bile, phlegm, pus, blood, sweat, fat, tears, grease, saliva, nasal mucous, synovium (oil lubricating the joints), and urine. Thus he dwells contemplating foulness in this body. This, Ananda, is called contemplation of foulness.


    III. “Und was Ananda, ist Betrachtung von Unschönen? Hierzu, Ananda, betrachtet ein Mönch diesen Körper hinauf von den Sohlen der Füße, hinunter von dem Scheitel der Haare, umschlossen von Haut, als wäre er voll von Unreinheit. In diesem Körper sind Kopfhaare, Körperhaare, Nägle, Zähne, Haut, Fleisch, Sehnen, Knochen, Knochenmark, Nieren, Herz, Leber, Brustfell, Milz, Lungen, Eingeweide, Darmtrakt, Magen, Fäkalien, Gallenflüssigkeit, Schleim, Eiter, Blut, Schweiß, Fett, Tränen, Öle, Speichel, Nasenschleim, Gelenksflüssigkeit, Urin [und das Hirn]. Also verweilt er die Unschönheit dieses Köpers betrachtend. Dies, Ananda, wird Betrachten des Unschönen genannt.“


    iv. "What, Ananda, is contemplation of disadvantage (danger)? Herein, Ananda, a monk having gone to the forest, or to the foot of a tree, or to a lonely place, contemplates thus: 'Many are the sufferings, many are the disadvantages (dangers) of this body since diverse diseases are engendered in this body, such as the following: Eye-disease, ear-disease, nose-disease, tongue-disease, body-disease, headache, mumps, mouth-disease, tooth-ache, cough, asthma, catarrh, heart-burn, fever, stomach ailment, fainting, dysentry, swelling, gripes, leprosy, boils, scrofula, consumption, epilepsy, ringworm, itch, eruption, tetter, pustule, plethora, diabetes, piles, cancer, fistula, and diseases originating from bile, from phlegm, from wind, from conflict of the humors, from changes of weather, from adverse condition (faulty deportment), from devices (practiced by others), from kamma-vipaka (results of kamma); and cold, heat, hunger, thirst, excrement, and urine.' Thus he dwells contemplating disadvantage (danger) in this body. This Ananda, is called contemplation of disadvantage (danger).


    IV. “Was Ananda, ist Betrachtung von Nachteilen (Gefahren)? Hierzu Ananda, betrachtet ein Mönch, der in den Wald gegangen oder zum Fuße eines Baumes oder zu einem leeren Haus (einsamen Platz), dies: ‚Vieles an Leiden gibt es, vieles ist von Nachteil (Gefahr) für diesen Körper, da diverse Krankheiten, so wie folgende, in diesem Körper entstehen: Augen – Leiden, Ohren – Leiden, Nasen – Leiden, Zungen – Leiden, Körper – Leiden, Kopfweh, Mumps, Mundkrankheiten, Zahnschmerzen, Husten, Asthma, Katarr, Herzbrennen, Fieber, Magenbeschwerden, Ohnmachtsanfälle, Durchfall, Geschwülste, Bauchgrimmen, Lebra, Eiterbeutel, Skrofulose, Schwindsucht, Epilepsie, Ringelflechte, Juckreiz, Ausschläge, Flechte, Pustel, Blutandrang, Zuckerkrankheit, Hämorriden, Krebs, Fisteln, und Krankheiten die von Galle entstehen, von Trägheit, von Winden, von Problemen mit der Laune, von Wetterumschwüngen, von widrigen Bedingungen (Fehlbenehmen), von Hilfsmitteln (die von anderen praktiziert werden), von kamma-vipaka (Ergebnissen von kamma), und Kälte, Hitze, Hunger, Durst, Exkrmenten und Urin.‘ Also verweilt er Nachteil (Gefahr) dieses Körper zu betrachten. Dies Ananda, wird Betrachten der Nachteile (Gefahren) genannt.“


    v. "And what, Ananda, is contemplation of abandonment? Herein, Ananda, a monk does not tolerate a thought of sensual desire that has arisen in him, dispels it, makes an end of it, and annihilates it. He does not tolerate a thought of ill-will that has arisen in him, but abandons, dispels it, makes an end of it, and annihilates it. He does not tolerate a thought of cruelty that has arisen in him but abandons it, dispels it, makes an end of it, and annihilates it. He does not tolerate evil, unprofitable states that arise in him from time to time, but abandons them, dispels them, makes an end of them, and annihilates them. This, Ananda, is called contemplation of abandonment.


