There are 122 replies in this Thread. The last Post () by Thomas23.

  • Hallo miteinander,



    Was haltet Ihr von Rime?


    Ich finde diese Bewegung wichtig, sinnvoll und sympathisch.
    Ungeachtet der Vorwürfe der Gleichschaltung zwecks Leitung durch den Dalai Lama schließe ich mich dessen Meinung an, dass insbesondere hinsichtlich der Etablierung des Vajrayana im Westen die Beibehaltung der in Tibet entstandenen Aufsplitterung in verschiedene Zweige + Unterzweige sinnlos und unnötig verwirrend ist.


    Die verschiedenen tibetischen Schulen sind innerhalb Tibets im Laufe der Geschichte durch kulturelle Umwälzungen und Strukturen begründet entstanden. Eine der größten Umwälzungen in der tibetischen Geschichte dürfte wohl die chinesische Kulturrevolution, Exilregierung in Nordindien und die für uns gewinnbringende Verbreitung der Lehre in den Westen darstellen.
    Ein solcher Einschnitt bietet die Gelegenheit zu sinnvollen Reformen gerade in Bezug auf die Frage des "Wie" der Etablierung des Vajrayana im Westen.


    Mir ist aufgefallen das die Gelugpas sich im Vergleich zu Nyingma und Kagyü mit ihrem Namen im Westen zurückhalten.
    Die von Gelug-Meistern im Westen gegründeten Zentren werden meist (oder allesamt?) vom Rime-Gedanken getragen und tragen oftmals Bezeichnungen wie Tibethaus, tibetisches Institut..etc.
    Beispiel: Das Tibet-Institut Rikon, wo Vertreter aller vier grossen Schulen des tibetischen Buddhismus, der Nyingma-, Kagyu-, Sakya- und Gelug-Tradition der Mönchsgemeinschaft angehören.


    Ich habe den Thread schlicht "Rime" betitelt um zu signalisieren das es hier um alles was es zu Rime zu sagen gibt gehen soll also zB auch Fragen der praktischen Umsetzung, Erfahrungen, Geschichte, Literatur..etc.

  • Schon weil die Linien so verwoben sind und sich auf gleiche Ursprünge beziehen ist sektiertum Unsinn. Ebenso war es immer mal wieder nur durch enge Zusammenarbeit möglich, die Lehren zu erhalten, weil die Linien ganz 'schmal' wurden, z.b. als viele große Lehrer aus Tibet flohen und nicht viel mitnehmen konnten.


    Dann gibt es in den Linien ja auch ähnliche Praxis.


    Meine Eindruck ist es nicht, dass sich die gelugpas besonders hervortun würden, ich kenne eine andere Linie von innen und der Rime Gedanke ist dort sehr stark.


    WIE die Zukunft zu gestalten sei, ist für mich offen. Dass jedoch alle Linien verschmelzen zu einer kann ich erst mal nicht sehen. Wir haben ja (noch) lebendige Klöster, die die Traditionen fortsetzen und die Lehre lebendig erhalten. Das ersetzen zu wollen ( wodurch?) wäre m.e. Unsinn. Ganz gruselig wird es, wenn Leute ohne eigene Realisation anfangen, Meinungen zu haben über 'den buddhismus'. Da sei bidde der buddha vor!


    Rime findet zuerst im Kopf und im Herzen statt. Das bedeutet auch, andere in ihrer individuellen Praxis zu respektieren. Das ist ja auch gar kein Problem, denn es ist nur die Fortsetzung davon, dass nicht nur der eigene Lehrer toll ist :D

    Mein kleiner Garten: wild und chaotisch,

    nicht gar so oft gepflegt,

    wird er doch jedes Jahr schöner!
    Viele Pflanzen und Tiere ziehen hier einfach ohne Zutun ein und bereichern das Bild.

    Und das Gemüsebeet lässt sich wunderbar umrunden...

  • Danke für den Hinweis Thomas, interessantes Thema auch für einen nicht-Tibeter.


    Es hat ja solche Ansätze für 'den Buddhismus' insgesamt immer mal wieder gegeben etwa ausgehend von den b. Weltkongressen.
    https://en.wikipedia.org/wiki/…da_and_Mah%C4%81y%C4%81na


    Ich finde es spannend, wenn jemand ernsthaft versucht, die Zentralaussagen der Lehre herauszuarbeiten und das Gemeinsame zu betonen.

  • Es wäre traurig, wenn es im (tibetischen) Buddhismus nicht so etwas geben würde wie die Rime Bewegung oder andere Formen der Kooperation.

    Liebe Grüße
    Sherab


    "Glücklich mögen alle Wesen sein und im Besitz der Ursachen des Glücks" (:_()_

  • Quote from Lucy

    Wir haben ja (noch) lebendige Klöster, die die Traditionen fortsetzen und die Lehre lebendig erhalten. Das ersetzen zu wollen ( wodurch?) wäre m.e. Unsinn.


