Vorstandswechsel und Änderungen bei der Deutschen Buddhistischen Union DBU

There are 637 replies in this Thread. The last Post () by Phoenix.

  • Hi Nuovo.

    Irgendwie hast du nicht verstanden was ich geschrieben habe, du wirfst Ole vor, das er seine Bände bricht,und das finde ich komisch.

    Warum? Weil ich mir sicher bin meine zu halten? Was haben meine mit seinen zu tun?


    Ole sagt seinen Schülern immer wie wichtig es ist, dass zu tun, was der Lehrer sagt im Dharma (Ich setze das mal bewusst hier ein). Der 16.Karmapa sagte zu ihm keine Politik in meinen Zentren. Das war kein Vorschlag, sondern dass war der Wunsch des Lehrers in dessen Namen Ole Zentren gründet.

    Es kommt in Hannahs Film vor, aber ich kenne diese Aussage auch von Ole und Hannah persönlich. Ich kann mich sogar erinnern, dass es mal Anfang der 2000er ausdrücklich in den Zentren so gesagt wurde. Islam da übrigens nicht ausgeschlossen.

    Das was er aber macht ist mitnichten Politik aus den Zentren heraus halten.

    It is our mind, and that alone, that chains us or sets us free. (Dilgo Kyentse Rinpoche)

  • Hi Nuovo,

    anderes Beipiel. Ole hat immer gesagt wie wichtig es ist für die Freiheit zu kämpfen.Und wenn Ole kämpfen sagt, dann meint er das auch mit allen Konsequenzen.

    Nachdem die Ukraine ihre Freiheit auf dem Maidan blutig erkämpft hatte, hat er aber seinen Schülern verboten sich an diesem Bürgerkrieg zu beteiligen. Hat er damit sein Wort gebrochen?


    Ich hab jedenfalls den Eindruck , das das mit den "No politics" jeder gerne ein bischen in die Richtung dreht, wie sie ihm gerade paßt,

    den 16. können wir jetzt ja nicht mehr fragen wie er es gemeint hat, und beim 17. bekommen wir vielleicht zwei Antworten.


    Wenn ich schreibe , das mir deine Argumentation schräg vorkommt, dann nicht deshalb weil ich meine ein Fachmann in Sachen Samayas zu sein.

    Aber das zwischen Ole und Karmapa kein Blatt Papier paßt, soviel hab ich dann doch schon mitbekommen.

    Und deshalb versuche ich beide mit großem Respekt zu behandeln.


    _()_ Phönix

  • Hi Nuovo,

    anderes Beipiel. Ole hat immer gesagt wie wichtig es ist für die Freiheit zu kämpfen.Und wenn Ole kämpfen sagt, dann meint er das auch mit allen Konsequenzen.

    Nachdem die Ukraine ihre Freiheit auf dem Maidan blutig erkämpft hatte, hat er aber seinen Schülern verboten sich an diesem Bürgerkrieg zu beteiligen. Hat er damit sein Wort gebrochen?

    Nun musst du mir aber erklären, warum dass ein anderes Beispiel ist für Karmapas Wunsch Politik aus seinen Zentren rauszuhalten. :?


    Und wo der Unterschied liegt zwischen seinen Schülern sagen, sie sollen sich nicht an einem Bürgerkrieg beteiligen und zu sagen, lernt wie man schießt ist nun nicht unbedingt schwer zu beantworten, oder? (Falls es doch schwer ist, meine Antwort ist, dass hat er da richtig gemacht, die Leute da raus zu halten.) Inwieweit deine Aussage Ole hilft, dass er wenn er kämpfen sagt, dies mit allen Konsequenzen zu tun meint, weiß ich aber schon wieder nicht. Zumindest spricht es nicht für ihn als buddhistischen Lehrer.


    Auch weiß ich immer noch nicht, was das Verhältnis von Ole und dem 17.Karmapa mit all dem zu tun hat. (Und hier habe ich tatsächlich auch schon anderes gehört, aber das beruht auf hörensagen, allerdings aus seinen eigenen Reihen.)

