Muss man sich als Buddhist "alles" gefallen lassen?

37 Antworten. Letzter Beitrag () ist von sati-zen.

  • Ja, Bayern scheint nahezu eine "Hochburg" von Zen-Klöstern zu sein.

    Ob es dafür einen bestimmten Grund gibt?

    Bei uns im Norden gibt es zwar vereinzeln sehr wenige Shangas oder auch in Hamburg die buddhistischen

    Zentren; aber ein richtiges Kloster?

    Da fällt mir nur das Kloster in Nütschau ein, da heißt es dann Meditation "im Stile" des Zen.

    Durchgeführt von einem Mönch, der eine fünfjährige Ausbildung zum Spirituellen Wegbegleiter und Ausbildung in der Initiatische Therapie nach Graf Dürckheim hat.

    Gibt es eigentlich einen Unterschied im Zen ob Abt oder Mönch?


    Was mich interessieren würde, sati-zen, worin siehst Du noch den Unterschied (außer im Willen) wenn man den Weg einer Shanga geht oder allein?

    Das System in dem wir uns mehr oder weniger einfügen, bleibt ja trotzdem bestehen; ist es eine gegenseitige Hilfestellung oder sind es die Gespräche; ist das Sitzen intensiver /Zazen?

  • Der wesentliche Unterschied zwischen Shanga und allein ist der Sozialkontakt, nach wie vor wie seit Urzeiten eines der

    wesentlichen Inhalte im Leben von Menschen um gesund zu bleiben, um mit Qualität zu überleben.

    Allein ist jedoch auch wichtig denn wenn man das Wort 'alleine' zerlegt, kommt all-eins, eins mit allen raus.

    Diese universelle Verbindung ist nur zu spüren wenn man wirklich alleine ist, ein hoher Wert.

    Deshalb praktiziere ich die meisten Meditationen alleine aber Essen, Diskutieren oder miteinander Spüren

    in der Gemeinschaft denn es ist so wunderschön wenn es menschelt wie wir das nennen.

    Ein anderer Abt eines Zen-Klosters beschrieb den Grund sich in Bayern, insbesondere Allgäu, nieder zu lassen,

    dass die besondere Energie knistert wie sonst nirgends in Deutschland.

    gruß sati-zen
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    Der Spiel - Raum der Leerheit - Buddhismus im Gespräch

  • Wenn ich sehe, dass ich langfristig nutzen bringen kann dann lasse ich mich nicht ausnutzen sondern bin nützlich.

    Wenn ich fühle, dass durch die Worte oder Handlungen ein Gefühl in mir ausgelöst wird, dann suche ich eine Antwort und übernehme Verantwortung.

    Wenn ich erkenne, dass jemand lügt, dann zeige ich einen Weg zur Wahrheit, die zur Freiheit führt.

    Wenn jemand laut wird fühle ich den Schmerz und frage mich, was ich noch nicht höre und was der andere braucht.

    Wenn jemand traurig ist versuche ich Mut zu machen und das zu ändern, was derjenige gerade nicht alleine schafft, eine neue Sichtweise durch Demut.

    Wenn ich voll im hier und jetzt bewusst bin, dann ziehen mich andere nicht herunter, sondern ertragen die Bewusstheit gar nicht und machen sich von selbst auf den Weg aus dem Leiden.

    Wenn mir jemand nicht zuhört und versucht andere zu stören dann konfrontiert ich andere mit hörbarer Stimme was für alle das Beste ist.

  • So ähnlich drückt sich ein Massenmörder auch aus um seine Lust am Morden zu beschreiben, unempathisch gegenüber Anderen.

    Es geht heutzutage in Mitteleuropa weniger um Verteidigen sondern viel mehr um ein Miteinander und dafür ist mindestens die

    Akzeptanz der Naturgesetze notwendig sonst wird man bedürftig, krank oder hilflos.

    Religöse Menschen und Gemeinschaften mit Ideologie haben Gründe für das Verhalten um überleben zu können,

    man muss sich nicht anschließen aber man sollte die Toleranz an den Tag legen sie zu akzeptieren.