    Gerade in diesem Punkt finde ich die bereits bestehenden Klöster/Institute/Zentren wie das o.a. Tibet-Institut Rikon vorbildlich.
    Der Aufbau von eigenen Einrichtungen im Westen dürfte sehr kostspielig sein. Aktuell müssen Menschen in ländlichen Regionen große Entfernungen auf sich nehmen um das vorhandene Angebot nutzen zu können, da die Zentren vorwiegend in Großstädten zu finden sind. Je nach Stadtgröße exisitiert dann auch nur ein begrenztes Angebot.
    Wenn die tibetischen Schulen an einem Strang ziehen und gemeinsam Einrichtungen für alle aufbauen würden hätte man viel gewonnen. Ich denke da vergleichsweise an die Konzepte der integrierten Gesamtschule oder kooperativen Gesamtschule, also Einrichtungen für alle Linien unter einem Dach.
    Es ist sicherlich ratsam die jeweilige Art der Lehre beizubehalten, aber man schafft von vornherein die Plattform für ein Zusammenwachsen, einen Austausch, ein Miteinander, eine Zusammenarbeit.
    Auch die Praktizierenden werden nicht in Einrichtungen separiert sondern treffen sich unter einem Dach, so dass ein gewinnbringender Austausch stattfinden kann und wird.


    Quote from fotost

    Es hat ja solche Ansätze für 'den Buddhismus' insgesamt immer mal wieder gegeben etwa ausgehend von den b. Weltkongressen.


    Auch die DBU unterstützt das Gemeinsame zB in Form des Linienneutralen buddhistischen Bekenntnisses.


    Quote from Sherab Yönten

    Es wäre traurig, wenn es im (tibetischen) Buddhismus nicht so etwas geben würde wie die Rime Bewegung oder andere Formen der Kooperation.


    Ja, da stimme ich klar zu.
    Das schöne ist ja das man Rime gar nicht erst neu erfinden braucht, sondern das diese Bewegung bereits im 19.Jh innerhalb Tibets entstanden ist, also bereits eine gewachsene Tradition darstellt an der man anknüpfen kann.

  • Ich finde den Rime-Gedanken gut. Ich praktiziere Rime. Ich weite diesen Gedanken auf alle Schulen des Buddhismus und alle Religionen aus. Ich bin von allen Richtungen des tibetischen Buddhismus inspiriert, aber auch vom Zen und selbst der Theravada gibr mit manchmal etwas. Aus meiner Sicht geht es bei allen Gruppen im Zentrum um die Erleuchtung. Überall gibt es gute Techniken. Ich suche das heraus, was bei mir funktioniert und gehe meinen individuellen Weg.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Quote from Nils

    Ich finde den Rime-Gedanken gut. Ich praktiziere Rime. Ich weite diesen Gedanken auf alle Schulen des Buddhismus und alle Religionen aus. Ich bin von allen Richtungen des tibetischen Buddhismus inspiriert, aber auch vom Zen und selbst der Theravada gibr mit manchmal etwas. Aus meiner Sicht geht es bei allen Gruppen im Zentrum um die Erleuchtung. Überall gibt es gute Techniken. Ich suche das heraus, was bei mir funktioniert und gehe meinen individuellen Weg.


    Hallo Nils,
    die Formulierung "selbst der Theravada gibt mir manchmal etwas" finde ich sehr unglücklich !!!
    Das klingt abwertend, auch wenn es wahrscheinlich nicht so gemeint war.

    Liebe Grüße
    Sherab


    "Glücklich mögen alle Wesen sein und im Besitz der Ursachen des Glücks" (:_()_

  • Mich würde interessieren wie ihr im Zusammenhang des Threads den 'säkularen Buddhismus' seht.


    Seit der letzten großen Veränderungsbewegung im Buddhismus hat es immerhin die europäische Aufklärung und die sog. technische Revolution gegeben verbunden mit einem völlig veränderten (natur)wissenschaftlichen Bild der Welt.


    Um dem Einwurf gleich entgegen zu kommen - es ist mir klar, daß das nicht die zentralen Felder und Themen der Lehre sind. Doch über 90% aller Menschen sind keine Buddhisten und selbst unter diesen ist die Zahl derjenigen, die ihr Leben weitgehend durch die Lehre bestimmen lassen eher klein.


    Akzeptiert ihr die Bemühung um einen sB als einen legitimen Versuch eine für die heutige Zeit angemessene Ausdrucksform der Lehre zu finden?
    Immerhin war jede der heute bestehenden Richtungen irgendwann auch einmal der Versuch genau dies zu tun.

  • Quote from Sherab Yönten

    Hallo Nils, die Formulierung "selbst der Theravada gibt mir manchmal etwas" finde ich sehr unglücklich !!! Das klingt abwertend, auch wenn es wahrscheinlich nicht so gemeint war.