    It is our mind, and that alone, that chains us or sets us free. (Dilgo Kyentse Rinpoche)

    Edited once, last by Nyinje ☼ ().

  • Aufhetzen ist sicher ein etwas zu starker Wort. Aber das hier schwer Stimmung gemacht wird, ist dir ja auch nicht entgangen.


    Und bei der DBU Geschichte spielt halt die Karmapafrage auch eine gewisse Rolle. Da hat es natürlich immer schon Animositäten gegeben,

    Um mit der zweiten Bemerkung zu beginnen: ich weiss ja nun nicht, wieviel Einblick Du tatsächlich konkret in die Arbeit der DBU hast. Ich für meinen Teil habe etliche Jahre ehrenamtlich für die DBU gearbeitet; u.a. auch als Vorstandsmitglied. Ich denke also, mit einem soliden Hintergrundwissen behaupten zu können, dass die "Karmapafrage" in der "DBU Geschichte" nie eine "ernsthafte Rolle" gespielt hat. Vor allem, wie man ehrlicherweise einräumen muss, weil beide(!) Seiten in dieser Frage ernsthaft bemüht waren, es nicht so weit kommen zu lassen und in der DBU durchaus kollegial zusammengearbeitet haben. Was wohl nicht zuletzt etwas damit zu tun hatte, dass beide Seiten auch in etwa gleicher Stärke in der DBU vertreten waren und sind - und der nicht gerade unerhebliche Rest der DBU nicht die geringste Lust hatte und hat, sich für die Interessen der einen oder anderen Seite einspannen zu lassen. Weil sich - was nun nicht wirklich überraschend sein sollte - DBU-Gruppen, die sich nicht der Karma-Kagyue-Linie verbunden fühlen, für die "Karmapafrage" herzlich wenig interessierten und interessieren. Bedenken gab es nach meiner Wahrnehmung lediglich in einem Fall, als sich bei Neuaufnahme einer Gruppe (aus eben einer Karma-Kagyue-Linie) die Gewichtung der Vertretung beider Linien in der DBU zu verschieben drohte. Bedenken nur seitens Karma-Kagyue-Vertretern, versteht sich. Und aus welchem Grund auch immer - nachvollziehen konnte zumindest ich diese Bedenken nicht.


    Was das "Aufhetzen" und "Stimmung machen" angeht, so habe ich nach längerer Pause dieses Jahr wieder einmal an einer DBU-Mitgliederversammlung teilgenommen und mein deutlicher Eindruck war der, dass es da weder des einen noch des anderen bedurft hätte. Für die "Stimmung" haben ausreichend Herr Ole Nydahl selbst oder auch Herr Kaltenbrunner gesorgt. Mal davon abgesehen, dass der typische DBU-Delegierte in seiner Praxis so gefestigt ist, dass er Hetze und Stimmungsmache nicht so schnell zum Opfer fällt und in der Lage ist, sich ein eigenes, abgewogenes Urteil zu bilden. Mein Eindruck war aber auch der, dass die Geduld von zunehmend mehr DBU-Mitgliedern, die man nun seit über 20 Jahren mit den Eskapaden Herrn Nydahls und seiner politischen Gesinnungsgenossen aufgebracht hat, allmählich erschöpft ist.


    _()_

  • Hi Nuovo,


    der 16. Karmapa hat Ole immer als Aktivität von Mahakala und als Dharma General gesehen. Und der 17. tut das auch, selbst es wenn da vielleicht

    Gerüchte gibt ,die mir bisher entgangen sind.

    Ein General macht vielleicht keine Politk ,aber unpolitisch ist so eine Arbeit auch nicht.

    Wer diesen Aspekt von Oles Aktivität natürlich als dämonisch ansieht hat da seine Probleme damit.

    Und ich finde Oles Stil oft einfach auch zu hart.

    Das seine Arbeit aber grundsätzlich von Segen getragen ist , ist aber nicht nur meine persönliche Erfahrung,sondern das zeigt sich für mich auch darin,

    wie sich die Kagyu Linie entwickelt.

