Posts by Schneelöwin

    Das darfst Du alles selbst entscheiden, tenchy. Ich schreibe da nur aus meinem Gefühl heraus; "er möchte nach D kommen, dort unterrichten, sucht vielleicht Unterkunft u.s.w." Wenn das für Dich unproblematisch ist, dass Du ein Geschenk bekommst; er Dich möglicherweise nach Unterkunft fragt, und Du mit Geschenken An- und Absagen gut umgehen kannst, dann ist ja alles gut.

    Ich würde ein teures Geschenk persönlich nicht annehmen, da ich mich dann in irgendeiner Form für immer verpflichtet fühle.

    Kann gut sein, dass er ganz viele Statuen in seinem Leben gesammelt hat und er diesem materiellen Wert keine Beachtung schenkt, sondern Dir rein eine Freude machen möchte oder aber diese Statue irgendetwas bewirkt, was Dir helfen könnte.


    Trotzdem würde ich (persönlich) sie nicht annehmen.

    Meidet das Böse in jeder Gestalt. (Anmerkung von mir - auch in der Gestalt des Guten).

    Ich kreise nun schon länger über Deine Anmerkung, Leonie; du hast so eine ähnliche Bemerkung in einem Deiner vorherigen Beiträge erwähnt, vermutlich weisst Du welchen Beitrag ich meine, ansonsten suche ich diesen gerne zwecks Einschätzung.


    Jedenfalls halte ich es auch für problematisch in allem Guten nun irgendwo etwas Böses zu widdern und ich bin schon ein ziemlich misstrauischer Mensch, deswegen kann ich so ungefähr nachfühlen, wie Du das meinst.

    Gleichzeitig glaube ich aber auch, dass einem auch so einige wichtige Erfahrungen im Leben entgehen, wenn man zu argwöhnisch wird.

    Weiterhin denke ich, dass eine Blockierung Geist ---- > Herz oder auch umgekehrt Herz - - - -> Geist nicht wirklich gesund für unser Herz ist.

    Danke Dir für Deinen Eindruck, Leonie, also ich möchte Herrn Ricard schon etwas in Schutz nehmen:

    Wenn sich bei mir Journalisten unter einem ganz anderen Vorwand anmelden und sich dieser Vorwand später als eine Täuschung herausstellt, wie soll ich dann vertrauen, dass es stimmt, was sie später veröffentlichen und dann bei so einem heiklen Thema?


    Ja, man befürchtete . . . dass er ablehnt, aber man weiß es nicht und diese Vorgehensweise ist halt dann auch ungeschickt.



    In seiner Stellungnahme nun zeigt sich, dass er zwar die beiden Fälle weit von sich weist, sie aber dennoch nicht als strukturelles Problem erkennen will

    Unter anderem schreibt er dazu:



    Zitat

    Seit der Veröffentlichung meines ersten Buches im Jahr 1997 habe ich mir einen Bekanntheitsgrad erworben, den ich weder wollte noch suchte. Ich gebe zu, dass ich nicht ausreichend erkannt habe, dass diese Bekanntheit eine neue Verantwortung geschaffen hat, die des Eingreifens, um meine Stimme zu den Verurteilungen der Justiz und den Zeitungsartikeln über diese Kriminalfälle hinzuzufügen. Ich verstehe, dass die Opfer von mir erwartet haben, dass ich meine öffentliche Unterstützung lautstark erhebe und die Akteure dieser Verbrechen und Missbräuche energischer verurteile, als ich es seit 2017 in mehreren Sendungen oder Blogs getan habe, und ich bedauere dies zutiefst.


    Für mich ist Herr Ricard noch in einer Art Grauzone -



    Und so verkleinert er seine Rolle als wichtiger Repräsentant des tibetischen Buddhismus in Frankreich


    Ja und er möchte wohl auch garnicht so wichtig sein?

    Momentan empfinde ich so einiges als einen harten Brocken und bewundere Eure sachlichen Beiträge zur Dokumentation. Danke.

    Hätte ich gestern, nach Sichtung des Filmes, sofort geschrieben - also rechte Rede wäre der Beitrag nicht gewesen. Ich bin enttäuscht und ernüchtert und heute auch froh, um diese Informationen aus der Doku; so kann ich mir noch einiges durch den Kopf gehen lassen und vielleicht umplanen. Karl Marx kann ich jetzt nach dieser Ernüchterung zustimmen als er sagte Religion ist Opium für das Volk. Dem kann ich momentan zustimmen. Fühle mich echt ein wenig verkatert.


    Aaah und danke für die Anmerkungen von Tenzin Peljor, viele meiner Gedanken finde ich darin wieder, ich "umkreise das ja alles noch.

    Ich bin ein religiöser Mensch – tief in der Religion verwurzelt. Im Buddhismus finde ich die Quelle, aus der Religion entspringt, am klarsten und deutlichsten. Ich finde darin die Essenz des Religiösen. Religion entspringt einer Quelle, jede Religion, jede Tradition derselben Quelle. Die Quelle ist nicht die Religion. An der Quelle kann ich die Religionen vergessen. Ich lehne Dogmen ab und all das, was "man glauben muss", um zum Club zu gehören. Aber ich glaube. Bis in die tiefste Faser meines Wesens glaube ich. Es ist kein Glaube, der auf Vertrauen, sondern ein Glaube der aus der Erfahrung von unmittelbarer Präsenz dessen hervorgeht, über das ich nicht reden kann, ohne es zu verdecken und zu zerbrechen.

    Quote

    Religion (von lateinisch religio ‚gewissenhafte Berücksichtigung, Sorgfalt‘, zu lateinisch relegere ‚bedenken, achtgeben‘, ursprünglich gemeint ist „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften“)[1


    Verständnis habe ich für die Menschen, die Religionen ablehnen, dazu habe ich mal die Begriffserklärung aus dem Wiki kopiert, vielleicht gibt es da aber auch noch andere, bessere.

    Liest man nun das Wort Vorschriften könnte bei manchen evtl. eine Art Beigeschmack auftreten. Früher hatte ich auch gewisse Vorbehalte, wenn sich "Vorschriften" einer bestimmten Religion zu ordnen lassen. Mittlerweile nicht mehr, fühle mich dahingehend freier, irgendwie so, wie Thorsten Hallenscheidt es mit seinen Worten erklärt. Gut gemacht, diese gefallen mir. Schön erklärt.


    Einerseits das "Mysterium tremendum" - das Gefühl des ehrfürchtigen Erschauders angesichts dessen was mächtiger ist als wir - dies kann man ja nicht nur im religiösen Kontext haben sondern auch angesichts der Erhabenheit von Naturschauspielen.
    Andererseits das "Mysterium fascinans" die beglückende Erfahrung - die beseelte Gemütserhebung angesichts des Numuosen. Es wird einen warm ums Herz.

    Ja, Herr Otto beschreibt die Quelle oder auch die beglückende Erfahrung - durch die beseelte Gemütserhebung - angesichts des Numinosen ganz gut, aber es ist nicht nur das einem warm ums Herz wird, es ist ein Zustand der auch längerfristig anhalten kann, deswegen


    Buddhistische gesehen gehören die genannten "religiösen Gefühle" als noch im den Bereich des weltlichen

    würde ich da nicht von einem einzigen permanent anhaltenden Gefühl sprechen wollen und dieses nun im Endergebnis dem Bereich des weltlichen zuordnen. Wer die Anrührung mit der "Quelle" oder wie man diese Anbindung für sich formuliert erfahren hat, weiß vielleicht, dass dieses was man bemerkt nicht so einfach einer lang anhaltenden Gefühlslage zuzuordnen ist.

    Und da ging es nicht um Verweigerung von Sterbenshilfe, sondern u.a. schon darum, Sterbenden die Gabe von Schmerzmitteln zu verweigern, so dass sie das Leiden Christi realistischer nachvollziehen können.

    Das finde ich ganz furchtbar, Sudhana, darum ging es mir nicht, sondern z.B. darum:


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    Etwa 10.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland an einem Suizid, weit über 100.000 Suizidversuche werden im gleichen Zeitraum geschätzt, erklärt die Gesellschaft der Fachärzte für psychische Gesundheit. Laut aktueller Suizidforschung stehen 90 Prozent aller Suizide in unmittelbarem Zusammenhang mit Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen. Die Verfassungsrichter haben im Namen der Selbstbestimmung das Tor für alle Lebensmüden weit geöffnet: Das Recht auf Sterbehilfe gilt „in jeder Phase menschlicher Existenz.“ Damit dieses Urteil nicht eine Aufforderung zum sanften Sterben werde, sei jeder von uns gefragt, ins Leben einzuladen, sagt der Philosoph der Selbstbestimmung,


    Ich hätte mir da mehr Differenzierung gewünscht.

    Vielen Dank für Eure Antworten:)


    Ich hörte wie ein Bischof zum Thema Sterbehilfe argumentierte: Das Christentum sei die Religion des Leidens. Schlagartig wurde ich "wach" hörte genauer hin; erstmalig mit wirklichem Interesse warum ein Bischof wohl solche Worte formuliert (hatte ich früher nie gehört)

    Erstmalig verstand ich, was er zum Leid zu sagen hatte und fand seine Argumente zur Haltung gegen die Sterbehilfe eigentlich ganz schlüssig.

    Auch nutze er in dem Zusammenhang den konfrontativen Gebrauch von Augustinus und Thomas Zitaten . . . die sich imaginär

    auf das Kreuz bezogen, welches Jesus auf sich nahm, also das Leben mit Glück und all seinem Leid bis zum Ende zu ertragen und daraus dann schluss-end-lich seinen Sinn zu schöpfen.

    Auch erinnerten mich zum Teil seine Argumente an Worte von Meister Eckhart der Gott mit Leiden gleich setzt. Jedes Leiden sei ein Gotterleiden welches noch nicht "Gott" geworden ist. Es geht also um ein Können durch Erleiden und das daraus resultierende Wachstum eines Menschen. "Erst in der Not weiß ich wer ich bin".


    Da kann man sich dann schon mal fragen - welche Verbindung Buddha zu Gott hatte.:)


    Lieben Dank nochmals.

    Voyager Deinen Gedanken möchte ich gerne zustimmen, dass man vielleicht anfänglich meint, "alle" Gedanken vertreiben zu müssen. Habe solche Passagen anfänglich in Büchern missverstanden oder es wurde gar undeutlich formuliert. Die "funktionalen" Gedanken brauche ich schon noch - es ist halt das destruktive, zerstörende, lähmende an Gedanken die nicht hilfreich sind, die man möglichst versucht zu unterbinden. Gerade in diesen Zeiten nicht einfach. Wenn soetwas hoch kommt, denke ich mir/uns bleibt immer das "Hier und Jetzt" das kann uns keiner nehmen, dann gehts erstmal wieder und Frische stellt sich ein.

    Schön, diese Zeilen zu lesen, ich halte Reflexion auch für ein wichtiges Werkzeug.

    Mit meinen Worten meinte ich auch nicht die Unterbindung einer Reflexion, sondern nur wenn man z.B. Haus, Frau, Kind als Dogma reflektiert, was nicht geht, wenn man in einer Mitte sein möchte. Wo kämen wir dann mit der Zeit dahin?

    Sehr schön. Buddhas Weg der Vermeidung der beiden Extreme ist das Leben im Wald, manchmal in einem Haus/Hütte, mit einmal Essen am Tag. Das ist die Mitte. Nicht der Typ mit Arbeit, Haus, Frau und Kind.


    Ich persönlich glaube, die Mitte kann man in allem finden, auch der Typ mit Arbeit, Haus, Frau und Kind. Immer wenn ich unterscheide was hier geht und nicht geht, dann bin ich schon nicht mehr in der Mitte, sondern nur wenn es nichts mehr zu überlegen gibt.

    Konntest du schon etwas Zeit finden reinzulesen Schneelöwin ?


    Hallo Benderson,


    ich habe noch nicht reingelesen; nicht nur aufgrund der Zeit, sondern weil ich in Bezug Amazon als Anbieter Zurückhaltung übe und dort auch keine Cookies zulassen möchte.

    Beim ersten Hinsehen fand ich Sci-Fi für mich auch nicht so interessant, nach Sichtung dieser Erklärung:


    Ziel des Sci-Fi-/KI-/Simulations-MindFucks ist es, eine neutrale, für viele Menschen verstehbare, alternativ-Version der Sicht auf die Realität zu schaffen. Eine religions- und weltanschauungsneutrale, für viele unterhaltsame Basis, um dann Richtung Therapie und Leidreduktion durch theistischen sowie atheistischen Buddhismus und Schulmedizin überzuleiten.

    vielleicht doch; wobei mich interessiert wie Ihr/Du dieses Thema "neutral" aufbereiten konntet. Die "Neutralität" macht mich insbesondere jetzt neugierig. Ob das in "meinen Augen neutral" überhaupt geht:)

    Auch das Thema Gnosis - kommt mir nach einer Begriffs - Erklärung, die ich mal unabhängig vom Wikipedia Eintrag von einem Gnostiker erhalten habe, zum Abgleich gelegen. Mich hat diese einfache Bezeichnung "Erkennende" beeindruckt muss ich sagen.

    Ziel des Sci-Fi-/KI-/Simulations-MindFucks ist es, eine neutrale, für viele Menschen verstehbare, alternativ-Version der Sicht auf die Realität zu schaffen. Eine religions- und weltanschauungsneutrale, für viele unterhaltsame Basis, um dann Richtung Therapie und Leidreduktion durch theistischen sowie atheistischen Buddhismus und Schulmedizin überzuleiten.

    Dazu möchte ich betonen, dass ich mich schwer tue aufgrund meiner derzeitigen "Weltanschauung", noch irgendetwas zu bewerten - egal ob positive oder negative Kritik, hab da bitte keine große Erwartung.


    Wenn du dennoch möchtest, würde ich mir die PDF Vers. sehr gerne ansehen.

    Zaubertrank gibt es bereits seit mehr als 25 Jahren und liegt inmitten eines Hamburger Business Centrums mit soliden traditionellen Firmen drumherum. Der ein oder andere Angestellte dieser Firmen bis hin zu den Herren und Damen der Chefetagen berichteten von ihren Zaubertrank Erlebnissen, ich glaube sie nannten das ihr Entspannungsbierchen oder Likör nach Feierabend.

    Also nicht dieses Vorstellungsklientel:

    irgendwelchen Vollpfosten

    kam dort zu Besuch.


    Diese durchweg positiven Berichte liegen allerdings schon mindestens 20 Jahre zurück und ich weiß nicht, was heutzutage dort im Gegensatz zu früher ausgeschenkt werden darf. Hatte nur mal geschaut ob es diesen Laden noch gibt. War selbst nie dort, weil ich damals schon empfindlich auf viele Substanzen reagierte.

    Denke aber, wenn es zu schlimmen Wirkungen kommen würde, die darauf zurückzuführen sind, dann hätte man diesen Laden schon längst dicht gemacht. Deswegen schaute ich mal und dachte, den einen oder anderen könnte das vielleicht interessieren, weil ich persönlich es immer noch besser finde sich von jemanden der sich auskennt beraten zu lassen und nicht blind irgendwelche giftigen Pflanzen oder Pilze anzuwenden.

    In der frühen Neuzeit wurde in Europa Stechapfel mit Hexensalben und Hexenritualen assoziert (ders. , 211.)

    In Deutschland, Russland und China wurden Samen den Bier zugesetzt, um diesen eine narkotische Wirkung zu verleihen (Marzell, die heimische Pflanzenwelt im Volksbrauch und Volksbrauh und Volksglauben, 1922, 172.)

    Hier kann man noch an Hexen Zaubereien teilnehmen:grinsen:


    Zaubertrank - Ritusprodukte Aufschlüsselung

    Ich mache mir um die Natur keine Sorgen, sie wird uns überleben, vielleicht verändert als jetzt; es ist m.E. der Wandel des Menschen deren Art welche ausgerottet wird.

    Auch wenn alles platt ist, das Pflänzchen wird sich schon durchgraben, schaffte es ja auch durch die Betonsteine aber wir bzw. der

    Mensch wird irgendwann nicht mehr da sein und die Natur wieder erblühen.

    Schön, dieses Gedankengut, welches in diesem Thread entstanden ist.

    Da kann ich leider nichts dazubeitragen, außer vielleicht, dass ich selbst nicht motiviert bin - ohne Druck besonderer Umstände - ein Psychedelika - auszuprobieren.

    Halte es für "mich" nicht für ungefährlich, da ich stärker als andere Menschen auf Medikamente und Substanzen reagiere und man auch wohl psychisch gut aufgestellt sein sollte, damit man nicht anstatt in die erträumte Ich-Losigkeit in die "Finsterniss" gerät.

    Sehr spannend Euch zu lesen, Dankeschön.

    Durch die Erkenntnis der Stehmeditation im Zusammenhang mit der Qi Gong Haltung bin ich auch wieder motiviert die Shibashi Übung zu machen.

    Lange Zeit war ich im falschen Stand und kein Lehrer nahm sich je die Zeit zunächst einmal nur eine Stunde Qi Gong - wie stehe ich überhaupt - anzubieten. Allerdings war ich auch im Verein und nicht privat unterwegs.

    toll wie detailgenau Marco Lück alles durchgeht, das habe ich so noch nie erlebt und so ein guter Lehrer wohnt nun in Westerrönfeld. Ich werde mir nach und nach alle seine Videos ansehen.

    Grüße euch zusammen!


    Um mal provokant zu fragen: Was spricht dagegen gemütlich mit übergeschlagenen Beinen zu sitZEN?

    Um mal provokant zu antworten: Schlimmstenfalls kannst Du Dir eine Peroneusparese einhandeln.

    Kommt halt darauf an wie lange Du sitzt und was Du für einen Körperbau hast.


    Peroneusparese

    Ohne eine Bereitschaft zur Reflexion würde bei mir nicht viel passieren. Das heißt die Einsicht darf ins Bewusstsein treten.

    Deswegen mache ich jetzt keine Aufzeichnungen oder ähnliches - aber ich bin bereit. Und dieses bereit für etwas sein - also innerlich einwilligen dass weitere Sichtweisen ins Bewusstsein treten dürfen nehme ich mit in die Meditation.

    Meine Erfahrung ist dann - wenn ich mir kein Thema vornehme - obwohl vielleicht dramatisches anliegt - sondern mich setze - momentan lieber stehe und einfach alles kommen lasse, dann wird es klarer als wenn ein Wille bzw. ein Thema gewollt dahinter steht.