Beiträge von accinca

    Darum frage ich dich, ob du es erläutern kannst, was daran komisch ist und einfach kurz die Worte zusortieren kannst. Ich kann kein fliessend Pali und du hast es ja schon übersetzt.

    Ich weiß immer noch nicht was du dir denn von diesem Text erwartest?

    Es ist doch alles gesagt. Du kannst ja versuchen im englischen noch eine

    Übersetzung zu finden aber ich denke das wird auch nichts ändern.

    Wenn das "dann erfahrbar" bedeutet, was ist dann mit vedayitanti und wieso steht da in tappaccayāpi das Wort paccaya drin?

    Deswegen gibt es ja auch die Möglichkeit "dadurch bedingt erfahrbar" zu übersetzen.

    Wie es denn belieben mag.

    Das Unerreichte zu erreichen, kann man sich mühen. Ist aber jener Zustand erreicht, dann ist auch dadurch bedingt Erleben".

    Eine etwas eigenartige Übersetzung:

    Appattassa pattiyā atthi vāyāmo,i tasmimpi ṭhāneii anuppatte tappaccayāpiiii vedayitanti.

    Ich würde eher sagen:


    "Das Unerreichte lässt sich durch Bemühen erreichen.

    Dass dieses erreicht wurde, ist dann erfahrbar."


    (Ich weiß es ist eigentlich kein großer Unterschied.)


    Das habe ich immernoch nicht verstanden. Es werden ja in den Lehrreden Mönche erwähnt, die sofort heilig wurden, nachdem sie die Lehre des Budha gehört hatten? Ich hatte heute den Eindruck, dass man vielleicht sagen könnte, das so ein Schauen ein Gewahrsein direkt der Ratio (des Geistes) wäre.

    Das ist es auch immer. Aber solche seltenen Ausnahmen

    konnten ihre Gewohnheiten und Anhaftungen damit durchbrechen.

    Anatta besteht natürlich immer ob darüber kontempliert wird oder nicht.

    Anatta kann in sofern nicht das Ergebnis einer Kontemplation sein.

    Vielmehr geht es darum alle Dinge als anatta zu durchschauen und zu erkennen.

    Worüber "kontemplierst" Du denn dann ? … Über dieses Wort ?

    Wenn jemand so fragt, was will er dann wohl genau wissen?

    Ich bin da zu dem Schluß gekommen, das ein solcher Frager

    eigentlich das fragen möchte was die Mönche damals vom

    Buddha auch wissen wollten als sie fragten:

    "Wie aber wird, o Herr, von dem erkennenden, sehenden Mönch

    Unwissen überwunden und steigt Wissen auf?"


    Dazu der Buddha:

    "Wenn der Mönch die 6 Innen- und Außengebiete, die 6 Arten des

    Bewusstsein, die 6 Berührungen, die 18 Gefühle als unbeständig

    erkennt und sieht, dann wird Unwissen überwunden, und Wissen steigt auf.

    Da hat ein Mönch gehört:

    'Alle Dinge sind unzureichend, sich damit zufrieden zu geben.'

    Hat er das gehört, dann untersucht er jedes Ding.

    Hat er jedes Ding untersucht, dann durchschaut er jedes Ding.

    Hat er jedes Ding durchschaut, dann

    sieht er alle Dinge entfremdet an:


    Die 6 Innen- und Außengebiete,

    die 6 Arten des Bewusstseins,

    die 6 Berührungen, die 18 Gefühle.


    So erkennend, so sehend wird von dem Mönch das Unwissen

    überwunden, und so steigt das Wissen auf". S 35, 79 - 80


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    kann man über Anatta kontemplieren oder entsteht Anatta als Ergebnis einer Kontemplation über nicht - Kontrollierbarkeiten ?

    Anatta besteht natürlich immer ob darüber kontempliert wird oder nicht.

    Anatta kann in sofern nicht das Ergebnis einer Kontemplation sein.

    Vielmehr geht es darum alle Dinge als anatta zu durchschauen und zu erkennen.

    In dem Sutra (D 22) steht "satiupādisese anāgāmitā", also "mit Reste des Anhaftens". Ich verstehe das so, dass dieses Wort sonst erstmal nichts weiter an Bedeutungen impliziert. Ich vermute ein schmutziger Teller mit Reste des (Essens)anhaftens könnte auch als upadisesa bezeichnet werden, also dass es unspezifisch ist.

    Das solltest du besser nicht denken. Ein "anāgāmi" ist ein sog. Nichtwiederkehrer.

    Der Rest des Anhaftens ist bei einem solchen so gering, das er fast schon

    ein Arahat ist bzw. es ganz sicher sein wird. Aber er ist auch als Nichtwiederkehrer

    schon unberührbar vom Tod in der Welt der fünf Sinne.