    Dabei ist es mir gar nicht so wichtig wie viele Leute Ole im Diamantweg motiviert hat zu praktizieren, wichtig ist mir vor allem , das der 17 . Karmapa

    sich gut entwickeln konnte und jetzt seine Segenkraft mehr und mehr nach draußen bringt. Ohne Ole wäre diese Entwicklung ganz anders verlaufen.

    Na ja, so sehe ich das halt. Ist aber letzlich vielleicht auch gar nicht so wichtig,denn die Zukunft liegt ganz sicher nicht im traditionellen Vajrayana,sondern da können wir froh sein überhaupt noch den Buddhadharma praktizieren zu können.

    Wie war das noch :gut ist wer Gutes macht. -Und dabei auch noch über sich selber lacht.


    _()_ Phönix

  • Hi Sudhana,


    also wenn ich ehrlich bin muß ich sagen, bei der DBU hab keinen wirklichen Einblick.Aber so wie du die Sache hier beschreibst ,kommt mir das ganze schon recht schlüssig vor.

    Ich denke, das Feuer und Wasser halt nur begrenzt eine gute Kombination abgeben, und da ist halt mein Eindruck, das da mal wieder kräftig Druck im System ist.

    Wie dem auch sei, manchmal ist es vielleicht besser man ist etwas auf Abstand, und schaut dann was die Zukunft bringt.


    Gruß~Phönix

  • Wer sagt das ich diese Aspekte als dämonisch ansehe? Ich sehe da einen Dharmalehrer der Angst hat und diese auf seine Schüler überträgt.


    Ich möchte hier aber mal betonen, dass ich nie die gesamte Arbeit Oles in Frage gestellt habe. Ich erkenne durchaus an, was er für die Menschen getan hat. Aber mit Hannah starb offensichtlich die Weisheit im Diamantweg. An wie viele Vorträge kann ich mich erinnern, als entweder Hannah oder Caty nach vorne liefen um seinem politischen Gerede einhalt zu bieten. Es ist sehr traurig, dass nun niemand mehr da zu sein scheint, der widerspricht.


    Ich sage es noch einmal, und dies gilt nicht nur für Ole, wir müssen anfangen unsere Lehrer als Menschen wahrzunehmen. Nur so können wir unheilsame Strukturen erkennen und verändern.

    It is our mind, and that alone, that chains us or sets us free. (Dilgo Kyentse Rinpoche)

    Edited once, last by Nyinje ☼ ().

  • Zitat

    Ole hat ein super Verhältniss zum 17 .Karmapa und zu Shamar Rinpoche hatte er das auch bis zu dessen Tod und darüber hinaus.



    Diese Aussage ist nicht korrekt. Sharma Rinpoche sah das Wirken von Ole Nydahl auch immer sehr kritisch, weshalb er auch eine eigene Organisation gründete, um dort eine authentische Form der Lehren der Karma-Kagyü-Tradition zu unterrichten
    Bodhi Path & Lama Ole Nydahl
    404 Fehler – Seite nicht gefunden!


    Zur Geschichte der Karma-Kagyü-Tradition im Westen
    Zur Geschichte der Karma-Kagyü-Übertragungsinie

  • Lieber Gary,

    Ich als Neuling habe so das Gefühl das alleine diese Art von Diskussion und die Suche nach dem " richtigen" schon sehr viel Kraft und gute Gedanken nimmt.

    Das mag Dir so erscheinen; ... ich werde Dir erzählen, was mein weiser Lehrer, ein tibetischer Mönch, zu berichten hatte:


