10 Antworten. Letzter Beitrag () ist von accinca.

  • Du meinst: Den Buddha mit dem Buddha suchen. ;)


    Ich verstehe das so:


    Da ist nur Soheit, dh. es gibt Sinnesorgane und Sinnesreize und im folgenden Sinnesbewusstsein.


    Das heisst in diesem Fall gibt es zb. das Denkorgan (der 6te Sinn) und den Gedanken (in diesem Fall eine Frage) und im folgenden die Wahrnehmung des Fragestellens.

    Denn von denen in der Welt, die gut schlafen, bin ich einer. AN 3.35

    Einmal editiert, zuletzt von Spock ()

  • Wer beobachtet eigendlich die Abwesenheit eines Selbst ? ;)

    "Selbst" bedeutet ein Denken in "mich und mein."

    Statt "Auto" festzustellen, ist "mein Auto".


    Schwerer ist es zu sehen, dass auch Sachen die uns normalerweise ganz eng verbunden sind, ein zugöriges "mein" haben. Das ist keine theroretische Sache sondern sehr konkret:


    In einem "Ich fühle Schmerz" ist das "mein" als "Ich" enthalten. Aber es ginge eben auch ohne ein "Ich und Mein". Also nur als "Schmerz tritt auf.", sobald das "Mein" weggenommen ist. Und so können in der Wahmeung nahezu alle Sachen bleiben, ohne mit einem "mein" verbunden zu sein.


    So wie ein Auto, falls du es verschnekst nicht mehr "dein" Auto ist, ohne dass da ein enzige Schraube verschwindet.

  • In dem Moment der Einsicht gibt es kein ich , mein, Ego, also niemand mehr der da eine Einsicht hat. Wie ist es danach möglich zu wissen ,ich habe Einsicht gehabt wenn doch niemand da war der es erlebte. Jedenfalls nicht der der es erlebte .Niemand erlebte das

  • Keiner. Das wieder anwesende Selbst erkennt Zeitverlust und glaubt das es seine eigene Abwesenheit beobachtet hat. Ganz einfach deshalb weil das Selbst nicht hinnehmen kann das es nicht anwesend war. Es erzeugt für sich den Glauben das es auch im Schlaf anwesend war sich nur eben nicht bewusst war. Das es, das Selbst das beobachtet, nicht anwesend war ist für es un-denkbar und damit unmöglich.

  • Wer beobachtet eigendlich die Abwesenheit eines Selbst ? ;)

    Ich beobachte mehr und mehr Abwesenheit mich früher stärker bestimmender Motive und Vorstelllungen. Anwesenheit anderer nicht so hilfreicher Motive und Vorstellungen und Zustände (zB Trägheit :roll:) sehe ich nach wie vor immer wieder.


    Im pädagogischen Alltag gelingt es mir auch häufiger, Projektionen zu erkennen. Es sind da nun auch Projektionen, aber andere als früher.



    :sunny:

  • Hallo Ellviral,

    Wenn das Selbst danach glaubt seine eigene Abwesenheit beobachtet zu haben , kann es nicht die Befreiung gewesen sein, denn es müsste danach klar sein "Ich"existiert nicht. Die Gewissheit müsste unumstößlich durch nichts mehr zu erschüttern und nicht künstlich intellektuell geformt sein

  • Wer beobachtet eigendlich die Abwesenheit eines Selbst ? ;)

    Das konventionelle, relative, abhängige, in Bezug auf die skandhas benannte Ich erkennt die Nicht-Existenz eines ein Eigenwesen besitzendes Selbst. Die konventionelle Ich erkennt, dass es kein Selbst gibt, das aufgrund eines Eigenwesens existiert.


    In den buddhistischen Philosophien wird das Verhältnis von Subjekt und Objekt unterschiedlich erklärt. In den Lehrmeinungen des Sravakayana wird vertreten, dass die Objekte unabhängig vom Subjekt existieren in dem Sinne, dass zunächst die Objekte gegeben sind und dann das Subjekt hinzukommt und sie wahrnimmt. Aber sie vertreten nicht, dass Objekte andere Objekte wahrnehmen. Objekte werden nur von Sujekten wahrgenommen.


    In den Lehrmeinungssystemen der Cittamatrins und der Madhyamikas wird der Zusammenhang von Subjekt und Objekt anders erklärt. Bei allen Unterschieden zwischen den beiden Lehrmeinungssystemen, sie erklären, dass Subjekt und Objekt in gegenseitiger Abhängigkeit bestehen. Ohne Objekt kein Subjekt und umgekehrt.


    Aber weder das Objekt noch das Subjekt haben ein Eigenwesen. Beides sind relative, abhängige Phänomene. So hat das Objekt Einfluss auf den Beobachter, das Subjekt, als auch der Beobachter auf das wahrgenommene Objekt. Wie ein Beobachter ein Objekt wahrnimmt, hängt von seiner Perspektive ab mit der er auf das Objekt schaut.


    Gruß Helmut