Beiträge von nyalaana

    Ich lehne diesen Thread ab. Ich bin froh das mein wichtigster Lehrer hier nicht auftaucht. Es gibt eine Regel dass man über andere Religionen , Schulen und Lehrer nicht schlecht reden solle. Wenn hier eine allgemeingültige Liste von Lehrern entstehen soll, fordet es geradezu auf das zu tun. Wer ist die Instanz die dann hier beschließt einen Lehrer von der Liste zu nehmen? Macht man das wenn er betrunken einen Autounfall hatte, oder wenn er sich einen Fuhrpark von mehreren Autos zulegt, oder wenn er heiratet , also nicht mehr als Mönch lebt oder was sind die Massstäbe.


    Einen thread zu erstellen von Lehrern denen man selbst viel verdankt, und zu deren Belehrungen man gerne geht , das ist etwas anderes.


    Es wird einem nicht erspart bleiben jedesmal aufs neue selbst zu Prüfen ob eine Person zu einem passt oder nicht.

    Hier ein Beitrag über Gefühle den ich hier schon einmal wonders geschieben habe:


    Zitat

    Ich bin der Meinung, dass Meditation(im tibetischen Shine/Samatha) hilft beim Umgang mit Wut. Durch die Meditation übt man seine Gedanken wahrzunehmen, und dann auf das Meditationsobjekt zurück zu kehren. Man übt also ein Loslassen von Gedanken. Durch die Übung des Wahrnehmens wann und wie Gedanken in einem entstehen wird es möglich, das auch bei Gefühlen wahrzunehmen, wenn sie entstehen. Und als folge dessen wird auch ein loslassen des Gefühls möglich.

    Wenn ich das an einem konkreten Beispiel beschreiben will:

    Ein Arbeitskollege kommt zu mir ins Büro und motzt mich an. Ich bemerke wie in mir eine Wutreaktion auf sein anmotzen im Entstehen ist. Dann bemerke ich dass sein Motzen tatsächlich ein Verhalten von mir anspricht, wo ich aus Faulheit etwas noch nicht gemacht habe, ich hake das als Konstruktive Kritik ab, wo ich selbst Handlungsbedarf habe etwas zu tun. Gleichzeitig bemerke ich, dass der Kollege seinen eigenen Film fährt, also gerade aus einer Situation kommt , die ihn ärgerlich gemacht hat( er wurde gerade von seinem Vorgesetzten zurechtgewiesen) , die garnichts mit mir zu tun hat. Ich schaue wieder auf das aufsteigende Gefühl der Wut in mir, das ich ja gerade von einer halben Sekund noch in mir gespührt habe, und bemerke dass ich garnicht mehr voll in diesem Gefühl drinnen bin, es stellt sich mir als Möglichkeit da, die ich ergreifen kann, aber nicht ergreifen muss. Ich kann nun zurückmotzen und in die Wut reingehen, oder ich kann anders reagieren. Ich weiss nicht mehr was ich in der Situation damals dem Kollegen erwiederte, aber ich weiss noch das es zur Kategorie anders reagieren gehöhrte, und ich daraufhin in mir bemerkt habe, dass die Wut dann vollkommen verschwunden war. Das alles fühlte sich für mich nicht so an als hätte ich die Wut unterdrückt um "nett" zu sein, sondern so als ob durch meine Wahl sie nicht zu ergreifen, das mit dem Gefühl passiert ist, was in der Shinemeditation mit Gedanken passiert die man ziehen läßt. Es fühlte sich so an als ob dieses Gefühl der Wut, dass im Entstehen war, garnicht richtig Entstanden ist, sondern sich in einer frühen Phase einfach aufgelöst hat.


    Dieses Betrachten der eigenen Gefühle im Alltag halte ich für sehr interesant und ist etwas das ich weiter üben will.


    Der oben beschriebene Vorgang ging sehr schnell, das hat alles nichtmal eine Sekunde gedauert.


