There are 118 replies in this Thread. The last Post () by Anandasa.

  • Dass die Wut darüber das Leid nur vermehrt ist ja logisch, aber wie genau soll es zu schaffen sein nicht wütend zu sein? Ich persönlich habe große Probleme mit Wut, eigentlich will ich nur ruhig und nett sein, werde aber ständig von meiner Umgebung regelrecht wahnsinnig gemacht und werde dann sehr wütend, was für alle unangenehm ist. Irgendwie muss man es auf die Reihe bringen, sich alles gefallen zu lassen, aber das in Ordnung zu finden.

  • Ich habe jetzt nicht den ganzen Thread gelesen. Mir fällt da nur ein (bzw. 2) Zitat(e) von Buddha himself ein (zumindest wird es ihm zugeschrieben):

    Zitat

    Wut festhalten ist wie Gift trinken und darauf warten, dass der andere stirbt

    Oder auch:

    Zitat

    Groll mit uns herumtragen ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle in der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Man verbrennt sich nur selbst dabei.

    (Habe ich noch mal im Netz gesucht und diese beiden Varianten gefunden.)

    Wer in meinem Tagebuch⚓ gelesen hat, weiß, dass ich echt mit Aggressionen zu kämpfen hatte. Ich hoffe ich kann die nun loslassen. Momentan tangieren sie mich zumindest nicht.

    ich schenk dieses Leben dem Leben zurück...
    weil es nie meins war...
    und jede Trennung nur scheinbar...
    alles in Vielfalt immer eins war...
    brich meinen Stolz…bis ich in Demut mir die Wahrheit schenke...
    nimm hinfort all die falschen Ideen, den falschen Glauben...
    denn wenn nichts mehr bleibt ist alles übrig...
    es gibt nichts zu verstehen...

    Aus dem Song ,,Schmerz" vom Deepwalka

  • Das ist ja jetzt aber nicht die Wut die ich eben beschrieben habe. In meinem Falle habe ich "Wut" vorgetäuscht, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, weil ich mir dessen bewusst war, ich würde es mit Freundlichkeit nicht erreichen.

    Liebe Grüße
    Sherab


    "Wenn der Bodhisattva erkennt, dass die 5 Skhandas wie eine Illusion sind,

    aber Illusion nicht zu einer Sache macht und die Skhandas zu einer anderen,

    .....dann ist dies eine Übung der Weisheit, die höchste Vollkommenheit."


    aus den "Versen über die Ansammlung der kostbaren Qualitäten der Vollkommenheit der Weisheit"

  • Äh, wo war denn da die ‚wut‘?

    Eine gewisse stoische Penetranz oder auch ne Bestimmtheit sind vorgetäuschte Wut?

    Mein kleiner Garten: wild und etwas chaotisch, nicht gar so oft gepflegt, wird er doch jedes Jahr schöner. Viele Pflanzen und Tiere ziehen hier einfach ohne Zutun ein und bereichern das Bild. Und das Gemüsebeet lässt sich wunderbar umrunden...

  • Äh, wo war denn da die ‚wut‘?

    Eine gewisse stoische Penetranz oder auch ne Bestimmtheit sind vorgetäuschte Wut?

    Vermutlich kam es so beim Gesprächspartner an.

    Liebe Grüße
    Sherab


    "Wenn der Bodhisattva erkennt, dass die 5 Skhandas wie eine Illusion sind,

    aber Illusion nicht zu einer Sache macht und die Skhandas zu einer anderen,

    .....dann ist dies eine Übung der Weisheit, die höchste Vollkommenheit."


    aus den "Versen über die Ansammlung der kostbaren Qualitäten der Vollkommenheit der Weisheit"

  • ... werde aber ständig von meiner Umgebung regelrecht wahnsinnig gemacht und werde dann sehr wütend, was für alle unangenehm ist. Irgendwie muss man es auf die Reihe bringen, sich alles gefallen zu lassen, aber das in Ordnung zu finden.

    Hallo @Sungi,


    sieh es mal so: Dein Geist führt Dich aufs Glatteis, denn Wut entsteht ausschließlich in Deinem eigenen Geist - niemals im Äußeren.