    Im alten Tibet war die Lehrersuche nicht immer einfach. Ein Lernwilliger hatte zumeist alle Strecken zu Fuß zurückzulegen, ... viele Kilometer, durch unwirtliche Landschaften, ... und unabhängig davon, ob ein Mensch Schüler eines weisen Yogi in den Bergen werden wollte, oder die Option wählte, in ein Kloster einzutreteṇ, war das Angenommen-werden-wollen nicht zwangsläufig von Erfolg gekrönṭ Oftmals wurde der Adept wieder fortgeschickt, sodass er es zu einem anderen Zeitpunkt noch ein-oder auch zweimal versuchen musste, ... War er mittellos und brachte nichts mit, hatte auch nicht das Karma, schon bereits länger praktizierende Verwandte oder Bekannte im Kloster zu haben, musste er auf das große Glück hoffen, von einem bereits im Kloster lebenden Mönch als Helfer angenommen zu werdeṇ Er hatte dann die Kammer des Mönchs zu säubern, seine Roben zu waschen, usw., im Gegenzug verhalf ihm der Mönch zu einem Grundwissen, und sorgte dafür, dass er (wenn auch meist karge) Mahlzeiten bekaṃ War der Mönchsanwärter geistig rege, wurde er entsprechend schnell gefördert, ... falls nicht, verblieb er infolge länger in einer "Kammerdienerfunktion" ...


    Wir hingegen verfügen über das Internet, können also quasi einen Lehrer "ergooglen", und wenn wir ihn, und/ oder das Zenrum, in dem er Unterweisungen erteilt, kennenlernen möchten, steht es uns frei, mittels Fahrrad, Motorrad, Bus, Bahn, Zug, etc. bis fast vor die Türe zu fahren. ... Selbst dann, wenn wir zuvor das Geld zusammensparen müssen, und selbst dann, wenn dies Monate dauert, haben wir es immer noch einfacher, als die Menschen im alten Tibet.


    LG mkha'

  • Diese Aussage ist nicht korrekt. Sharma Rinpoche sah das Wirken von Ole Nydahl auch immer sehr kritisch, weshalb er auch eine eigene Organisation gründete, um dort eine authentische Form der Lehren der Karma-Kagyü-Tradition zu unterrichten

    Wenn man sich den von Dir geposteten Artikel von Shamarpa anschaut, bodhi_path_-_lama_ole_nydahl.htmlalso wirklich gründlich liest, dann wird klar dass Deine Aussage so nicht stimmt. Zumindest suggeriert Dein Satz, dass Shamar dachte, was ON lehrt sei nicht authentisch. Tatsächlich kann man eher sagen, dass der Diamantweg und Bodhi Path verschiedene Aspekte der Kagyü-Übertragung lehren. Ich rede jetzt NUR vom Dharma an sich.

    "Respekt ist unsere Aufgabe und nicht ne falsche Maske, die ich aufhabe" (Fanta 4)
    OM BENDZA KILI KILAYA HUNG

  • Ich als Neuling habe so das Gefühl das alleine diese Art von Diskussion und die Suche nach dem " richtigen" schon sehr viel Kraft und gute Gedanken nimmt.

    Nun ja - was die Art, zu diskutieren angeht, so lässt sich diese vielleicht als 'die Art, sich kein X für ein U verkaufen zu lassen' charakteriseren. In meiner Tradition beispielsweise erzählen wir uns heute noch beispielhafte Geschichten über einen früheren Mitübenden, der seinen Schülern gerne empfohl: Lass dich von Nichts und Niemandem täuschen.


    Täuschungen und der angemessene Umgang damit sind ein ziemlich zentraler Wegweiser auf dem achtfachen Pfad und damit auch ziemlich zentraler Teil buddhistischer Praxis. Zumindest da, wo ich meine Praxis erlerne.


    Dass die Suche nach dem richtigen kalyanamitra viel Kraft und Mühe kostet ist richtig. Je mehr man davon aufwendet, desto mehr steigt die Wahrscheinlichkeit, den "Richtigen" zu finden. Oder die Sicherheit, den Richtigen gefunden zu haben. Dann suchst Du als nächstes den kalyanamitra in Dir. Oder aber der Zweifel daran ... Dann fängst Du neu an und suchst nach einer anderen Adresse. Leute, die Schüler an sich mit Gelübden binden und ihnen erzählen, bei einem Bruch der Gelübde drohe ihnen Schlimmes, sind z.B. solche, die ich auf meiner Suche gelernt habe, zu meiden.


    Das muss schon sein, denn nicht für Jeden ist der Richtige auch derselbe wie für einen Anderen. Trotzdem kann es für Andere nützlich sein, wenn man sie an den Ergebnissen der für die eigene Suche aufgebrachten Kraft und Mühe teilhaben lässt.