    Sonst klingt das Verteidigen ganz schnell nach ich bringe alle um damit ich überleben kann.

    Manchmal ist selber sterben die Hilfe für die Anderen im übertragenen Sinn.

    gruß sati-zen
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    Der Spiel - Raum der Leerheit - Buddhismus im Gespräch

  • So ähnlich drückt sich ein Massenmörder auch aus um seine Lust am Morden zu beschreiben, unempathisch gegenüber Anderen.

    Räusper, diese Metapher oder Vergleich zum obigen beschriebenen, finde ich auch unempathisch gegenüber dem Schreiber.


    Liebe Grüße Schneelöwin

  • Ich weiß nicht genau, ob es lustig oder eher traurig ist, dass jemand, der Notwehr mit Massenmord vergleicht, mir unterstellt, ich sei unempathisch wie ein Mörder. Grandios!

  • Hallo Bjoern,

    wenn man sich alles gefallen lässt, auch die ganz üblen ungerechten Dinge die richtig schmerzen, wird der Geist gewiss krank früher oder später.

    Eher sollte man seine Emotionen handhaben können und dort lang gehen, wo es unangenehm ist. Die Dinge offen und ehrlich ansprechen.


    Grüße

  • Ich denke in diesem Fall "muss" man lernen, dass man auch als "Buddhist" Nein sagen darf :)

    "Der höchste Weg ist nicht schwer, nur ohne Wahl. Hasse nicht, liebe nicht, und es ist klar und eindeutig"

  • Darf ich mal fragen auf welche Aussage Du dich konkret beziehst? Versuche doch mal die Zitierfunktion bevor Du mit Massenmördervergleichen kommst.

  • Das ist doch ganz einfach, ich beziehe mich genau auf den Text der vor mir steht wie ein

    Gespräch, ein Wort gibt das Andere. Das laufende Wiederholen von Textpassagen ist

    eine reine Marotte von Internetkommunikation und völlig schwachsinnig.

    Wer auch nur wenig Grips einsetzt beim Lesen und Schreiben kommt ganz logisch

    auf den Dialog und warum ich Bilder der Überhöhung verwende um die Gefühle klar

    zu benennen um die es geht. Aber ich weiß, wer der lieben Netikette im Internet

    unterwegs ist um Streicheleinheiten zu bekommen und das sind die meisten,

    kann mit meiner drastischen Benennung der Gefühle nichts anfangen und ist empört.

    Wer behauptet, dass für den Schutz von Familie und Umkreis nichts gilt von allgemein

    menschlichen Vereinbarungen wird auf die menschliche Seele sehr bedrohlich.

    Das heißt nichts anderes als zum Schutze würde ich alle Menschen fertig machen,

    außer meine Bekannten. Das hat schon Amok-Qualität. Es ist vielleicht nur so

    dahingesagt aber gerade die unbewussten Gefühle können sehr bedrohlich werden.

    gruß sati-zen
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    Der Spiel - Raum der Leerheit - Buddhismus im Gespräch

  • Du meinst:


    Zitat


    Mich und andere, die meiner Hilfe bedürfen, in gebotenem Maße zu verteidigen, würde ich mir auch von keiner Religion oder Ideologie verbieten lassen.

    Führ das doch nochmal aus.


    Ich bin ja mal gespannt was da jetzt noch kommt

  • Nichts, denn das ist nicht von mir aber ansonsten, irren ist menschlich sagte der Igel und stieg von der Bürste.

    Zitieren auf Teufel komm raus aber dabei völliges Chaos. Man oh man, Zeitgenossen genauso wie in der Gosse.

    Was ist das für ein primitives Forum, versuchen mir an den Waagen zu pinkeln und ersäufen sich selbst dabei.

    Mir ist es gleich, ich übe mich in Buddhaland-Forum-Schreibe-Meditation, das tut stets gut und macht gute Laune.

    gruß sati-zen
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    Einmal editiert, zuletzt von sati-zen ()