    Das funktioniert wie folgt: Dein Hauptbewusstsein nimmt mittels Deiner Sinnesorganen etwas im Äußeren wahr (einen Menschen, Dinge, oder eine Situation), und Dein Geist sortiers sofort eifrig in: a.) gut, neutral, schlecht, und b.) will ich, will ich nicht


    Nun folgt der nächste Streich:


    Dein Geist, der aus dem großen Archiv der Erfahrung sehr genau weiß, wie Du, (der Körper, den er bewohnt, also sein Haus), normalerweise zu reagieren gewohnt bist, lässt die Emotionen los - und zwar genau solche, die zu den Wahrnehmungen passen, die er zuvor so eingruppiert hat, wie es immer schon waṛ ...


    Abschluss: Dein eigener Geist hat Dich auf genau die Re - Aktion programmiert, die er bereits kennt ...


    Fazit: Du kannst nur dann etwas ändern, wenn Du Dir klarmachst, dass a.) Deine Wut nicht von anderen und anderem, (also von Dingen im Äußeren), verursacht wird, sondern durch Deine eigene Art, Dinge wahrzunehmen und darauf zu reagieren; das heißt: b.) jede Deiner Emotionen, also auch die Wut, entsteht ausschließlich im eigenen Geisṭ.


    Das heißt c.) willst Du:

    eigentlich will ich nur ruhig und nett sein,

    ... dann sei es! ... das heißt nicht,

    ... sich alles gefallen zu lassen, aber das in Ordnung zu finden.

    Es heißt vielmehr, seinen Geist nicht durch eine bestimmte Art der eigenen Wahrnehmung äußerer Dinge manipulieren zu lassen.


    Du allein entscheidest, wie Du in Zukunft auf Menschen, Dinge und Situationen reagiersṭ, die Dir nicht passen, die Dich bislang wütend machten.


    Beispiel: wenn Dir etwas nicht passt, wenn Du merkst: aha, ... da kommt mal wieder Wut in mir hoch, (z.B. jemand macht eine Bemerkung, die Dich in Wallung bringt), dann halte erst einmal die Klappe und betrachte diese Wut, ... Denke daran, dass Du eigentlich viel lieber ruhig und nett sein möchtest, und dass all die Wut, die Dein eigener Geist in anderen Situationen hervorbrachte, sich letztendlich auch wieder auflöste ... Wut ist ebenso vergänglich, wie alles andere auch - aber sie ist etwas mit eigenem Geist Erschaffenes, dass Dich beherrscht ...


    Hast Du es geschafft, bis hierhin - (trotz Deiner Wut im Inneren) - ruhig zu bleiben, schaue Dein Gegenüber, (das, wenn es Dich kennt, gewiss wieder auf einen Wutausbruch Deinerseits wartet), ruhig an, und sage: ich habe heute keine Lust, wütend zu werdeṇ
    Dann drehe Dich um und gehe davon ... Stell Dir das Gesicht Deines verblüfften Gegenübers vor, dann hast Du etwas, worüber Du lachen kannst. Lachen ist sehr befreiend.


    Das ist eingangs nicht einfach, aber es wird irgendwann so selbstverständlich und mühelos, wie das Atmeṇ - und man kann es auf auf alles, was bislang provozierend wirkte, anwenden:


    - Luft holen,

    - Klappe halten,

    - das Provozierend wirkende und die eigene Reaktion darauf betrachten, (Wahrnehmung & Reaktion enstanden im eigenen Geist!)

    - die Vergänglichkeit erinnern

    - ruhig antworten

    - und gehen (sich dem, was provoziert, entziehen)


    LG mkha'

  • Dass die Wut darüber das Leid nur vermehrt ist ja logisch, aber wie genau soll es zu schaffen sein nicht wütend zu sein? Ich persönlich habe große Probleme mit Wut, eigentlich will ich nur ruhig und nett sein, werde aber ständig von meiner Umgebung regelrecht wahnsinnig gemacht und werde dann sehr wütend, was für alle unangenehm ist. Irgendwie muss man es auf die Reihe bringen, sich alles gefallen zu lassen, aber das in Ordnung zu finden.

    ich glaub am besten ist, sich über die Wut nicht aufzuregen. Wenn sie auftaucht ist sie da, aber sie geht auch wieder. Wenn man sie von vorne rein ablehnt ist man ja nur umso wütender auf die Wut, wenn sie auftaucht und bauscht sie unnötig auf - und ist vllt. auch von außen leichter in Wut zu versetzen, weil man sie ja befürchtet und mit einem "ich habs geahnt" zum längeren, dominanteren Verweilen einlädt. Wir meinen ja immer, wir hätten ein Recht auf ein Innenleben, das unseren Wünschen entspricht (aber wer wünscht sich schon Wut). Wir haben aber auf die Geschehnisse in unserem Inneren nicht viel mehr Einfluss als auf das was außerhalb von uns geschieht. Man muss nichtmal groß nach dem Warum fragen, denn dann stört man nur den natürlichen Abbau der Wut.

