Beiträge von xiaojinlong

    Genügen die Bilder denn nicht? Wenn das Blut herumspritzt, die Gedärme rausfallen, der Kopf explodiert, die Gliedmaßen zermanscht werden?

    Es gibt Spiele, da werden Frauen misshandelt und vergewaltigt.

    Du weißt, dass das ein Teil des Ganzen ist? Sprechen wir doch mal von virtuellem Töten in dem das nicht stattfinden. Civilisation z.B. Ach übrigens, bei Civ tötet man im Schnitt mehr "Menschen" als in 10 Runden CS:GO und Gedärme habe ich dort noch nie fliegen sehen.



    Es geht nicht nur um Splatter. Es geht um die normalen Kriegsspiel. Da wird getötet. Als Spiel. Das ist nicht lustig. Natürlich geht es dabei auch ganz bewusst und absichtlich um ein Training.

    Wer trainiert mich zu Töten, wenn ich Civ 4 spiele?


    Noch haben wir keine Massentötungen durch Jugendliche mittels Dauerficken, aber unzählige Massenmorde durch Jugendliche, die computerspielsüchtig waren.

    Widerlegt. Siehe oben.


    Das exzessive Spielen hindert die Kids daran sich positive Lebenserfahrungen zu holen und sie steigern sich mehr und mehr in ihre Problemwelt hinein, werden dann geradezu sozial unfähig. Sucht und Realitätsverlust gehen Hand in Hand.

    Das heißt also die Ursache, dass sich die Kinder initialerweise dort überhaupt hineinbegeben liegt gar nicht in den Spielen?

    Drogensüchtige haben häufig bereits vor den Drogen Probleme weswegen sie überhaupt erst anfällig für den Rausch sind. Irgendetwas wird gegeben das sonst nicht vorhanden ist. Das Spiele und Drogen Effekte auf den Menschen haben, das wird hier gar nicht bestritten, aber das Ausmaß ist die Frage.



    Klar darf und sollte man sich diese Frage aus Ethischer und Moralischer Sicht stellen, aber dafür ist vielleicht dann sollte man sich doch auch etwas mit den Details auseinandersetzen.



    Achja: Ist der Brettspiel-Klassiker RISIKO dann eigentlich auch eine Training für die Invasionen im kalten-Krieg gewesen? :?

    Doch Massenmorde. Die meisten jugendlichen Amokläufer haben exzessiv gespielt. Die Spiele waren bestimmt nicht die einzige Ursache, aber sie haben mit Sicherheit dazu beigetragen.

    Hier sprichst du davon, dass die Spiele eine Ursache waren.

    Ich kenne ein paar spielsüchtige Jugendliche.

    Nicht jeder der Spielt ist direkt ein Süchtiger.

    Hier wird mit Extremfällen um sich geworfen und dann auf die Allgemeinheit geschlossen.

    Als würde man sagen alle Buddhisten seien Vergewaltiger, weil es einige Vergewaltiger gab die Buddhisten waren. So einfach ist das aber nicht. Die Zusammenhänge sind viel feiner und Ursache-Wirkung ist viel mehr als "hat Amoklauf begangen, spielte Killerspiele". Viele hier, können ja nicht einmal genau sagen von welchen Spielen sie überhaupt reden. Da wird pauschalisiert ohne Ende.

    Ich würde gerne hier mal etwas weiter ausholen, auch in der Gefahr, dass es etwas an dem ursprünglichem Thema vorbei geht, gleichwohl es aber meiner Meinung nach dazu gehört. Was ich jetzt beschreibe ist was ich persönlich erfahren habe.