    Ob das "gute Gedanken" nimmt? Kommt darauf an, was man als "gute Gedanken" definiert. Gute Gedanken haben heisst noch lange nicht, keinen Selbsttäuschungen mehr zu unterliegen. Ich würde für meinen Teil deswegen "gute Gedanken" als "Denken jenseits der Täuschung" definieren.


    _()_

  • Hi Nuovo


    Wie du Ole letztendlich siehst kann ich nicht beurteilen. Aber was ich beurteilen kann ist ,das Ole ganz sicher keine Angst hat.


    Hannah war immer etwas milder wie Ole ,und ihr Segen ist zwar noch da,aber irgendwo fehlt sie sie natürlich.Was den Islam betrifft war sie inhaltlich jedoch auf der gleichen Linie wie Ole.( Und das schreib ich hier nicht einfach nur so). Bei Caty weiß ich das nicht , die war da für mich aber eh nie so ausschalggebend.


    Die Sache, das wir lernen müssen unsere Lehrer als Menschen wahrzunehmen finde ich einen ganz wichtigen Punkt.

    Traditionell waren Vajrameister so gut wie unantastbar, das war schon in Tibet schräg und hier paßt es hinten und vorne nicht.


    Ich versuche mich daran zu halten Lamas,Rinpoches und Verwirklicher genauso kritisch zu sehen und genauso mit Respekt zu behandel wie jeden anderen zivilisierten Menschen auch. Aber das hohe Lehrer etwas ganz besonderes sind , ist halt auch etwas ,was man nicht einfach so ausblenden kann.

    Ein bischen widersprüchlich bleibt das ganze für mich also schon, ich versuche halt Segensfeld und Person etwas voneinander zu trennen,

    aber die klassische Trennung von Amt und Person wird hier nicht funktionieren.


    Wie man Fehlentwicklungen am besten entgegensteuert bleibt aber auf alle Fälle ein wichtiges Thema. Immer nur schimpfen bringt wenig,

    und wir werden Probleme nur lösen können,wenn wir nicht schon vorher über unsere eigenen Beine fallen.

    Das gilt für die Probleme die vom Islam ausgehen genauso wie für alle anderen.


    _()_ Phönix

  • Hi ,


    auch ein verrückter-narr sollte die Kirche im dorf lassen.


    Es ist zwar ganz bestimmt richtig, das Shamar Rinpoche Ole kritisch gesehen hat, aber Rinpoche war ohnehin ein ziemlich

    scharfzüngiger Lehrer.


    Richtig falsch ist dagegen die Aussage,das Shamarpa Ole sehr kritisch gesehen hat, oder ihn sogar als authenitschen Lehrer in Frage gestellt hat.

    Beide haben immer zusammengearbeitet, und sich in ihrer Arbeit zu so gut wie möglich unterstützt.


    (Shamar Rinpoche war z. b .2014 noch der wichtigeste Dharmalehrer beim großen Europakurs in Immenstadt)


    _()_ Phönix

  • noch was zum Thema Toleranz:


    Das Toleranz ein Paradoxon ist ,finde ich schon mal einen sehr wichtigen Ansatz.


    Das man als Buddhist ein bischen Überschuß haben sollte, und sich nicht gleich über alles aufregen sollte was einfach nur anders ist,

    finde ich auch richtig.


    Grundsatzlich falsch finde ich den Ansatz, das Toleranz nur dann echt ist,wenn sie alles toleriert.


    Dort wo Engstirnigkeit und Gewalttätigkeit das friedliche Zusammenleben und die geistige Freiheit bedrohen finde ich es sowohl als Buddhist ,wie auch als Hummanist einfach notwendig da dagenzuhalten.

    :rad:

  • Hannah war immer etwas milder wie Ole ,und ihr Segen ist zwar noch da,aber irgendwo fehlt sie sie natürlich.Was den Islam betrifft war sie inhaltlich jedoch auf der gleichen Linie wie Ole.( Und das schreib ich hier nicht einfach nur so). Bei Caty weiß ich das nicht , die war da für mich aber eh nie so ausschalggebend.