    V. “Und was Ananda, ist Betrachtung von Entsagung? Hierzu Ananda, gestattet ein Mönch keinen Gedanken an sinnlichem Verlangen der in ihm entsteht, beseitigt ihn, macht ihm ein Ende, und vernichtet ihn. Er gestattet keinen Gedanken von Feindseligkeit der in ihm aufkommt, jedoch bricht er ihn ab, beseitigt ihn, macht ihm ein Ende, und vernichtet ihn. Er gestattet keinen Gedanken an Grausamkeit der in ihm aufkommt, jedoch bricht er ihn ab, beseitigt ihn, macht ihm ein Ende, und vernichtet ihn. Er gestattet keine boshaften, unnützliche Haltungen die in ihm von Zeit zu Zeit aufkommen, jedoch bricht er sie ab, beseitigt sie, macht ihnen ein Ende, und vernichtet sie. Dies Ananda, wird Betrachten der Entsagung genannt.“


    vi. "And what, Ananda, is contemplation of detachment? Herein, Ananda, a monk having gone to the forest, or to the foot of a tree, or to a lonely place, contemplates thus: 'This is peaceful, this is sublime, namely, the stilling of all conditioned things, the giving up of all substratum of becoming, the extinction of craving, detachment, Nibbana.' This, Ananda, is called contemplation of detachment.


    VI. „Und was Ananda, ist Betrachtung von Erlösung? Hierzu Ananda, betrachtet ein Mönch, der in den Wald gegangen oder zum Fuße eines Baumes oder zu einem leeren Haus, dies: ‚Dies ist friedvoll, dies ist erhaben, und zwar das Beruhigen aller bedingten Dinge, das Aufgeben aller Grundlagen, das Auslöschen der Begierde, Erlösung, Nibbana.‘ Dies Ananda, wird Betrachtung der Erlösung genannt.“


    vii. "And what, Ananda, is contemplation of cessation? Herein, Ananda, a monk having gone to the forest, or to the foot of a tree, or to a lonely place, contemplates thus: 'This is peaceful, this is sublime, namely, the stilling of all component things, the extinction of craving, cessation, Nibbana.' This, Ananda, is called contemplation of cessation.


    VII. „Und was Ananda, ist Betrachtung von Beendigung? Hierzu Ananda, betrachtet ein Mönch, der in den Wald gegangen oder zum Fuße eines Baumes oder zu einem leeren Haus, dies: ‚Dies ist friedvoll, dies ist erhaben, und zwar das Beruhigen aller bedingten Dinge, das Aufgeben aller Grundlagen, das Auslöschen der Begierde, Erlösung, Nibbana.‘ Dies Ananda, wird Betrachtung der Beendigung genannt.“


    viii. "And what, Ananda, is contemplation of distaste for the whole world? Herein, Ananda, (a monk) by abandoning any concern and clinging to this world, by abandoning mental prejudices, wrong beliefs, and latent tendencies concerning this world, by not grasping them, but by giving them up, becomes detached. This, Ananda, Is called contemplation of distaste for the whole world.


    VIII. “Und was Ananda, ist das Betrachten von Katastrophen der ganzen Welt? Hierzu, Ananda (ein Mönch), mit ablegen jeder Bedenken und Anhaften an diese Welt,mit ablegen geistigen Vorurteils, falschem Glauben und unterschelligen Neigungen betreffend dieser Welt, mit nicht begehren dieser, jedoch im Aufgeben dieser, wird er losgelöst. Dies Ananda, wird Betrachtung der Katastrophen der ganzen Welt genannt.“


    ix. "And what, Ananda, is contemplation of impermanence of all component things? Herein, Ananda, a monk is wearied, humiliated, and disgusted with all conditioned things. This, Ananda, is called contemplation of impermanence of all component things.