    Kurz als Hilfe zur Einordnung meiner Erfahrungen auf Spiele: (CS:S, CS:GO, LoL, MC, CoD, BF, Far Cry)


    Als Kind/Jugendlicher waren solche Spiele für mich interessant, schließlich ist es das, was das Militär tut und das Militär ist Cool. Damals durfte ich keine derartigen Spiele spielen und habe mich auch - im Großen und Ganzen daran gehalten. Mit 16 war es dann soweit: Counter Strike: Source kam bei mir an. Ich habe wirklich viel, man könnte fast sagen exzessiv viel, gespielt. Ich hatte meine Gruppe, hatte das Gefühl dazu zu gehören. Es war für mich primär einfach eine Möglichkeit "unter Menschen zu kommen". Das ging erstmal gut, bis ich in der Schule schlechter wurde. Mir ging es dadurch schlecht, einfach weil der Druck gestiegen ist, und ich habe entsprechend mehr gespielt - war ja eh schon egal. In dieser Zeit habe ich jeden eigenen "tot" immer ernster und persönlicher genommen, da ich einfach sonst nicht viel hatte auf das ich mich stützen konnte (oder zumindest dachte ich das damals). Letztlich musste ich eine Klasse wiederholen und das hatte dann auch dazu geführt dass ich mich beim zoggen zurückgenommen habe.


    Noch immer spiele ich nahezu täglich meine zwei-drei Runden mit Freunden (unterschiedliche Spiele nicht nur Shooter oder MOBA). In Phasen meiner Depression, in welchen es mir eh schon schlecht ging, hatte mich jeder Loose und jede "klatsche" erst recht mit genommen. Zum Teil (!) hat es mich noch mehr runter gezogen als eh schon. Gleichzeitig war es aber eben für mich auch eine Möglichkeit um mit Freunden und anderen Menschen zu interagieren und so nicht ganz alleine zu sein (das war damals einfach die Hölle. Einfach sitzen wäre nicht möglich gewesen.)

    Mittlerweile habe ich mich (oh wunder) wohl noch etwas weiter entwickelt. Wenn ich verliere, dann verliere ich halt - das gehört genauso wie das gewinnen dazu. Wenn ich mit freunden, oder auch in einem Wettkampf spiele, dann begrüßt man sich, wünscht sich viel Glück, spielt gegeneinander und lacht anschließend zusammen über den Win / Loos. Das funktioniert natürlich nur deshalb so, weil ich (mittlerweile) einfach selbst bodenständiger und fester da stehe. Weil ich eben mit der Unterscheidung: virtuell vs real, sowie des real-Anteils im Virtuellen ganz bewusst bin.

    Spreche ich beim Spielen von "töten" "killen" dann meine ich etwas komplett anderes, als wenn ich das auf das "echte" Leben beziehe - hier mangelt es einfach an Worten und es hat sich so eingewöhnt. Nach aussen hin kann das sehr schnell ganz anders wahrgenommen werden und missverstanden werden.


    Ein Kind - oder allgemein Menschen - die nicht unterscheiden können zwischen Realität und Virtualität für die kann das durchaus kritisch sein. Kinder sollten so etwas nicht einfach spielen können - verschweigen und grundsätzlich verbieten halte ich aber auch nicht für eine Lösung. Für mich ist CS:Go ein Teamsport wir z.B. auch Fußball. Wenn ich Fußball spiele und mit der Situtation des "Sport-Kampfgeistes" nicht zurecht komme, kann sich das auch sehr stark auf den Geist auswirken.


    Die große Frage ist meiner Meinung nach, wie sehr man sich selbst dessen Bewusst ist was man tut, sieht, sagt. Wie bereits hier gesagt wurde: man muss sich selbst kennen - und da scheitert es glaube ich bei vielen Menschen. Ich selbst bin mittlerweile so weit, dass ich es (eher) merke wenn eine meiner Reaktionen über das Ziel hinausschlägt. Dann nehme ich mir eine Auszeit und komme zur Ruhe. Übung macht den Meister.


