Beiträge von xiaojinlong

    Mal bisschen trash/nonsens am Rande.


    Gerade bin ich auf das folgende gestoßen:

    https://www.digitaltrends.com/…les/acer-leap-beads-news/


    Zitat

    [..]
    Acer’s Leap Beads are aimed at Buddhists, and are designed to count the number of mantras repeated during prayer time, so that it’s easier to concentrate on what’s being said, rather than counting. While the Leap Beads have niche appeal, in that we doubt anyone who isn’t Buddhist will want to buy them, the audience size is anything but small.

    [..]


    Da fände ich einen Roboter als Meditationsführer noch interessanter. :D

    Sungi , ich kann dir gerne mal versuchen darzulegen wie ich das verstehe.

    Die zwischenzeitlich eingetroffenen weiteren Beiträge habe ich nur grob verfolgt.


    Ich, als Mensch, existiere nicht von mir heraus. Ich kann Leben, weil mein Lebensumstände als solche alle rein zufällig dazu führen, dass mein Leben überhaupt möglich ist. Ich bin also ein Produkt aus vielen verschiedenen Faktoren.

    Würden wir jetzt in dieser Sekunde die Zeit anhalten, so könnte man sagen das ist xiaojinlong. Dann lass uns mal eine Sekunde warten und noch einmal die Zeitanhalten: das ist noch immer xiaojinglong. Aber ein anderer. Von Augenblick zu Augenblick verändere ich mich. Zum einen, weil meine Umwelt im stetigen Wandel ist, zum anderen, weil ich anfange zu überlegen. Meine Gedanken setzen sich fort, und meine Meinungen können sich ändern. Was ich jetzt tue, hat Auswirkungen auf mein gefühltes ich im nächsten Augenblick. Ich bin damit also eigentlich noch immer nur ein zusammenspiel aus vielen Faktoren. Ändert man die Faktoren, so kommt man wahrscheinlich - vielleicht aber auch nicht, wer weiß das schon - auf ein anderes ich.

    Das kann sehr viele Gründe haben. Wirklich etwas dazu zu sagen ist schwer, weil es eben von so vielem kommen kann (Haltung, Grundsätzliche Leiden, etc). Zu empfehlen wäre, einen Meditationslehrer aufzusuchen und dort zumindest mal die grundsätzlichen Dinge wie die Haltung überprüfen zu lassen. Vielleicht gibt es ja eine Gruppe / Sangha in deiner Nähe?

    Ach fluid , ich habe gesagt, wenn du das tun willst. Ob du das tust oder nicht bewerte ich dabei nicht.


    Dieser absurde Irrglaube wird ja auch fleißig im Buddhaland propagiert, das in seinen Forenregeln allen Religionen einen besonderen Schutz zugesteht. So eine Einstellung halte ich für realitätsfern, sehr naiv und leider auch sehr gefährlich für die Gesellschaft an sich und insbesondere natürlich für die Opfer.

    Wenn du hier strafrechtlich relevantes findest, dann weißt du wo du dich hinwenden willst. Wenn du andere Kritik anbringen willst, kannst du dies gerne in den entsprechenden Bereichen tun. Aber insbesondere wenn du die christliche Religion kritisieren willst, findest du hier vielleicht eher das falsche Publikum.

    Die Regeln hier im Forum haben durchaus einen Sinn und Zweck - und zwar diesen, dass man auch einfach mal ungestört diskutieren kann, ohne dass jemand mit Querschlägern rein kommt und die Diskussion übernimmt.


    Ja es läuft vieles Schief. Nein es läuft nicht alles Schief. Ja man sollte darüber sprechen was Schief läuft. Nein man sollte nicht nur darüber reden.

    Wenn es um strafrechtlich relevantes geht, dann steht dir das Wenden an entsprechenden Behörden offen. Wenn du grundsätzliche Kritik an der Religion selbst ausführen willst, dann steht dir das im entsprechenden Forumsbereich offen, allerdings hat dies mit einem respektvollen und höflichen Umgangston satt zu finden. Wenn du politische Dinge ändern willst, dann wäre vielleicht ein politisches Forum besser geeignet als ein religiöses.

    Wieso nicht? Wenn's jemanden mit seinen psychischen Erkrankungen hilft ist das doch begrüßenswert.

