Posts by Obladi Oblada

    Es ist auch ziemlch offensichtlich, dass da einer nur zum Provozieren augtetaucht ist. Am besten nicht weiter füttern.

    Wer dieses Spiel spielen möchte, möge es spielen

    Klingt ziemlich kaltschnäuzig. Natürlich sind Kinder und Minderjährige am Hilflosesten, aber auch bei Erwachsenen können sich Abhängigkeitsverhältnisse entwickeln, denen sie nicht gewachsen sind - oft genug sind es frühere Missbrauchopfer.


    Ich glaube, du vewechselt das "Spiel" mit Bereichen von S/M, wo die Rollen von vornherein festgelegt und definiert werden und sich alle Beteiligten für ihre gegenseitige Rolle auch würdigen und klare Grenzen festlegen.

    Ich auch nicht. :( Plötzlich bekommt alles eine neue Bedeutung, wenn ich Interviews mit ihm lese oder in seinen Büchern blättere und die tollen Worte, die er da spricht. Und - ja - es tut weh, wenn moralische Instanzen, die man verehrt und die Richtschnur für einen sind, so vom Sockel gestürzt werden.

    Und die Fälle von dem Missbrauch waren bekannt seit 1993.

    Davon redet im Film St. Bachelor . Dann Dalai-Lama hatte es offiziell versprochen, unter der Petition die eigene Unterschrift zu stellen. Aber er hatte das trotzdem nichts getan. Also er deckte das Verbrechen noch sehr viele Jahren , obwohl er genau den Bescheid wusste.

    Für mich, also persönlich, das war sehr frustrierend.

    Für mich auch. Ebenso enttäuscht bin ich von Matthieu Ricard, der ebenfalls unrühmliche Erwähnung findet.


    Am Ende geht es doch immer um den schnöden Mammon, da interessieren auch missbrauchte Kinder und Frauen nicht mehr.

    Ich danke Euch sehr für die Likes.

    Das zeigt mir, dass ich offensichtlich nicht so falsch liege.

    Ich finde etliche der Aussagen hier bedenklich fanatisch. Das hat nichts mit dem Mittleren Weg zu tun. Und Leuten die Mitgefühlspraxis madig zu machen, so lange sie noch Fleisch essen, ist kontraproduktiv.


    Warum nicht auf die Kraft dieser Praxis vertrauen und dass man dadurch allmählich peu a peu dahin gelangt, Gewohnheien wie Fleischessen zu hinterfragen und zu reduzieren und vielleicht dann auch ganz einzustellen? Allein schon Fleischkonsum reduzieren, verringert Leid - dahin sollte es gehen, nicht mit Holzhammer und Engstirnigkeit Leute verschrecken und von fruchtbringenden Übungen abzuhalten.


    Dieses Entweder-Oder ist fanatisch einseitig und blendet alle möglichen Hintergründe und Gegebenheiten aus. So funktioniert das Leben nicht.

    Ab Minute 15.00 sagt sie etwa folgendes:

    Es gibt keine Entschuldigung für Leute, die Fleisch essen und gleichzeitig von Mitgefühl reden, warum sollte man sich als mitfühlend bezeichnen, wenn man Dinge isst, die Leid verursachen, Metta meditation machen und dann Fleisch essen, das ist einfach nur gierig

    Meint Tenzin Palmo. Punkt.


    Nichts gegen die Frau, aber fällt dir auch auf, wie mitgefühllos ihre Aussage ist?

    Was ist säkulares Christentum?


    Keine Ahnung. Aber für mich wäre halt das Christentum der sinnvollste Ausgangspunkt für so ein Unterfangen und nicht irgendeine fremde Religion. Daher meine Frage, ob dies versucht wurde.

    Ich war auch als Mitglied der Kath. Kirche säkular. Ich konnte nie an sowas wie Jungfrauengeburt, Gottessohnschaft, Himmelfahrt etc. glauben und es fällt mir oft schwer zu akzeptieren, das manche das eben tun. Für mich war Jesus immer "nur" ein ganz normaler Mensch, so es ihn überhaupt gegeben hat, und ob die Bergpredigt wirklich seine Worte und genau so waren kann auch keiner wirklich wissen. Dennoch weiß ich um die Kraft der Bergpredigt und sie ist für mich wahr. Das Ganze drumherum, dass die Kirchen veranstalten ist überflüssiges Beiwerk. Wer's braucht - ok, meine Seligkeit hängt davon nicht ab und das gilt auch für den Buddhismus, dem ich mich letztlich zugewandt habe. Die vier edlen Wahrheiten und der achtfache Pfad - das reicht mir, das hilft mir schon durchs Leben. Über Wiedergeburt und diverse Schriften mögen sich andere streiten.

    Mein wichtigster Protest wurde gelöscht bzw in einen nicht sichtbaren Bereich verschoben.

    Das ist mir mit einem einzigen Satz bz. einer einfachen Feststellung passiert. Schwuppdiwupp war der Satz rausgelöscht und in einen nicht sichtbaren Bereich verschoben. Offenbar war es nicht erwünscht, dass das "in die Öffentlichkeit" dringt. Sehr erhellend. Man verliert die Lust, zu schreiben.