    Dann formulieren wir es anders. Ich finde alle super. Und irgendeine Macke haben fast alle Buddhisten. Außer mir. Ich habe viele davon. :lol:

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Quote from fotost

    Mich würde interessieren wie ihr im Zusammenhang des Threads den 'säkularen Buddhismus' seht.


    Ich nehme an Du siehst den Zusammenhang bzgl meiner Worte über Reformen in Umbruchsphasen und einer sinnvollen Etablierung im Westen?!
    Nur in diesem Punkt kann ich einen Zusammenhang finden, nicht jedoch bzgl Rime.


    Ich persönlich halte nichts von säkularem Buddhismus. Die buddhistische Lehre bedarf keiner "Modernisierung" oder "zeitgemäßen Neudeutung"! Wir können und sollten den Worten des Erhabenen zur Beschreibung der Dinge "wie sie sind" vollauf vertrauen.
    Ich möchte die buddhistische Lehre unverfälscht gelehrt, praktiziert und bewahrt wissen.


    Es macht schon Sinn uns heute verständlichere Beschreibungen in zB der Kommentarliteratur zu verwenden und die Vermittlung der unverfälschten Lehre zu modernisieren. Aber die Bezeichnung "säkularer Buddhismus" drückt ja schon durch den speziell eigenen Titel eine grundlegende Haltung zur Lehre aus die nicht meins ist.


    Werde jetzt mein Profil bzgl. "Richtung" mal überarbeiten...


  • Hallo fotost,


    mal eine Gegenfrage: Wo genau siehst Du den Unterschied zwischen "einem" (es gibt dort ja wohl auch mehrere Varianten) sogenannten säkularen Buddhismus und "Wellness Buddhismus" ?


    Revolutionen und Naturwissenschaften sind veränderlich und vergänglich, wie alles andere auch. Ihre Ergebnisse mögen relevant sein bis zur nächsten technischen Revolution oder neuen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Der Buddhismus sollte sich m.E. nicht von den materiellen Wissenschaften abhängig machen, sondern weiter bemüht sein, die Funktionsweise des Geistes zu erforschen, denn bei der Erforschung des Bewusstseins stoßen auch sämtliche naturwissenschaftliche Ansätze bisher an ihre Grenzen.


    Quote from Nils

    Dann formulieren wir es anders. Ich finde alle super. Und irgendeine Macke haben fast alle Buddhisten. Außer mir. Ich habe viele davon


    BESSER formuliert :D

    Liebe Grüße
    Sherab


    "Glücklich mögen alle Wesen sein und im Besitz der Ursachen des Glücks" (:_()_

  • Hallo fotost,


    Quote

    Mich würde interessieren wie ihr im Zusammenhang des Threads den 'säkularen Buddhismus' seht. .... Immerhin war jede der heute bestehenden Richtungen irgendwann auch einmal der Versuch genau dies zu tun. ... Akzeptiert ihr die Bemühung um einen sB als einen legitimen Versuch eine für die heutige Zeit angemessene Ausdrucksform der Lehre zu finden?


    Jeder Mensch muss den Weg gehen, den er für sich als gangbar erwägt. Von den damaligen Gruppen und Grüppchen, die alle sagten, dass sie die Lehre des Buddha nach ihrem Verständnis praktizieren, überlebte der Theravada mit den Lehren des Palikanon, und davon wiederum spalteten sich die Mahayanis ab, was die damaligen Theravadins auch hinzunehmen hatten. Was ich damit sagen möchte: was immer jemand an Legitimen für sein Wohlbefinden benötigt, wird er sich nehmen, und solange es legitim ist, wird niemand etwas dagegen haben können - ob er es nun nachvollziehen kann, oder nicht.


    Die einzige Frage, die sich mir stellt, ist: weshalb muss das Kind den Nachnamen "Buddhismus" bekommen? Weshalb gibt man dieser Lehre nicht einen völlig neuen Namen? ... oder differenziert ein wenig ausführlicher: "Vereinfachte Lehren, angelehnt an die buddhistische Philosophie"?


    Selbst die Bezeichnung "Säkular", (also weltlich, im Gegensatz zu geistlich), ist ja im Zusammenhang mit "Buddhismus" eher unglücklich, denn der Begründer der Lehre hatte offenbar andere Vorstellungen. Zum Nirvana und der endgültigen Erlösung liest man z.B.:

    Quote

    "... diese ist nach den Lehren des frühen Buddhismus in der Regel nur durch einen Mönch oder eine Nonne erreichbar, d.h. von jemandem, der der Welt entsagt hat und sich ganz dem Ziel der Erlösung aus dem Geburtenkreislauf widmet. Jemand, der sich dazu nicht befähigt fühlt, kann als Laienanhänger zu den „drei Juwelen“ Buddha, Dharma, und Sangha, Zuflucht nehmen und, indem er die fünf Sittengebote (panca sila), das Sichenthalten von Töten, Diebstahl, unkeuschen Wandel, Lüge und berauschenden Getränken auf sich nimmt, die Grundlagen für die Erlösung in einer späteren Wiedergeburt schaffen. ..."