    Es ist ok, wenn es Leute gibt die das für sich ablehnen. Es ist auch richtig, dass so etwas durchaus einen Einfluss auf den Geist hat - was hat das schon nicht. Es ist auch richtig sich kritisch damit auseinander zu setzen. Aber eine ganze Menschengruppe einfach direkt Verurteilen und als "karmisch schlecht" abstempeln? Hinter dem Bereich "Virtuelles Töten" / "Shooter und co" verbirgt sich viel mehr als einigen hier wohl klar ist. Ich sage nicht, dass ihr selbst jetzt anfangen müsst durchgehend zu spielen. Aber wenn ihr schon eine Menschengruppe verurteilen wollt, dann setzt euch doch bitte auch mit dem Thema etwas genauer auseinander. So wie es nicht den Deutschen gibt gibt es auch nicht den Shooter.

    Splatter sind wie Horrorfilme für mich. Sie schockieren mich und ich frage mich wieso man so etwas macht. Daher bin ich da leider niemand der das wohl gut beantworten könnte.


    Vielleicht findet sich hier aber ja jemand der solche Spiele mag und da bisschen was dazu sagen kann/mag?

    Ich finde es sehr spannend, wie hier aus keiner Erfahrung mit Spielen, oder wenig Erfahrung, sich direkt so eine eingehende Meinung gebildet wird. Auch finde ich interessant wie dann aus solchen Elementen heraus verallgemeinert wird.


    Wir können hier gerne mal ein Counter Strike Tunier veranstalten, einfach um hier mal bisschen den Leuten aufzuzeigen, dass "das Töten" das geringste Element ist.


    Hier werden so viele verschiedene Dinge zusammengeworfen. Dass die Ganze Diskussion von einem schwere Thema zu einem nicht sauber führbaren entstellt wird. Von was für spielen reden wir hier?

    • Tower-Defense auf dem Smartphone, in welchem man Kanonen auf Karavanen richtet?
    • League of Legends in dem man Champions gegeneinander spielt?
    • Stress-Tool in dem man mit einem Bunsenbrenner Kakerlaken vom Bildschirm brennt?
    • Counter Strike welches eher ein Taktik und Reflex-Game ist mit dem Ziel a) eine Bombe zu entschärfen /legen oder b) Geiseln zu befreien / halten?
    • Rape Game das jetzt vor kurzem von Steam gebannt wurde?
    • Saw bei dem es darum geht andere zu töten ganz im Horror-Film Setting?

    Von welcher Intention geht ihr dabei aus?

    • Dass der Spieler Herausforderungen mag?
    • Dass der Spieler einfach virtuell metzeln will?
    • Dass er es einfach als Spiel ansieht wie ein Mensch-Ärgere dich nicht?


    Fangen wir doch mal an grundsätzliches in dieser Diskussion zu klären, bevor wir millionen von Leute einfach mal böses unterstellen.

    Spock nachgewiesen ist da so eine Sache. Es gibt solche und so 'ne und dann noch ganz andere. Auch Studien die dagegen sprechen sind mir schon bekannt. Was wichtig ist halt nicht nur zu schauen wie auf Video- / Spielematerial reagiert wird und meist wird nur rein mit Videomaterial gearbeitet - Live ist sowas halt auch nicht wirklich umsetzbar..


    Letztlich kann und spreche ich hier nur aus meiner persönlichen Erfahrung ;)

    Bitte eine Frage - völlig OT


    Kilaya, wäre es eigentlich schwer, ein neues Spiel zu kreieren (und auf den Markt zu bringen) in dessen Verlauf der Spieler lernt, welche Wirkung diverse Ursachen haben (können)?


    Ich denke da an das Aufbauen einer gut funktionierenden Gemeinschaft, vom Dorf bis ... , mit dem Anbau und zur Verfügung stellen von allem, was die dort lebenden Menschen benötigeṇ. Was jedoch jede einzelne Figur benötigt, liegt immer genau daran, was ich, als Spieler (und somit Ursachen-Setzer), dieser Figur, die sich im Dorf niederlässt, mit auf den Weg gebe.


    Jede Figur wird vom Spieler mit unterschiedlichen Interessen ausgestattet, sie ernährt sich vegan, vegetarisch, etc., je nach Voraussetzung und Interesse wird sie studieren, einen Beruf erlernen, (oder auch ein Alles-Verweigerer und Total-Āussteiger werden), ins Kloster gehen, Single bleiben, oder heiraten, Kindern/ Enkeln bekommen, oder als Doppelverdiener und global Tätiger agieren - kurz, sie wird als KI (je nach Voraussetzung) einen unterschiedlichen Horizont entwickeln und somit den Fortgang des Spiels beeinflussen ...