    Ich glaube man darf alle Gefühle haben die man so bekommt. Ich denke allerdings das es einem die Praxis ermöglicht, immer mehr mit den Gefühlen anders umzugehen. Ich kann mir zB vorstellen, dass ein Choleriker durch jahrelange Meditation zu einem Punkt kommen kann, andem er keine cholerischen Wutanfälle mehr bekommt, weil er die sich gerade im entstehen befindlichen Gefühle erkennt und sich dann eben nicht mit ihnen identifieziert, sie also nicht aufnimmt sondern wie einen Gedanken einfach weiterziehen läßt.

    Ich bin der Meinung, dass Meditation(im tibetischen Shine/Samatha) hilft beim Umgang mit Wut. Durch die Meditation übt man seine Gedanken wahrzunehmen, und dann auf das Meditationsobjekt zurück zu kehren. Man übt also ein Loslassen von Gedanken. Durch die Übung des Wahrnehmens wann und wie Gedanken in einem entstehen wird es möglich, das auch bei Gefühlen wahrzunehmen, wenn sie entstehen. Und als folge dessen wird auch ein loslassen des Gefühls möglich.

    Wenn ich das an einem konkreten Beispiel beschreiben will:

    Ein Arbeitskollege kommt zu mir ins Büro und motzt mich an. Ich bemerke wie in mir eine Wutreaktion auf sein anmotzen im Entstehen ist. Dann bemerke ich dass sein Motzen tatsächlich ein Verhalten von mir anspricht, wo ich aus Faulheit etwas noch nicht gemacht habe, ich hake das als Konstruktive Kritik ab, wo ich selbst Handlungsbedarf habe etwas zu tun. Gleichzeitig bemerke ich, dass der Kollege seinen eigenen Film fährt, also gerade aus einer Situation kommt , die ihn ärgerlich gemacht hat( er wurde gerade von seinem Vorgesetzten zurechtgewiesen) , die garnichts mit mir zu tun hat. Ich schaue wieder auf das aufsteigende Gefühl der Wut in mir, das ich ja gerade von einer halben Sekund noch in mir gespührt habe, und bemerke dass ich garnicht mehr voll in diesem Gefühl drinnen bin, es stellt sich mir als Möglichkeit da, die ich ergreifen kann, aber nicht ergreifen muss. Ich kann nun zurückmotzen und in die Wut reingehen, oder ich kann anders reagieren. Ich weiss nicht mehr was ich in der Situation damals dem Kollegen erwiederte, aber ich weiss noch das es zur Kategorie anders reagieren gehöhrte, und ich daraufhin in mir bemerkt habe, dass die Wut dann vollkommen verschwunden war. Das alles fühlte sich für mich nicht so an als hätte ich die Wut unterdrückt um "nett" zu sein, sondern so als ob durch meine Wahl sie nicht zu ergreifen, das mit dem Gefühl passiert ist, was in der Shinemeditation mit Gedanken passiert die man ziehen läßt. Es fühlte sich so an als ob dieses Gefühl der Wut, dass im Entstehen war, garnicht richtig Entstanden ist, sondern sich in einer frühen Phase einfach aufgelöst hat.


    Dieses Betrachten der eigenen Gefühle im Alltag halte ich für sehr interesant und ist etwas das ich weiter üben will.

    Buddhas Lehren zu Sex. Da kann man weiter aushohlen wenn man will. Also Buddha selbst hatte laut Überlieferung, im Palast als Heranwachsender ein ausschweifendes Sexleben, und dann Heirat mit Kind. Also erst nachdem er diese weltlichen Glüste ausgelebt hat, macht er sich auf seine Flucht aus dem Palast, macht seine letzten Lehrjahre um dann "Aufzuwachen".