    Quelle: „Die Lehren des frühen Buddhismus“ – Dr. S. Dietz, Akademie der Wissenschaften, Göttingen


    ....


    Als ich mich vor Jahrzehnten den Buddhistischen Lehren zuwandte, war ich neugierig. Ich wollte ganz genau wissen, was der Buddha vor ewigen Zeiten lehrte, und war tief beeindruckt. ... Später begann ich, mich für die Person Buddha und die Ereignisse nach seinem Tod zu interessieren, sein kulturelles Umfeld, historische Begebenheiten, das erweiterte Umfeld, d.h. Einflüsse (Seidenstraße etc.). ... Mit der Zeit begann ich, mich der Kommentarliteratur zu verschreiben, begegnete meinem Lehrer und studierte mit ihm, und nach seinem Tod mit einigen anderen Lehrern die Schriften. ...


    ... Ich konnte dort nichts Unverständliches finden, nichts, was ich in einer "eher dem diesem Jahrhundert angepassten westlichen Version" neu erklärt bekommen müsste ... Es glaubt doch auch niemand ernsthaft, die Bibel müsse neu geschrieben werden, damit niemand mehr glaube, Gott Vater habe die Welt in sieben Tagen erschaffen.


    Jemand, der sich dieser Idee verschrieben hat: http://www.saekularerbuddhismus.org/?page_id=1251 ...


    ... ich respektiere das, einen tieferen Sinn darin sehen, kann ich nicht, ... aber wie ich bereits oben schrieb: Jeder Mensch muss den Weg gehen, den er für sich als gangbar erwägt.


    LG mkha´

  • Ich finde da den Ansatz den Dalai Lama gut, der auch von anderen bekannten Lehrern des tibetischen Buddhismus so ausgesprochen wird: wenn es eine wissenschaftliche Erkenntnis gibt, die eine buddhistische Lehrmeinung widerlegt, dann sollte sich der Buddhismus anpassen.


    Das ist aber nicht falsch zu verstehen. Es geht nicht um Grundannahmen, wissenschaftlichen Bias. Grundannahmen des Buddhismus und Grundannahmen der Wissenschaft sind aus meiner Sicht auf einer Ebene: beide gültig solange bis das Gegenteil bewiesen wurde. Sie stechen sich gegenseitig nicht aus. Und so habe ich auch den DL verstanden, Buddhismus ist in weiten Teilen schliesslich auch eine geistige Wissenschaft und da gibt es oft kein entweder-oder.


    Säkularer Buddhismus - das kommt darauf an, was man damit meint. Wenn man nur eine buddhistische Methode nimmt und die Zielsetzung ändert, ist das kein Buddhismus mehr. Es kommt darauf an, ob der Kern, die Essenz bewahrt wird. Wenn das der Fall ist, spielen äußere umkleidende Aspekte keine grosse Rolle. Das wäre der Prozess, der in jeder neuen buddhistischen Kultur stattgefunden hat. Allerdings ist "der Westen" keine homogene Kultur. Ein Ausdruck eines "westlichen Buddhismus" könnte postmodern sein, dass es eben Platz gibt für viele traditionelle und moderne Formen nebeneinander.


    Wenn sich das wie in dem von Thomas23 genannten Kloster im Kleinen spiegelt - miteinander, nebeneinander, aber nicht zum Einheitsbrei gestampft - dann finde ich das eine gute Sache. Was in dem Sinne mit einander kompatibel ist, ist allerdings eine andere Frage. Auch innerhalb des Buddhismus gibt es Strömungen, die so verschieden sind, dass sie m.E. immer ihre eigenen Strukturen brauchen werden.


    kilaya

    "Respekt ist unsere Aufgabe und nicht ne falsche Maske, die ich aufhabe" (Fanta 4)
    OM BENDZA KILI KILAYA HUNG

  • Quote from Sherab Yönten

    ...
    Hallo fotost,


    mal eine Gegenfrage: Wo genau siehst Du den Unterschied zwischen "einem" (es gibt dort ja wohl auch mehrere Varianten) sogenannten säkularen Buddhismus und "Wellness Buddhismus" ?


    Ich denke,daß die Bezeichnung säkularer Buddhismus ziemlich unglücklich ist.
    Aus verschiedenen Gründen. Mehrdeutigkeit des Begriffs säkular, Vorspiegelung einer nicht vorhandenen Geschlossenheit und Einigkeit über wesentliche Inhalte etc. Der Begriff wird allgemein verwendet, darum nehme ich ihn auch.


