Beiträge von Peeter

    Zitat

    Das ist eben beständiges Erwachen, das keine Spur hinterlässt, wie der Vogelflug auch keine Spur hinterlässt.


    @Aiko
    schön erklärt

    "Allmorgendlich beginne ich meinen Tag damit, den Spiegel zu polieren;
    Täglich türme ich neue Staubschichten auf;
    Allabendlich beende ich meinen Tag damit, weiter zu polieren;
    Und scheinbar wirbelt auch ein Schlafender noch Staub auf."
    HôShin


    wie wäre es denn, wenn HoShin endlich mal einen "neuen", anderen Lappen zum Wischen nehmen täte, hmm ? :roll:

    Jeder, der/die sein/ihr Buddha-Wesen erlebt hat, mag das Erlebnis auch noch so schwach gewesen sein, hat das erste Stadium der Buddhaschaft verwirklicht, da seine Wesensschau der Substanz nach nicht anders als die des Buddha Shakyamuni ist.


    buddha Shakyamuni überragt jedoch den gewöhnlich erleuchteten Menschen turmhoch im Ausmass seiner Erleuchtung wie auch an Vollkommenheit von Charakter und Persönlichkeit, also an Gelassenheit, Erbarmen und Weisheit.


    Ein solcher kann nicht mit den Grenzen individueller Persönlichkeit, indieviduellen So-Seins und Da-seins identifiziert werden; von ihm heißt es mit Recht: "Kein Maß ermisst ihn - von ihm zu sprechen, gibt es keine Worte."(Govinda. a.a. O., S36)


    Quelle
    die 3 Pfeiler des Zen

    Über gutes UND heilsames miteinander Umgehen im Forum .


    Ich behaupte ja nicht, dass ich eine ungeheuer reine Weste habe, was meinen Schreibstil anbelangt.
    Es ist aber niemals absichtlich böse oder sarkastisch gemeint .
    Ab und an mag meine Feder zu schnell schreiben .. zu sehr aus dem eff .. eff .. und
    es ist schade, wenn sich einige deshalb "verletzt" oder "angegriffen" fühlen ..


    so .. das mal dazu :)


    OM MANI PADME HUM

    Ich werd die Segel einziehen ..
    das Boot treiben lassen
    steuerlos ..
    keine Ruder mehr ..
    Keine Winde, die eine Richtung bestimmen .
    Ausser der eigene Atem, der
    das Boot noch am leben hält .


    Es ist Nacht .
    Der volle Mond glänzt .
    Das Wasser zittert .
    Kein Ufer .


    alles pille-palle?

    Frage: Wozu dient die Koan-Arbeit?
    Antwort: Koans sind nur wichtig, wenn sie notwendig
    werden. Wenn jemand bereits einen qualitativ recht
    hohen geistigen Zustand erreicht hat und noch tiefer
    gehen muss, um eine Essenz zu realisieren, die über
    das bereits Erlebte hinausgeht, brauchen Sie ein
    Werkzeug mit einer Art Haken, der Ihnen hilft, dies zu
    tun. Dazu sind Koans da - um ein geistiges Wirrwarr
    durchschneiden zu können, das wir andernfalls nicht
    durchtrennen könnten. Die im Koan enthaltene
    Energie macht dies möglich.


    http://www.onedropzendo.de/text/WasIstZazen.pdf
    page 56

    Zitat

    Regnet es im Norden, wenn sich im Süden Wolken auftürmen - oder nicht ?


    wennde achtsam nach regen im süden ausschau hälst, wird es im norden nicht regnen ..
    (wegen regenbudenzauber, der die aus dem süden in den norden treibenden wolken "zunichte" machen wird)



    eben mit sati drauf achten, was so einzug halten will in das denkstübchen .. in das bewusstsein ..


    kommt von irgendwo (in diesem fall im süden) eine unheilsame wolke (empfindung) voller regen angerauscht,
    so weist die (aktivierte) achtsamkeit darauf hin und (du) lässt die wolke im süden (ausserhalb der sinneswahrnehmungen) abregnen und (du) kannst trockenen fusses und ohne regenschirm durch die welt latschen.


    bei weiterhin aktiver achtsamkeit kannst (du) sogar durch den verregneten süden spazieren.


    Auf etwas aus zu sein, das ist das Hindernis auf dem Pfad. Das einzige.
    Chögyam Trungpa

    Jikjisa:

    Peeter:

    Zitat

    viel spass beim gedanken-segeln auf der oberfläche des meeres, anstatt tauchen zu gehen


    Danke . Gleichfalls . :D Bischen kühl heute zum Tauchen. Aber mach mal. Vergiss nicht die Muschel in der Wundertüte mit hoch zu bringen .


    hey Jijijisa
    gut, dass du mich daran erinnerst :|
    der stein, der so laut schweigt ...
    hoffentlich mach ich mir nicht die ärmel dabei nass .