    Dann hat er gelehrt. Und so wie ich den Palikanon verstehe (bin da sicher kein Experte), lehrt er dann. Bei den Lehrreden sollte man immer genau hinschauen wem er was wann gelehrt hat. Ich glaube die meisten Lehrreden haben den Hintergrund, dass sie für Mönche sind und deren Leben regeln sollen, immer im Hinterkopf, dass da ein Orden von Bettelmönchen aufgebaut werden soll, der von der Bevölkerung getragen und akzeptiert wird und der viele Hundert Jahre bestehen soll. Also wenn dann ein Mönch über die Stränge schlägt und singend und lachend durch ein Dorf rennt und ihn dann die Mönchsversammlung fragt: Wie sollen wir denn mit diesem Mönch umgehen, dann sagt er halt nicht:,

    "Leute schaltet euren Verstand ein. Wenn Euer Verhalten dazu führt, dass der Orden in Verruf gerät und somit die Akzeptanz des Ordens bei der Bevölkerung verlohren gehen kann, dann lasst dieses Verhalten einfach."

    Nein er stellt dann die Regel für Mönche auf dass man nicht Lachen und Singen soll, wenn man sich in der Öffentlichkeit bewet( oder so änlich). ....


    Wenn man das so (mal nicht religiös spirituell betrachtend ) sieht, dann muss er Sex für Mönche verbieten. Das sind Sachzwänge, mal ganz davon abgesehen ob Sex ein Hinderniss für das Erwachen ist oder nicht. Denn wenn der eine oder andere Bettelmönch neben dem Bettelgang auch die eine oder andere Hausfrau/tochter dabei schwängert dann wird die Dorfbevölkerung ganz einfach sagen:" Ihr wollt dass wir euch durchfüttern damit ihr euer Leben ganz dem spirituellen Leben und dem Dharma widmen könnt, aber ihr pimpert hier rum. So funktioniert das nicht. "

    Wenn dann ein Tal sagen wir mal ein Kloster von 500 Mönchen durchfüttern kann und es gebe kein Zölibat, na was passiert dann? 50 % der Mönche hat nach einer Zeit eine Partnerin. Und nach 5 Jahren sind dann 3 Kinder da. (500 +250 Frauen+ 3 mal 250 Kinder) auf einmal darf dann das Tal 1500 Seelen ernähren. Das ist auf einmal 3 mal so viel. Mal abgesehen davon wenn man eine Familie hat ist es sehr schweer 99% seiner Zeit dem spirituellen Leben , dem Dharma zu widmen , was ja der Deal ist. Denn Ehe, Kinder, Ehestreit, Erziehung, Eifersucht wer mit wem etc... Also das ist halt das Gegenteil von "sich voll und ganz dem Dharma widmen".


    Ich glaube viele hier im Westen treffen die Unterscheidung, ist die Rede für Laien oder für Mönche nicht genau genug. Und zu viele nehmen sich Mönchsreden als Vorbild für das eigene Laienleben.

    Lucy ich glaub das ist ein wenig durch die rosarote Brille gesehen. Ich will nun nicht alle Tibeter zu Rassisten machen, Aber in vielen Texten kommen Stellen drin vor, die sehr leicht zu Rassismus führen können. Nicht müssen aber können. Es gilt ja grunsätzlich der Vorsatz nicht schlecht über andere zu sprechen, also auch über andere Lehrer/Meister und andere Religionen. Wenn man sich mit anderen vergleichen und sich besser stellen will oder Werbung machen will, und den anderen nicht herabsetzen sollte, was kann sich leicht daraus entwickeln? Man beschreibt die eigenen Eigentschaften als übermäßig positiv und wünschenswert. Also man betet für eine Wiedergeburt als Mann, in Tibet oder gar in Lhasa. Behinderte werden als Menschen beschrieben, denen die Vorraussetzungen fehlen um Dharma praktizieren zu können. Wenn man jeden Tag rezitiert, dass man in Tibet wiedergeboren werden will, kann man unter Umständen auch auf die Idee kommen, dass es ein Unglück wäre woanders geboren zu werden, weil es ja doch irgendwie besser sein muss in Tibet geboren zu werden. Daraus kann sich schon so etwas wie Rassismus entwickeln.