    IX. “Und was Ananda, ist das Betrachten von Unbeständigkeit aller zusammengesetzer Dinge? Hierzu Ananda, ein Mönch ermüdet ist, beschämt und überdrüssing von allen bedingten Dingen. Dies Ananda, wird die Betrachtung der Unbeständigkeit aller zusammengesetzen Dinge genannt.“


    x. "And what, Ananda, is mindfulness of in-breathing and out-breathing? Herein, Ananda, a monk having gone to the forest, or to the foot of a tree, or to a lonely place, sits down, having folded his legs crosswise, keeping the body erect, and his mindfulness alive, mindful he breathes in, mindful he breathes out.


    X. “Und was Ananda, ist Achtsamkeit auch das Einatmen und Ausatmen? Hiezu Ananda, ein Mönch in den Wald gegangen oder zum Fuße eines Baumes oder zu einem leeren Haus, sich gesetzt, seine Beine gekreuzt verschrenkt, haltet seinen Körper aufrecht und seine Achtsamkeit an Leben, achtsam atmet er ein, achtsam atmet er aus.“


    "When he is breathing in a long breath, he knows: 'I am breathing in a long breath'; when he is breathing out a long breath, he knows: 'I am breathing out a long breath'; when he is breathing in a short breath, he knows: 'I am breathing in a short breath'; when he is breathing out a short breath, he knows: 'I am breathing out a short breath.' 'Conscious of the entire process[2] I shall breathe in,' thus he trains himself. 'Conscious of the entire process I shall breathe out,' thus he trains himself.


    “Wenn er einen langen Atemzug einatmet, weis er: ‘Ich atme in einem langen Atemzug ein’; wenn er einen langen Atemzug ausatmet, weis er: ‘Ich atme in einem langen Atemzug aus’; wenn er einen kurzen Atemzug einatmet, weis er: ‚Ich atme einem kurzen Atemzug ein‘; wenn er einen kurzen Atemzug ausatmet, weis er: ‚Ich atme ein einen kurzen Atemzug aus‘ ‚‘Bewusst über den gesamten Ablauf möge ich einatmen‘, so übt er sich selbst. ‚Bewusst über den gesamten Ablauf möge ich ausatmen‘, so übt er sich selbt.“


    "'Calming the entire process, I shall breathe in,' thus he trains himself; 'calming the entire process I shall breathe out,' thus he trains himself.


    “’Den gesamten Ablauf geruhiged, möge ich einatmen‘, so übt er sich selbst; ‚den gesamten Ablauf gerühigend, möge ich ausatmen‘, so übt er sich selbst.“


    "'Experiencing rapture, I shall breathe in,' thus he trains himself; 'experiencing rapture, I shall breathe out,' thus he trains himself.


    “’Entzückung erfahrend, möge ich einatmen’, so übt er sich selbst, ‚Entzückung erfahrend, möge ich ausatem‘, so übt er sich selbst.“


    "'Experiencing bliss, I shall breathe in,' thus he trains himself; 'experiencing bliss, I shall breathe out,' thus he trains himself.


    “’Glückseligkeit erfahrend, möge ich einatmen’, so übt er sich selbst, ‚Glückseligkeit erfahrend, möge ich ausatem‘, so übt er sich selbst.“


    "'Experiencing the mental formations (feeling and perception), I shall breathe in,' thus he trains himself; 'experiencing the mental formations, I shall breathe out,' thus he trains himself.


    “’Geistige Gebilde (Empfindungen und Wahrnehmungen) erfahrend, möge ich einatmen’, so übt er sich selbst, ‚’Geistige Gebilde (Empfindungen und Wahrnehmungen) erfahrend, möge ich ausatem‘, so übt er sich selbst.“


    "'Calming the mental formations, I shall breathe in,' thus he trains himself; 'calming the mental formations, I shall breathe out,' thus he trains himself.