    Die noch zu erfüllende Voraussetzung bei der Bestimmung eines sB müßte für mich die Erarbeitung eines Mindestkanons sein. Wir hatten dazu im Forum in anderen Zusammenhängen einige sehr gute (und viele schlechte) Threads.


    Ich sehe ganz ehrlich noch nicht einmal eine gedankliche Nähe zwischen sB und einem Wellness Buddhismus.


    Das eine ist eine mühevolle Kleinarbeit gegen erhebliche Widerstände im Ringen um intellektuelle Ehrlichkeit, das andere ist Ausdruck einer Selbstbedienungsmentalität die sich Versatzstücke aus allen möglichen Kulturen und Denkrichtungen ausprobierend aneignet um (etwas stressbefreiter) im Prinzip genau so weiterleben zu können wie bisher.


    Ich vermute, daß viele, die versuchen einen sB aufzubauen, es einfacher gehabt hätten, wenn sie sich einer historischen Richtung angeschlossen hätten. Besonders gilt dies für diejenigen, die bereits irgendwo integriert waren. Wahrscheinlich geht es da einigen wie Luther "Hier stehe ich, ich kann nicht anders" :lol:


    Ich hoffe sehr, daß für Dich sB und Wellness Buddhismus nicht so ungefähr das gleiche sind.


    Quote from Sherab Yönten


    Revolutionen und Naturwissenschaften sind veränderlich und vergänglich, wie alles andere auch. Ihre Ergebnisse mögen relevant sein bis zur nächsten technischen Revolution oder neuen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Der Buddhismus sollte sich m.E. nicht von den materiellen Wissenschaften abhängig machen, sondern weiter bemüht sein, die Funktionsweise des Geistes zu erforschen, denn bei der Erforschung des Bewusstseins stoßen auch sämtliche naturwissenschaftliche Ansätze bisher an ihre Grenzen.


    Ja, sicher. Das geht nur an meiner Ausgangsfrage vorbei. Ich nehme neue naturwissenschaftliche Erkenntnisse gerne an, ich bin immer wieder fasziniert darüber, was Menschen alles herausbekommen können 8) und wie oft wir herausfinden, daß die Ergebnisse von gestern einfach falsch waren. Viel wichtiger in diesem Zusammenhang ist das Prinzip des wissenschaftlichen Arbeitens.


    Zu den Fortschritten seit der letzten etablierten Neugründung im Buddhismus gehören natürlich auch noch Dinge wie Demokratie, allgemeine Menschenrechte, Freiheitsrechte, die für mich hervorragend mit der buddhistischen Lehre zu vereinbaren sind. Und diese Dinge sind für mich nicht nur relevant bis zur nächsten Änderung. Ich würde es aufregend finden, sie in die Entwicklung eines sB einfließen zu sehen.


    Der Geist funktioniert dort weitaus besser, wo Freiheit herrscht und wo der technische Fortschritt für eine ausreichende Lebensgrundlage sorgen kann.

  • Ich sehe die verschiedenen Wege innerhalb des sog. tibetischen Buddhismus als Ornamente des Raums. D.h. eine Gleichmacherei wäre armselig, die Behauptung ein Ornament sei besser als das andere kindisch. So gesehen ist Rime mMn dann in Ordnung, wenn eine nicht-sektirerische Grundhaltung gepflegt wird. D.h. man respektiert andere Richtungen und hört sich bei Interesse deren Sichtweisen an. Wenn Rime aber derart gedeutet wird, dass in einem "tibetischen Rime-Zentrum" ein Geshe Lamrim lehrt und das als Rime verkauft wird, weil man ab und zu ein Wunschgebet aufsagt, in dem Padmasambhava vorkommt, dann bin ich doch froh, dass es Stellen gibt, die näher an den Lehren von Padmasambhava und seinen Meisterinnen und Meistern sind!


    Yeshe


    P.S.: "Säkulärer Buddhismus" ist nach meinem Kenntnisstand kein Pfad, der unmittelbar zur Befreiung führt.

    Wenn ich eine Frage stelle, ist das immer als echte Frage gemeint! :vajra:

  • Quote from fotost

    Der Geist funktioniert dort weitaus besser, wo Freiheit herrscht und wo der technische Fortschritt für eine ausreichende Lebensgrundlage sorgen kann.


    Sei mir nicht böse, aber das ist genau so eine typische Wellness-Buddhismus-Aussage. Wir haben zz. deutlich weniger realisierte MeisterInnen als in der Vergangenheit und es geht im Buddhadharma letztlich nicht darum, dass "der Geist besser funktioniert." Auch dieses ganze komische Abarbeiten an der Wiederkehr. Es geht ja im Buddhadharma darum, Samsara zu verlassen.


