Posts by Sudhana

    Die Lehre des Buddhismus wie sie im Pali Kanon zu finden ist, umschließt viele Proto-Wissenschaftliche und Esoterische/Übernatürliche Behauptungen und Schilderungen von Situationen mit ein. Die verschiedenen Daseinsbereiche(Höllen, Götterwelten usw.), Petas, Gottheiten und Erinnerungen an frühere Leben, gehören zu den Sphären Esoterischem Wissens und dem Übernatürlichen.

    Was erwartest Du von einer Lehre, deren Grundsätze vor 2500 Jahren formuliert wurden? Wie diese Grundsätze formuliert wurden, ist natürlich bedingt durch den historischen und kulturellen Kontext. Wenn man sich mit diesem Kontext etwas beschäftigt, dann versteht man auch, um was es da geht. Da geht es unmittelbar um die Frage unserer Existenz. Das, was im Westen als 'Sinnfrage' bezeichnet wird. Eine Frage, die die empirische Wissenschaft nicht beantworten kann - und in aller Regel auch gar nicht will. Die Anzahl der möglichen Antworten auf diese Frage ist recht begrenzt; da hat sich im letzten Vierteljahrtausend nicht viel getan - wie gerade die Lehrtexte der alten Schulen zeigen (Palikanon, sog. 'nördlicher Kanon'), wo sich Buddha mit diesen unterschiedlichen Antworten auseinandersetzt.


    Man muss halt mit etwas Lernaufwand an diese Texte herangehen, um sie zu verstehen - etwa die 6 gati ("Daseinsbereiche" ) als eine transhumane psychologischeTypenlehre. Wobei ich den Eindruck habe, dass Du da nicht gerade die optimale Anlaufstelle für einen Einstieg in das Verständnis der buddhistischen Lehre gefunden hattest - um es mal vorsichtig zu formulieren.

    Und ja, ich habe früher einmal an Reinkarnation im Sinne einer Persönlichkeit/eines Bewusstseins in verschiedenen Leben geglaubt, glaube da aber heute nicht mehr dran.

    Gerade das hat beispielsweise mit Buddhismus Null zu tun. Das ist einer der o.g. Grundsätze, nennt sich anatman. Wenn Du das bei Deinen 'tibetischen Buddhisten' gelernt hast, dann taugen die als Lehrer nichts. Und wenn Du die Überlieferung des Dharma nicht selbst studiert und gemerkt hast, dass das ein Missverständnis ist, hast Du als Schülerin nichts getaugt. Offen gesagt - angesichts eines solch krassen Missverständnisses nehme ich Dir die 'Ex-Buddhistin' nicht so recht ab.


    Weisst Du - was mir die Diskussion mit vielen 'Atheisten' verleidet (bin übrigens selbst einer, Buddhismus impliziert das), das ist, dass sie Menschen, die eine religiöse Praxis ausüben, anscheinend für leichtgläubige Schwachköpfe halten. Was natürlich am einfachsten geht, wenn man ihnen unterstellt, irgendwelchen Schwachsinn zu glauben. Und dazu sucht man dann geeignete Sparringspartner, um sie vorzufühen - wie Du hier. Habt Ihr nichts besseres zu tun? Zu was soll das gut sein? Gläubige bekehren? Sorry - bei Euch heisst das ja "aufklären" ... Also mit 'Ungläubige bekehren' wirst Du hier jedenfalls nicht Viele locken können. Buddhisten geben keine guten Missionare ab und wissen das in der Regel auch..


    Buddhismus ist vor allem keine Angelegenheit des Glaubens, sondern eine persönlicher religiöser Praxis. Mit Leuten zu diskutieren, die diese Praxis nicht ausüben und/oder nicht ausüben wollen, ist Zeitverschwendung. Da kann man genausogut mit Blinden über Farben diskutieren.


    So, und nun abschließend meine dringende Bitte an die Moderation, diesen Thread dorthin zu verschieben, wo er offensichtlich hingehört: Dialog der Philosophien, Religionen und Freidenker Hilfreich wäre darüber hinaus eine eindeutige thematische Abgrenzung der beiden Unterforen in der Forenbeschreibung. Ich denke, dieses hier sollte für innerbuddhistische Kontroversen da sein, nicht als "Ort für religionskritische Fragen" genereller Natur.

    (...) es geht um eine interkulturelle Partnerschaft mit potentiell problematischen Aspekten. Insbesondere, wenn die 'Liebesbeziehung' geheim gehalten und nicht offen gelebt wird / werden soll. Dann ist es in aller Regel nicht die einzige 'Liebesbeziehung'. Fast immer ist das ein Feld schwerer interkultureller Missverständnisse - auf beiden Seiten.