    Was glaubst Du, würde so etwas angenommen? LG mkha'

    So etwas gibt es - zumindest in abgeschwächter Variante bereits in unterschiedlichsten Spielen. Das richtige Detail scheitert an der Simulationsleistung der üblichen Computer.

    Unterschiedliche Menschen reagieren unterschiedlich auf solche Einflüsse. Klar, die Basis bei uns ist dieselbe und entsprechend verändert man sich auch durch die Erfahrung beim spielen - wie es eben auch jede andere Erfahrung tut! Gleichzeitig ist aber gerade Gewalt etwas das stark von vielen Faktoren abhängig ist. Es gibt nicht nur den einen Grund. Es ist ein Zusammenspiel aus vielen Faktoren. Für mich wichtige dir mir direkt in den Sinn kommen:

    • Habe ich gelernt mich ohne körperliche Gewalt auszudrücken?
    • Habe ich eine Frustationstoleranz?
    • Habe ich ein grundsätzliches Aggressionspotential?
    • Bin ich Hasserfüllt?
    • Habe ich Liebe erfahren?
    • Denke ich, mit Gewalt etwas lösen / ändern zu können?
    • Kann ich zwischen Realität und Virtualität unterscheiden?
    • ...

    Was ja immer wieder gesagt wird ist, dass die Spiele immer realistischer wirken und es daher abstumpft. Für mich kann ich das so nicht unterschreiben. Ja, die Spiele und Filme werden immer "echter", dennoch bin ich mir, wenn ich mir einen Film anschaue oder etwas spiele, immer bewusst, dass es ein Spiel oder Film ist. Schaue ich mir z.B. ein Leak-Video an in welchem gezeigt wird wie eine Drohne in Pakistan eine Beerdigung in die Luft jagd hat das für mich erst einmal den Effekt wie ein Film. Die Realistation, dass es eben kein Film sondern Real ist geschieht in meinem Kopf und das findet dennoch statt. Ein Problem ist hier, dass manchmal schwer zu unterscheiden ist ob es CGI oder eine echte Aufnahme ist.

    Ganz anders verhält sich das aber, wenn ich Gewalt und Leid im echten Leben, live, sehe. Ich stumpfe da keines Wegs ab. Ich würde sogar sagen - mit durch meine aktuelle Therapie - dass mich das sogar noch mehr mitnimmt als früher.


    Die Unterscheidung zwischen Realität und Virtualität geschieht in meinem Kopf, nicht auf dem Bildschirm.

    ich Spiele jetzt Seit 12 jahren regelmäßig Ego-Shooter und das erste Mal war vor ca 17 jahren. Wieso machen mir diese Spiele so viel Spaß? Weil sie aus weit mehr als das "töten" besteht. Ich habe eine Gruppe von Freunden mit welchen ich mich absprechen muss. Wir planen unser Vorgehen, setzen es um. Mal geht was schief, mal geht alles gut. Mal regt man sich über seine Gegner auf, mal nicht. Es ist einfach ein Spiel.

    Setze ich mich an CounterStrike ran, mit der Intention damit den Umgang mit echten Waffen zu lernen und Kampfstrategien einzuüben, dann kann ich das sicher erreichen - oder zumindest zu einem Teil. Solange ich das aber als Spiel ansehe und ich eben das Ganze nicht tue um Leuten zu schaden, so ist meine Geisteshaltung da eindeutig.