    Yeshe

    Wenn ich eine Frage stelle, ist das immer als echte Frage gemeint! :vajra:

  • Quote from kilaya


    Säkularer Buddhismus - das kommt darauf an, was man damit meint. Wenn man nur eine buddhistische Methode nimmt und die Zielsetzung ändert, ist das kein Buddhismus mehr. Es kommt darauf an, ob der Kern, die Essenz bewahrt wird. Wenn das der Fall ist, spielen äußere umkleidende Aspekte keine grosse Rolle. Das wäre der Prozess, der in jeder neuen buddhistischen Kultur stattgefunden hat. Allerdings ist "der Westen" keine homogene Kultur. Ein Ausdruck eines "westlichen Buddhismus" könnte postmodern sein, dass es eben Platz gibt für viele traditionelle und moderne Formen nebeneinander.


    Ok, danke dafür :)


    Dazu fällt mir ganz spontan der FWBO (Freunde westlichen Buddhismus Order) ein. Eine Organisation in Großbritannien 1967 gegründet mit der erklärten Absicht traditionelle buddhistische Konzepte (Orden, buddhistische Arbeitsgemeinschaften..) für den Westen für viele Menschen annehmbar zu machen.
    Nicht unbedingt eine säkulare Organisation aber ziemlich nahe. Die haben irgendwann mal angefangen und sind suchend, helfend, (missionierend) nach Indien gegangen und haben dort Zentren gegründet, bis sie im Kontakt mit den Leuten dort gemerkt haben, daß die den Begriff Westen (westlicher Buddhismus) gar nicht gut fanden.
    Sie haben sich dann in Triratna umbenannt. :lol:

  • Hallo Sherab Yönten, und alle Mitlesenden,


    Du schriebst:

    Quote

    Es wäre traurig, wenn es im (tibetischen) Buddhismus nicht so etwas geben würde wie die Rime Bewegung oder andere Formen der Kooperation.


    Gibt und gab es, … leider ist es so, dass hier im Westen der Dharma studiert, und dennoch sektiererisches Denken entwickelt wird. Eine höchst merkwürdige Konstellation, die eigentlich nur auf mangelhaftes oder gar Nichtverständnis der Lehre schließen lässt.


    Es wurde schon vor Jahrzehnten während eines Treffens des Dalai Lama mit im Westen lehrenden Lehrern unterschiedlicher Schulen und Lehrmeinungen (Theravada, Mahayana, Vajrayana) in Dharamsala für vermehrte traditionsübergreifende Einigkeit und Verständnis plädiert:


    Quote

    „Im Westen, wo so viele verschiedene buddhistische Traditionen Seite an Seite existieren, ist es erforderlich, ständig auf der Hut vor den Gefahren des Sektierertums zu sein. Eine solch Uneinigkeit stiftende Haltung ist häufig das Resultat eines Versagens, etwas außerhalb der eigenen Tradition zu verstehen oder zu schätzen. Lehrer aller Schulen würden daher in großem Maße davon profitieren, die Lehren anderer Traditionen zu studieren und einige praktische Erfahrungen damit zu machen.“


    Das scheint nicht so ganz zu funktionieren – man betrachte z.B. einige Threads dieses Forums. ... Wenn ich allerdings den Blick zur globalen Rundschau hebe und die Ereignisse zur Kenntnis nehme, wundert mich gar nichts mehr, …
    ….


    ...aber mein Verständnis für einen älteren Herrn mit langem, grauen Bart und weißem Gewand wächst:


    Quote

    Der Herr sah hinab und sprach: "Es ist zu dumm!
    Ich schuf die Menschen
    doch ich weiß nicht mehr warum.
    Seit dem ersten Tag gibt's Kriege nur und Mord:
    Ich schick' ein bisschen Wasser
    und ich spül sie alle fort." Bruce Low, Noah :mrgreen:



    LG mkha´

  • Hallo Kilaya,


    Du schriebst:

    Quote

    Und so habe ich auch den DL verstanden, Buddhismus ist in weiten Teilen schliesslich auch eine geistige Wissenschaft und da gibt es oft kein entweder-oder.


    Der Dali Lama ist u.a. auch sehr daran interessiert, herauszufinden, was von dem, das in den uralten Schriften geschrieben steht, im Westen durch eine andere Herangehensweise erforscht und/oder bewiesen wurde.


    Siehe z.B. hier: https://www.mindandlife.org/dalai-lama-dialogues/


    LG mkha´

  • Quote from fotost

    Der Geist funktioniert dort weitaus besser, wo Freiheit herrscht und wo der technische Fortschritt für eine ausreichende Lebensgrundlage sorgen kann.