    Zur Vermeidung solcher Missverständnisse ist es insbesondere für die 'Gefährtin' (oder die dazu Ausersehene) empfehlenswert, sich eingehend mit dem 'tibetischen' kulturellen Hintergrund solcher Liebesbeziehungen zu beschäftigen. Am besten, bevor man sie eingeht, so dass man auch weiss, auf was man sich da einlässt. Das Beste, was es da mE derzeit in deutscher Sprache gibt, ist diese auch für Laien gut lesbare Masterarbeit im Fach Religionswissenschaft:

    "Wenn Schwäne im Wasserlilienteich schwimmen" Sexueller Missbrauch im tibetischen Buddhismus

    Die Zeit für die Lektüre der ca. 150 Seiten ist eine sinnvolle Investition - auch, wenn (bzw. weil) sie für jemanden, der das Eingehen einer solchen Beziehung erwägt, vermutlich recht desillusionierend ist.

    Danke für die hilfreichen Ergänzungen. Dazu noch zwei kurze Hinweise.


    1.) Im tibetischen Kanon (bKngjur / Kangyur) bzw. seinen diversen Editionen finden sich kaum Übersetzungen früher Sutras (aus den Āgamas); grob fünf oder sechs Dutzend (die genaue Zahl habe ich nicht präsent). Wenn man sich also für möglichst frühe buddhistische Texte interessiert, ist das eine recht unergiebige Quelle.


    2.) Dabei habe ich die Prajñāpāramitā - Texte (eine äußerst umfangreiche Sammlung) des Kangyur nicht berücksichtigt. Die frühen Prajñāpāramitā - Texte, insbesondere das bereits genannte Aṣṭasāhasrikā, fanden noch Eingang in den (im Original verlorenen) Kanon der Mahāsāṃghika, einer der ältesten buddhistischen Schulen. Die (englische) Übersetzung dieses Textes von Edward Conze ist mE empfehlenswert (ich kenne auch keine andere) und hilfreich beim Verständnis des Bodhisattva - Ideals. Ein wenig auf nonduales Denken muss man sich freilich einlassen können ...

    Da ist vor allem (als umfangreichster) der chinesische Tripitaka zu nennen. Er enthält (in chinesischer Übersetzung natürlich) in der modernen Edition Taishō Daizōkyō die vier Āgamas des nördlichen Kanon (die grob den vier 'großen' Nikāyas des Palikanon entsprechen: der Khuddakanikāya hat keine Entsprechung). Madhyamāgama and Samyuktāgama stammen von den Sarvāstivādin, Dirghāgama and Ekottarāgama entweder (ist mW nicht geklärt) von den Mahāsāṃghika oder den Vibhajyavādin (die vermutlich Vorläufer der Theravadin waren).


    Dazu 627 Mahāyāna Sūtras und 572 Tantras.

    dem hilft auch keine "wissenschaftliche Buddhologie" weiter - im Gegenteil.

    Sehe ich auch so. Auf der anderen Seite, wenn der Dharma übend verifiziert wird, reduziert sich auch die Bedeutung der schriftlichen Tradition. Da kann dann nach 20 Jahren Praxis schon mal so was vorkommen:

    Seit einiger Zeit jedoch fällt mir die Beschäftigung mit den Sutras und den kommentierenden Schriften sehr schwer. Ich habe einfach keinen " Bock" darauf, mich langweilt es einfach.

    Kann ich verstehen. Um auf Dein Zitat von mir zu kommen und dies mit einem anderen etwas zu erläutern: "The map is not the territory" (Alfred Korzybski). Und die Sutras sind etwas großmaßstäblich. Ich habe mein Futter als Geodät verdient, da hat man die Übersichtskarte im Kopf und nimmt sie allenfalls mal in die Hand, um jemandem zu zeigen, wo er ist und wo es lang geht (wenn er weiss, wo er hinwill). Ansonsten kuckt man da nicht dauernd rein, das ist langweilig, überflüssig, und man riskiert, zu stolpern und auf die Nase zu fallen. Man macht seinen Job und kümmert sich eher um's kleinmaßstäbliche ...

    P.S.: ich denke mal, das Zitieren ist okay für Netsrot , ich weise im anderen Thread auf den hier hin.

    Ich hatte ja kürzlich den Begriff buddhavacana ("Buddhawort") im Kontext einer Diskussion der 5. Śīla verwendet, ohne mein Verständnis davon näher zu erläutern, was ich hier nachholen möchte. Ich persönlich sehe das pragmatisch: buddhavacana / butsugo sind für mich die im sutta-pitaka des Palikanon bzw. als shutara zō im Tripitaka kanonisierten Texte. Dass dieseTexte 'Authentizität' und damit Autorität beanspruchen durch Berufung auf die Urheberschaft eines Lehrers namens Gautama, der im 6. oder wohl eher 5. Jhdt. v.d.Z. im Großraum Magadha den Sangha begründete, ist sicher weitestgehend eine Fiktion. Für mich beziehen diese Texte ihre Autorität vom Sangha; eben durch die Kanonisierung . Das ist für mich nach dem Aspekt gemeinsamer Übung der zweite Grund, nicht nur zu Buddha und Dharma, sondern auch zum Sangha Zuflucht zu nehmen, der den von Buddha offengelegten Dharma durch die Zeiten trägt; wobei dieser wie auch der Sangha unweigerlich Form und Gestalt ändert.


