Umkehrung des Atems

9 Antworten. Letzter Beitrag () ist von kesakambalo.

  • ich hab eine Anleitung über eine spezielle Meditation gelesen. Die zen-buddhistische Atemtechnik im Buch ist eigenartig. Ich stelle mir vor, dass ich beim Ausatmen ein Luftstrom Einatme. Umgekehrt stelle ich mir bei der Einatmung die Ausatmung vor. Man braucht 1 Monat Zeit, um sich an diese Atemtechnik zu gewöhnen. Ich hab so versucht zu meditieren, dann wurde ich extrem verspannt und aggressiv.


    Was hält ihr von der Umkehrung? Es wird nach der dieser Gewöhnungsphase höhere Tiefengrqd versprochen.

  • kilaya

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Davon habe ich im hinduistischen Yoga gehört. Die Umkehrung wird solange praktiziert bis Atemstillstand eintritt, hat es da geheißen. Ein Effekt davon wäre dass man damit das Leben verlängern könne.


    Wie auch immer, ohne Lehrer und entsprechende Schulung wird da nichts rechtes draus glaube ich.

  • ich hab eine Anleitung über eine spezielle Meditation gelesen. Die zen-buddhistische Atemtechnik im Buch ist eigenartig. Ich stelle mir vor, dass ich beim Ausatmen ein Luftstrom Einatme. Umgekehrt stelle ich mir bei der Einatmung die Ausatmung vor. Man braucht 1 Monat Zeit, um sich an diese Atemtechnik zu gewöhnen. Ich hab so versucht zu meditieren, dann wurde ich extrem verspannt und aggressiv.


    Was hält ihr von der Umkehrung? Es wird nach der dieser Gewöhnungsphase höhere Tiefengrqd versprochen.


    Ich habe diese Atem-Umkehrung mal versucht., TaoEnergy und wurde zwar nicht aggressiv, bekam aber Kopfschmerzen.

    Vermutlich können die Menschen mit der Technik umgehen, die sich bereits über eine hohe Konzentration erfreuen und diese Umkehrung dann leichter fällt.

    Solange noch Verspannungssymptome oder ähnliches in einem sind, würde ich erstmal nicht dazu raten.


    Hast Du denn für Dich eine Position gefunden, dass Du gut während der Meditation atmen kannst? (ein guter Atem ist der Richtungsgeber, dieser zeigt wo es lang geht)

    Man merkt zum Beispiel, wenn der Atem zufrieden ist; das ab und zu von Selbst mal so tiefe Atem-Seufzer kommen.

    Dann fühlt er sich wohl bei mir :)


    Liebe Grüße von Schneelöwin

  • ich hab eine Anleitung über eine spezielle Meditation gelesen. Die zen-buddhistische Atemtechnik im Buch ist eigenartig. Ich stelle mir vor, dass ich beim Ausatmen ein Luftstrom Einatme.

    Am besten letzt du dir das von jemand zeigen. Atemtechniken aus Büchern zu lernen ist oft problematisch.


    In gewisser Weise ist der Atem ein Störfaktor. Wenn man mal nicht atmet ist es fast leichter sich auf den Augenblick zu konzentrieren, was natürlich nicht lange geht.


    Von daher ist die Kunst die, sich gleichzeitig mit dem Atmen zu sammeln. Der "gesammelte" Augenblick im Atemzyklus ist aber paradoxerweise der wenn man vollständig ausgeatmet hat. Das Einatmen entspricht einer Öffnung nach Außen und das Ausatmen einem Zusammenziehen.


    In der traditionellen chinesischen Lehre vom Körper korrespondiert das Ausatmen der Luft mit dem Sammeln von Qi.(Energie) im

    Dantien. Weil Qi auch mit "Atem" über setzt wird, führt das natürlich zu Verwirrung und zu dee Idee beim Einatmen würde ausgeatmet werden.


    Die Qi Geschichte ist etwas fremdartig, aber es kann helfen, wenn man sich Atmen nicht alleine als etwas vorstellt was Luft und Lungen betrifft. Sondern als einen Stoffwechselprozess wo der Sauerstoff gerade beim Ausatmen über das Blut in alle Teile des Körpers gelangt. (Aber auch dieses Bild kann jetzt eher zur Verwirrung beitragen. )


    Ein anderer Herangehensweise ist, daß du dir vergegenwärtigst, daß es sich um Bauchatmung (Zwerchfellatmung) handelt, wo sich bei der Ausatmung die Bauchdecke nach Innen geht, während sie, wenn man ganz eingeatmet hat, sie außen und entspannt ist.

  • was soll es ändern in Deiner Meditation? Suchst Du spezielle Ziele?

    Ich mache gerade eine gewisse Zeit die Umkehrung schon. Jetzt überlege ich, ob ich wieder zur normalen Atmung zurückkomme. Da ich langsam diese Mehthode kritisch hinterfrage.



    Aber was würdest du empfehlen?


    Ich habe die Umkehrung aus dem Buch "befreite Atmung" gelernt.

  • Für mich ist es so, dass wenn ich gerade mit dem meditieren beginne, und deswegen noch nicht so tief in meinem Körper ruhe, es noch so ist, dass ich mich auf den Atem als konkrete Luftbewegung konzentriere. Und da ist ein Ausatmen einfach ein Ausatmen.


    Je länger ich meditieren, desto mehr ist es etwas, was den ganzen Körper einschließt und ich mich mehr auf den Unterbauch konzentriere. Und erst dann empfinde ich ein Ausatmen eher als mit einer Sammlung einhergehend. Es stellt sich also eher natürlich ein.


    Ich habe da also nicht das Gefühl, man müsse sich entscheiden oder etwas forcieren.