    Ja und Nein. Es ist eine Frage der Balance - eine Grundfreiheit muss vorhanden sein, eine ausreichende Lebensgrundlage muss vorhanden sein - aber auf der anderen Seite viel Freiheit und weltliche Möglichkeiten im Überfluss sorgen schnell für Ablenkungen und die Verfügbarkeit der Lehre mag quantitativ vorhanden sein, aber der Zugang ist dennoch erschwert, weil man "keine Zeit dafür hat". Und natürlich ist zu viel Wohlstand ein mögliches Hindernis für die Praxis, eine Art Halbgötter- oder Götter-Daseinsbereich wo es einem zu gut geht um einen Leidensdruck zu haben für die Praxis.


    Quote


    Die kenne ich natürlich und verfolge sie schon seit den 1990ern :)


    kilaya

    "Respekt ist unsere Aufgabe und nicht ne falsche Maske, die ich aufhabe" (Fanta 4)
    OM BENDZA KILI KILAYA HUNG

  • Quote from mkha'

    Gibt und gab es, … leider ist es so, dass hier im Westen der Dharma studiert, und dennoch sektiererisches Denken entwickelt wird.


    Ja, solche Denkweisen sind mir auch bekannt, liebe mkha.


    Quote from mkha'

    Das scheint nicht so ganz zu funktionieren – man betrachte z.B. einige Threads dieses Forums.


    Ich glaube, dass das Forum nicht repräsentativ ist 8)
    In dem Forum treffen nur Menschen zusammen, die gerne und viel schreiben und eventuell nicht auf ein buddhistisches Zentrum zurückgreifen können (warum auch immer!). Die Mehrheit meiner "realen" Dharmafreunde schaut mich ganz verständnislos an wenn ich vom "Buddhaland" erzähle. :lol:


    Quote from Yeshe

    "Säkulärer Buddhismus" ist nach meinem Kenntnisstand kein Pfad, der unmittelbar zur Befreiung führt.


    Das wäre eine Frage für fotost: Wenn jemand "säkularen Buddhismus" praktiziert welche Motivation/ welche Ziele sind damit verbunden ?

    Liebe Grüße
    Sherab


    "Glücklich mögen alle Wesen sein und im Besitz der Ursachen des Glücks" (:_()_

  • Quote from kilaya
    Quote from fotost

    Der Geist funktioniert dort weitaus besser, wo Freiheit herrscht und wo der technische Fortschritt für eine ausreichende Lebensgrundlage sorgen kann.


    Ja und Nein. Es ist eine Frage der Balance - eine Grundfreiheit muss vorhanden sein, eine ausreichende Lebensgrundlage muss vorhanden sein - aber auf der anderen Seite viel Freiheit und weltliche Möglichkeiten im Überfluss sorgen schnell für Ablenkungen und die Verfügbarkeit der Lehre mag quantitativ vorhanden sein, aber der Zugang ist dennoch erschwert, weil man "keine Zeit dafür hat". Und natürlich ist zu viel Wohlstand ein mögliches Hindernis für die Praxis, eine Art Halbgötter- oder Götter-Daseinsbereich wo es einem zu gut geht um einen Leidensdruck zu haben für die Praxis.


    Ich hoffe, Du hast wohlwollend zur Kenntnis genommen das ich 'ausreichende' Lebensgrundlage geschrieben habe :lol:


    Beim zweiten Teil stimme ich Dir vollkommen zu. Einem einfachen Zeitgenossen Buddhas muß jemand der gehobenen Mittelschicht in Europa heute wie ein Gott vorgekommen sein.

  • Quote from fotost

    Dazu fällt mir ganz spontan der FWBO (Freunde westlichen Buddhismus Order) ein. Eine Organisation in Großbritannien 1967 gegründet mit der erklärten Absicht traditionelle buddhistische Konzepte (Orden, buddhistische Arbeitsgemeinschaften..) für den Westen für viele Menschen annehmbar zu machen.
    Nicht unbedingt eine säkulare Organisation aber ziemlich nahe. Die haben irgendwann mal angefangen und sind suchend, helfend, (missionierend) nach Indien gegangen und haben dort Zentren gegründet, bis sie im Kontakt mit den Leuten dort gemerkt haben, daß die den Begriff Westen (westlicher Buddhismus) gar nicht gut fanden.
    Sie haben sich dann in Triratna umbenannt. :lol:


    Ich kenne Triratna im Grunde nicht, habe aber mal eine Zeit lang auf der Webseite http://www.gelnhausen-meditation.de/ gestöbert, weil es da sehr viele Audio- und Textdateien zum Download gibt.
    So wie ich die Organsiation anhand meines spärlichen Überblicks einschätze kann da von säkular keine Rede sein.
    Vielmehr bemüht man sich um ein Vajrayana frei von Liniendenken und unter Verwendung einer moderneren Lehrform.
    So hat man zB einen eigenen Zufluchtsbaum kreiert und die Buddha-Reden modern übersetzt.
    Horst Gunkel hat auch eine keltisch-germanische Puja zur Weihnachtszeit unter Einbeziehung der germanischen Todesgöttin Hel, der Göttin von Karma und Wiedergeburt, angeboten.
    Das klingt nicht sehr säkular wie ich meine :wink:


    Ich finde das Triratna gut zum Thread-Topic "Rime" passt.
    Hier hätte man beispielhaft eine Organisation die ein vereinheitlichtes Vajrayana praktiziert wenn ich mich nicht täusche.