    Wie schon gesagt, ein pragmatischer Zugang. Wobei der philologische Zugang für mich durchaus ebenfalls von (freilich nachrangigem) Interesse ist. Dieser untersucht eben die genannte Transformation von Form und Gestalt im historischen Prozess, was Einblick in den Gehalt des so Transformierten geben kann (nicht muss). In den Sinn des Kommens von Bodhidharma aus dem Westen, wie man es in meiner Übungstradition verklausuliert.


    Um auf das eingangs Geschriebene zurück zu verweisen: Verständnis (selbst meines :) ) ist immer und notwendig subjektiv. Mir ist bewusst, dass gerade in den asiatischen, seit Jahrhunderten vom Buddhismus geprägten Kulturen das Verständnis und die Perspektive der großen Masse sich als 'Buddhisten' verstehender Menschen hinsichtlich der schriftlichen Tradition eher auf den Buddha als den Sangha gerichtet ist - und zwar auf Buddha als eine historische und trotzdem transhumane Person. Das ist Teil des religiösen Aspekts, der auch in den 'konkurrierenden' Weltreligionen als Fundamentalismus auftritt und in der Moderne zu einer Quelle kognitiver Dissonanz wurde. Im Buddhismus steht solch eine fundamentalistische Auffassung meiner Meinung nach ironischerweise darüber hinaus in einem Widerspruch zur Kerndoktrin anatman, da sie 'Buddha' als Person versteht.


    Es ist (wie auch bei dem galiläischen Wanderprediger Jeschua) höchst wahrscheinlich, dass Gautama Śakyamuni als historische Person tatsächlich existierte und Begründer / Impulsgeber der heutigen, seinen Namen tragenden Überlieferung war. Und im gleichen Maße wie bei Jeschua wird sich wohl nie aufklären lassen, was konkret diese historische Person gelehrt hat und was spätere Ergänzung / Vertiefung / Ausformung dieser Lehren ist. Konkret fassbar - mit historischen oder philologischen Mitteln - sind Personen wie Gautama oder Jeschua nicht, wir können lediglich aus der fassbaren Wirkung eine Person als Ursache annehmen. Eine solche Annahme ist zwar hoch plausibel, aber nicht zwingend.


    Ein dabei nicht zu überwindendes bzw. aufzuklärendes Problem (jedenfalls nicht mit philologischen Ansätzen) ist die Beziehung zwischen den Lehren dieser historischen Person und den nach ihrem Tod kanonisierten und mündlich tradierten Texten, die ihr in den Mund gelegt wurden. Offensichtlich wurden diese Texte zumindest für die mündliche Weitergabe angepasst, also mnemotechnisch optimiert (Bronkhorst kann ich da nicht folgen). Und ebenso offensichtlich wurden die so aufbereiteten Texte bis zu ihrer Verschriftlichung redigiert, was der Vergleich des Palikanon mit der nördlichen Überlieferung (sog. Sanskrit-Kanon, von dem die alten Schulen wiederum verschiedene Redaktionen hatten) zeigt. Da gab es offensichtlich aus didaktischen Gründen Umstellungen und Verschiebungen, aber auch Streichungen und Ergänzungen. Bei allen Schulen (auch den Prä-Theravadin). Die Frühbuddhismus-Forschung hat gezeigt, dass es in allen auf uns gekommenen Kanones (bzw. den erhaltenen Bruchstücken und Übersetzungen) zeitlich distinkte Überlieferungsschichten gibt und sich die Frage, welche verschriftete Fassung / Form die älteste ist, allenfalls bei einzelnen Texten vergleichend klären lässt, nicht jedoch hinsichtlich einer ganzen Textsammlung. So ist es beispielsweise eben nicht der Fall, dass der Palikanon (als erster verschriftlichter Kanon) generell die älteste verschriftlichte Form dieser Lehrtexte wiedergibt - auch wenn das für viele (aber bei weitem nicht alle) Einzeltexte zutrifft.


    Die Frage nach der 'Authentizität' buddhistischer Lehrtexte ist nur in und mit ihrer praktischen Umsetzung zu klären. Die philologische Untersuchung gibt uns lediglich Argumente für mehr oder weniger plausible Spekulationen an die Hand.


    Was Ajahn Dtun angeht - auch, wenn ich seiner Auffassung, dass der "authentische" Dhamma nur "im eigenen Herzen" und nicht in den Schriften zu finden ist, zustimme, so ist es doch ein Fakt, dass sich ein Schatz einfacher finden lässt, wenn man eine Schatzkarte hat.

