Beiträge von Aravind

    :?Wo ist denn jetzt der Unterschied zwischen beobachten und betrachten bei Euch?

    Seht ihr beobachten - ohne Bewertung

    Betrachten - mit Bewertung ?

    Musste ich erst ein wenig bei mir nachforschen.

    Für mich gibt es beide Wege zur Erkenntnis:


    Grundsätzlich beobachte ich, so als "Grundtechnik". Meist verschwinden die Gedanken dann schnell wieder, so wie du sagst. Und wenn ich das einige Zeit und sehr unangestrengt mache, dann poppen plötzlich Gedanken auf, die Erkenntnisse enthalten. ("Kein wunder dass ich mich immer angegriffen fühle, wenn... Das war doch schon bei..." "Kein Wunder, dass ich das nicht verstehe, das ist ja auch Unsinn" )


    Manchmal bleiben Gedanken, vor allem aber Gefühle, auch länger. Dann empfange ich sie mit Liebe, und oft ergibt sich dann eine Kette an Empfindungen oder Gedanken, die das alte, karmische Muster erklären. Das ist dann eher wie von mehreren Seiten betrachten, aber nicht ganz so aktiv wie analysieren. Eher so ein offenes:"was kann ich für dich tun; was willst du mir sagen?"


    Liebe Grüße, Aravind.

    Günstig wäre vielleicht den Zeitpunkt der Bearbeitung der Gedanken schon einmal selbst bestimmen zu können, um nicht in diesem ewigen (unheilsamen) Gedankenstrom zu verharren - denn sonst ist der Geist ja nicht viel anders als vor Beginn der Lehre.

    Ich höre Deine Gedanken in ihren Ecken leise kichern. wegen Deines Wunsches. :wink:


    Die Lösung hast Du ja indirekt schon genannt, und so war der Post von accinca IMHO auch gemeint: "Nur", weil der Gedankenstrom nicht aufhört, heißt das ja nicht, dass Du die ganze Zeit darin herumtreiben musst. Setz Dich ans Ufer und sieh zu!


    Liede Grüße, Aravind.

    :like: :like: :like:


    Nur Mut! Mir scheint, Du machst es richtig.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

    Alte Meckerliese! ;):oops::heart:


    Die Doppeldeutigkeit von

    Zitat

    Stationärer Aufenthalt kann viel in der Persönlichkeit verändern,

    finde ich aber schon ziemlich lustig. :clown:


    Liebe Grüße, Aravind


    Alles Gute, Mogwai-Tree .

    Die Geschichte des Christentums finde ich persönliche auch immer etwas gruselig.

    Aber Grusel ist immer auch noch steigerungsfähig, das vergessen wir halt allzugerne.


    _()_

    Wer wollte Dir da widersprechen, lieber Phoenix!


    Es ging mir aber gar nicht um "Whataboutism", sondern darum, das Religion immer instrumentalisiert wird, und man dann nachträglich eine nette Erzählung draus macht, um die tatsächlich dahinter liegenden Machtinteresen zu verschleiern ("nett" natürlich nur, wenn man zu den Gewinnern gehört).


    Deswegen mein ständiges Mantra: Man muss bewerten und manchmal sogar bekämpfen, was böse Menschen tun; nicht, woran sie glauben.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

    Irgendwie hab ich das aber anders in Erinnerung.;) Liberale Geselschaften haben sich aus christilichen Geselschaften heraus entwickelt. Und zwar nicht gegen das Chritentum sondern auf Grundlage eines christlichen Humanismus.

    Ja, nette Erzählung.


    Die Aufklärung und Liberalität waren erfolgreich, weil sie den Aufstieg des Bürgertums und des Kapitals (nicht wertend gemeint) gegen die alte Gesellschaft ermöglicht haben. Ich fürchte, die christliche Religion war da nur Mittel zum Zweck, und hat ja vorher (und danach!) alles getan, um Aufklärung und Fortschritt zu verhindern.


    Religionen dienen geschichtlich immer den Herrschenden, oder den Noch-Nicht-Herrschenden als Mittel zum Zweck. Das sagt nichts über die jeweilige Religion aus, außer, dass sie gerade für jemanden nützlich war oder ist.


    Das kann man bei Trump und den evangelikalen Christen, und bei islamistischen Arschlöchern und diversen Regimes gut beobachten.


    Liebe Grüße, Aravind.

    Sorry, das wird mir jetzt zu belehrend

    Nimm es nicht persönlich. Ich schreibe auch immer für mich und den Text aus dem Palikanon wollte ich irgendwie unterbringen.:tee:

    Den hatte ich nämlich gestern abend noch gelesen und ihn gleich sehr hilfreich anwenden können.

    Nicht im geringsten! (persönlich nehmen) :heart:

    Ich habe nur gemerkt, dass das zu viele Infos für mich waren, Ich wollte aber auch nicht einfach nicht antworten.