    Das stimmt nicht. Ganz egal was die Leute sagen, Hannah hat mir ganz persönlich gesagt ich soll nicht diesen Weg gehen. Du kannst da aber natürlich gerne anderer Meinung sein als ich. Aber ich möchte, dass dies hier so stehen bleibt, damit die Menschen nicht denken sie hätte irgend etwas mit dem zu tun, dass da gerade abläuft.


    Der Rest spricht ganz ehrlich für sich selbst.

    It is our mind, and that alone, that chains us or sets us free. (Dilgo Kyentse Rinpoche)

  • Hannah war immer etwas milder wie Ole ,und ihr Segen ist zwar noch da,aber irgendwo fehlt sie sie natürlich.Was den Islam betrifft war sie inhaltlich jedoch auf der gleichen Linie wie Ole.( Und das schreib ich hier nicht einfach nur so). Bei Caty weiß ich das nicht , die war da für mich aber eh nie so ausschalggebend.

    Das stimmt nicht. Ganz egal was die Leute sagen, Hannah hat mir ganz persönlich gesagt ich soll nicht diesen Weg gehen. Du kannst da aber natürlich gerne anderer Meinung sein als ich. Aber ich möchte, dass dies hier so stehen bleibt, damit die Menschen nicht denken sie hätte irgend etwas mit dem zu tun, dass da gerade abläuft.


    Der Rest spricht ganz ehrlich für sich selbst.

    O K , ich denke es geht hier nicht um Meinung. Und zu dem was uns Hannah gesagt hat,hab ich ehrlich gesagt kein Lust das hier zu diskutieren!!


    Du gehst deinen Weg ,ich gehe meinen, aber den Versuch einen Keil zwischen Hannah und Ole zu treiben halte ich deshalb trotzdem für lächerlich.


    :vajra:

  • Du gehst deinen Weg ,ich gehe meinen, aber den Versuch einen Keil zwischen Hannah und Ole zu treiben halte ich deshalb trotzdem für lächerlich.


    :vajra:

    Entschuldige, ich bin heute echt nicht geduldig. Wie zum Teufel sollte man denn da einen Keil treiben zwischen die beiden? Hannah ist sei 11 Jahren Tod.

    Ganz ehrlich, dass ist so ziemlich das dümmste Argument das du mir hier gebracht hast. Wenn du mir ein Statement zeigst in dem Hannah sagt:"ihr müsst euch vor dem Islam schützen, hört auf den Lehrer." Ok. Dann glaube ich das. Den Rest kannst du dir gerne schenken.


    Wenn du gelernt hast richtig zuzuhören und zu lesen, was ich tatsächlich schreibe, dann können wir gerne weiterdiskutieren. Oles größte Feinde sind seine eigenen Schüler, die nicht sehen wollen, was nicht sein darf. Ich denke sie sollten ihm endlich seine verdiente Ruhe gönnen.

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  • N a ja ,wenn du meinst, das war mein bisher dümmstes Argument, dann muß es wohl auch richtig dumm gewesen sein.


    Und das worüber ich mit Hannah gesprochen habe ,werde ich hier ganz bestimmt nicht breittreten.



    Aber Hannah hat Oles Arbeit und sein Leben über mehr als 40zig jahre geteilt und unterstützt. Da kann ich mir das "Hannah hat aber gesagt" eh schenken.


    Außerdem bin ich zwar schon ziemlich geduldig, aber jeder von uns hat eine Grenze von der an er langsam nervös wird . Und bei Hannah ist diese Grenze für mich erreicht.


    :vajra::vajra::vajra:

  • Hannah war einer der bezauberndsten Menschen die ich im Diamantweg kannte, aber auch sie war ein Mensch. Sie hat Ole verteidigt wo sie konnte und wo es auch angebracht war, was jedoch nicht heißt, dass sie alles toll fand was er gemacht hat. Was ihr nicht passte konnte sie sehr klar benennen Und ganz dick und unterstrichen hat sie Ole ganz sicher nie in seinen Reden über den Islam unterstützt. Jeder, der sich mit ihr unterhalten hat und auf Kursen erlebt hat weiß das sehr genau.