    In einem Vortrag hab ich mal gehört: "Die Wut passiert mir, aber ich bin nicht die Wut"

    Sie ist am Ende ja genau so eine Lebensenergie wie Freude, aber unser Wollen sagt, dass Wut nicht sein darf und sich statt dessen gefälligst Freude einstellen soll. Ganz schön überheblich von uns, wenn mans genau nimmt.

  • Dass die Wut darüber das Leid nur vermehrt ist ja logisch, aber wie genau soll es zu schaffen sein nicht wütend zu sein? Ich persönlich habe große Probleme mit Wut, eigentlich will ich nur ruhig und nett sein, werde aber ständig von meiner Umgebung regelrecht wahnsinnig gemacht und werde dann sehr wütend, was für alle unangenehm ist. Irgendwie muss man es auf die Reihe bringen, sich alles gefallen zu lassen, aber das in Ordnung zu finden.

    Mir fällt dabei auf, Sungi, "eigentlich will ich nur ruhig und nett sein,".

    Du willst etwas bestimmtes sein. Das ist eine Verwicklung. Dadurch wird die Sicht verhindert.

    Ich meine, dieses Wollen loszulassen und einfach nur zu sein, ob nun mit Emotionen oder ohne. Werden die Emotionen aktiviert, darüber reflektieren, warum das so ist.


    Ich bin immer wieder geradezu begeistert, wie einfach die Lösung ist, wenn sie erstmal verinnerlicht wurde. Es ist nämlich nicht so, dass wir ein Recht haben, wütend zu sein, weil jemand oder etwas uns dazu "auffordert", sondern dass die Emotion selbst es ist, die uns unglücklich macht. Haben wir diese erstmal durchschaut und ihren Ursprung eliminiert, kann uns das Äußere kaum aus der Ruhe bzw. Mitte bringen. Alles, was uns reizt, hat mit der Vorstellung von uns selbst oder wie das Leben, die Umgebung, der Alltag oder sonstwas zu sein hat zu tun.

    Ohne diese Vorstellung(en) gibt es kein Leiden am Leid. Es sind lediglich Bedingungen, aus denen heraus etwas entstanden ist oder entsteht.


    Mir hat bei der Übung dabei immer geholfen, mir zu vergegenwärtigen, dass ich in einer Stunde oder morgen oder in einer Woche nicht mal mehr weiß, was mich wütend machte. Also kann es auch gleich verschwinden.

    Heute halte ich sofort inne und schaue, woher der Wind weht. War ich unachtsam, hab ich mich "verführen" und verwickeln lassen?

    Es ist eine unglaubliche Freiheit, nicht mehr andere dafür verantwortlich zu machen und mit sich selbst darüber ins Reine zu kommen.

    _()_

    Ich bin der Wahrheit verpflichtet, nicht der Beständigkeit.
    Gandhi

  • Das ist ja jetzt aber nicht die Wut die ich eben beschrieben habe. In meinem Falle habe ich "Wut" vorgetäuscht, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, weil ich mir dessen bewusst war, ich würde es mit Freundlichkeit nicht erreichen.

    :like:

    Ich bin der Wahrheit verpflichtet, nicht der Beständigkeit.
    Gandhi

  • Äh, wo war denn da die ‚wut‘?

    Eine gewisse stoische Penetranz oder auch ne Bestimmtheit sind vorgetäuschte Wut?

    Vermutlich kam es so beim Gesprächspartner an.

    Das macht schon Spaß. Vor allem wenn es ankommt.. Das Gute daran ist das man die Herzenruhe genau beobachten kann und da so ein kleines Männchen wütend wird und sich zu einem Riesen aufbläht. Wie gesagt macht Spaß. Aber nur wenn der Herzgeist schön ruhig bleibt oder schnell wieder ruhig wird. Schwierig ist mit ruhigem Herzen das Gefühl der Wut mitzuliefern, damit das ankommt was ankommen soll. Da du Erfolg hattest muss es wohl gut gewesen sein.