    Nachtrag: Hmmm.. Vajrayana oder was?
    Bin mir gar nicht sicher ob man Triratna als Vajrayana bezeichnen kann.
    Ich bin darauf gekommen weil man im Zufluchtsbaum folgende Erleuchtungswesen, Persönlichkeiten hat:
    Buddha, Vajrapani, Sangharakshita, Mahakassapa, Nagarjuna, Milarepa, Sariputta, Buddhagosa, Ananda, Rathnasambhava, Padmasambhava, Avalokiteshvara, Dhammadina, Tara, Aksobhya, Vajrasattva, Vasubandhu uvm
    ... klingt nach traditionsübergreifendem Ansatz. Ob dort Tantra praktiziert wird? Was will man sonst mit den Yidams?

  • Lieber Sherab Yönten,


    Du schreibst:

    Quote

    Ich glaube, dass das Forum nicht repräsentativ ist 8)


    Ich weiß nicht mehr welch wissender Menschen Folgendes äußerte, aber ich glaube, hier passt es:


    Quote

    Ob nun ein einziger Tropfen Meerwassers, oder das gesammte Meer, die Zusammensetzung ist dieselbe.


    Menschen, die

    Quote

    nicht auf ein buddhistisches Zentrum zurückgreifen können (warum auch immer!).

    ...


    Das Zentrum, dem ich mich verbunden fühle, ist ~ 400 Km entfernt; meine Familie ist hier, wo wir wohnen, eine kleine buddhistische Enklave. ... Informiert zu sein hat m.E. nichts mit der Verfügbarkeit eines Zentrums, (Sangha), zu tun, sondern eher mit eigenem ernsthaftem Bemühen, (ganz nach Art der Pratyekabuddhas, (Skrt.), paccekabuddhas, (Pali) :wink: ).


    Quote

    Die Mehrheit meiner "realen" Dharmafreunde schaut mich ganz verständnislos an wenn ich vom "Buddhaland" erzähle. :lol:


    Weißt Du, sicher denke auch ich manchmal: ja heilig´s Blechle, ob ich hier nun die korrekte Antwort einsetze, oder ob in China ein Sack Reis umfällt; ... Ich bin mir jedoch sicher, im Gespräch mit Gelehrten, (Sinologen, Tibetologen, Lharampa Geshes etc.), würde ich sehr schnell merken, wie gering auch mein Wissen ist.


    Ich bin dazu übergegangen, einige Beiträge zu beantworten, und wenn die Antwort keine Resonanz findet, suche mir eben einen anderen Thread.


    Zu lernen gibt es dennoch einiges, ... besonders die von Thomas im Net zusammengetragenen Übersetzungen (usw.) finde ich Spitze. Vielleicht sollte man ihnen in diesem Forum ein Eckchen reservieren, und, (wo immer möglich), vielleicht auch kopieren und hie,r (mit Hinweis auf die Quelle), einsetzen, bevor sie eines Tages verschwunden sind und wir nur noch über tote Links verfügen.


    LG mkha´

  • Quote from mkha´

    Zu lernen gibt es dennoch einiges, ... besonders die von Thomas im Net zusammengetragenen Übersetzungen (usw.) finde ich Spitze. Vielleicht sollte man ihnen in diesem Forum ein Eckchen reservieren, und, (wo immer möglich), vielleicht auch kopieren und hie,r (mit Hinweis auf die Quelle), einsetzen, bevor sie eines Tages verschwunden sind und wir nur noch über tote Links verfügen.


    Oh, danke :) Freut mich natürlich postive Rückmeldung zu erhalten und danke auch im Nachhinein an kilaya fürs anpinnen!
    Leider waren nur vereinzelt die Texte auch als Downlioads verfügbar. Viele der Links verweisen lediglich auf Literatur.
    Wenn man noch die vorhandenen Übersetzungen aus dem chinesischen Kanon hinzufüge dann könnte man noch mehr zusammen bekommen.


    Was unser Buddhaland angeht: Ich bin sehr froh das es diese Plattform gibt und insbesondere das tibetische Unterforum wird von kilaya vorbildlich hinsichtlich zB Wahrung von "rechter Rede" gepflegt :!:
    Ich finde auch das man hier eine ganze Menge mitnehmen kann was Buddhismus angeht.
    Die Vertiefung und Praxis mittels Literatur, Retreats, Vorträgen und Sangha kann man natürlich nicht ersetzen.