    Diese Beitrag von mir, war eine Entgegnung auf einen Beitrag, der mittlerweile moderativ deaktiviert wurde.



    Mein Einwurf, dass Buddhismus keine Therapie zum Krankheiten heilen ist, ist pauschalisierend, daher kann ich gerne erklären, was ich genau meine.


    Buddhismus selbst sehe ich als eine heilsame Lehre. Dennoch sollte sich jemand, der unter eine Krankheit leidet, mit einem Arzt sprechen und sich nicht erst einmal an den Pali Kanon oder einen buddhistischen Lehrer wenden. Ich denke, dass buddhistische Übungen durchaus hilfreich sein können, wenn man z.B. unter Streß und Ängsten leidet, aber auch das nur bis zu einem gewissen Grad und man sollte im Falle einer Krankheit immer einen Arzt befragen.


    Man muss mit Aussagen a la "Buddhismus ist eine Therapie" daher sehr vorsichtig sein, da dies weder allgemein gültig ist, noch sich Krankheiten in der engeren Definition damit "heilen" lassen. Jemand mit einer Depression oder Psychose sollte sich an einen Arzt / Therapeuten wenden, aber nicht denken, wenn er einfach täglich drei Sutren rezitiert wird alles wieder gut - es kann im Einzelfall helfen, aber es ist keine Therapie.

    fluid ,


    das etwas grundsätzlich immer gut ist, ist ein Grundproblem solcher Strukturen, und bei weitem nicht nur auf Religionen begrenzt (siehe z.B. manche Leute bzgl. Alternativ-Medizin).


    Das Religion einen besonderen Schutz hier hat sehe ich nicht als grundsätzlich negativ. Denn dieser Schutz umfasst nicht strafrechtlich relevantes, sowie grundsätzlich gegen die Ethik sprechendes. Auch darfst du sehr wohl kritisch über die einzelnen Religionszweige sprechen, das muss aber mit Respekt passieren und in den entsprechenden Bereichen dafür.

    accinca Um einen Diskurs führen zu können ist eine Begriffsklärung notwendig. Nutze ich nun die - soweit ich es bisher Beurteilen kann - meist genutzt Erklärung, so scheint - meines Verständnisses nach - die Vertiefung zu bedeuten, dass ich mich auf etwas [Singular] (wobei dieses etwas auch Leere sein kann) konzentriere. Wenn ich Meditiere dann umschreibt das den Akt dass ich versuche eine Vertiefung zu erreichen. Jedoch heißt das nicht, dass es unmittelbar zu Erfolg führt.

    Was in religiösen Texten oftmals fehlt:

    • Eindeutige Markierung von Quellen und Zitaten
    • Ein entsprechender Änderungsverlauf
    • Klare Definition der angewandten wissenschaftlichen Methodik sowie deren Grundlagen
    • Klare Nachvollziehbarkeit über den gesamten Wissenschaftlichen Text
    • Aufbau der
      • These
      • Beweis / Widerlegung der These
      • Test zur Nachvollziehbarkeit sofern es sich um praktisch anwendbares handelt.

    Da es sich z.B. bei dem Eintauchen in die 8 Jhanas nicht um etwas allgemein beobachtbares und nachweisbares handelt fehlt der Beweis der These.

    Da es lediglich beobachtbar ist, dass überhaupt etwas passiert können wir nur sagen: Es passiert was. Es fehlt somit der fundamentale Beweis dass genau das passiert, was Buddha (und auch andere Lehrer) beschreiben.

    Primär, so ist meine Einschätzung, handelt es sich bei der Lehre um einen Weg etwas zu beschreiben. Damit hat man einen gemeinsamen Wort- und Textschatz den man als Grundlage für die Lehre nutzen kann. Da es aber keine Allgemeingültigkeit (nicht einmal in sich selbst) besitzt kann es auch keine wissenschaftliche Arbeit sein.


    Was es allerdings an wissenschaftlichen Arbeiten gibt, sind Arbeiten welche sich mit den Texten beschäftigen und versuchen allgemein gültige Ansätze zu erstellen, in dem verschiedene Texte, Auslegungen und Lehrmeinungen mit einander verglichen werden und so eine Relation aufgebaut wird. Dabei wird aber nicht bewiesen, dass die Lehre Buddhas korrekt ist, noch dass die Lehre anderer Religionen korrekt ist, sondern es wird zumeist nach Übereinstimmungen und Zusammenhängen gesucht.