    Wenn durch die Übungen wie sie in D 22 beschrieben sind alle

    emotionalen und rationalen Abhängigkeiten überwunden sind,

    dann ist Nibbana ob da noch Gefühl ist oder nicht.

    Auch da ist Nibbana, wenn Selbst nicht mehr wahrgenommen wird als Wahrnehmung. .

    Ja wenn, wenn ,wenn. Ohne die Übungen des mit Abstand Betrachtens (wie z.B. in D 22 beschrieben)

    kommt es aber leider nicht dazu. Das ist ja die Crux.

    Meine persönliche Meinung: Vergiss Karma und Wiedergeburt. Ich finds immer wieder bemerkenswert dass sich gerade in der Anfängerecke mindestens jeder zweite Thread um diese Themen dreht, obwohl sie für das Herzstück des Buddhismus, nämlich die Überwindung von Dukkha, komplett entbehrlich sind. Diese ganzen Fantastereien über "meine" vorherigen und zukünftigen Leben sind Zeitverschwendung und gipfeln im schlimmsten Fall in einer intellektuellen Nabelschau.

    Auch solche Ansichten gibt es in der Welt.

    Entweder man versteht oder eben nicht.

    Ein Mönch aber der ein heiliger wird der versteht in diesem Moment:


    "Er versteht:

    'Geburt ist zu Ende gebracht, das heilige Leben ist gelebt, es ist getan,

    was getan werden mußte, darüber hinaus gibt es nichts mehr.'"


    23. "Wenn er ein angenehmes Gefühl fühlt, versteht er:

    'Es ist vergänglich, es gibt kein Festhalten daran; darin ist nichts Ergötzliches zu finden.'


    Wenn er ein schmerzhaftes Gefühl fühlt, versteht er:

    'Es ist vergänglich, es gibt kein Festhalten daran; darin ist nichts Ergötzliches zu finden.


    ' Wenn er ein weder-schmerzhaftes-noch-angenehmes Gefühl fühlt, versteht er:

    'Es ist vergänglich, es gibt kein Festhalten daran; darin ist nichts Ergötzliches zu finden.'"


    24. "Wenn er ein angenehmes Gefühl fühlt, fühlt er es als Losgelöster;

    wenn er ein schmerzhaftes Gefühl fühlt, fühlt er es als Losgelöster;

    wenn er ein weder-schmerzhaftes-noch-angenehmes Gefühl fühlt, fühlt er es als Losgelöster.


    Wenn er ein Gefühl fühlt, das zusammen mit dem Körper aufhört, versteht er:

    'Ich empfinde ein Gefühl, das zusammen mit dem Körper aufhört.'


    Wenn er ein Gefühl fühlt, das zusammen mit dem Leben aufhört, versteht er:

    'Ich empfinde ein Gefühl, das zusammen mit dem Leben aufhört.'


    Er versteht: (Weil Anhaften bzw, Begehren erloschen ist)

    *'Bei der Auflösung des Körpers, mit dem Ende des Lebens, wird alles, was

    gefühlt wird, an dem man sich nicht ergötzt, auf der Stelle kühl werden.' :


    Bhikkhu, so wie eine Öllampe in Abhängigkeit von Öl und einem Docht brennt

    und erloschen ist, falls sie keinen weiteren Brennstoff bekommt, sobald das Öl

    und der Docht verbraucht sind;

    genauso, wenn er ein Gefühl fühlt, das zusammen mit dem Körper aufhört,

    versteht er:

    'Ich empfinde ein Gefühl, das zusammen mit dem Körper aufhört.'

    Wenn er ein Gefühl fühlt, das zusammen mit dem Leben aufhört, versteht er:

    'Ich empfinde ein Gefühl, das zusammen mit dem Leben aufhört.'

    Er versteht: 'Bei der Auflösung des Körpers, mit dem Ende des Lebens,

    wird alles, was gefühlt wird, an dem man sich nicht ergötzt, auf der Stelle kühl werden.'"


    25. "Daher, ein Bhikkhu, der diese Weisheit besitzt, besitzt die höchste Grundlage der Weisheit. Denn dies, Bhikkhu, ist die höchste edle Weisheit, nämlich das Wissen von der Vernichtung von allem Dukkha."


    *Das "kühl" bezieht sich natürlich auf das Beispiel mit der Öllampe und dem

    erlöschen des Feuers wenn aller Brennstoff aufgebraucht ist.-

    Ja und wie sie täuschen und lügen. Es gibt aber ein paarr Stellen, die sich buddhistisch anhören.

    Dass Jesus in der Wüste über die Einsicht meditiert. Da ist auch noch sein Satz über das was man lieben soll, klingt nur ein wenig anders als die Aussage von Gotamo Buddho: Du sollst den Nächsten für dich selbst nehmen!

    Es gibt auch richtige Dinge schon sogar vor dem Buddha,

    aber spezifische Buddhalehre die nur ein Buddha lehrt ist das nicht.