    Es gibt Unmengen an Metaebenen. Yang. Es gibt eine Ebene der Realität. Yin

    Dahinter gibt es nichts das diese erschaffen könnte, nur ich bin davor.

    Bedingtes Entstehen in wechselseitiger Abhängigkeit ist Erleben.

  • Habe gestern in den Nachrichten gehört, dass Mitarbeiter, die in Call Centern arbeiten diejenigen sind, die sich am häufigsten aufgrund psychischer Probleme krank melden. Noch vor den Mitarbeitern in der Pflege. Da kann ich dann schon eher verstehen, wenn Mitarbeiter aufgrund unklarer Vorschriften mit einem unzufriedenen Kunden überfordert sind und das Gespräch einfach weiterleiten.

    Ich schreibe ich mal einen Brief an die Geschäftsführung von Unity Media. Es wird sich vermutlich an den Zuständen nichts ändern, aber vielleicht antwortet ja jemand individuell.

    Liebe Grüße
    Sherab


    "Wenn der Bodhisattva erkennt, dass die 5 Skhandas wie eine Illusion sind,

    aber Illusion nicht zu einer Sache macht und die Skhandas zu einer anderen,

    .....dann ist dies eine Übung der Weisheit, die höchste Vollkommenheit."


    aus den "Versen über die Ansammlung der kostbaren Qualitäten der Vollkommenheit der Weisheit"

  • Es ändert sich eigentlich nicht. Blöde Sache : wenn Du dich nicht änderst. Ist aber auch falsch. Denn wenn Du dich ärgern und dann wütend Spielen kannst bist Du ja schon richtig. Was ich mache ist das ich ganz neutraler Stimmung Worte verwende die denken lassen das ich wütend bin. Wenn der andere darauf aggressiv Verteidigend reagiert hat es eigentlich keinen Sinn weiter zu machen. Auflegen neuen Nehmen. Wo ist eigentlich das Problem.


    Na das Verteidigen der Burgen (Vorstellungen). Da ist das Problem und nicht die Störung die beseitigte werden soll. Es geht meist sehr schnell auf einen Kriegsschauplatz der nur mit der Störung zu tun hat aber nicht die Störung ist, sonder eine Neue wird. Die Mitarbeiter der Störungsannahmen werden nicht darin ausgebildet das unter allen Umständen der Kunde das ist worum sich die ganze Firma überhaupt dreht. Die Ausbildung geht darum die Firma zu vertreten und das macht den Kunden zu einem Bittsteller. Was hilft: ganz konkret immer nur auf mein Anliegen hinzuweisen Verteidigung nicht wahrnehmen, meine und seine. Das was ich möchte ist wichtig damit Du deinen Arbeitsplatz behalten kannst. Ich habe eine Störung dränge mir nicht auch noch deine auf.

    Es gibt Unmengen an Metaebenen. Yang. Es gibt eine Ebene der Realität. Yin

    Dahinter gibt es nichts das diese erschaffen könnte, nur ich bin davor.

    Bedingtes Entstehen in wechselseitiger Abhängigkeit ist Erleben.

  • Habe gestern in den Nachrichten gehört, dass Mitarbeiter, die in Call Centern arbeiten diejenigen sind, die sich am häufigsten aufgrund psychischer Probleme krank melden. Noch vor den Mitarbeitern in der Pflege.

    Wie sinnig 8) So etwas nenne ich dann wieder "kein Zufall". Ich erlebe häufig solche "Rückmeldungen", so dass sich meine Sichtweise erweitern kann und ich immer mehr Verständnis und Mitgefühl aufbringe.

    Für mich ist das "ein geführtes Leben".

    _()_

    Ich bin der Wahrheit verpflichtet, nicht der Beständigkeit.
    Gandhi

  • Die Hauptursache für alles

    Habe gestern in den Nachrichten gehört, dass Mitarbeiter, die in Call Centern arbeiten diejenigen sind, die sich am häufigsten aufgrund psychischer Probleme krank melden. Noch vor den Mitarbeitern in der Pflege.

    Wie sinnig 8) So etwas nenne ich dann wieder "kein Zufall". Ich erlebe häufig solche "Rückmeldungen", so dass sich meine Sichtweise erweitern kann und ich immer mehr Verständnis und Mitgefühl aufbringe.

    Für mich ist das "ein geführtes Leben".

    _()_

    also Karma ?:?

    Rühre an das Leere in Deinem Leben und dort werden Blumen blühen .