    Also es ist zumindest nicht von mir zusammenfantasiert!

    Das wollte ich Dir auch nicht unterstellen. Sorry, wenn das falsch 'rüberkam. Das Verbot von Alkohol wird in den meisten Übersetzungen auf 'Rauschmittel', 'drugs' usw. usf. ausgedehnt. Nach meinem Empfinden wird da aus (sicher gut gemeinten) pädagogischen Absichten das surā bzw.

    surāmeraya bewusst unpräzise übersetzt. Mit so etwas habe ich ein grundsätzliches Problem; genauer ein grundsätzliches Vertrauensproblem mit solch patronisierenden Verfälschungen. Ich erwarte eine möglichst präzise Übersetzung; wenn ein Übersetzer etwas zum besseren Verständnis nach seinem persönlichen Gusto interpretiert/auslegt, sollte er das redlicherweise in einer Fußnote oder Anmerkung tun, statt den Text (immerhin buddhavacana, "Wort des Buddha“) bewusst zu verfälschen verbessern.


    Dessenungeachtet hat Buddha ja sein Verbot des Alkoholkonsums begründet, und zwar mit den daraus entstehenden möglichen Folgen vor allem im sozialen Umfeld des Konsumenten. Wenn bei bestimmten Drogen, insbesondere solchen, die wie Alkohol eine moralisch enthemmende Wirkung haben (wobei natürlich körperliche Abhängigkeit von illegalen Drogen zumeist eine solche Wirkung hat) die gleichen Folgen für das Sozialverhalten auftreten, ist es zweifellos sinnvoll, das surāmeraya - Verbot analog auf sie anzuwenden. Was jedoch nicht sinnvoll ist, ist ein undifferenzierter Begriff 'Droge'. Vor allem - und das wird häufig falsch verstanden - ging es ja Buddha nicht um ein Nahrungstabu, sondern um die Auswirkungen (vor allem die sozialen) des Konsums.

    Es heißt, dass Buddha anfangs Vorschriften gegen Rausch nicht so wichtig fand, aber eben dann als Ordinierte unter dem Einfluss von Alkohol alle möglichen anderen Gelübte brachen, alle berauschenden Substanzen verbot.

    Sorry, aber so lange Du für diese Behauptung nicht wenigstens ein einziges Sutrenzitat anführen kannst, nehme ich mir die Freiheit, das als zusammenfantasierten Unsinn zu bezeichnen.


    Ist ja noch nicht so lange her, dass wir das Thema hatten. Wäre mE auch sinnvoller gewesen, diesen abgtrennten Thread dort anzuhängen.


    Oft entstehen die wohlwollenden Berichte in den Medien aus Unkenntnis der Redakteure. Die können seriöse von unseriösen Angeboten oft nicht unterscheiden.

    Offensichtlich - habe mal in so eine SWR-Reportage hineingeschaut, ist schließlich gerade mal 50 km von meinem Wohnort. Nun ja - ich denke, wer nach Otterberg geht, dem geht es nicht um den Dharma - übrigens auch dem Reporter nicht, der sich gleich zu Beginn als Kampfsportler outete. Der 'Buddhismus' dort machte auf mich eher den Eindruck, als exotische Kulisse dieses Geschäftsmodells zu dienen. Wobei mir das dem Vernehmen nach ja in Shaolin auch nicht groß anders zu sein scheint; ist irgendwie auch 'ne Art Tradition ... Aber solche Zirkusvorstellungen faszinieren halt. Bin als Halbwüchsiger selbst auf diesen 'Kung Fu' - Schmarren mit David Carradine abgefahren ...


    Wie gesagt - da die Zielgruppe, an die sich das Angebot richtet, doch eine etwas spezielle ist, hält sich der Schaden mE in Grenzen. Und wenn der Buddhismus da eher folkloristisches Dekor ist - puh ... wenn man damit erst mal anfängt ...

    Mal interessehalber - schreibt Geldsetzer etwas zur ersten deutschen Übersetzung des Zhong lun von Max Walleser? Offen gesagt hätte ich eine deutsche Übersetzung Nāgārjunas Dvādaśanikāya-śāstra / Shiermen lun für ein größeres Desiderat gehalten als noch eine MMK-Übersetzung ... Okay, Übersetzung mit chinesischem Originaltext ist ein Alleinstellungsmerkmal - aber wer kann damit wirklich etwas anfangen?

    und wie wäre es eigentllich mit Sampajanna Wissensklarheit.

    Es geht ja eigentlich nur darum zu wissen ob ewas anwesend ist oder nicht .

    Eben ob Achtsamkeit anwesend ist oder eben nicht . Oder ein Erleuchtungsfaktor oder ein Hinderniss.