    Auch gibt es insbesondere für Götter/Brahma und Leuchtwesen keinerlei Beweise - und nein, der Pali Kanon gilt dabei nicht als Beweis, da dieser nicht unabhängig ist und es keine neutrale Beurteilung gibt die den Beweis erbringen kann.

    kesakambalo , na, da lehnst du dich jetzt aber weit aus dem Fenster. Auch wenn ich gerne behaupten würde, dass ich bei jeder Meditation es schaffe mich zu vertiefen, so ist das (noch?) bei weitem nicht der Fall.

    Andererseits handelt es sich darüber hinaus um ein spezifisches Problem institutionalisierter Religionen mit patriarchalischen und autoritären Herrschaftsmustern und spirituellen Abhängigkeitsverhältnissen.

    Ahm, das ist Teil der Gesellschaft. Nicht nur der Buddhistischen. Und nicht nur von Religionen - wenn auch dort besonders.


    Wenn Menschen sich komplett einer höheren Macht hingeben. Diese höhere Macht kann hierbei in unterschiedlichen Formen repräsentiert werden. Damit meine ich nicht das Dharma. Ich meine damit Lehrer, Meister, Feldwebel, Ärzte, Priester, etc. Die Menschen haben vertrauen. Dieses vertrauen wird von der machthabenden Person missbraucht um eigene Zwecke zu verfolgen. Diese Zwecke können finanzieller Reichtum sein, eigentlich nicht verdiente Anerkennung, oder eben auch sexueller Missbrauch. Hier in diesem Thread wird, soweit ich es verfolgt habe, primär über den sexuellen Missbrauch gesprochen. Allerdings ist das auch nur ein kleiner Teil - wenn auch ein besonders schwerwiegender.


    Was kann man dagegen tun?

    Man kann Aufklärung betreiben und Stellen mit fachlichen Ansprechpartnern zur Verfügung stellen.

    Die benötigte Aufklärung ist hierbei Bereichspezifisch zu betreiben. Z.b. sollte Therapiepatienten erklärt werden, dass eine Erniedrigung sowie ein sexueller Akt nicht Teil einer Therapie ist. Genauso muss buddhistischen Schülern aufgezeigt werden, dass "Sex zur Heilung der körperlichen Gier" kein Pfad ist den man gehen muss. Auch ist das zahlen von vielen tausend Euro nichts, das zur Erleuchtung führt.


    Was tun, wenn schon etwas passiert ist?

    Schwer. Ganz schwer. Aufklärung dessen was geschehen ist. Ist rechtlich relevantes passiert, so sollte auch die Staatsanwaltschaft / Polizei davon in Kenntnis gesetzt werden. Andere Lehrer sollten Aufklärung betreiben (siehe oben).

    Leider ist es aber oft nicht möglich die bestehenden Strukturen richtig zu zerschlagen. Da manche Anhänger (aus welchen Gründen auch immer) in einer Abhängigkeit zu der / den Machthabenden ist. Diese halten oftmals dann die Strukturen mit am Leben. Durch das Internet ist so etwas eventuell sogar noch schwerwiegender geworden, da es sich damit weiter verbreiten kann.


    Ja, was ich hier jetzt schreibe ist leicht gesagt, schwer umgesetzt. Ja, vieles wurde bereits oben schon genannt. Aber es wurde nicht allgemein gesagt. Es wurde nicht Lehr-unabhängig gesagt.

    Irgendwo müssen wir anfangen. Lasst uns bei uns selbst anfangen.

    Ich schließe mich Spock an. Ausserdem denke ich, dass hier auf einer Ebene diskutiert wird, die das Problem so eh nicht lösen können wird.


    Solche Missbrauchsvorfälle sind kein Problem des Buddhismus, kein Problem der katholischen Kirche. Es ist ein gesellschaftliches Problem, das immer wieder auftaucht, wenn eine Hierarchie entsteht und Machtpositionen für eigene Zwecke missbraucht werden. Ja, wenn das im Buddhismus vorkommt, der sich dafür ausspricht, dass so etwas nicht in Ordnung ist, und das gegen die Lehre verstößt, ist es ziemlich traurig. Aber es ist ein grundsätzliches Problem. Daher macht das auch keinen Sinn einfach nur im Buddhismus rumzustochern. Solche Probleme müssen gesamtgesellschaftlich angesprochen und gelöst werden. Es muss Aufklärung stattfinden. Und damit meine ich nicht nur, dass solch ein Missbrauch nicht teil der buddhistischen Lehre ist, sondern auch das es kein Teil des Christentums, oder auch einer Ausbildung bei der Bundeswehr und so weiter ist.

    Wenn wir jetzt anfangen darüber zu Streiten welche Buddhistische Richtung wie, wann, wo Probleme hat, dann fangen wir schnell an, an dem eigentlichen Problem vorbeizureden. Wenn wir anfangen uns zu entzweien, dann wird Aufklärung noch schwerer.

    Wie soll es dem Laien möglich sein, Rechte Ansicht zu erlangen, wenn diese die Vier Edlen Wahrheiten beinhalten? Ein rein intellektuelles Verständnis reicht wohl kaum aus, dass man erkennbare Lebensumstellungen realisiert; Und letzten Endes beeinfluss Rechte Ansicht alle anderen Glieder des Pfads.


    Auch ist es dem Laien nicht möglich, Rechte Rede komplett einzuhalten, da diese ausschließlich die Dhammalehre beinhaltet und alles andere ausschließt.


    Bei Rechter Anstrengung verhält es sich ähnlich; Wenn man beispielsweise seine Sexualität auslebt, dann wird der Geist mit Lust (raga) gefüllt sein, und man würde Rechte Anstrengung vernachlässigen.


    Auch ist Rechte Achtsamkeit und vor allem Rechte 'Samadhi' ein Unding zu realisieren, da letzteres von den Jhanas spricht, und diese von der momentanen Abkühlung der fünf Nivaranas ausgehen.

    Also lieber gar nichts tun und keine Anstrengung verfolgen, weil man es (noch) nicht kann? Dann bräuchte man z.B. auch kein Bodhisattva-Gelübde sprechen, denn die meisten die es rezitieren können nicht alle Wesen erlösen.


    Wie so oft im Leben gilt: Mit Übung kommt der Erfolg oder - was hier vielleicht etwas treffender ist: mit Übung kommt die Einsicht, dass der Erfolg egal ist.

    Willkommen hier im Forum Maho !


    Hildesheim / Hannover ist leider absolut nicht meine Gegend, aber es wird sich bestimmt jemand finden, der sich in deiner geographischen Nähe besser auskennt und auch ein paar Tipps hat.


    Viele Grüße

    Und sexuellen Missbrauch würd ich ihm jetzt nicht vorwerfen, das war ein Missverdtändniss. Ich wusste nicht das sich diese Artikel darauf bezogen. Ich meinte , das der Dalai Lama auf die eine oder andere Weise auch "schlecht" bzw. moralisch bedenklich handelt, da er auch nur ein Mensch ist, und zu viel Macht nie gut ist.

    Dann lies bitte die Artikel auf die du dich beziehst, bevor du solche Aussagen machst!

    Shunyata , dann solltest du das auch klar so schreiben. Wenn du sagst er ist genauso dann versteht man darunter, dass der anderen Person gleicht eingeschlossen der Taten. Und auch wenn du sagst der Charakter gleicht sich, so unterstellst du, dass der schadhafte Charakter auf diese Art und Weise im Dalai Lama vorhanden ist. Da aus dem schadhaften Charakter das Missbrauchsverhalten entsteht solltest du auch damit sehr Vorsichtig sein. Und was du geschrieben hast liest sich sehr wohl als Unterstellung - und wir können nur lesen was du schreibst.

    Der "hoch ehrenvolle" (mal mehr mal weniger) Dalai Lama, ist doch genauso bzw. ein ähnlicher Mensch wie der in dem Artikel nur eher mit mehr Einfluss und ein geschickter Schachspieler der seine Bauern opfert.

    Shunyata , du hast genauso bzw ähnlich geschrieben.


    Moderation:

    Seid vorsichtig mit Anschuldigungen!

    Wenn ihr Anschuldigungen raushaut, müsst ihr Belege bringen.