    Ich persönlich setze mich mit den Unterschiedlichsten Waffen auseinander. Speer, Schwert, Kettenpeitsche, Meteor-Hammer. An all diesen Waffen habe ich gelernt wie man damit umgeht, wie man damit Formen läuft und wie man damit kämpft. Geh ich deswegen jetzt mit einem Schwert durch die Stadt und metzel alle Leute nieder? Hier habe ich es sogar physisch gelernt und könnte es höchstwahrscheinlich wenn ich wollte. Aber(!) ich will es nicht und es spiegelt nicht meine geistige Haltung wider. Pistolen und Gewehre finde ich aus physikalischer und mechanischer Sicht unheimlich interessant. Aber ich bin mir bewusst, dass es einfach zu gefährlich wäre eine zu besitzen und ich könnte hier eh nirgends damit auf Zielscheiben schießen. Also besitze ich keine Schusswaffe.

    Nimmt man nun alle Klischees her, so wäre ich eine hochgefährliche Person: Spielt Ego-Shooter seit langer Zeit, Ist ausgebildeter Kämpfer mit und ohne Waffen. Bin ich das aber wirklich? Nein, würde ich absolut nicht sagen. Ich bring es nicht einmal über das Herz eine Spinne zu zerquetschen. Geschweige denn einfach so einem Menschen weh zu tun.

    Ich genieße die mentale, körperliche und soziale Herausforderungen und entwickel mich damit gerne weiter.


    Meine Meinung:

    Nein, Karma ist etwas das stark durch Intentionen getrieben wird und meine Intentionen sind keine schädlichen.

    Im Chinesischen wird so etwas zum Beispiel im Qi Gong oder auch im Tai Chi gezielt genutzt. Dort hat es den Sinn und Zweck als Visualisierungtechnik um gewisse Bewegungen auszuführen. Auch im Bereich der Meditation in diesen Felder ist das ein typisches Mittel. Im buddhistischen Kontext ist mir so etwas bisher nicht bekannt. Was das bedeuten könnte? Dass da jemand an eine Kugel in seiner Hand denkt ;)

    Zum Thema "betteln müssen um abbrechen zu dürfen": Ich kenne das auch von manchen Einrichtungen für stationare Psychotherapie. Man konnte dem Personal sagen dass man abbrechen will und von diesem Zeitpunkt an musste man 24 Stunden abwarten, bevor man seine persönlichen Sachen bekam (dazu zähte auch die Geldbörse inklusive diverser Karten und Ausweise, die hatte man in der Regel nicht bei sich, ebenso kein Bargeld). Ich fand den Ansatz - wenn auch etwas radikal - gut, und ein großer Teil der Bewohner hatte es sich innerhalb dieser 24 Stunden tatsächlich nochmal anders überlegt

    Ich finde dieser Vergleich passt nicht so recht. Ein stationärer Aufenthalt im psychotherapeutischen Umfeld ist schon etwas anders. Auch weil zum einen ganz klar ist mit wem man es zu tun hat, was die Hintergründe der Personen sind und weil man von vorne herein weiß auf was man sich einlässt.


    Es wäre natürlich durchaus ein legitime Bitte / Frage, die Person nochmal zum überdenken anzuregen, ob das Verlassen des Retreats wirklich der eigentliche Wunsch ist - ein aktives abhalten ist aber ein absolutes No-Go.

    Auch ein Gelübde sind erst einmal nur Worte. Wichtig ist, was man selbst aus diesen Worten macht. Ich denke, worum es bei der Aussage des Karmas in jedem Moment geht ist, dass man sich dessen Bewusst ist.


    • Ich kann durch die Straße gehen, und durch Zufall/Glück keinen Käfer zertreten.
    • Ich kann aber auch bewusst und achtsam durch die Straße gehen und ganz bewusst keinen Käfer zertreten.

    Das sind zwei unterschiedliche Ansätze, die zwar dasselbe Ergebnis haben (der/die Käfer leben weiter), aber bei letzterem achte ich darauf und habe mich ganz gezielt dafür entschieden.