    Saṃprajanya ist schlicht das 'Wissen' (jñāna), das sich mit der Übung von smṛti einstellt. Ein 'Wissen', das kein theoretisch-analytisches ist, sondern aus unmittelbarer Anschauung kommt. Und es geht nicht "nur darum zu wissen, ob etwas anwesend ist" sondern darum, was anwesend ist und wie es anwesend ist. Und zwar ohne dabei etwas zu suchen. Was Du da beschreibst, nennt man im Zen "seinem Kopf einen weiteren Kopf aufsetzen".

    die selbe kognitive Energie überprüfen kann ob sie selbst anwesenden ist oder nicht. um dann praktisch mit der Unachtsamkeit ( also damit das sie nicht auf dem Objekt bleiben kann) einspitzig verschmelzen kann.?

    Du denkst zu kompliziert, das ist das Problem. Da ist nichts zu "überprüfen" - und sich selbst auf Anwesenheit zu prüfen oder mit Unachtsamkeit verschmelzen ist natürlich Unsinn. Es geht einfach nur um unmittelbare Wahrnehmung dessen, was momentan gerade ist. Das zu "überprüfen" hieße schon, an diesem Moment, der bereits vergangen ist, mental festzuhalten. Das Objekt, auf das die Achtsamkeit gerichtet ist (gleich welches) ist ja nicht statisch - es ändert sich ständig. Besonders deutlich wird dies, wenn man seinen Atem als Übungsobjekt nimmt. Die Achtsamkeit folgt dem Objekt - dazu darf sie nicht am Moment haften. Der ist flüchtig - und untersuchen / überprüfen kannst Du nur die Erinnerung daran. Genau darum geht es eben nicht.


    Stell Dir vor, Du hast Deinen Schlüssel verlegt und rufst Dir jetzt den Moment in Erinnerung, als Du ihn zuletzt in der Hand hattest. Oder Du rufst Dir einen Moment in Erinnerung, als Du besonders glücklich warst - mit möglichst allen Details, an die Du Dich noch erinnern kannst. Das ist die 'kognitive Energie', von der ich schrieb. Der Begriff "einspitzig" zeigt an, dass man diese Energie "bündeln", sie ausschließlich auf das Objekt der Achtsamkeit richten sollte wie eine Nadel. Das schließt analytisches oder diskursives Denken aus.


    Nur ist diese geistige Anstrengung in der Übung der Achtsamkeit eben nicht auf Vergangenes zu richten, sondern auf die Gegenwart, auf das 'hier und jetzt'. Wenn Du da anfängst, nach irgendetwas zu suchen (womöglich gar nach "Erleuchtungsfaktoren") hast Du die Gegenwart schon verloren und bist getrennt von ihr. Wenn Subjekt und Objekt in der Übung eins werden, zur sich ständig wandelnden Gegenwart werden, ist das saṃprajanya, das unmittelbare Wissen von anitya / anicca.

    Und zwar im Sinne von "Erinnern ans hier und jetzt".

    Okay - im Sinne eines gelegentlichen Erinnerns, zur Übung und damit zum aktuellen Moment zurückzukehren, ohne durch einen Gedanken (etwa eine Erinnerung) von ihm getrennt zu sein, kann ich das nachvollziehen. Diese 'Erinnerung' ist insbesondere für wenig Geübte sinnvoll, da der 'Automatismus' des Anhaftens am Moment noch nicht dekonditioniert ist. Ich denke, jede/r Anfänger kennt das, dass man plötzlich bemerkt, wie sich unwillkürlich irgendwelche Gedanken- und Assoziationsketten entsponnen haben und man sich darin verfangen hat - bis sie diese 'Erinnerung' löst und zur Übung zurück führt.


    wenn jemand von Achtsamkeit schreibt, ist mir klar dass Sati gemeint ist, und Bewusstheit ist da vielleicht nicht so günstig, weil zwischen Bewusstheit und Bewusstsein (Consciousness) nur ein Buchstabe liegt, aber im Quelltext ziemlich unterschiedliche Konzepte gemeint werden. Ich könnte mir vorstellen, dass man sich deshalb für Achtsamkeit entschieden hat (wäre mal interessant herauszufinden wer diese Übersetzung zuerst gewählt hat).

    Nun ja, es hätte schlimmer kommen können. Etwa wenn sich K.E. Neumanns 'Einsicht' als Übersetzung durchgesetzt hätte. Passt zwar im metaphorischen Sinn, lädt aber zu Missverständnissen geradezu ein. Aber mit 'Achtsamkeit' ist das eigentlich erst heutzutage einigermaßen "klar" - ursprünglich hatte dieser Begriff (wie etwa das Grimm'sche Wörterbuch zeigt) eine starke Konnotation sozialer Verpflichtung - da zeigt sich die etymologische Verwandtschaft mit 'Achtung'. Da hat sich dann im Lauf der letzten Jahrzehnte ein gewisser Bedeutungswandel vollzogen; wohl auch, weil die Achtsamkeit auf andere Menschen mit der Zeit etwas aus der Mode gekommen ist. Im buddhistischen Kontext gehört das eher zu den Pfadaspekten 3, 4 und 5 als zu 7. Jedenfalls - wer das mit dem 'achtsam' als erster aufgebracht hat, weiß ich auch nicht.