    Liebe Grüße, Aravind. _()_

    Es kommt darauf an, was einer aus solchen Sätzen heraus oder hinein liest.

    (...) Bloß, wenn man dann meint, man müsse nicht alles geben und das Beste ist es eben auch nicht - es muss alles sein - das ganze Leben - dann sind solche Ansichten, wie die von X oder Y Nebensache.

    Ja, genau. Ich wollte nur auf beide Möglichkeiten hinweisen:

    Man sieht den Löffel und das Fußballfeld, gräbt und gräbt, und irgendwann erkennt man, es gibt gar kein Fußballfeld, sonder nur graben. Das würde ich Erwachen nennen.


    Oder eben: Man hat das falsche Werkzeug gewählt, (oder noch schlimmer, das falsche Feld :) ).


    Liebe Grüße, Aravind.

    Leonie

    Als Bestärkung erscheinen mir diese Worte durchaus sinnvoll.

    Andererseits enthalten sie mehrere klassische Selbstimmunisierungen, die ein Prüfen der Praxis verhindern.


    "Unsere Praxis ist es, ein Fußballfeld mit dem Teelöffel umzugraben. Sei dir darüber im Klaren, dass es nur an dir selbst liegt, ob du mit deiner Praxis voran kommst oder Rückschritte machst. Tue deshalb dein Bestes, um voranzukommen."


    Das ist nicht als Zen-Kritik gemeint. Wenn allgemeine Regeln aufgestellt werden, die ein kritisches Betrachten ausschließen, werde ich aber hellhörig.


    Liebe Grüße, Aravind.

    Aber ich habe tatsächlich so eine Gesetzmäßigkeit (bei mir!) festgestellt, dass sobald ich einen Plan habe, es schiefgeht.

    Das könnte tatsächlich auf unbewusste Widerstände hinweisen; darauf, dass Dein Unbewusstes versucht, "Dich" zu boykotieren.


    Ob das stimmt, wirst Du von alleine feststellen, wenn Du weiter achtsam bleibst. :wink:


    Liebe Grüße,

    Aravind.

    Wie geht ihr mit Gier Verlangen usw. um?

    Lieber Torsten,


    ich habe lange überlegt, was ich Dir auf Grund meiner Praxis und Erfahrung schreiben kann, aber "Gier" ist so ein weites Thema, da habe ich sehr verschiedene Herangehensweisen.


    Hast Du ein oder zwei konkrete Beispiele, dann könnte ich nachfühlen, wie ich da jeweils ran gehe (auch gerne per PN)?


    Liebe Grüße,

    Aravind.

    Ich habe auch sehr viel Zeit verschwendet mit ausmalen meiner Zukunft

    Och, solange das nicht "krankhaft" ist (also es Dich nicht ständig davon abhält, in die Gänge zu kommen), gehört das doch zum Leben dazu!


    Immerhin unterscheidet das uns nach der Meinung vieler vom Tier (naja, den meisten Tieren zumindest).


    Ich selbst bin da fein raus: Ich bin Unternehmer, mein *Job* ist es, mir unsere Zukunft auszumalen (und den Weg dorthin). :)


    Liebe Grüße,

    Aravind.

    Leider nein, fürchte ich, zu viel der Ehre :(

    Eher: Lieber halte ich das aus, weil: wenn mein Partner hier liegen würde, würde mich das völlig überfordern...


    Liebe Grüße, Aravind.

    Oh Mann! Weiterhin viel Kraft.


    Ich kann Deine Gefühle nachvollziehen. Ich war bisher zweimal in lebensbedrohlichen Situationen, und beide Male war ich froh, im KH-Bett zu liegen, und nicht in der Rolle meiner Frau und meiner Kinder zu sein... Gemein, ist aber so.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

    Mich interessiert der Herr Binder tatsächlich so gut wie nicht, wohl aber die aufgeworfene Frage: Ist das evt alles Unsinn, was "wir" hier machen. Und die anfängliche Diskussion hierüber fand ich für mich, als Nicht-Zennie, der immer wieder davon profitiert, sich andere Richtungen anzuschauen, sehr lehrreich.

    Vielen Dank für die vielen Hinweise und Antworten auf meine Fragen, btw!:heart:


    Liebe Grüße, Aravind.

    . Beim Haare Einseifen ist es zwar noch schön, aber beim Ausspülen wird sofort alles stumpf, als ob der Seifenfilm durch Berührung mit Wasser hart würde und im Haar hängenbliebe.

    So ist es auch. nennt sich Kalkseife, was sich da bildet. Als alter Öko hab ich das früher auch gemacht, mit Olivenseife. Wenn Seife zum Haarewaschen, dann muss man mit Essig nachspülen, dann geht die Kalkseife weg.


    Liebe Grüße, und vielen Dank an die Erinnerung an "wilde Zeiten", :wink:

    Aravind

    PS: sehe gerade, Lucy hatte das schon geschrieben!