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  • Mal ne frage: hätten die Tibeter sich bewaffnen und gegen die Chinesen kämpfen sollen?

    Mein kleiner Garten: wild und chaotisch,

    nicht gar so oft gepflegt,

    wird er doch jedes Jahr schöner!
    Viele Pflanzen und Tiere ziehen hier einfach ohne Zutun ein und bereichern das Bild.

    Und das Gemüsebeet lässt sich wunderbar umrunden...

  • Mal ne frage: hätten die Tibeter sich bewaffnen und gegen die Chinesen kämpfen sollen?

    Etwas merkwürdige Frage, fest steht jedenfalls ,das sie das zu Tausenden gemacht haben und das über Jahre.

    Ein Bruder vom Dalai Lama war der Kopf der Widerstands,ich hab ihn mal in Augsburg auf einem Vortrag getroffen.


    Er meinte damals ,das es wohl ein Fehler gewesen ist. Ich denke aber ,das es erstens ganz natürlich war, und so außerdem einfach noch ein paar Jahre gewonnen worden sind, wo sich die Leute über die Entwicklung klarer werden konnten.


    Die Entscheidung wegzugehen, die tausendjähigen Buddhistischen Wurzeln zurückzulassen und den Chinesen zu überantworten ist ja nichts,

    was man mal eben so an einem Nachmittag macht.

  • Das Hannah wirklich ein besonderer Mensch war weiß denke ich jeder der sie kennengelernt hat.


    Und ich hatte den Eindruck ,das sie es schon nie besonders gemocht hat in der Öffentlichkeit zu stehen. Die allgemeinen Gespräche in den Zentren waren ihr aber ganz sicher ein Graus.


    Vor zwanzig Jahren war ich gerade bei der Stupa Einweihung in Graz.Ole und Tsechu Rinpoche haben ja eine ganze Menge Stupas gebaut.

    Und die haben sie nicht nur zur Völkerverständigung gebaut sondern auch ganz explizit zum Schutz vor dem Islam.

    Hannah hatte halt mehr den Stil von Rinpoche , da mußte man eher schon mal nachfragen was er da so den ganzen Tag gemacht hat und Hannah hat halt auch nicht gerade damit gewuchert was es heißt Schützer zu sein.

    Aber glaubst du wirklich Hannah hat nicht vor den Gefahren des Islam gewarnt?

    Bei einem kannst du dir jedenfalls ganz sicher sein. Hannah war furchtlos, und wenn sie ganz Schützerin war hat sie keine Kompromisse gemacht.

    Und bei ihrem Mann und bei ihren Lehrern hätte sie es ganz sicher nicht geduldet wenn negativ über sie geredet wird


    In deinem Lexikoneintrag über Ole und den Diamantweg hab ich geschrieben , das ich wohl eher sowas wie ein unbewaffneter Hilfsbodhisattva bin.

    Aber das ich deinen Stil hier sehr schlecht finde, habe ich dir jetzt ja wohl deutlich genug geschrieben.


    :vajra: Om AH HUNG :vajra:VAJRA GURU PEME SIDHI HUNG :vajra:

  • Hannah wusste genug um die Leerheit der Dinge sowie abhängiges Entstehen um zu wissen, dass es keinen Feind im außen geben kann. Leider scheint ihr Mann dies vergessen zu haben. :cry:

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  • Hi Nuovo,


    im Buddhismus spielt sowohl die Debatte wie auch der persönliche Erfahrungsaustausch ein große Rolle. Ich hab mir hier jedenfalls bisher wirklich Mühe gegeben Sinnlosdiskusionen zu vermeiden und auch nicht nur an der Oberfläche zu argumentieren. Aber bei dem, was Hannah wußte und nicht wußte ,hab ich wirklich keine Lust mehr das mit Dir zu diskutieren.Und vor allem tun wir da denke ich niemandem einen Gefallen.


    Ich mach jetzt ganz einfach mal eine Pause, und schau dann wo sich wieder etwas ergibt.


    :vajra: Phönix