    :rose:'Volksweisheit'

  • Die Hauptursache für alles

    also Karma ?:?

    Das kannst Du so nennen. Ich weiß es nicht. Wobei: alles ist Ursache und Wirkung, also doch Karma.


    Was ich jedoch meine ist, dass, desto höher die Aufmerksamkeit ist, desto mehr Informationen stehen zur Verfügung. Ich erlebe das seit zig Jahren immer wieder. Wenn etwas für mich nicht klar ist oder aber ich eine Ahnung von etwas habe, bekomme ich kurz darauf immer eine Bestätigung.

    Vielleicht bekommt die jeder, nur nicht jeder "bekommt das mit". Besonders sich für rational haltende Menschen scheinen diese Sichtweise abzulehnen, da es für sie vielleicht Hokuspokus ist.

    Was immer es ist, es ist unglaublich hilfreich und stärkend.

    _()_

    Ich bin der Wahrheit verpflichtet, nicht der Beständigkeit.
    Gandhi

  • Ursache und Wirkung. Ständig negativer Resonanz ausgesetzt zu sein und dann noch unter massivem Leistungsdruck zu stehen ist halt nicht gesund, das leuchtet schon ein.


    Ich möchte nur anmerken, dass aus meiner Sicht Wut nie ok ist. Wenn ich mit Wut etwas durchsetzen kann, läuft irgendwas falsch. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass man Wut tatsächlich abfangen kann. Gelingt mir ab und an, oft nicht. Aber wenn's manchmal geht, muss es auch öfter gehn :)

  • Habe wieder Post von Unitymedia erhalten :) Sie fordern nun meine beiden alten Receiver zurück obwohl nur einer defekt war und ich dafür einen Neuen erhielt. Das habe ich schon häufiger gehört. Auch das eine E-Mail nichts bringt. So werde ich gezwungen wieder dort die überforderten Call Center Mitarbeiter anzurufen. Mindestens einmal. Der Brief an die Geschäftsführung ist auch versandt worden. :erleichtert:

    Liebe Grüße
    Sherab


    "Wenn der Bodhisattva erkennt, dass die 5 Skhandas wie eine Illusion sind,

    aber Illusion nicht zu einer Sache macht und die Skhandas zu einer anderen,

    .....dann ist dies eine Übung der Weisheit, die höchste Vollkommenheit."


    aus den "Versen über die Ansammlung der kostbaren Qualitäten der Vollkommenheit der Weisheit"

  • Ich habe jetzt im Buch "Metta-Meditation" von Sharon Salzberg eine sehr gute Anregung gefunden um mit Wut gegen Menschen umzugehen. Bei der Metta-Meditation wünscht man ja zuerst sich alles Gute, dann Menschen, die man mag und mit der Zeit auch immer Menschen, die man nicht mag.


    Bei Menschen, die wirklich schon ein bisschen bös' zu mir waren, bin ich hier allerdings immer gescheitert. Aber da gibt es diese Anregung aus dem Buch: Man kann dem Menschen etwas gutes Wünschen in einer situationsgerecht ausgedachten Situation. Ich wünsche jetzt dieser einen bestimmten Person von Herzen alles Gute, dass sie bei Sitzungen mit einem Therapeuten ihre Achtsamkeit wiedergewinnt (diese Person war wirklich schon bös wie in einer Trance), ihr schlechtes Handeln erkennt und daran beginnt zu arbeiten es zu ändern. Und ich wünsche ihr, dass Buddhas Lehren ihr dabei helfen mögen.


    Und dabei ist nichts hintersinniges dabei. Ich meine das ehrlich von Herzen, dass diese Person ihre Achtsamkeit wiederfindet. Nur weil man Chef ist, darf man nicht anderen gegenüber brutal sein. Hier muss man die Achtsamkeit wieder gewinnen. Dieses Vorgehen hilft mir sehr die Wut abzubauen und ich muss nicht gleich diesem Menschen wünschen, dass sie glücklich und frei von Leiden sei. Das ist für den ANfang einfach zu viel.


    Wie bei allem ist das ein Werkzeug. Es wirklich machen und das Werkzeug wirklich gebrauchen muss man selbst. Auf jedenfall finde ich die Idee super nicht einfach diese Wünsche in der Metta-Mediation immer starr anzuwenden, sondern situationsgerecht abändern, wenn es anders erstmal nicht geht.

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn