Gesucht: Buch ähnlich wie "Das weise Herz", aber dünner

Moderator: void

Hallo,

ich habe vor kurzem zufällig in der Stadt eine frühere Freundin an einer Straßenecke gesehen. Sie hatte stark rot verheulte Augen und sah schon gezeichnet aus. Ich dachte ihr ein Buch zu schicken wie "Das weise Herz" von Jack Kornfield. Es ist auch für Leute, die nichts mit Buddhismus am Hals haben, gut zu lesen. Es ist aber viel zu dick. Das liest niemand, der kein spezielles Interesse hat.

Meine Frage ist daher, ob jemand ein Buch kennt, das nicht so dick ist, und ebenfalls gut geeignet ist, einem leidenden Menschen ohne Ahnung von den Lehren Buddhas zu helfen. Die Bücher vom DL sind gut, aber zu allgemein und nicht wirklich eine Hilfe für jemanden, dem es richtig schlecht geht.

Danke, Anandasa
Anandasa hat geschrieben:
Hallo,

ich habe vor kurzem zufällig in der Stadt eine frühere Freundin an einer Straßenecke gesehen. Sie hatte stark rot verheulte Augen und sah schon gezeichnet aus. Ich dachte ihr ein Buch zu schicken wie "Das weise Herz" von Jack Kornfield. Es ist auch für Leute, die nichts mit Buddhismus am Hals haben, gut zu lesen. Es ist aber viel zu dick. Das liest niemand, der kein spezielles Interesse hat.

Meine Frage ist daher, ob jemand ein Buch kennt, das nicht so dick ist, und ebenfalls gut geeignet ist, einem leidenden Menschen ohne Ahnung von den Lehren Buddhas zu helfen. Die Bücher vom DL sind gut, aber zu allgemein und nicht wirklich eine Hilfe für jemanden, dem es richtig schlecht geht.

Danke, Anandasa
Spinner! Die Bücher des DL sind je gerade für Menschen die nichts mit Buddhismus am Hut haben, leicht zu lesen und wenn man eines durchhält sehr hilfreich. Zum Beispiel "Die Regeln des Glücks"
Vielleicht ist es am allerbesten, mit deiner Freundin erst persönlich zu sprechen und achtsam mitfühlend zuzuhören, wenn sie dir von ihrem Kummer erzählen möchte.

Und falls es überhaupt zur Situation passt, kannst du dann selbst etwas "spirituell" Anregendes dazu sagen.
Wobei empathisch zuzuhören oft wichtiger ist als Rat zu geben.

Ohne vorheriges persönliches Gespräch und ausdrückliches Interesse des Gesprächspartners würde ich keine buddhistische Literatur verschenken.
Ellviral hat geschrieben:
Spinner! Die Bücher des DL sind je gerade für Menschen die nichts mit Buddhismus am Hut haben, leicht zu lesen und wenn man eines durchhält sehr hilfreich. Zum Beispiel "Die Regeln des Glücks"

Na, Spinner ist wohl nicht das richtige Wort! Aber danke für den Tip für "Die Regeln des Glücks".

Frieden-und-Freude hat geschrieben:
Vielleicht ist es am allerbesten, mit deiner Freundin erst persönlich zu sprechen und achtsam mitfühlend zuzuhören, wenn sie dir von ihrem Kummer erzählen möchte.

Und falls es überhaupt zur Situation passt, kannst du dann selbst etwas "spirituell" Anregendes dazu sagen.
Wobei empathisch zuzuhören oft wichtiger ist als Rat zu geben.

Ohne vorheriges persönliches Gespräch und ausdrückliches Interesse des Gesprächspartners würde ich keine buddhistische Literatur verschenken.

Ja, das klingt zwar vernünftig, geht aber nicht, weil ich nicht nachdem sie es vor 15 Jahren beendet hat aufkreuzen kann, ich hätte sie zufällig gesehen und sie habe sehr traurig ausgesehen. Das läuft viel mehr Gefahr als Spinner dazustehen und am Ende nicht heilsam gewesen zu sein als wenn ich ihr das Buch "Die Regeln des Glücks" vom DL schicke, vielleicht mit einem Hinweis auf "Das weise Herz" falls das Buch vom DL für sie hilfreich war. Vielleicht mache ich es so. Irgendwas möchte ich aber machen. Sie sah schlimm aus und hat mir leid getan. Noch überlegen ...
Anandasa hat geschrieben:
Ellviral hat geschrieben:
Spinner! Die Bücher des DL sind je gerade für Menschen die nichts mit Buddhismus am Hut haben, leicht zu lesen und wenn man eines durchhält sehr hilfreich. Zum Beispiel "Die Regeln des Glücks"

Na, Spinner ist wohl nicht das richtige Wort! Aber danke für den Tip für "Die Regeln des Glücks".

Frieden-und-Freude hat geschrieben:
Vielleicht ist es am allerbesten, mit deiner Freundin erst persönlich zu sprechen und achtsam mitfühlend zuzuhören, wenn sie dir von ihrem Kummer erzählen möchte.

Und falls es überhaupt zur Situation passt, kannst du dann selbst etwas "spirituell" Anregendes dazu sagen.
Wobei empathisch zuzuhören oft wichtiger ist als Rat zu geben.

Ohne vorheriges persönliches Gespräch und ausdrückliches Interesse des Gesprächspartners würde ich keine buddhistische Literatur verschenken.

Ja, das klingt zwar vernünftig, geht aber nicht, weil ich nicht nachdem sie es vor 15 Jahren beendet hat aufkreuzen kann, ich hätte sie zufällig gesehen und sie habe sehr traurig ausgesehen. Das läuft viel mehr Gefahr als Spinner dazustehen und am Ende nicht heilsam gewesen zu sein als wenn ich ihr das Buch "Die Regeln des Glücks" vom DL schicke, vielleicht mit einem Hinweis auf "Das weise Herz" falls das Buch vom DL für sie hilfreich war. Vielleicht mache ich es so. Irgendwas möchte ich aber machen. Sie sah schlimm aus und hat mir leid getan. Noch überlegen ...


Den Ausdruck "Spinner" finde ich auch unangebracht!

Ansonsten finde ich es schwierig, für jemand eine Buchempfehlung zu geben, bei der man nicht weiß, was genau helfen könnte und ob sie überhaupt eine solche spirituelle Anregung möchte.

Im Zweifelsfall würde ich in so einem Fall trotzdem lieber telefonieren und vorsichtig nachfragen, auch wenn es die Ex-Freundin ist. (Es sei denn, sie fühlte sich von dir verfolgt oder bedrängt ... Dann natürlich besser gar nichts unternehmen...)
Anandasa hat geschrieben:
Hallo,

ich habe vor kurzem zufällig in der Stadt eine frühere Freundin an einer Straßenecke gesehen. Sie hatte stark rot verheulte Augen und sah schon gezeichnet aus. Ich dachte ihr ein Buch zu schicken wie "Das weise Herz" von Jack Kornfield. Es ist auch für Leute, die nichts mit Buddhismus am Hals haben, gut zu lesen. Es ist aber viel zu dick. Das liest niemand, der kein spezielles Interesse hat.

Meine Frage ist daher, ob jemand ein Buch kennt, das nicht so dick ist, und ebenfalls gut geeignet ist, einem leidenden Menschen ohne Ahnung von den Lehren Buddhas zu helfen. Die Bücher vom DL sind gut, aber zu allgemein und nicht wirklich eine Hilfe für jemanden, dem es richtig schlecht geht.

Danke, Anandasa


Für mich persönlich wäre "Das weise Herz" immer noch meine erste Wahl. Oder vielleicht "Glück" von Matthieu Ricard, aber das hat auch so seine fast 400 Seiten. Ich denke aber, wer kein Interesse an Buddhismus hat, wird auch ein dünnes Büchlein nicht lesen.
Persönliche Zuwendung bzw. ein Gespräch, wie schon Frieden und Freude schrieb, fände ich am besten, wenn du nicht weißt, was deine Freundin wirklich braucht.

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