    In dieser feinen Schnitzerei ist ein chinesischer Hof am Fluss dargestellt
    http://home.arcor.de/koeloe/Ostasiatika.htm

    Simo:

    Denken muss in der Versenkung aufgegeben werden, bel!


    ansonsten wäre es ja auch nur eine simple "versenkung" in die gedanken hinein
    .. irgendwo werden die gedanken noch sein .. eben woanders .. aber nicht im level/zustand
    der vertiefung .. wo eben das denken nicht mehr zum tragen kommt


    viel spass beim gedanken-segeln auf der oberfläche des meeres, anstatt tauchen zu gehen


    :|

    Zitat

    Auf etwas aus zu sein, das ist das Hindernis auf dem Pfad, das einzige.
    Chögyam Trungpa


    Zwanghaftes zu sehr ZIEL-orientiertes Trachten und Streben geht wohl vollendst daneben.
    wie meinte der master ? das diamantsutra annehmen, aber nicht so, dass du es dir
    quasi an die stirn heftest und dauert nur draufschaust und nur die buchstaben siehst.
    denn dann ver-blendet es .
    NEIN .. nimm es in dich auf .. nimm es auf ...

    Die Wogen des Meeres ..
    Sie wogen immer noch .
    Kommen und gehen .
    Kein wirklich ruhiges Verweilen
    im Innersten.


    Denken aus dem Nicht-Denken
    ist Ruhe .. tiefe Ruhe ..
    da wo Gedanken grad erst
    entstehen.
    Da wo das "Universum"
    beginnt sich zusammenzusetzen.


    Nicht-Denken.
    Keine treibenden weißen Wolken.

    Ich wünsche allen Lebewesen ein gutes Leben und Erleben dessen; ebenso Wachheit und Achtsamkeit.
    Toleranz, Gleichmut, Mitfreude, Mitgefühl
    und ein stetiges heilsames Vorankommen auf dem Pfad zum Erwachen.


    *********************************


    *********************************

    Und ein gutes Lebensgefühl
    und mehr noch.
    Ein Gesang von reinen Tönen.
    Kristallin und klar.
    Diamanten ohne Trübungen -
    eben einfach glücklich sein
    und frei, offen und rein.
    Reinen Herzens sein !


    :)

    Zitat


    Für "den Orkan" genügt ein geistiges Aufmerken ( geistige Unterscheidung ), das passiert ganz spontan. Außerdem hat ein solcherart Konzentrierter einen besonderen Schutz.

    Wollen wir zur wirklichen Wahrheit der Dinge gelangen, so müssen wir sie so betrachten, als sei das Bewusstsein vom
    Dies und Nicht-Dies noch nicht erwacht und der Geist noch erfüllt von seiner eigenen Identität, will sagen von Gelassenheit
    und Leere.
    Dies ist eine Sphäre der Verneinungen, aber sie führt zu einer höheren oder unbedingten Bejahung inmitten von Verneinungen.
    Schnee ist nicht weiß, der Rabe ist nicht schwarz, jedoch ist jedes in sich selbst weiß oder schwarz.
    Hier versagt unsere Alltagssprache, um den genauen Sinn der Auffassung des Zen auszudrücken .


    quelle
    Daisetz T. Suzuki
    Die große Befreiung

    meistens wirds so sein,
    weil viel zu schnell dies und das für die eigene Meisterhaftigkeit gehalten wird


    noch durch die Leere musste gehen, um zu sehen :)


    keine bange


    citta sind dann also die Wolken ?


    grüsse

    Jikjisa:

    naja, jedenfalls ist das falsch.
    weil citta und dhamma jetzt einfach nur gedanke zu nennen...


    jetzt ham wir den salat--- das arme zitat !


    nö, brauchst nicht zu erzählen. kannste ja jemanden vom BC erzählen.
    die stehen auf esoterik.



    kannst das bitte mal seinlassen ? Ja ?
    und
    seit wann ist citta = Gedanke ?

    :)
    nö...ich hab das so reinkopiert
    duuuuu ... ich werd mich hüten, alte meister/innen falsch zu kopieren
    btw .. ich habs glaub ich doch selber dazugeschrieben :)


    der master
    tief versunken
    kehrt zurück in die alltäglichkeit
    ein schaudern

    void
    Suzuki sagt aber auch ganz klar, dass es ZEN ohne den "Buddhismus" nicht geben würde.


    *Die Stille des Donners*
    *Frag den eigenen Meister/in im Inneren*
    und
    *Zen gibt (dir) keine Antworten (vor),
    denn die Antworten sind eh schon da,
    nur müssen sie gefunden werden*


    Alle Autoriät im ZEN kommt von innen. (Suzuki)
    was wohl heisst, dass eben die eigenen Meisterhaftigkeit im eigenen Inneren zu finden/suchen ist.