    Ich nutze die Suchmaschinen je nachdem an was ich gerade Arbeite. Sitze ich z.B. auf der Arbeit und bin am Programmieren, dann ist, sofern es nicht um Windows Desktop Entwicklung geht, Google einfach am besten. Arbeite ich an Windows-Kram kann auch Bing schon einmal hilfreich sein - aber selbst da wird die Suchmaschine aus dem Hause Alphabet immer besser. Wenn ich privat am recherchieren bin - oder auch für die Uni - nutze ich meistens auch Google, aber dann DuckDuckGo, Ecosia und co. zusätzlich um auch aus meiner Bubble rauszukommen.

    Mal bisschen trash/nonsens am Rande.


    Gerade bin ich auf das folgende gestoßen:

    https://www.digitaltrends.com/…les/acer-leap-beads-news/


    Zitat

    [..]
    Acer’s Leap Beads are aimed at Buddhists, and are designed to count the number of mantras repeated during prayer time, so that it’s easier to concentrate on what’s being said, rather than counting. While the Leap Beads have niche appeal, in that we doubt anyone who isn’t Buddhist will want to buy them, the audience size is anything but small.

    [..]


    Da fände ich einen Roboter als Meditationsführer noch interessanter. :D

    Sungi , ich kann dir gerne mal versuchen darzulegen wie ich das verstehe.

    Die zwischenzeitlich eingetroffenen weiteren Beiträge habe ich nur grob verfolgt.


    Ich, als Mensch, existiere nicht von mir heraus. Ich kann Leben, weil mein Lebensumstände als solche alle rein zufällig dazu führen, dass mein Leben überhaupt möglich ist. Ich bin also ein Produkt aus vielen verschiedenen Faktoren.

    Würden wir jetzt in dieser Sekunde die Zeit anhalten, so könnte man sagen das ist xiaojinlong. Dann lass uns mal eine Sekunde warten und noch einmal die Zeitanhalten: das ist noch immer xiaojinglong. Aber ein anderer. Von Augenblick zu Augenblick verändere ich mich. Zum einen, weil meine Umwelt im stetigen Wandel ist, zum anderen, weil ich anfange zu überlegen. Meine Gedanken setzen sich fort, und meine Meinungen können sich ändern. Was ich jetzt tue, hat Auswirkungen auf mein gefühltes ich im nächsten Augenblick. Ich bin damit also eigentlich noch immer nur ein zusammenspiel aus vielen Faktoren. Ändert man die Faktoren, so kommt man wahrscheinlich - vielleicht aber auch nicht, wer weiß das schon - auf ein anderes ich.

    Das kann sehr viele Gründe haben. Wirklich etwas dazu zu sagen ist schwer, weil es eben von so vielem kommen kann (Haltung, Grundsätzliche Leiden, etc). Zu empfehlen wäre, einen Meditationslehrer aufzusuchen und dort zumindest mal die grundsätzlichen Dinge wie die Haltung überprüfen zu lassen. Vielleicht gibt es ja eine Gruppe / Sangha in deiner Nähe?

    Ach fluid , ich habe gesagt, wenn du das tun willst. Ob du das tust oder nicht bewerte ich dabei nicht.


    Dieser absurde Irrglaube wird ja auch fleißig im Buddhaland propagiert, das in seinen Forenregeln allen Religionen einen besonderen Schutz zugesteht. So eine Einstellung halte ich für realitätsfern, sehr naiv und leider auch sehr gefährlich für die Gesellschaft an sich und insbesondere natürlich für die Opfer.

    Wenn du hier strafrechtlich relevantes findest, dann weißt du wo du dich hinwenden willst. Wenn du andere Kritik anbringen willst, kannst du dies gerne in den entsprechenden Bereichen tun. Aber insbesondere wenn du die christliche Religion kritisieren willst, findest du hier vielleicht eher das falsche Publikum.

    Die Regeln hier im Forum haben durchaus einen Sinn und Zweck - und zwar diesen, dass man auch einfach mal ungestört diskutieren kann, ohne dass jemand mit Querschlägern rein kommt und die Diskussion übernimmt.


    Ja es läuft vieles Schief. Nein es läuft nicht alles Schief. Ja man sollte darüber sprechen was Schief läuft. Nein man sollte nicht nur darüber reden.