    Meine Freundin hat sich heute wieder gemeldet: Es geht langsam aber doch bergauf! Husten und Halsschmerzen sind stark zurückgegangen und sie kann wieder essen, ohne dass ihr gleich wieder schlecht wird und sie sich übergeben muss. Der Kreislauf ist natürlich noch im Keller, aber sie ist jetzt wieder zuversichtlicher. _()_

    Für meine beste Freundin in Tirol, die seit einer Woche krank mit Covid im Bett liegt und es wird und wird nicht besser. Sie ist Allergikerin und deswegen ungeimpft.

    Was für Symptome hat sie denn und wie wird sie behandelt?

    Es fing mit Kopf- und Halsschmerzen an, dann kam Fieber dazu. Das ist weg, aber sie ist stark erschöpft, hat Beschwerden im Kehlkopf, hatte starke Schluckbeschwerden, hat starken Husten (und dazu noch gebrochene Rippen von einem Sturz mit dem Fahrrad vor etwa drei Wochen :silent:). Geruchs- und Geschmacksinn sind auch betroffen - alles, was sie isst oder trinkt schmeckt komisch und sie muss sich dazu zwingen.

    Medikamente kann sie aufgrund ihrer Allergien nicht nehmen. Sie war Krankenschwester und musste deshalb auch den Beruf aufgeben.

    Durch einen Artikel bin ich wieder an die Tagebücher von Etty Hillesum erinert worden, die auch auf meinem Bücherregal stehen und die mich immer wieder tief beeindrucken, wenn ich darin lese:


    Zitat

    Die große Kunst des Lebens besteht darin, Leiden zu ertragen, sagt der Autor Steve Heitzer. In dieser Zeit des Krieges in Europa empfiehlt er die Lektüre der Tagebücher der Jüdin Etty Hillesum, die mit 29 in Auschwitz ermordet wurde. Sie hatte ein unumstößliches Vertrauen in das Leben: „Ich bin zu allem bereit, ich gehe an jeden Ort dieser Erde, wohin Gott mich schickt.“


    Die folgenden Zeilen sind 80 Jahre alt und zugleich so aktuell, dass es mich fröstelte, als ich sie kürzlich entdeckte. Sie stammen aus der dunkelsten Zeit der deutschen und europäischen Geschichte:


    “Das eine Mal ist es ein Hitler, ein andermal meinetwegen ein Iwan der Schreckliche, einmal ist es Resignation, ein andermal sind es Kriege, Pest, Erdbeben oder Hungersnot. Entscheidend ist letzten Endes, wie man das Leiden, das in diesem Leben eine wesentliche Rolle spielt, trägt und erträgt und innerlich verarbeitet und dass man einen Teil seiner Seele unverletzt über alles hinwegrettet.”

    Diese Zeilen schrieb die Jüdin Etty Hillesum 1 kurz vor ihrer Deportation im Juli 1942. Sie starb 1943 in Auschwitz, keine 30 Jahre alt. Bis in ihre letzten Tage hinein inmitten unsagbaren Leides konnte sie mit tiefer Freude im Kontakt bleiben; mit Glück und unerschöpflicher Liebe, so groß das Unrecht und so tragisch die Lebensumstände auch waren.

    Sie verkörperte, was der große buddhistische Lehrer Thich Nhat Hanh als Wesen der Meditation beschrieb: “Das Leben ist schrecklich und wundervoll. Meditationspraxis beinhaltet, mit beiden Aspekten des Lebens in Berührung zu sein.” 2


    "Man muss sich von Klischeevorstellungen über das Leben befreien" - Ethik Heute


    Das denkende Herz: Die Tagebücher von Etty Hillesum 1941 - 1943 : Gaarlandt, J. G., Hillesum, Etty, Gaarlandt, J. G., Csollány, Maria: Amazon.de: Bücher

    Ich mag den Typen, aber hier finde ich auch, dass er sich da ein wenig verstiegen hat. Das ändert nichts daran, dass er sicher ein sehr guter Lehrer ist und ich stehe eigentlich auf schwarzen Humor. Aber ich denke auch, dass Menschen, die tatsächlich ihre Oma, ihren Partner, ihr Kind bei einem solchen Unglück verloren haben, nicht so sehr drüber schmunzeln können.

    Auf den anderen Foren, z.B. es gibt sehr viele Möglichkeiten, aussser "gefällt mir". Das ist die Angelegenheit der Moderation , es alles zu erweitern.... Wenn ich , angenommen, über meine inneren Zustand schreibe, und der ist so wie nichts so gut, milde ausgedrückt, aber dann der andere User wollte einfach mir so wie "signalisieren", dass er es innerlich nachvollziehen kann... Und dann "gefällt mir" wäre doch absolut fehl am Paltz, eher es wäre der pure Hohn, das wäre dann echt zynisch. Nichts mehr und nichts weniger.

    Versteht ich nicht. Du hast doch bestimmt auch eine Wahrnehmung, wie etwas gemeint ist. Sieh den Button doch auch als Hand, die dir gereicht wird. Es ist auch eine Form der Anteilnahme. Wenn jemand sich öffnet, berührt mich das und dann like ich es.