    Tja und es gibt Buddhisten die halten das Genießen für Buddhismus und es gibt Buddhisten die halten das Entbehren für Buddhismus. Und es gibt diejenigen die sich für das Eine entschieden haben und dann das Andere für garkeinen Buddhismus halten . Und daran hängen sich dann viele Diskussionen hier im Forum dran.

    Das Einzieg woran man wirklich jemanden erkennen könnte wäre eine Halskette. ALso Juden haben oft ne kleine goldene Halskette mit nem Davidsstern drann, manche Christen ein Kreuz oder gar einen Fisch. Aber die Mode benutzt heutzutage doch alle Symbole in irgendwiner Weise, das man es an der kleidung sonst kaum erkennen kann.

    Oder es ist halt eine ordinierter in Robe oder ein Pfarrer mit dem Priesterkragen, aber sonst wüsste ich nicht wie man es jemand von aussen ansehen können sollte.

    Wenn ich in Samadhi verweilend durch die Stadt wandle erkenne ich tibetische Buddhisten an der leicht braunen Aura, die anderen Buddhisten haben eine dunklebraune Aura. Moslems haben eine rosa Aura und Christen einen leuchtenden Heiligenschein um den Kopf.

    Wie unterscheiden sich nun die Ratschläge die der Buddhismus oder der Islam zu diesen Dingen gibt, hinsichtlich ihrer Eignung Menschen zu unterdrücken und dies zu rechtfertigen?

    Das hängt davon ab wen man fragt. Bei einem gemäßigten Moslem wirst Du eine Antwort bekommen, die die Toleranz, Liebe und Mitgefühl unterschtreicht, bei einem fanatischen Moslem wirst Du den Rat bekommen alle Ungläubigen müssen bekehrt oder getötet werden. Bei ON wirst Du wohl mindestens vor der Riesengefahr gewarnt werden die der Islam darstellt und bei anderen Lehrern wird das wohl anders aussehen. Ich war einmal dabei wo eine Frau Sangye Nyenpa fragte, dass ihre Tochter immer mehr moslemische Freunde habe und sie sich große Sorgen machen würde. Sangye Nyenpa antwortete sinngemäß, dass der Islam, das Christentum und der Jüdische Glaube die Werte MItgefühl und Liebe als zentrales Thema haben man sich also überhaupt keine Sorgen machen müsse.


    Fanatiker kann man überall finden, Sei es bei den Christen die den Nordirlandkonflikt mit Bomben und Steinen am Leben gehalten haben, Bei den Buddhisten, die als Mönch nationalistische Parteien unterstützen( Sri Lanka) oder Rassenhass schüren( Rohinga in Burma) und auch auf der islamischen Seite wenn man Terrorgruppen organisiert und Anschläge ausführt.


    Was mich stört ist die Veralgemeinerung. Islam = gefährlich. Das ist doch Augenwischerei. Das Problem liegt doch nicht bei islamischen Zuwanderern, bzw hat das Problem Zuwanderung nichts mit dem Islam zu tun. Es gibt seit es Menschen gibt Völkerwanderungen. Daduch dass man seit 200 Jahren feste nationalstaatliche Grenzen eingeführt hat wird man das nicht verhindern können. Und die Ursachen, warum Menschen gerade zu uns kommen wollen, haben wir doch selbst gelegt. Das hat alles mit Religion kaum was zu tun.

    Wenn man einen Gedanken denkt und ihn weiterspinnt etc dann "ergreift man den Gedanken". Also wenn ich daran denke was ich morgen einkaufen muss, dann sieht die Kette von Gedanken, etwa so aus, ich brauche Lebensmittel x und y und z und das noch , Ach ja und wenn ich schon im Lebensmittelladen bin, dann ist da daneben die Wäscherei da könnte ich ja die Blusen von letzter WOche abhohlen, ach hoffentlich haben sie sie diesesmal sauber bekommen, weil auf der aHochzeit habe ich ich mit diesen häßlichen Rotweinflecken drauf gemacht, ach hab ich mich da geärgert, nein ich ,ärgere mich immer noch denn es war meine Lieblingsbluse, oder soll ich sie lieber gleich abschreiben und mir dann morgen doch gleich eine neue kaufen, ach egal egal ob der Fleck raus ist ich kauf mir auf jeden Fall eine neue...... usw usw.