    Kleine Zusatzanmerkung - deswegen mein Fimmel mit den 'Fachbegriffen'. Die selbst auch nicht immer so eindeutig sind; auch dann bleibt Kontext wichtig. Als Beispiel mal den (von mir etwas aufbereiteten) Eintrag zu sati im Dictionary der Pali Text Society.

    Zitat

    Sati Sati (f.) [Vedic smṛti: see etym. under sarati2] memory, recognition, consciousness, Digha i.180; ii.292; Milinda-panha 77-80; intentness of mind, wakefulness of mind, mindfulness, alertness, lucidity of mind, self-possession, conscience, self-consciousness Digha i.19; iii.31, 49, 213, 230, 270 sq.; Anguttara i.95; Dhammasangani 14; Mahaniddesa 7; Tikapatthana 61; Sammoha-Vinodani 91; Dhammasangani A121; Milinda-panha 37; upaṭṭhitā sati presence of mind Digha iii.252, 282, 287; Samyutta ii.231; Anguttara ii.6, 218; iii.199; iv.232; Itivuttaka 120; parimukhaŋ satiŋ upaṭṭhāpetuŋ to surround oneself with watchfulness of mind Majjhima iii.89; Vinaya i.24, satiŋ paccupaṭṭhāpetuŋ to preserve self-possession Jataka i.112; iv.215; kāyagatā sati intentness of mind on the body, realization of the impermanency of all things Majjhima iii.89; Anguttara i.43; S i.188; Milinda-panha 248; 336; muṭṭhasati forgetful, careless Digha iii.252, 282; maraṇasati mindfulness as to death Anguttara iv.317 sq.; Jataka iv.216; Suttanipata 54; Petavatthu 61, 66. asati not thinking of, forgetfulness Dhammasangani A241; instr. asatiyā through forgetfulness, without thinking of it, not intentionally Vinaya ii.2892. sati (sammā˚) is one of the constituents of the 8-fold Ariyan Path (e g. Anguttara iii.141 sq.; Sammoha-Vinodani 120): see magga 2

    Ist leider nur begrenzt hilfreich, weil die näheren Quellenangaben, wo man sich die Verwendung des Begriffs in größerem Kontext anschauen könnte, sich (natürlich) alle auf die Ausgaben der PTS beziehen - und mit deren Digitalisierung ist wohl so bald nicht zu rechnen ...

    smṛti (Pali sati), das im Deutschen (jedenfalls im Kontext Buddhismus) gewöhnlich mit 'Achtsamkeit' übersetzt wird, lässt sich relativ wörtlich mit "im Bewusstsein behalten" übersetzen und es wird in nichtbuddhistischen Texten häufig im Sinne von 'Erinnerung' oder 'zu Erinnerndes' (so etwa der Name einer hinduistischen Schriftgattung) verwendet.


    Im buddhistischen Kontext bezeichnet smṛti allerdings gerade nicht Erinnerung. Es ist allerdings die gleiche kognitive Energie, die etwa auf eine detaillierte Erinnerung - also die Evozierung eines vergangenen Moments - gerichtet wird. Nur ist sie hier auf intensive Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments bis zur 'einspitzigen' (ekāgratā) Verschmelzung mit ihm gerichtet; insbesondere seiner unaufhörlichen Wandlung, seinem 'Merkmal' (lakṣaṇa) anitya / anicca. Also gerade nicht auf Erinnerung, die aus dem Versuch des Festhaltens am Moment, aus Anhaftung an ihn, entspringt. Das Loslassen des Moments ist ein Loslassen der Illusion von Dauer ('Entstehen und Vergehen' in der Sprache der Prajñāpāramitā Sūtren). Diese Übung ist samyak smṛti, der siebte Aspekt des achtfachen Pfads. Wach und wachsam sein, hier und jetzt.

    Das "wie genuin" hat mich persönlich eigentlich wenig gestört, auch wenn ich es als etwas übergriffig empfunden habe, diese doch stark persönlich geprägte (um nicht zu sagen: neben der Spur liegende) Spielart des Thien als 'Zen' zu verkaufen. Das hat schon etwas von Etikettenschwindel und ich kann verstehen, wenn Leute, die in einer 'echten' (also japanischen) Zen-Tradition stehen, da verärgert reagieren. Zumal das unter dem Etikett dann schon ein wenig nach Wellness-Buddhismus ausschaut. Für einen gestandenen (oder gesetzten) Zennie ist das schon ehrenrührig ... ;)


    Aber okay; für mich fällt das gerade angesichts der Breitenwirkung noch unter upāya. Wobei Breitenwirkung unvermeidlich eine andere Sache ist als Tiefenwirkung - auch wenn beides einander nicht notwendig ausschließt. Dazu sollte man freilich auch diesen Buddha erschlagen können, sonst wird das nix. Die häufig zu beobachtende Neigung zu Schwärmerei bei seinen Verehrern und Verehrerinnen macht das nicht gerade einfacher.


    Dazu die Randbemerkung, dass ich seine kommentierte Übersetzung des Lām tế lục (oder zenniger: Rinzai Roku) nicht sonderlich interessant finde. Seine kommentierte Übersetzung des Anapanasati Sutta hingegen halte ich für eine prima Einsteigerlektüre in die Achtsamkeitsmeditation. Seine sonstigen Bücher - es sind wohl dieselben, die auch in Thailand so wohlfeil sind - kenne ich nicht. Ich habe mir sagen lassen - kennt man eins, kennt man alle. Ansonsten habe ich mir auch mal seine Neufassung des pratimokṣa angeschaut - aus Gründen, die ich in #35 näher erläutert habe. Das sind die Sachen, die mir bei ihm sauer aufgestoßen sind. Überführung von Dana in Privateigentum unter dauerhaftem Bruch der Vinaya-Gelübde. Und dann, dass er sich vom Regime in Hanoi hat missbrauchen lassen - gegen den ausdrücklichen Wunsch der verfolgten buddhistischen Opposition in Vietnam. Es ist nur ein subjektiver Eindruck, aber mir drängt sich der Verdacht auf, dass man da persönliche Eitelkeit zu Manipulationszwecken ausgenutzt hat.

    Zunächst mal stimme ich Helmut grundsätzlich zu, wobei ich allerdings einen interkulturellen Zugang speziell zum philosophischen Aspekt des Buddhadharma als nützlich ansehe. Das kann, gerade wenn man akkulturierend (also als 'Westler') den Buddhadharma annimmt, das Verständnis des ersten Pfadaspektes (samyagdṛṣṭi / sammā diṭṭhi) erleichtern und vertiefen. Wobei ich hier pro domo spreche - als jemand, der den Zugang zum Buddhadharma über Schopenhauer gefunden hat.


    Und natürlich gibt es parallele Denkfiguren - schließlich sind wir bei allen kulturellen Unterschieden alle dieselben Superaffen und ticken entsprechend ähnlich. Madhyamaka und Skeptizismus / Pyrrhonismus sind durchaus verwandt, der frühe Buddhismus kann als eine dem neuzeitlichen (ab Locke, insbes. Hume) Sensualismus verwandte Form des Denkens/Argumentierens gesehen werden. Das Yogacara als ein absoluter Idealismus. Die Tathāgatagarbha - Lehre des Śrīmālādevī Siṃhanāda Sūtra als monistisch usw. usf. Muss man nicht alles kennen und wissen, kann aber bei Verständnisproblemen bestimmter Aspekte bei manchen Menschen (sicher nicht bei allen) durchaus hilfreich sein.


    Ich will das gar nicht überbewerten - wie schon geschrieben geht es hier nur um einen von acht Aspekten des Buddhadharma.

    Zitat

    Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken.

    (J. W. v. Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre)

    Ich zitiere mal Lindtners Übersetzung:

    Quote

    [The three natures] - the imagined, the dependent, and the absolute -

    have only one nature of their own: śūnyatā.

    They are the imaginations of mind.

    Meines Erachtens bezieht sich das "imaginations" auf die drei Naturen, nicht auf śūnyatā.

    Dass das Bodhicittavivaraṇa von Nāgārjuna stammt, ist (zurückhaltend gesagt) umstritten; ich persönlich halte die Zuschreibung für grob anachronistisch. Wobei Prof. Christoph Lindtner (der den Text für authentisch hält) generell recht großzügig mit dem Prädikat 'authentisch' bei Nāgārjuna zugeschriebenen Texten ist. Für die Gegenposition steht hier insbesondere Dr. Carmen Dragonetti, die das BV als eklektisch und synkretistisch einstuft und auch insbesondere Zitate aus Maitreyas Madhyāntavibhāga nachgewiesen hat.


    Wenn der Nāgārjuna, von dem die Mūlamadhyamakakārikā stammen, im 2. Jhdt. n.d.Z. lebte (was in der Forschung als einigermaßen gesichert gilt), dann trennen ihn über 200 Jahre von Vasubandhu und Asaṅga - und damit von der hier (angeblich von Nāgārjuna) in den Versen 26 - 56 kritisierten Cittamātra - Schule. Prof. Lindtner interpretiert diese Verse als Kritik am Laṅkāvatārasūtra, das er für älter als Nāgārjuna hält - womit er freilich eine extreme Außenseiterposition bezieht, nur um die Zuschreibung zu "retten". Prof. Jikido Takasakis Datierung des Laṅkāvatāra in das 4./5. Jahrhundert ist hingegen weitgehend akzeptierte Lehrmeinung.