    “’Die geistigen Gebilde (Empfindungen und Wahrnehmungen) beruhigend, möge ich einatmen’, so übt er sich selbst, ‚’die geistige Gebilde (Empfindungen und Wahrnehmungen) beruhigend, möge ich ausatem‘, so übt er sich selbst.“


    "'Experiencing the mind (according to the fourfold absorptions, or jhanas), I shall breathe in,' thus he trains himself; 'experiencing the mind, I shall breathe out,' thus he trains himself.


    “’Den Geist (entsprechend der vierfachen Durchdringung, oder jhanas) erfahrend, möge ich einatmen‘, so übt er sich selbst, ’Den Geist (entsprechend der vierfachen Durchdringung, oder jhanas) erfahrend, möge ich ausatmen‘, so übt er sich selbst.“


    "'Exceedingly gladdening the mind (by samatha, calming, as well as by vipassana, insight), I shall breathe in,' thus he trains himself; 'exceedingly gladdening the mind, I shall breathe out,' thus he trains himself.


    “’Im hohen Maße den Geist (durch samatha, besämpftigen, wie auch durch vipassana, Erkenntnis) beglückend, möge ich einatmen‘, so übt er sich selbst; ’Im hohen Maße den Geist beglückend, möge ich ausatmen‘, so übt er sich selbst.“


    "'Concentrating the mind (on the breath), I shall breathe in,' thus he trains himself; concentrating the mind I shall breathe out,' thus he trains himself.


    “’Den Geist (auf den Atem) sammelnd, möge ich einatmen’, so übt er sich selbst; ’Den Geist (auf den Atem) sammelnd, möge ich ausatmen’, so übt er sich selbst.“


    "'Liberating the mind (from the nivaranas, or hindrances), I shall breathe in,' thus he trains himself, 'liberating the mind I shall breathe out,' thus he trains himself; 'contemplating impermanence (in body, feelings, perceptions, volitional formations, consciousness), I shall breathe in,' thus he trains himself; 'contemplating impermanence, I shall breathe out,' thus he trains himself; 'contemplating detachment, I shall breathe in,' thus he trains himself; 'contemplating detachment, I shall breathe out,' thus he trains himself; 'contemplating cessation, I shall breathe in,' thus he trains himself, 'contemplating cessation, I shall breathe out,' thus he trains himself; 'contemplating abandonment, I shall breathe in,' thus he trains himself; 'contemplating abandonment, I shall breathe out,' thus he trains himself.


    “’Den Geist (von nivaranas, oder Hindernissen) befreiend, möge ich einatmen‘, so übt er sich selbst; ’Den Geist (von nivaranas, oder Hindernissen) befreiend, möge ich ausatmen‘, so übt er sich selbst; ‚Unbeständigkeit (von Körpers, Empfindungen, Wahrnehmungen, hervorgerufener Gebilde, Bewusstsein) betrachtend, möge ich einatmen‘, so übt er sich selbst; ‚Unbeständigkeit betrachtend, möge ich ausatmen‘, so übt er sich selbst; ‚Erlösung betrachtend, möge ich einatmen‘, so übt er sich selbst; ‚Erlösung betrachten, möge ich ausatmen‘, so übt er sich selbst; Beendigung betrachtened, möge ich einatmen‘, so übt er sich selbst; ‚Beendigung betrachtend, möge ich ausatmen‘, so übt er sich selbst; ‚Entsagung betrachtend, möge ich einatmen‘, so übt er sich selbst; ‚Entsagung betrachtend, möge ich ausatmen‘, so übt er sich selbst.“


    "This, Ananda, is called mindfulness of in-breathing and out-breathing. If, Ananda, you visit the monk Girimananda and recite to him these ten contemplations, then that monk, Girimananda, having heard them, will be immediately cured of his affliction."