    Wenn man bemerkt, dass man gerade in so einem Gedanken oder eine Kette von Gedanken drinnen ist, dann kann man mit der Aufmerksamkeit zum Meditationsobjekt zurückkehren, also zB zu dem Atem und den wieder absichtlich bewust beobachten. Wenn das klappt und in einem dann nur noch das beobachten des Atems wäre, dann hat man den Gedanken losgelassen. Metagedanken, wie zB warum habe ich jetzt schon wieder an den Einkauf gedacht, oder warum bin ich denn jetzt nicht beim Atem beobachten geblieben, solche Gedanken sollte man auch loslassen.


    Es kann natürlich sein, dass man dann erst einmal bemerkt, was man denn so die ganze Zeit denkt, dass die Gedanken im normalen Bewustsein im Alltag sich immer weiter von Thema zu Thema hangeln und kontinuierlich irgendetwas gedacht wird. In der Meditation bemerkt man das verschärft, weil man die Aufmerksamkeit auf seine Gedanken richtet, bzw darauf, dass die Gedanken bei einem Meditationsobjekt verweilen, und dass das wohl nicht ganz so einfach ist wie es vielleicht klingt.


    Also das man bei der Meditation an nichts denkt, ich finde das ist unglücklich formuliert. Ja man versucht schon nicht die ganze Zeit Alltagsgedanken zu denken, aber das verweilen der Aufmerksamkeit auf dem Meditatiosnobjekt ist halt mehr als nichts, meiner Meinung nach.

    Ich habe den Eindruck dass die frühen Inder und auch die Tibeter Zahlen und Aufzählungen liebten. Vielleicht hat es auch damit zu tun dass man sich das am Anfang, weil es nicht schriftlich war, merken musste. Es ist schon eingenartig, dass eine Religion die es als Ziel ansieht, von Bewertung, Wertung und Konzepten wegzukommen so sehr mit diesen starren Einteilungen arbeitet.

    Mir ist zwar bewust, dass es den Begriff Hinayana gibt, ich verwende ihn aber nicht. Ich finde nicht, dass es da irgendwo zwingende Gründe gibt den Begriff zu verwenden, besonders wenn ich weiss, dass er zu Missverständnisen führen kann und das zB Theravadins ihn als abwertend empfinden könnten. Wenn ich mit Leuten spreche die Buddhismus nicht kennen, reicht es vollkommen aus in Tibetischen Budddhismus, Zen Buddhismus und dem Thailändischen Buddhismus / Theravada Buddhismus zu unterscheiden. Mehr Begriffe verwirren da nur.
    Meist unterhalte ich mich ja mit Mitgliedern meiner Sangha über Buddhismus, da brauch ich ihn sicher nicht, da wir eh einer Richtung angehöhren. Und wenn ich mich mit Buddhisten anderer buddhistischen RIchtungen unterhalte, was würde es mir bringen Vokabular zu benutzen, von dem es mir bekannt ist dass es sie verletzen könnte? Ich will da ja wohl ein konstruktives Gespräch, da sind Herabsetzungen unproduktiv. Und ein Gespräch in dem ich nur sagen will: mein Buddhismus ist besser schneller größer, als Deiner , das ist doch ein doofes Hasengespräch, Das will ich nicht gedrückt bekommen und es selbst einem Anderen zu drücken ist auch mehr als unnötig. Also mir schadet es wirklich ncihts ein paar Worte aus meinem Wortschatz zu streichen.

    Bardo , sei tibetischer Unsinn der im Theravada nichts zu suchen habe...


    Bardo ist lediglich eine Einteilung, eine Art das Dasein in verschiedene Abschnitte aufzuteilen. Es gibt das Bardo des Schlafens, das Bardo des Wachzustandes, das Bardo des Zustandes zwischen 2 verschiedenen Reinkarnationen( also das Bardo des Todes) und noch einige andere die ich jetzt nachschlagen müßte. Die Bardos sind also weder eine Erfindung von Sogyal Rinpoche und wenn man jetzt im Theravada nicht plötzlich die Wiedergeburt abgeschafft hat, dann gibt es die Bardos dort sicher auch, sie werden wohl andere Namen haben, wahrscheinlich. Sie sind einfach nur logisch. Übrigends soll das Buch zu sehr großen Teilen von einigen Ghostwritern geschrieben worden sein und nicht mal von Sogyal selbst. Er hat es nur unter seinem Namen veröffentlicht.


    Wenn man argumentieren würde, dass im Theravada in den einzelnen Bardos andere Dinge möglich sind , andere Dinge gelten wie nach tibetischer Auslegung, das wäre nachvollziehbar. Aber von vorneherein abzulehnen , dass man Dasein in einen Zustand des normalen Wachzustandes ( leben), in einen Zustand des Schlafens also Traum, in einen Zustand der Meditation, in einen Zustand zwischen 2 Wiedergeburten ( also Tod) einteilen kann, das halte ich für ein wenig, nun ja sich absichtlich Scheuklappen aufsetzen, oder aber fanatisch.


    Ach last mich das einfach anders aufziehen.


    Frage an die Theravadis: wie nennt man nach theravadischer Auslegung/Lehrmeinung den Abschnitt ziwschen 2 Wiedergeburten? Also Ein Mensch ist gestorben, und der Mensch wird geboren, wie nennt man das was da dazwischen passiert, wenn es das nicht gibt, dann müßte man praktisch direkt nach den Tode sofort ohne Zeitverzögerung wiedergeboren werden, oder wo liegt da mein Denkfehler? Im tibetischen wird das mit "Bardo des Todes" bezeichnet.

    Ich war am Geierberg, und der Lama der uns damals begleitete, der in der Gegend aufgewachsen ist, hat uns den Leichenplatz in Bodhgaya gezeigt, aber in Radjgir hat er davon nichts erwähnt. Es würde mich sehr wundern, wenn er das für den Geierberg verschwiegen hätte. Ich gehe also davon aus, dass direkt am Geierberg kein solcher Ort ist.

    Ich habe den Sinn dieser Übung nie verstanden. Für mich klingt es sehr nach einem: Weil ich den weiblichen Körper nicht attraktiv finden soll, soll ich mich in Ekel/Leichenbetrachtung üben, damit ich mir selbst aufkonditioniere eben nicht mehr angezogen zu sein von den weiblichen Reizen.


    zu Sherab: Es geht nicht um die schöne Leich die aufgebahrt, geschminkt und hergerichtet ist, vor der Beerdigung. Weiter oben werden "untertypen" der Leichenbetrachtung aufgezählt. Da wird dann klar dass es um eine Zielgerichtete Sache geht. Es geht nicht darum zu erkennen was der Körper ist.


    noch ein anderer Punkt:
    Leichenplätze, Friedhöfe. Bei uns sind die wohl schon fast Naherhohlungsgebiete, wenn ich das mal übertreiben will. Ich denke in einem Volk das überall Geister sieht und an Geister glaubt, sind solche Plätze nochmal ganz was anderes. Diese Orte wurden sicher von den Menschen zu Buddhas Zeiten mit Gefahr und Angst assoziert.

    Ach was Hühner, mit Rangordnung? Alpha??


    Hühner leben in nem winzigen Käfig, die oben kacken denen unten auf den Kopf, reiner Zufall welches Huhn in der Käfigreihe oben und welches unten hockt.