    So viel zum angeblichen Autor. Der mag zwar auch Nāgārjuna geheißen haben (eher unwahrscheinlich), aber er lebte 2 - 3 Jahrhunderte nach dem Autor der MMK. Das ist ein bißchen so, als würde man eine Kritik des Existentialismus von Immanuel Kant präsentieren. Das fällt dann wohl unter siddhi - oder man muss einen Fall extremster Langlebigkeit annehmen ... ;)


    Inhaltlich ist die Kritik (sicher aus der Madhyamaka-Schule stammend) wenig fundiert, was wohl mit etwas Polemik kaschiert werden soll. Grundsätzlich sind solche Texte eher 'Merkverse', die vor allem als Grundlage ausführlicher Kommentierung dienten (wie etwa die MMK auch). Mit einem vierzeiligen Vers (konkret 28) z.B. die trisvabhāva - Lehre zu demontieren, ist schon etwas viel verlangt. Für Argumente ist da nicht viel Raum ...


    Prof. Lindtner beschreibt das BV als einen "regrettably neglected text" (bedauerlicherweise vernachlässigten Text) - auch diese Einschätzung Prof. Lindtners teile ich nicht.

    Der (verstorbene) Millionenspender, der zeitnah von TNH den Titel acarya verliehen bekam, war deutschsprachig (Genpo Döring und andere aus der DBU kennen den Fall), ich habe den Namen vergessen

    Ergänzend: die Rede ist hier von Chân Pháp Nhãn oder Amoghavajra Karl Schmied (Link geht zur Webseite der von ihm gegründeten GAL). Was ich nicht bestätigen kann, ist ein Zusammenhang zwischen einer größeren Spende und dem Dharmācarya-Titel (der formalen Ermächtigung, den Dharma zu lehren). Ich kann es auch nicht bestreiten - ich weiss darüber schlicht nichts.


    Ich hatte Gelegenheit, ihm drei oder vier Mal zu begegnen und war von seiner Persönlichkeit durchaus positiv beeindruckt - wie man es bei jemandem, der einem ca. 20 Jahre Praxis voraus hat, durchaus auch sein darf (oder sollte). Wobei ich schon damals nicht so leicht zu beeindrucken war ...


    Die GAL wird übrigens seit seinem Tod 2006 von seiner 2005 von TNH zur Dharmācarya ernannten Witwe Ilona Schmied 'spirituell' geleitet (was auch immer das konkret heißen mag).

    Der atman ist nicht auffindbar. Ist etwas anderes als "der atman ist nicht", auch wenn es aufs selbe hinausläuft

    Es läuft ganz und gar nicht auf das selbe hinaus, ja ist sogar ein himmelweiter Unterschied. Denn wenn Buddha gesagt hätte: "Atman existiert nicht" dann wäre es ja klar.

    Nun - Buddha hatte das, was man heute "intellektuelle Redlichkeit" nennt. Die Aussage "atman ist nicht" wäre eine bloße Behauptung, ein Dogma (und genau so wird es ja auch häufig aufgefasst). Die Aussage "atman ist nicht auffindbar" beruht auf empirischer Erfahrung. Ein Dogma muss man glauben, Empirie lässt sich nachvollziehen. Der einzige Vorteil des Dogmas ist, dass es "ja klar" ist - wenn man denn fest genug daran glaubt. Hat mit Buddhadharma nicht wirklich was zu tun; der 'funktioniert' nur im Nachvollzug des 'mittleren Wegs. Glaube reicht nicht.

    Aber die Aussage, dass der atman nicht in den Dingen gefunden werden kann, ist ja was völlig anderes, was bedeutet, dass es atman geben muss, sonst wäre die ganze Lehrrede ja unnötig.

    Eigenartige Argumentation. Wieso aus der Aussage, dass in den skandhas (was impliziert: "in den Dingen", den dharmas) ein atman unauffindar ist folgen soll, "dass es atman geben muss" ist mir schleierhaft - ein logischer Schluss ist das jedenfalls nicht. Was den Sinn der Lehrrede angeht so ist der recht simpel: hört auf, den atman zu suchen, das bringt nix. Dieser Weg, den andere Lehrer empfehlen - eins zu werden mit dem atman - ist Zeitverschwendung. Da kannst du den atman suchen, bis du schwarz wirst.


    Auf Spekulationen wie 'es gibt den atman' oder 'es gibt den atman nicht' hat sich Buddha nicht eingelassen. Wenn er unauffindbar ist, ist es schlicht irrelevant, ob es ihn gibt oder nicht. Völlig nutzlose Spekulation.