    “Dies Ananda, wird Achtsamkeit auf das Einatmen und Ausatmen genannt. Wenn du Ananda, den Mönch Girimananda besuchst und ihn diese Zehn Betrachtungen rezitierst, dann wird dieser Mönch Girimananda, dies gehört, unverzüglich von seiner Krankheit geheilt.“


    Thereupon the Venerable Ananda, having learned these ten contemplations from the Blessed One, visited the Venerable Girimananda, and recited to him the ten contemplations. When the Venerable Girimananda had heard them, his affliction was immediately cured. He recovered from that affliction, and thus disappeared the affliction of the Venerable Girimananda.


    “Darauf hin, die zehn Betrachtungen vom Erhabenen gelernt, besuchte Ananda den ehrwürdigen Girimananda und rezitierte ihm die zehn Betrachtungen. Als der ehrwürdige Girimananda diese gehört hatte, war seine Krankheit unverzüglich geheilt. Er erholte sich von dieser Erkrankung und diese Erkrankung des ehrwürdigen Girimananda verschwand.“


    Notes
    1.
    A. v. 108.
    2.
    Sabba-kaya. Literally, "the whole (breath) body." According to the Visuddhi Magga, "kaya" here does not mean the physical body, but the whole mass of in-breathing and out-breathing.


    Fußnoten
    1.
    A. V. 108.
    2.
    Sabba-kaya. bedeutet wortgetreu, "der gesamte (atem) Körper." Entsprechend dem Visuddhi Magga, bedeutet "kaya" nicht der physische Körper, sondern die gesamte Masse des Einatmens und Ausatmens.

  • Danke Kusala,
    eine riesen Hilfe!


    ein paar Dinge die von der Aussage her unterschiedlich sind (neben 100 Detail *schmunzel*):


    (1) Hier wurde übersetzt:
    "Should you, Ananda, visit the monk Girimananda and recite to him the ten contemplations, then that monk Girimananda having heard them, will be immediately cured of his disease.


    in deiner gegebenen Übersetzung ist hier die Möglichkeit (was mir aus dem Bauch heraus besser passend erscheint) angeführt
    ṭhānaṃ kho pan'etaṃ vijjati yaṃ
    ist2 es möglich, dass sobald


    (2) Auch in deinem Text werden nur 31 Körperteile genannt, denkst du gibt es hierfür einen Grund?


    (3) die englischen Ausdrücke (aber auch im deutschen: z.B. die Galle deht mir hoch, ich habe Schleim auf dich) für diese drei Krankheiten haben zwei Bedeutungen "Physische" und "Mentale" wobei mir dieses "Spiel" gut gefällt und ich einen Sinn darin finden kann. Kann es sein, dass es auch im originaltext so gemeint war, oder bezog sich Buddha wirklich ausschließlich auf "physische Krankheite" ohne sie hier mit dem Geist zu verlinken?


    pitta-samuṭṭhānā ābādhā,
    Lähmung, Pickel, Geschwüre, galle-verursachte Krankheiten,


    semha-samuṭṭhānā ābādhā, vāta-samuṭṭhānā ābādhā,
    schleim-verursachte Krankheiten, wind-verursachte Krankheiten,


    sannipātikā ābādhā,
    Zusammenwirken der Körpersäfte (betreffende) Krankheiten,


    utu-pariṇāmajā ābādhā,
    Jahreszeit- und wetterbedingte Krankheiten,

  • Kusala:

    Hast Du unter der Interlinearübersetzung die ganze Lehrrede gelesen?
    Da wird so manche Frage von Dir beantwortet, denke ich.


    Liebe Grüße
    Kusala


    Der Belehrende setzt einen Text der Belehrung um dann über Worte zu streiten die er schon als unbedeutsam erkannt hat.
    Der Schriftgelehrte setzt einen Text um sich von anderen bestätigen zu lassen das er richtig interpretiert obwohl er schon wissend gelesen verstanden hat.
    Hanzze ist ein Affe der von Ast zu Ast spring und versucht zu zeigen das er von Baum zu Baum springt.
    Sieh hin! Er sitzt immer nur auf SEINEM Baum, den Baum an den er glaubt. Er knabbert schon die Knospen und fragt sich wo die Blätter bleiben.